Darmstädter Tage der Fotografie

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Bildspuren – Unruhige Gegenwarten

Darmstädter Tage der Fotografie vom 20. bis 22. April 2012

Komplettes Programm und teilnehmende Künstler

14 künstlerische Positionen in der Hauptausstellung im Designhaus
7 Referenten beim Symposium
37 weitere Positionen im Rahmenprogramm an weiteren 12 Orten in der ganzen Stadt

kander nadav chongqingXI Chongqing Municipality
© Nadav Kander, Chongqing VI, Chongqing Municipality aus der Serie "Yantze - The Long River", 2006

 

Das Jahresthema 2012: Bildspuren – Unruhige Gegenwarten

Zeit als zentraler Begriff in der Fotografie beinhaltet sowohl den technischen Aspekt in der Bilderzeugung als auch die inhaltliche Übertragung von Zeit in ein Bild. Durch Beobachtung und Interpretation wird das Zeitgeschehen erfasst. Als authentischer, erzählter oder inszenierter Moment oder als zeitlose, verdichtete oder epische Erzählung. Der Zeitbegriff erstreckt sich über alle fotografischen Genres hinweg. Reflexion über den Begriff der Zeit bietet viele Ansatzpunkte: Zeit ist ewig, vorbei, latent, eine Momentaufnahme, ein Projekt, der Schnappschuss, eine Sequenz, Zeit ist biografisch, Prosa, Mode, Zwischenzeit – jetzt ist irgendwie immer.

Das Thema wird zum einen aus fotografischer Sicht in ausgewählten Fotoausstellungen bearbeitet. Zum anderen werden beim Symposium die unterschiedlichsten Perspektiven von Fotografen, Wissenschaftlern, Philosophen und anderen vorgestellt.

Das Festival wird vom Förderverein Darmstädter Tage der Fotografie e.V. organisiert. Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sind als Vorstand/Projektleitung verantwortlich für die Ausstellungen und Vorträge, die in enger Zusammenarbeit mit der Kuratorin Ute Noll, On-Photography.com, sowie Professor Dr. Kris Scholz von der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, realisiert werden.

Neben der Hauptausstellung im Designhaus, die Positionen von 14 zeitgenössischen Fotokünstlern zeigt, gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm an 12 weiteren Orten in der Stadt. Über ein Auswahlverfahren wurden 40 Künstler bestimmt, deren Arbeiten das Spektrum erweitern bzw. abrunden.

Vier Hochschulen der Region werden sich mit einer Preview für ein eigenes Ausstellungsprojekt im Rahmen von RAY 2012 Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain präsentieren. Gemeinsam bespielen die Hochschule Darmstadt, die HfG Offenbach, die Städelschule und die Hochschule Wiesbaden während der Darmstädter Tage der Fotografie mit Arbeiten von Studierenden das neue Foyer der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe. Diese Ausstellung ist im Foyer der Hochschule zu sehen und bildet den Rahmen für das Symposium, das am 24. April in der Aula des Fachbereiches zu Gast ist.

Für die Rundfahrt zu den Ausstellungen in der Stadt steht ein individueller Shuttleservice für alle Besucher zur Verfügung. Der Katalog als umfangreiche Sammlung zum Thema mit allen Ausstellungen und Beiträgen des Symposiums erscheint zum Festival.

Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert die Darmstädter Tage der Fotografie 2012
Im Rahmen seines Schwerpunktthemas “Transformator der Moderne” fördert der Kulturfonds die Darmstädter Tage der Fotografie 2012 und setzt sich damit erstmals umfassend mit dem Thema Fotografie auseinander.

