DTdF Festivalauftakt

Artificial Rome über virtuelle Welten | Das nächste ADC Insight

„Europa fühlt sich sehr real an“: Artificial Rome im Interview!

Artificial Rome lieben es, zu experimentieren – und dabei nie den Kontakt zum Menschen zu verlieren. Was dabei rauskommt, ist visuelle Kommunikation der Spitzenklasse. Dafür wurde die Agentur mehrfach ausgezeichnet. Jetzt ist ihnen mit „Pathways“ der nächste Coup gelungen. Mit neuester Technologie und einer besonderen Mission: Europa zu stärken. Im Interview erzählen Geschäftsführer Jochen Watral und Art Director Robert Werner, welche Kraft in der virtuellen Welt verborgen liegt.

„Pathways – Europe at Your Fingertips“ ist als kostenfreier Download im App Store (iOS) und bei Google Play (Android) erhältlich.

Zum Interview!

Portfolioputz – Update ihrer Portfolios

Update ihrer Portfolios und damit spannende neue Einblicke in ihre Arbeiten:

Evonik Plexiglas – . Staudinger + Franke

Autochromes – Simon Puschmann

stumble – Per Schorn

Bahnlandschaften  – Peter Hamel

Vermessung der Venus – Pavel Odvody

Corona-Krise: Aktuelle Hilfestellungen

Corona Upate #2: Staatliche Zuschüsse, IT-Sicherheit im Homeoffice, Effie GermanyCorona-Krise: Aktuelle Hilfestellungen

Der GWA will in schwierigen Zeiten allen Agenturen Hilfe und Rat ermöglichen und öffnet daher in der Krise seine Angebote rund um Corona auch für Nicht-Mitglieder. Dazu zählen die Services zur Corona-Pandemie wie die regelmäßigen Online-Veranstaltungen, Webinare und Austauschformate zu Rechtsfragen, Förderprogrammen oder Kundenbeziehungen. HIER geht’s zur www.gwa.de/Corona

Zur Info-Seite ‘Corona’

 

 

Vorsicht bei kostenlosen Stockfotos!

Stockbilder, die sich kostenfrei nutzen lassen – hört sich toll an, kann aber seine Tücken haben.


●Millionen von Bildern sind für wenige Euros bei den bekannten Microstock-Agenturen zu haben. Aber es gibt nicht nur Leute, denen selbst das noch zu teuer ist, sondern auch scheinbar selbstlose Menschen, die wunderschöne Bilder sogar kostenlos verschenken. Zum Beispiel bei der Plattform Unsplash, die mit dem Claim »The internet’s source of freely useable images. Powered by creators everywhere« auftritt.

Als Unsplash 2013 an den Start ging, gab es dort tatsächlich immer nur zehn tolle Motive, die man kostenfrei nutzen konnte. Seither hat sich die Firma mit Sitz im kanadischen Montreal massiv professionalisiert. Hundertttausende Bilder stehen bereit, Investoren haben Millionen in das Unternehmen gesteckt. Auf seinem Blog Alltag eines Fotoproduzenten hat Robert Kneschke sich mit dem Geschäftsmodell der Firma befasst und weist in einem Artikel auf allerlei Fragwürdiges hin.

Mehr auf page-online.de/bild/vorsicht-bei-kostenlosen-stockfotos

Wer mehr über Fallstricke des Bildrechts im Internet wissen möchte (auch etwa bei der Nutzung von Bildern in sozialer Medien), dem sei das PAGE-Seminar Bildrecht mit Sabine Pallaske empfohlen, das im November in Hamburg stattfindet.

Aktivitäten der DGPh zur Internationalen Photoszene Köln

Internationale Photoszene Köln

Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Aus der Serie "Tokyo Compression" © Michael Wolf

 

Christoph Bangert » Ute Mahler » Werner Mahler » Stephanie Sinclair » Michael Wolf » & others

Präsentation: 10 May – 11 May 2019

Fri 10 May 20:00

Kleinstadt 02 © Ute und Werner Mahler

Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) zur Internationalen Photoszene Köln

Photographer’s Night – Gala der Photographie
mit Ingo Taubhorn (Einführung in das Werk von Michael Wolf 1954-2019) und Ute und Werner Mahler
Freitag, 10. Mai 2019, 20 Uhr

