Europäischer Architekturfotografie-Preis 2013

 »Im Brennpunkt IFocus of Attention« 4. Mai – 16. Juni 2013

Deutsches Architekturmuseum DAM Schaumaninkai 43, Frankfurt am Main

Preisträger des Architekturfotografie-Preises architekturbild 2013 © Frank Bayh & Steff Rosenberger-Ochs, architekturbild 2013

 

PREISVERLEIHUNG & ERÖFFNUNG:

Fr., 3. Mai 2013, um 19 Uhr

Der Europäische Architekturfotografie-Preis, der seit 1995 alle zwei Jahre ausgelobt wird, geht 2013 an das Stuttgarter Fotografenduo Frank Bayh und Steff Rosenberger-Ochs.

2005 wurde der weltweit erste Architekturfotografie-Preis zum ersten Mal von dem gemeinnützigen architekturbild e.v. organisiert. 2008 begann die Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main. Das Thema des Preises 2013 lautete »Im Brennpunkt | Focus of Attention«.

Der weltweit erste Architekturfotografie-Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von dem gemeinnützigen Verein architekturbild e.v. ausgeschrieben und vergeben. Nachdem das Deutsche Architekturmuseum und der Verein im Jahr 2008 die Kooperation in puncto Europäischer Architektur-fotografie-Preis besiegelt haben, finden Preisverleihung und Erstausstellung der besten 28 Wettbewerbs-beiträge bereits zum dritten Mal im Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main, statt.

Das Thema des zehnten Preises »Im Brennpunkt | Focus of Attention« wurde erwartungsgemäß sehr vielfältig und vielschichtig interpretiert. Die Wettbewerbsteilnehmer haben in beeindruckenden Bild-serien zu kulturellen, gesellschaftlichen, politischen Ereignissen, aber auch zu städtebaulichen Entwick-lungen mit der Kamera Stellung bezogen. Unter den Beiträgen von 175 Teilnehmern aus aller Welt zeichnete die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Peter Bialobrzeski die Bildserie »Die Entwicklung neuer Stadtquartiere im Herzen der City« mit dem Ersten Preis aus. Durch angemessene und geschickte Bear-beitung ist es den Autoren Frank Bayh & Steff Rosenberger-Ochs gelungen, ihre Bildserie – über Stuttgart 21 hinaus – in eine gleichnishaft, allgemeingültige Aussage zum Thema Widerstand zu transformieren.

Weiterhin wurden zwei gleichwertige zweite Preise vergeben. Stanislaw Chomicki führt mit perfekt inszenierten, klassisch schwarzweißen Lochkamerafotos das Imponiergehabe und die Glitzerwelt mancher Hochhäuser vor. Nadia Pugliese widmet ihre Serie einem der heiligsten Plätze sowohl des Judentums, des Christentums als auch des Islam, dem in der Altstadt Jerusalems gelegenen Kidron Valley. Das Tal hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem riesigen Friedhof entwickelt. In poetisch stillen, aber gerade dadurch sehr stark nachwirkenden Bildern schildert sie, dass die Stadt des Todes von gleichen Konflikten geprägt und gezeichnet ist wie die Stadt der Lebenden.

Die 28 besten Bildserien des zunehmend international bekannten Architekturfotografie-Preises architekturbild werden beginnend mit der Preisverleihung vom 4. Mai bis zum 16. Juni im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main gezeigt.

Aus Anlass der zehnten Preisvergabe werden bis zum 28. Juli in der Jubiläumsausstellung »Der zweite Blick« ausgewählte Arbeiten der Jahrgänge 1995 bis 2011 zu sehen sein.

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