Darmstädter Tage der Fotografie und RAY 2012
Die Darmstädter Tage der Fotografie sind erstmalig eingebunden in die Veranstaltung RAY 2012 der neu gegründeten Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain. RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain ist eine Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Neun renommierte Institutionen haben sich zu dieser einzigartigen Kooperation zusammengeschlossen: Die Art Collection Deutsche Börse, die Darmstädter Tage der Fotografie, die DZ BANK Kunstsammlung, das Fotografie Forum Frankfurt, der Frankfurter Kunstverein, die Marta-Hoepffner-Gesellschaft für Fotografie e.V. Stadtmuseum Hofheim, das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, das Städel Museum und die Stiftung Opelvillen, Rüsselsheim. RAY 2012 wird aus einer über mehrere Standorte verteilten Hauptausstellung in Frankfurt und zahlreichen Satellitenausstellungen und -projekten in der Region bestehen. Informationen: www.ray2012.de

7. Darmstädter Tage der Fotografie 2012
Das Festivalprogramm:

Freitag, 20. April 2012 18:00 Uhr
Designhaus | Eugen-Bracht-Weg 6 | Darmstadt
Eröffnung der Gruppenausstellung im Designhaus auf der Mathildenhöhe in Darmstadt
Inhaltliche Einführung durch die Kuratorin Ute Noll.

19:30 Uhr Museum Künstlerkolonie | Olbrichweg 13a | Darmstadt
Verleihung Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2012

21:00 Uhr Hochschule Darmstadt | Fachbereich Gestaltung h_da | Olbrichweg 10, Darmstadt
Eröffnung der Ausstellung Visueller Dialog der Hochschulen aus der Region Rhein-Main
Die Ausstellung im Deutschen Polen-Institut ist geöffnet.

Samstag, 21. April 2012 10:00 bis 18:00 Uhr
Aula des Fachbereichs Gestaltung h_da | Olbrichweg 10 | Mathildenhöhe Darmstadt
Symposium: Fotokünstler, Philosophen und Bildredakteure diskutieren das Thema Bildspuren – Unruhige Gegenwarten aus verschiedenen Perspektiven. Einlass ab 10:00 Uhr.
Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

10:00 bis 18:00 Uhr
Seminarraum im Fachbereich Gestaltung h_da | Olbrichweg 10 | Mathildenhöhe Darmstadt
Seminar Das fotografische Projekt mit Katharina Mouratidi

19:00 Uhr
603qm Kulturhalle | Alexanderstr. 2 | Darmstadt
Künstlerdinner (35 Euro, limitierte Plätze)

21:00 Uhr
603qm Kulturhalle | Alexanderstr. 2 | Darmstadt
Lounge mit Musik und Ausstellungen in der 603qm Kulturhalle
Die Lounge wird in Zusammenarbeit mit einen Team junger Architekten gestaltet

Sonntag, 22. April 2012 10:00 bis 18:00 Uhr
Alle Ausstellungen sind geöffnet
Gespräche in den Ausstellungen mit den Fotografen, Rundgang durch die Orte des Rahmenprogramms

11:00 Uhr
Designhaus | Eugen-Bracht-Weg 6 | Darmstadt
öffentliche Führung durch die Ausstellung

10:00 bis 18:00 Uhr
Seminarraum im Fachbereich Gestaltung h_da | Olbrichweg 10 | Mathildenhöhe Darmstadt
Seminar Fundraising für Fotografinnnen und Fotografen mit Katharina Mouratidi

Bildspuren – Unruhige Gegenwarten
Designhaus | Eugen-Bracht-Weg 6 | 64287 Darmstadt

Michael Danner – Car Fires
Gil & Moti – Available for you
Ilkka Halso – Restoration
Alban Kakulya – Greenland
Nadav Kander – Yangtze – The Long River
Gudrun Kemsa – Urban Stages
Astrid Korntheuer – Nature Morte
Christian Lutz – Tropical Gift, oil and gas in Nigeria
Suzanne Opton – Soldier
Isabelle Pateer – Unsettled
Julian Röder – The Summits
Frank Rothe – No More Angels
Jörn Vanhöfen – Aftermath
99% – We are the 99 Percent

Diese Gruppen-Ausstellung wird von den »Darmstädter Tagen der Fotografie« in enger Zusammenarbeit mit der Kuratorin Ute Noll und Prof. Dr. Kris Scholz realisiert.