“Streaming Pictures” Photoschulen stellen sich vor
“Identität und Gesellschaft” Christoph Bangert/Fotobus Society
Freitag, den 10. und Samstag, den 11. Mai 2019

Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPH Preisverleihung an Stephanie Sinclair Samstag, 11. Mai, 19 Uhr

Alle Veranstaltungen im Museum für Angewandte Kunst (MAKK) in Köln

Die “Photographer’s Night – Gala der Photographie” am 10. Mai zählt zu den Höhepunkten der Internationalen Photoszene Köln. Die 8. Gala mit dem Titel “Die Kunst der Dokumentarphotographie” ist die Gelegenheit für Photofreunde, auf renommierte nationale und internationale Photographinnen und Photographen zu treffen. Zu Gast sind der Photograph Michael Wolf aus Hong Kong und das Photographenpaar Ute und Werner Mahler aus Berlin. Sie sprechen an diesem Abend über ihre Arbeitsweise und zeigen aktuelle und ausgewählte Projekte. Die von Manfred Linke (DGPh) kuratierte und organisierte “Photographer’s Night – Gala der Photographie” findet am 10. Mai um 20 Uhr im Museum für Angewandte Kunst (MAKK) in Köln statt (Moderation: Angela Spizig). Beim anschließenden “Get together” können die Besucherinnen und Besucher die Eindrücke des Abends im persönlichen Gespräch vertiefen. www.photographersnight.de

Am Freitag, den 10. und Samstag den 11. Mai zeigt die DGPh zum zweiten Mal das Projekt “Streaming Pictures, Hochschulen stellen sich vor”. Im Rahmen einer Videoinstallation mit acht Beamern, werden im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) studentische Arbeiten ausgewählter Hochschulen projiziert. Damit bietet die DGPh den Hochschulen im Rahmen der Internationalen Photoszene 2019 wieder ein Forum, einer breiten Öffentlichkeit repräsentative Photos ihrer Studierenden vorzustellen. In einer dichten Auswahl bekommen photobegeisterte Besucherinnen und Besucher so erste Eindrücke über Bildsprachen, Schwerpunkte und Positionen der ausgewählten Photoschulen. Die Photos werden in einem Loop während der gesamten Öffnungszeit des Museums präsentiert – für alle Interessierten frei zugänglich.

 

Streaming Pictures, Projektionen im MAKK 2018 © Michael Ebert

Ebenfalls am 10. und 11. Mai präsentieren Photographie-Studierende der Fotobus Society und der international renommierte Photojournalist, Autor und Dozent Christoph Bangert in Zusammenarbeit mit der DGPh vor dem MAKK ihre Arbeiten zum Thema “Identität und Gesellschaft”. Die von Bangert initiierte “Fotobus Society” ist ein gemeinnütziger Verein, der seinen studentischen Mitgliedern die kostenlose Teilnahme an Exkursionen, Forschungsreisen, Workshops und Ausstellungen ermöglicht. Neben der Förderung junger photographischer Talente ist es das Ziel der “Fotobus Society”, einen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung, Friedensarbeit, politischen Bildung sowie dem internationalen kulturellen und akademischen Austausch zu leisten.

Fotobus Society, Exkursion nach Arles 2018 © Christoph Bangert

Die DGPh rundet ihre Aktivitäten am 11. Mai mit der Verleihung ihres Dr.-Erich-Salomon-Preises an die US-amerikanische Bildjournalistin Stephanie Sinclair ab. Sinclair visualisiert bewegend das weltweite Leid von Mädchen und jungen Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Die DGPh ehrt damit die Arbeiten einer Photojournalistin, die in der Tradition der humanistischen Photographie seit langem eine herausragende Position besitzen. Der seit 1971 alljährlich für “vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik” vergebene Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, den großen Photographen der Weimarer Republik, dem der moderne Bildjournalismus starke Anregungen verdankt und ist mit einer von der Leica Camera AG gestifteten, hochwertigen Kamera verbunden.

