ANDREAS GURSKY – smkp Düsseldorf

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„Es ist keine reine Fotografie, was ich mache“ beschreibt Gursky das eigene Werk. „Alle meine Bilder beruhen auf einer direkten visuellen Erfahrung, aus der ich eine Bildidee entwickle, die im Atelier der Prüfung ihrer Bildwürdigkeit unterzogen und schließlich am Computer ausgearbeitet und präzisiert wird.“

Gursky Bahrain I.klein 03

 

bis 13.01.2013

Öffnungszeiten:
Di-So, 11 – 18 h, Do, 11 – 21 h

www.smkp.de

Andreas Gursky (*1955) gehört international zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografen. 2012 zeigt Museum Kunstpalast erstmals und exklusiv die neuesten Arbeiten des Künstlers aus seiner aktuellen Schaffensperiode. Ergänzt werden diese durch eine Auswahl von Fotografien der letzten Jahre. Die Ausstellung wird von einem reich bebilderten Katalog begleitet. Die Pressekonferenz zu der Ausstellung findet statt am Donnerstag, 20.9.2012 um 11 Uhr im Museum Kunstpalast.

Das Werk des in Düsseldorf lebenden und arbeitenden, weltweit anerkannten Fotokünst­lers Andreas Gursky (*1955 in Leipzig) steht  innerhalb der zeitgenössischen Fotografie für eine Neubewertung des Realismus durch die konzeptuelle Inszenierung bzw. Bild­montage mit den Mitteln digitaler Technologie. Für seine Ausstellung im Museum Kunst­palast hat Gursky aus seinem Oeuvre 60 Arbeiten ausgewählt. Unter Verzicht einer chro­nologischen Hängung wird die Durchmischung alter und neuer, kleiner und zum Teil sehr großformatiger Arbeiten dem Betrachter neue und auch ungewohnte Ansichten von Gurskys Fotokunst ermöglichen.

Das Spektrum von Gurskys Arbeiten umfaßt Themen wie Architektur, Landschaft, Innen­räume, aber auch große Events mit riesigen Menschenmassen. In der Düsseldorfer Aus­stellung, deren Bogen sich von Arbeiten aus den frühen 1980er Jahren bis zu den Werk­reihen Ocean I-VI,2010 oder Bangkok, 2011, spannt, präsentiert Andreas Gursky erst­mals auch einige seiner neuesten, bislang noch nicht öffentlich gezeigten Arbeiten.