Bildspuren – das Symposium:
Fachbereich Gestaltung der h_da, Olbrichweg 10, 64287 Darmstadt

Es werden Vorträge zu hören sein von:
Julian Röder – Zum Bild des Spektakels
Tilman Allert – Bildspuren – Unruhige Gegenwarten
Ursus Wehrli – Kunst aufräumen
Dana Giesecke – Unruhe verändert
Luzia Simons – Traces in a Restless Present
Betty Fink – Ostkreuz, Agentur im stetigen Wandel
Simon Norfolk – The best war photographer you’ve never heard of (Vortrag in Kooperation mit dem Fotografie Forum Frankfurt)

Infos und Anmeldung zum Symposium: www.dtdf.de (Tageskarte 15 EUR, ermäßigt 10 EUR)

Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2012
Im siebten Jahr der Darmstädter Tage der Fotografie wird unter den Ausstellern des Rahmenprogrammes zum vierten Mal der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben.

Aus 320 Einsendungen hat die Jury für das Rahmenprogramm der nächsten Darmstädter Tage der Fotografie im kommenden April 36 Arbeiten ausgewählt. Das Thema Bildspuren – Unruhige Gegenwarten wurde in großer Vielfalt bearbeitet und ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen im Hauptprogramm. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von on-photography.com und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da.

Aus der Auswahl für das Rahmenprogramm sind drei Arbeiten für den mit 5.000 Euro dotierten Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert. Dieser wird von dem Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck gestiftet und in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben.

Erst am Eröffnungstag – nach Berurteilung der gehängten Arbeit – wird einer der drei Nominierten als Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Die Preisverleihung findet am 20. April 2012 im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.

Die Nominierten für den 4. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2012 sind:
Walter Ebenhofer, Steyr (A) – Diabolische Erinnerung [an Robert Capa]
Nathalie Grenzhäuser, Berlin (D) – Die Konstruktion der stillen Welt
Florian Schunck, Darmstadt (D) – Skias

Walter Ebenhofer stellt Überlegungen zur Differenz von Ereignis und fotografischem Abbild und damit zur Problematik von ›Wirklichkeit‹ in der Fotografie an. Eine Spur ist in doppelter Weise durch Abbildung und physische Verletzung hinterlassen. Es werden zum Beispiel auf eine (meist) neue und gut verschlossene Großdiapackung von einem professionellen Schützen oder einer Schützin mehrere Schüsse abgefeuert. Das verletzte Material wird durch die Einschussöffnungen belichtet. Die Dauer der Belichtung ist von Walter Ebenhofer frei gewählt bis zum Zeitpunkt der Entwicklung im Labor. Das eindringende Licht wird akkumuliert und auf den fotosensiblen Schichten gespeichert.

Nathalie Grenzhäuser setzt in ihren Arbeiten einen Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung von Landschaftsräumen. Sie fotografiert Landschaften, die sich in einer Situation des Übergangs und der anthropogenen Veränderung befinden. Meist sind es entlegene, wüstenhafte Gegenden, die sie aufgrund ihrer besonderen Topografie und Geschichte interessieren. Die Serie Die Konstruktion der stillen Welt zeigt Ansichten des Inselarchipels Spitzbergen an der Schnittstelle zwischen Bergbau, Forschung und Klimawandel. Die Serie thematisiert die Bedrohung, die sowohl vom arktischen Naturraum selbst, als auch von dessen industrieller und wissenschaftlicher Nutzung ausgeht.

Florian Schunck setzt in seiner Arbeit bei den erkenntnistheoretischen Überlegungen Platons an. Es entstand eine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit, die er in Anlehnung an das Höhlengleichnis des Philosophen mit einer Projektion veranschaulicht. Der scheinbar wahllos aus Müll und Alltagsgegenständen zusammengesetzten Plastik werden die klaren Konturen einer christlichen Heiligenfigur entgegen gesetzt. Davon ausgehend, dass es sich bei ›Heiligen‹ um Menschen handelt, die von den anderen Menschen zu Ikonen gemacht werden, sind sie einerseits Projektion und dienen andererseits wiederum als Projektionsfläche. Der Schatten, der sowohl inhaltlich als auch formell nicht zum Objekt passt, soll den Betrachter anregen, seine eigene Wahrnehmung der Wirklichkeit zu hinterfragen.