Diesjähriges Kernprogramm des Photoszene-Festival sind die sechs Ausstellungen der “Artist Meets Archive” Künstlerinnen und Künstler Erik KesselsOla KolehmainenRonit PoratFiona TanRoselyne Titaud und Antje Van Wichelen im Museum Ludwig, im MAKK, im Kölnischen Stadtmuseum, in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, im Rautenstrauch-Joest-Museum und dem Rheinischen Bildarchiv zu Gast bei Kaune Contemporary sein. Über 65 weitere Ausstellungen zur Photographie werden parallel in Köln gezeigt – von weiteren Institutionen wie dem Käthe Kollwitz Museum Köln, dem Forum für Fotografie, der Japan Foundation über eine große Anzahl renommierter Galerien bis hin zu Kunsträumen und Ateliers. Köln bietet nur sieben Monate nach dem letzten Festival erneut ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Ein Großteil der Ausstellungen ist über den Festivalzeitraum hinaus zu sehen.

Weitere Informationen zur DGPh: www.dgph.de

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR PHOTOGRAPHIE (DGPH)

Rheingasse 8-12
50676 Köln

+49 (0)221-9232069

dgph@dgph.de
www.dgph.de

Gallery Weekend Berlin 2019

Am Gallery Weekend Berlin 2019  45 offizielle Teilnehmer und viele weitere Galerien oder Museen zeigen ab Freitag, 26.4. (Eröffnungen 18 bis 21 Uhr) rund 100 Photographie Ausstellungen, u.a. Andreas Mühe’s Familienportraits im Hamburger Bahnhof.

Platnum – LESS IS MORE

LESS IS MORE

People are busy, lives are full, go go go.  Take a moment and have a breath with PLATNUM.  This week, we present intriguing, meditative, minimalistic images for your brain’s consumption.  Dive into the coolness of the sand with Ben Zank and Hiepler Brunier.  Hear the wheat with some cinemagraphs from Sarah Illenberger. Check out a new, hip Red Riding Hood by Maia Flore.  All this and much more, all at platnum.co where you can get inspired, license an image, discover new visual artists, commission a shoot, browse some fine art books, and much more.  All at PLATNUM.

BY BEN ZANK

 

 

 

 

THE DEAD SEA HAS NO DRAIN

BY HIEPLER BRUNIER

HERMESBY SARAH ILLENBERGER

BY JOHANN SEBASTIAN HÄNEL

SITUATIONSBY MAIA FLORE

 

 

GIFS FROM LIFE

BY MARY TOLSTOVA

STRAWS

BY MAURICIO ALEJO

<

MALLORCA

BY ALEXANDRA KLEVER

All this and much more, all at platnum.co where you can get inspired, license an image, discover new visual artists, commission a shoot, browse some fine art books, and much more. All at PLATNUM.

Kehrere Verlag _ Neuerscheinungen

Spannende Ausblicke ins neue Jahr!

Wir hoffen, auch Sie hatten einen gelungenen Start ins neue Jahr und freuen sich schon auf die ersten Neuerscheinungen.Für alle, die den letzten Newsletter mit der Frühjahrsvorschau 2019 verpasst haben, steht diese hier noch einmal zum Download bereit.
bild_schweizer_ws.jpg
BEAT SCHWEIZER | MIKHAILOVNA CALLED

Immer wieder fährt Beat Schweizer in den äußersten Norden Russlands. Wie lebt es sich in den polarnahsten Städten und Siedlungen dieser Welt? Und was hält die Menschen trotz scheinbar widriger Bedingungen dort? Beat Schweizers dreiteilige Werkserie gibt überraschende Antworten darauf. Sie erzählt von extremen Lebensbedingungen, aber auch von der Schönheit der Normalität und der Sehnsucht nach Freiheit. mehr lesen

Broschur mit amerikanischem Schutzumschlag | 24 x 28 cm | 184 Seiten | 94 Farbabb. | Deutsch / Englisch / Russisch | ISBN 978-3-86828-900-8 | Euro 39,90

Ausstellung

Mikhailovna Called | Galerie Focale | Nyon | Schweiz | 17. März – 5. Mai 2019

NINA RÖDER | BATH IN BRILLIANT GREEN

In melancholischer Bildsprache zeigt Nina Röders Serie eine poetische Perspektive auf unterschiedliche Formen von Ohnmacht und Verlust. In assoziativen Arrangements von Porträts, Landschaften und Stillleben nähert sie sich Zuständen des Verlierens und Wiederfindens sowie der Metapher des Loslassens. mehr lesen

