Vernissage und Saisoneröffnung BILDHALLE

RENÉ BURRI – KOSMOPOLIT BILDHALLE 

Vernissage: Donnerstag 24. August von 18h bis 21.30h

René Burri schuf Ikonen der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und entführte uns als viel reisender MAGNUM-Fotograf mit seinen eindringlichen Bildreportagen in alle Winkel dieser Welt. Seine fotografischen Arbeiten waren dabei immer an der Sache interessiert, engagiert, vielschichtig und emphatisch. Er wollte die Welt nicht nur dokumentieren, er wollte sie mit seinen Bildern auch verändern. Die Ausstellung in der Bildhalle wird eine eindrückliche Auswahl seiner signierten Schwarzweiss- und Farbabzüge zeigen, die sowohl das Gestalterische als auch das Dynamische in seiner Bildsprache herausarbeitet und dabei durchaus auch noch Überraschendes bereithält.

Gebäude von Luis Barragan, San Cristobal, Mexiko City, 1976 | Signierter C-Print | 40 x 50 cm | ©René Burri/Magnum Photos

«Die Welt von René Burri ist die Welt in ihrer Ausbreitung, in ihren unendlichen Facetten, in seinen Abertausenden von Negativen. Membra disiecta, also verstreute Dinge, die zusammen gehören durch den Blick ihres Urhebers. René Burris Welt ist unfassbar gross, aber immer konkret formuliert. Man hat von ‹Engagierter Fotografie› gesprochen, concerned photography. Mir kam in den Sinn, dass im Rückblick auf eine ganze Epoche und den Zeugen, der sie formuliert hat, so und nicht anders formuliert, ein neuer Begriff fällig würde: Essentielle Fotografie. Das ist es doch, was wir als René Burris Erben vor uns haben: eine Essenz hervorragender Gegenstände des zwanzigsten Jahrhunderts, aufgehoben in einem seiner Leitmedien, der analogen Fotografie. Aufgehoben mithin in einem besonders schönen Zustand.»

Dieter Bachmann (aus René Burri. Der Unberuhigte, Text zur Ausstellung in der Bildhalle)

Die Bildhalle freut sich, in enger Zusammenarbeit mit der Familie Burri für den Saisonauftakt 2017/18 die erste Einzelausstellung seit dem Tod des wohl bekanntesten und verehrtesten Schweizer Fotografen ankündigen zu dürfen und somit diesem «Humanisten mit Kamera» gebührend zu gedenken.

Gastredner: Dieter Bachmann
Die Ausstellung dauert bis 21. Oktober 2017

Men on a rooftop, Sao Paolo, Brazil, 1960 | Signierter Silber-Gelatine-Print | 40 x 50 cm | ©René Burri/Magnum Photos

 

 

Bildhalle Vernissage COLDER / JOURS BLANCS

COLDER / JOURS BLANCS
FOTOGRAFIEN VON THOMAS FLECHTNER
UND FRANÇOIS SCHAER

Bildhalle
Vernissage: Donnerstag 4. Februar ab 18.30h
Die Ausstellung dauert bis 12. März 2016

Thomas Flechtner | Colder, La Chaux de Fonds 1996–2000 | C-Print | 100 x 80 cm | Edition 3 & 1 AP COLDER / JOURS BLANCS

Am 4. Februar eröffnet die Bildhalle die Winterausstellung COLDER / JOURS BLANCS – FOTOGRAFIEN VON THOMAS FLECHTNER UND FRANÇOIS SCHAER. Die beiden grossartigen Schweizer Fotografen haben auf unterschiedliche Weise das Thema des Schnees in ihrem künstlerischen Werk umgesetzt. Beide Künstler werden an der Vernissage anwesend sein.

Schnee. Alles Laute ist plötzlich leise gestellt, kein Verkehrslärm mehr in den Städten, und in den Bergen hört man das «Taktak» der Skilifte durch die Schneeluft gedämpft. Schnee – und die Landschaft ist in eine Grafik verwandelt. Schnee – und plötzlich ist Abstraktion ganz real, ebenso verspielt und schön wie unerbittlich und streng. Diese Ausstellung ist mit Thomas Flechtners Serie «Colder» und François Schaers Arbeit «Jours blancs» der Schneelandschaft, dem Schneelicht, den Schneefarben gewidmet: ihrem Zauber, ihrem Geheimnis, ihrer grossen ästhetischen Kraft. Nadine Olonetzky

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GIAN PAUL LOZZA – SOMNIUM

BILDHALLE

GIAN PAUL LOZZA – SOMNIUM

ERÖFFNUNG 4. SEPTEMBER 2014

Die Werke aus Gian Paul Lozzas «Somnium»-Serie spielen gezielt mit dem kulturellen Reservoir der Betrachter – mit dem Bilder- und Geschichtenspeicher, der sich in der popkulturellen Welt herausgebildet hat. «Die Reise geht in die Tiefe der menschlichen Psyche», sagt Gian Paul Lozza. «Dort ist es dunkel und melancholisch. Der Betrachter ist sich selbst ausgeliefert. Der Film der inneren Bilder nimmt ihn gefangen und bewegt ihn in unbekannte Ecken seines Bewusstseins.».

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