Rahmenprogramm an 12 weiteren Orten in der Stadt:

Deutsches Polen-Institut
Mathildenhöhweg 2 | 64287 Darmstadt

Annabelle Fürstenau – Blüten/Blätter

Museum Künstlerkolonie
Ernst-Ludwig-Haus | Olbrichweg 13a | 64287 Darmstadt

Walter Ebenhofer – Diabolische Erinnerung [an Robert Capa] (nominiert für den Merck-Preis)
Nathalie Grenzhäuser – Die Konstruktion der stillen Welt (nominiert für den Merck-Preis)
Florian Schunck – Skias (nominiert für den Merck-Preis)
Lena Ditlmann – Erinnerungsarchiv
Philipp Wülfing – Alzheimer

Hochschule Darmstadt h_da, Fachbereich Gestaltung
Olbrichweg 10 | 64287 Darmstadt

Visueller Dialog der Hochschulen aus der Region Rhein-Main:
Hochschule Darmstadt, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Hochschule RheinMain Wiesbaden

603qm Kulturhalle
Alexanderstr. 2 | 64289 Darmstadt

Bianca Patricia – Julia
Nina Röder – Laura
Marina Weigl – The Harmony’s Vortex

darmstadtium
Schlossgraben 1 | 64283 Darmstadt

Lili Almog – Between Absence and Presence
Leopold Fiala – Ave maria, est. 2007
Maria M. Litwa – Inside Geneva Camp
Daniel Müller-Jansen – there is me & there is you
Tomek Mzyk – Outopia
Moritz Partenheimer – Lost in Translation
Christian Schauderna – Welcome Home

Galerie im Keller-Klub im Schloss
Schlosshof, Marktplatz 15 | 64283 Darmstadt

Fesetti – How to Disappear – Different Techniques

Schlossmuseum
Schlosshof, Marktplatz 15 | 64283 Darmstadt

Nora Gissel & Jan Nikolai Nelles – Herrscherbilder
Oliver Hartung – The Arabian Monument

Weißer Turm
Ernst-Ludwig-Platz | 64283 Darmstadt

Jörg Koopmann – Born in Brennen*

Justus-Liebig-Haus
Große Bachgasse 2 | 64283 Darmstadt

Frank Bayh & Steff Rosenberger-Ochs – Die Entwicklung neuer Stadtquartiere im Herzen der City
Daniel Hofer – SALAR
Sebastian Keitel – HOME
Gregor Sailer – Closed Cities
Mila Teshaieva – Promising waters

Staatstheater
Georg-Büchner-Platz 1 | 64283 Darmstadt

Susanne Elsässer – Hügelformen
Michael Lämmler – Death Star
Anna Katharina Scheidegger – Wrapped Coldness
Tom-Oliver Schneider – Guten Abend
Martin Sigmund – So da

Schauraum im Literaturhaus
Kasinostraße 3 | 64293 Darmstadt

Jens Lüstraeten – It’s a free world
Jan Stradtmann – Garden Of Eden

Zeitweise
Neckarstraße 4-6 (Stolzehaus) | 64283 Darmstadt

Florian Albrecht-Schoeck – Stein Schere Papier
Luca Casonato – Colliders
Johanna Diehl – Displaces
Jörg Gläscher – Der Tod kommt später, vielleicht
Judit Hettema – Future Structures

Zwei Workshops
Samstag, 21. April 2012 10:00 bis 18:00 Uhr
Seminarraum im Fachbereich Gestaltung h_da | Olbrichweg 10 | Mathildenhöhe Darmstadt

Das fotografische Projekt

Das Seminar wendet sich an Fotografinnen und Fotografen, die selbstbestimmt, längerfristig und ohne Auftrag an einem freien fotografischen Projekt arbeiten.