Festeinband | 28,5 x 21 cm | 144 Seiten | 82 Farbabb. | Deutsch, Englisch | ISBN 978-3-86828-890-2 |

Euro 39,90

Ausstellung

Bauhaus Frauen – Professorinnen und Absolventinnen der Bauhaus-Universität Weimar | Kunsthalle Erfurt | 19. April – 14. Juli 2019

SHERON RUPP | TAKEN FROM MEMORY

Taken From Memory ist das Ergebnis eines 25 Jahre währenden Langzeitprojekts der amerikanischen Fotografin Sheron Rupp. Auf der Suche nach ihren biografischen Wurzeln fotografierte Rupp das ländliche Amerika und bietet einen einzigartigen Einblick in den Kleinstädten fernab der Metropolen an Ost- und Westküste. mehr lesen

Festeinband | 30,5 x 28 cm | 108 Seiten | 75 Farb- und 2 S/W-Abb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-892-6 | Euro 39,90

JOSHUA DUDLEY GREER | SOMEWHERE ALONG THE LINE

Die Landschaft Amerikas wird von fast 4.000.000 Meilen Straße durchzogen, die von der Stadt in die Wildnis und durch alles, was dazwischen liegt, führen. Vor allem das Interstate Highway System hat die Art und Weise, wie wir die umliegende Landschaft erleben, nachhaltig verändert. Greers Fotografien wurden über mehrere Jahre hinweg und auf einer Vielzahl von Roadtrips durch die Vereinigten Staaten aufgenommen. mehr lesen

Festeinband | 34 x 27 cm | 144 Seiten | 62 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-894-0 | Euro 49,90

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
Alain Laboile: bis 09.02. 2019, 29 Arts in Progress Gallery, MailandNewsha Tavakolian: bis 17. 02. 2019, La Filature, Scène nationale, MulhouseMila Teshaieva: bis 28.02.2019, MIT Museum, Boston

Ernst Ludwig Kirchner: bis 03.03.2019, Bundeskunsthalle Bonn, Bonn

Otto Mueller: bis 03.03.2019, Hamburger Bahnhof, Berlin

Charles Fréger: bis 24.10.2019, Cité de l’image, Clervaux, Luxemburg

Oskar Kokoschka: bis 10.03.2019, Kunsthaus Zürich

Hans Danuser: bis 28.04. 2019, Kirchner Museum, Davos

Gregor Sailer: 17.01. – 08.03. 2019, Freelens Galerie, Hamburg

Ruth Stoltenberg: 17.01. – 24.03.2019, Haus am Kleistpark, Berlin

Jessica Backhaus: 19.01. – 09.03.2019, Galerie Anja Knoess, Köln

Ute & Werner Mahler: 19.01. – 16.03.2019, Galerie Robert Morat, Berlin

Nicholas Nixon: 19.01. – 31.03.2019, Fondation A Stichting, Brüssel

Ruth Stoltenberg: 24.01. – 17.03.2019, Galerie im Tempelhof Museum, Berlin

 

Triennale Photographie

7. Triennale Photographie Hamburg

320 Künstler 80 Orte 90 Veranstaltungen 1 Festival

Mit einer großen Anzahl von Fotoausstellungen unter dem gemeinsamen Motto BREAKING POINT. SEARCHING FOR CHANGE. werden hochaktuelle fotografische Themen beleuchtet. Begleitet wird das Fotofestival von Künstlergesprächen, fachspezifischen Diskussionen, Vorträgen, Portfolio-Sichtungen sowie einer internationalen Konferenz.

Juni – September 2018
ERÖFFNUNG: Do 07.06. 19:00 Uhr
Haus der Photographie / Deichtorhallen Hamburg

www.phototriennale.de

Nominierungen für den 7. Merck-Preis

die Nominierten für den 7. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2018 stehen fest. Im folgenden möchten wir Ihnen die drei Künstler und ihre Werke kurz vorstellen.

Hanna Becker: The Game
Brigitte Lustenberger: This Sense of Wonder
Michael Schmid: Still Images

Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Erst am Tag der Eröffnung des Festivals und nach Beurteilung der gehängten Arbeiten wird die Preisträgerin oder der Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Die Preisverleihung findet am 20. April 2018 um 19.30 Uhr im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt, zu der wir Sie heute schon herzlich einladen.

