RAY 2021 – Ideologien und Fotokunst

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Ray 2021 - Ideologien und Fotokunst

Ab Mittwoch findet das vierte internationale Fotografie Triennale RAY 2021 statt. Das Festival im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main soll dieses Jahr zu dem Thema IDEOLOGIEN mit Talks, Vorträgen und Projektpräsentationen Künstler*nenen, Kurator*innen und Expert*innen mit vielfältigen Perspektiven und fotografischen Positionen zusammenbringen. 

Seit jeher haben Bilder eine rhetorische Funktion in unserer Gesellschaft für Diskussionen, Meinungen, Identitäten und auch für Weltanschauungen. Durch das diesjährige Hauptthema IDEOLOGIEN soll das kritische Potential von Kunst und speziell von künstlerischer Fotografie hervorgehoben und gefördert werden.

 Die Vorträge, Talks und Präsentationen behandelt Themen wie die Ausdrucksmöglichkeiten von kolonialistisch geprägten afrikanischen oder afro-diasporischen Künstler*innen jenseits des “White-gaze” oder die Machtverhältnisse der Selbstdarstellung auf Social Media durch niedliche Filter, Sticker oder Emojis. Eine Pop-Up Ausstellung präsentiert die Bilder von Geflüchteten die das Flüchtlingslager in Moria selbst aus ihrer Perspektive fotografiert haben. 


Die Teilnehmerzahl ist dieses Jahr aufgrund der Pandemie begrenzt. Interessierte Besucher sollten sich per Email via [email protected] voranmelden. Der Einlass ist nur für vollständig Geimpfte oder mit einem negativem Test, auch für Genesene, zulässig. Das Festivalticket kann im Veranstaltungsort des Museum für angewandte Kunst erworben werden und kostet 20 €. Ein Tagesticket kostet 10 € und Studierende haben freien Eintritt. Zusätzlich wird jedoch ein Livestream auf der Website angeboten mit dem man das Festival digital und umsonst mitverfolgen kann.