Die Teilnehmenden werden gebeten, Projektideen und Fotografien zu geplanten, laufenden oder abgeschlossenen Vorhaben mitzubringen. Neben ausführlichen Bildbesprechungen und Reflexionen der Projekte werden an dem Tag anhand der vorliegenden Arbeiten u.a. folgende Fragen behandelt: Wie finde ich mein Thema? Wie überzeuge ich andere von meiner Idee? Wie setze ich mein Projekt um? Vermittelt das Konzept und dessen visuelle Umsetzung meine Idee überzeugend? Welchen Zeitrahmen muss ich für das Projekt einkalkulieren? Wo finde ich potentielle Kooperationspartner? Wie und wo veröffentliche ich die Arbeit am besten (als Ausstellung, Magazinpublikation, Buch, App, etc.)?

Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihr Projekt im Laufe des Seminars ausführlich zu besprechen. In Zusammenarbeit mit der Referentin werden Lösungen für offene Fragestellungen erarbeitet.

Teilnehmerzahl: maximal zehn

Sonntag, 22. April 2012 10:00 bis 18:00 Uhr
Seminarraum im Fachbereich Gestaltung h_da | Olbrichweg 10 | Mathildenhöhe Darmstadt

Fundraising für Fotografinnen und Fotografen

Wer hat Interesse an der Finanzierung meines Projektes? Wie erstelle ich einen Kostenplan? Welche öffentlichen und privaten Fördermittel gibt es? Worauf muss ich bei der Formulierung eines Antrages auf Projektförderung achten? Wie präsentiere ich mein Vorhaben potentiellen Sponsoren?

Mit diesen Fragen sehen sich alle Fotografinnen und Fotografen konfrontiert, die auf der Suche nach der Finanzierung eines freien Projektes sind. Das eintägige Seminar behandelt deshalb verschiedene Möglichkeiten der Projektfinanzierung und vermittelt die Grundlagen erfolgreicher Antragstellung. Besprochen werden unter anderem folgende Fragen: Wie muss ein aussagekräftiges Projektexposé aussehen? Was muss es beinhalten? Wo finde ich Förderinstitutionen, Stiftungen und Kooperationspartner? Wie arbeite ich mit Organisationen, Institutionen und Sponsoren zusammen?

Im Laufe des Tages erarbeiten die Teilnehmenden einen exemplarischen Kosten- und Finanzierungsplan. Fragen zu aktuellen oder geplanten Projekten können gerne eingebracht werden.

Das Seminar ergänzt das Angebot Das fotografische Projekt, kann aber auch unabhängig davon gebucht werden.

Teilnehmerzahl: maximal zwölf

Referentin für beide Seminare:
Katharina Mouratidi, geboren 1971, lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden europaweit publiziert, sie sind in zahlreichen Sammlungen vertreten und waren bereits in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit zu sehen, darunter: Fotofest Houston (USA), George Eastman House (USA), Lianzhou Photography Festival (China), Melkweg Galerie (Niederlande), Thessaloniki Museum of Photography (Griechenland), Primavera Fotográfica (Spanien), Photokina Köln, Rheinisches Landesmuseum, Bonn. Seit 2009 unterrichtet Katharina Mouratidi an der Ostkreuzschule für Fotografie sowie als Lehrbeauftragte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 2011 hatte sie dort eine Gastprofessur inne. Sie ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Humanistische Fotografie und seit Anfang 2008 deren Geschäftsführerin.

Die Seminare können gemeinsam, aber auch unabhängig von einander gebucht werden.

Teilnahmegebühr pro Tag:
100 Euro für Mitglieder der Gesellschaft für Humanistische Fotografie und Studierende
130 Euro für Nicht-Mitglieder

Teilnahmegebühr für beide Tage:
200 Euro für Mitglieder der Gesellschaft für Humanistische Fotografie und Studierende
260 Euro für Nicht-Mitglieder

Anmeldung und weitere Informationen bei:
Gesellschaft für Humanistische Fotografie
Telefon: 030 60407748