Hanna Beckers Arbeit ist geprägt von ihrem spielerischen Umgang mit unterschiedlichen Bildsprachen. Ihre Fotografien changieren zwischen hyperrealen und inszenierten Motiven – nichts ist, wie es scheint. Das Leben ist ein Spiel und die Welt ist die Bühne. Die Inszenierung dazu liefert die Absolventin der Dortmunder Fachhochschule mit Bildlösungen auf hohem, professionellem Niveau.

Hanna Becker wurde 1986 geboren und lebt in Berlin. Sie schloss 2017 ihr Studium an der Fachhochschule Dortmund ab.www.hanna-becker.com

 

>Brigitte Lustenberger
This Sense of Wonder

Brigitte Lustenberger entführt in ihrer Installation in die sinnliche Welt der fotografischen Projektion. Sie handelt als Fotografin akribisch wie eine Wissenschaftlerin, ästhetisch wie eine barocke Malerin und poetisch wie eine Lyrikerin. Das zentrale Thema ihrer Arbeit ist der Aspekt der Fotografie, sich zwischen Tod und Leben zu bewegen, Momente zu bewahren, das Leben einzufrieren und damit auch die Vergänglichkeit deutlich zu machen.

Brigitte Lustenberger wurde 1969 geboren und lebt in Bern. Sie studierte Sozial-, Wahrnehmungs- und Fotogeschichte an der Universität Zürich und erlangte einen Master of Arts in Fine Art Photography and Related Media an der Parsons The New School of Design in New York.

Michael Schmid
Still Images

Michael Schmids Fotografien sind großartig komponierte Bilder, die den Wesenskern der fotografischen Aufnahmetechnik meisterhaft vor Augen führen. In formaler, reduzierter Bildsprache verwandelt er einfache dreidimensionale Objekte in irritierende Formen und Flächen. Er zeigt, was der fotografische Apparat kann: Mit präzis gewählten Ausschnitten und Standpunkten wird das reale Objekt zu einer Abstraktion seiner selbst. Michael Schmid beherrscht das Handwerk meisterhaft und agiert wie ein Bildhauer auf dem Fotopapier.

Michael Schmid wurde 1981 geboren und lebt in Bremen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt Universität Berlin folgte ein Fotografiestudium bei Prof. Peter Bialobrzeski und Prof. Jeanne Faust sowie das Studium Freier Kunst in der Klasse von Korpys/Löffler an der Hochschule für Künste Bremen.

>Die Jury wählte weitere 35 Arbeiten aus rund 380 Einsendungen aus, die während des Festivals ausgestellt werden. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Gregor Schuster, Alexandra Lechner, Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da (Hochschule Darmstadt), Ute Noll (on-photography.com), Rüdiger Dunker und Albrecht Haag. (Foto von links nach rechts) Weiterhin widmet sich dem Jahresthema „Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns“ auch eine zentrale Ausstellung im Designhaus. Das gesamte Programm sowie alle teilnehmenden Künstler werden Ende Februar bekannt gegeben.

>Mehr Informationen zum Festival: www.dtdf.de

Martin-Gropius-Bau

F.C. Gundlach: Der Meister der Modephotographie

ARTE im Martin-Gropius-Bau
Filmpremiere und Gespräch FR 24.11.2017, 19:00

Dokumentarfilm von EVA GERBERDING, ARTE/NDR 2017

Er hat sie alle vor die Linse bekommen: Jean-Luc Godard, Romy Schneider, Maria Schell, Jean Cocteau, Curd Jürgens. Die Fotografien von F.C. Gundlach werden weltweit ausgestellt und haben eine ganze Generation von Fotografen beeinflusst. Darüber hinaus ist er Sammler und Kurator, 1975 eröffnete er die erste Fotogalerie in Deutschland. Die Filmautorin Eva Gerberding hat den heute 91-jährigen Gundlach über fünf Jahre mit der Kamera begleitet und exklusiven Einblick in sein Privatarchiv erhalten.

Anschließend Gespräch mit den Fotografen BARBARA KLEMM und HANS HANSEN sowie der Filmautorin EVA GERBERDING
Moderation: PROF. DR. HUBERTUS VON AMELUNXEN

VERANSTALTER
ARTE in Kooperation mit Martin-Gropius-Bau

Sendetermin des Films auf ARTE: Januar 2018

Darmstädter Tage der Fotografie

Jubiläum:

10. Darmstädter Tage der Fotografie vom 20. bis 22. April 2018
• Thema: Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns
• Bewerbungsfrist für Merck-Preis endet am 10. November 2017
Darmstadt. Die Freunde der zeitgenössischen Fotografie dürfen sich freuen: Vom 20. bis zum 22.
April kommenden Jahres wird Darmstadt wieder für 3 Tage zum Mekka für die Freunde der
internationalen Fotokunst. Was vor 13 Jahren mit der Idee von 4 Darmstädter Fotografinnen und
Fotografen begann, zählt als Darmstädter Tage der Fotografie (DTDF) längst zu den Highlights unter
den deutschen Fotofestivals. Nun feiern die Ausstellungsmacher mit der 10. Auflage bereits das erste
runde Jubiläum.

Thema: Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns
Die Jubiläumsausgabe widmet sich dem Thema „Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns“.
Dabei wollen die Initiatoren das Fotografische in der Fotografie in den Mittelpunkt stellen. Es wird um
Bilder gehen, die die ursprüngliche Kraft der Fotografie bewusst machen und auf zeitgenössische Art
weiterentwickeln.

Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie erneut mit 10.000 Euro dotiert
Ein Höhepunkt des Fotofestivals bleibt die Verleihung des Merck-Preises der Darmstädter Tage der
Fotografie. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird von dem Darmstädter
Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet. Er wird bereits zum 7. Mal vergeben.
Zur Bewerbung um den Merck-Preis können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema eingesendet
werden. Im Dezember wird die Jury etwa 30 Einreichungen auswählen, die während der Fototage-
Ausstellungen gezeigt werden. Aus diesen werden 3 Arbeiten für den 7. Merck-Preis nominiert. Erst
am Tag der Preisverleihung legt die Jury fest, wer den Hauptpreis von 7.000 Euro erhält. Die beiden
weiteren Nominierten erhalten je 1.500 Euro.

Die Jury setzt sich zusammen aus den vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie. Das sind
Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker. Weiterhin zählen Ute Noll
(on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt) zur Jury.

Die kompletten Ausschreibungsunterlagen können auf der Website www.dtdf.de unter Bewerbung
heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden. Die Bewerbungsfrist endet am 10.
November 2017 (Posteingang).

monopol-magazin

Instagram und die Neue Übersichtlichkeit

Was ist bloß aus der Fotografie geworden?

Auf Instagram ist alles auf die maximale Subjektivität hin ausgerichtet: mein Essen, meine Füße, mein Kaffee, meine Wohnung. Was bedeutet das für die Entwicklung der Fotografie?

Was ist bloß aus der Fotografie geworden? Das könnte man sich fragen, wenn man durch die Ausstellung “Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse” im Frankfurter Städel Museum läuft. Dort hängen auf zwei Stockwerke verteilt die Arbeiten der Struffkys, von Candida Höfer, Jörg Sasse, Axel Hütte, Tata Ronkholz und Petra Wunderlich, der ersten Studentengeneration der so genannten Becher-Klasse also. Ihre Lehrer Bernd und Hilla Becher fehlen natürlich nicht (ausführliche Review der Ausstellung in der Juni-Ausgabe von Monopol).

Als die Bechers fotografisch tätig wurden, verstanden sie sich selbst als Denkmalpfleger mit Kamera, nicht als Künstler. Sie wollten fotografisch festhalten, was irgendwann einmal verschwunden sein werden würde. Fördertürme und Hochanlagen, Wassertürme und Gasbehälter, die stillgelegte und vom Abriss bedrohte Industriearchitektur. Die Bechers suchten kühle Objektivität, subjektives Eingreifen war untersagt, die Fotografie war für sie ein Aufzeichnungsmittel – gemeinsam arbeiteten sie sich an einer enzyklopädischen Bestandsaufnahme von Industriebauten mit ihren Kameras ab.

In Ausstellungen erkennt man die Arbeiten von Bernd und Hilla Becher meist schon von Weitem. Ihre Fotografien sind in Tableaus von 6-24 angeordnet. Mit ihren Typologien betonen sie den seriellen Charakter des Mediums Fotografie und fordern den Betrachter zu einem vergleichenden Sehen heraus. Keine Meisterwerke mehr, könnte man sagen, zumindest für einen Augenblick. Bei den Bechers musste sich das Einzelwerk in eine Gruppe einfügen. Digital Natives, die noch nie von Bernd und Hilla Becher und ihren Typologien gehört haben, sind vielleicht wahnsinnig entzückt darüber, dass im Museum endlich einmal etwas aussieht wie ein gut kuratierter Tumblr oder Instagram. Und jetzt muss man sich wirklich fragen, was ist bloß aus der Fotografie geworden?

Als die Bechers anfingen zu fotografieren, waren sie meist im Siegerland unterwegs, wo Bernd Becher herkam. Das ersparte ihnen weite Anfahrtswege. Neben Fördertürmen und Aufbereitungsanlagen der umliegenden Erzbergwerke fotografierten sie auch Fachwerkhäuser. Das Städel hat vor einiger Zeit auf seinem Instagram-Account nacheinander neun dieser Fachwerkhäuser geteilt. Im besten Fall hätte das dann zumindest ein ganz kleines bisschen ausgesehen, wie von Bernd und Hilla Becher intendiert. Nur ist das Format in der – wenn man einmal dieses Wort bemühen darf – Galerieansicht von Instagram das Quadrat. Die Fotos werden also oben und unten beschnitten und sehen folglich gar nicht mehr so aus, wie sie sollten. Vielleicht würden die Bechers bei solch einem Anblick die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und schreiend aus dem Raum rennen, man weiß es nicht.

Fotografien werden bierdeckelgroße Bilder, so der Künstler Wolfgang Tillmansgerade über Fotos, die mit dem Smartphone gemacht wurden. Auf Instagram sind es sogar nur daumennagelkleine Bildchen. Schon allein das kleine Format sorgt dafür, dass die Bilder übersichtlich komponiert sein müssen, damit deren Inhalt beim schnellen Scrollen durch den Feed auf Instagram erfasst werden kann. The big printlarger than life, damit machte die Becher-Schule von sich reden. Eine Arbeit wie Gurskys “Montparnasse”, die aktuell im ersten Stock im Städel Museum an einer Wand hängt, würde mit ihrem Überwältigungseffekt und ihrer Kleinteiligkeit nicht funktionieren. Niklas Maak nannte das Werk wegen seiner Größe von 4,20 Metern in der Breite und knapp 2 Metern in der Höhe “das Hochhaus unter den Fotografien”.

Kommt nach der Neuen Sachlichkeit, dem Neuen Sehen oder beispielsweise der New Color Photography jetzt die Neue Übersichtlichkeit? Nicht nur die Bilder sind übersichtlich, sondern auch die Sujets. Der Blick der Bechers und ihrer Schüler musste maximal objektiv sein, ihre Arbeiten sind präzise, scharf und objektiv in der Wiedergabe des Motivs. Sie idealisierten nicht, ihnen ging es um die reine Beschreibung. Auf Instagram ist alles auf die maximale Subjektivität hin ausgerichtet. Mein Essen, meine Füße, mein Kaffee, meine Wohnung. Und alles bitte möglichst moody und kitschig für den Seufz-Effekt.

Mutet es da nicht ein bisschen wie Ironie an, dass auf Instagram dennoch teilweise zum Erfolg verhilft, was auch bei den Bechers und ihrer Schüler funktionierte und sie auf dem Kunstmarkt zu einer Marke machte? Die unbedingte Konzentration auf ein Thema, wie beispielsweise bei Candida Höfer die Konzentration auf Innenräume. Was etwa auf Instagram läuft: Wenn man nur Gässchen in den Altstädten dieser Welt fotografiert. Die Betonung des Seriellen, wie bei den Bechers. Das Einzelfoto muss auf Instagram sitzen, wie auch jedes weitere Foto, denn irgendwie sieht man zwar Einzelfotos, die aber wiederum fließen hinein in einen Strom von Bildern. Und wer braucht da noch den Kunstmarkt, wenn man sich mit dem Tableau des eigenen Lebens als Content Creator oder Visual Storyteller, kurz als Marketinggaul, vor den Karren großer Unternehmen spannen lassen kann?

http://www.monopol-magazin.de/was-ist-bloss-aus-der-fotografie-geworden