DZ BANK Kunstsammlung

 Loredana Nemes, Werner, aus der Serie: Nadelstreifen, 2016

Eröffnung am 26. Januar um 17:00 Uhr im SCHAUFENSTER der DZ BANK Kunstsammlung

 

BEGRÜSSUNG:
Hans-Bernd Wolberg, stv. Vorstandsvorsitzender DZ BANK AG

EINFÜHRUNG:
Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung
Moritz Kaestner, Teilnehmer des Kunstprojektes

ORT:
SCHAUFENSTER,  DZ BANK Kunstsammlung, Platz der Republik, 60265 Frankfurt
Eingang: Cityhaus II

Bitte melden Die sich zur Ausstellungseröffnung an unter:
https://www.events.dzbank.de/schaufenster/online-anmeldung

Loredana Nemes, Künstlerin der DZ BANK Kunstsammlung, hat aus eigener Initiative in 2016 gemeinsam mit 70 Mitarbeitern der DZ BANK ein Kunstprojekt verwirklicht. Die entstandene Serie »Nadelstreifen« wird ab dem 27.01.2017 im SCHAUFENSTER der DZ BANK Kunstsammlung im Eingangsbereich des Cityhaus II am Platz der Republik präsentiert.

Sie zeigt Banker, die ihre Anzugjacke von innen nach außen kehren, so dass der Futterstoff sichtbar wird. So wird das, was normalerweise versteckt ist, an die Oberfläche befördert. Das lässt sich analog auf die abgelichteten Personen beziehen: Durch das Umkehren der Sakkos und der ihnen zumeist instinktiv zugeordneten Attribute werden verborgenen Seiten sichtbar und ins Bild gerückt. Loredana Nemes zeigt dabei ein tiefes Interesse am Menschlichen. Sie befragt die Personen vor der Kamera nach ihrem Sein, ihren Interessen, ihren Erfahrungen, ihren Gefühlen. Und das aus purer Neugier und Anteilnahme an den Personen, denen sie hier begegnet.

Es sind Fragen über das Leben, danach, welche Spuren es beim Einzelnen hinterlassen hat und wie es sich ihm zu erkennen gibt. Fragen, die manchmal nicht leicht zu ertragen sind, weil eben das Leben nicht en passant  zu erledigen ist. Es bedarf großer Konzentration von beiden Seiten und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Auch auf die Gefahr hin, mit Erfahrungen oder Gefühlen konfrontiert zu werden, die einem nicht immer gelegen kommen. Was diese Begegnungen jedoch vermitteln, ist ein Erlebnis von tiefer Lebendigkeit. Von Gegenwärtigkeit. Von Zeit. Von einem Augenblick im Leben, der einen Unterschied zurücklässt.

Aus der insgesamt 30-teiligen Serie wurden für die DZ BANK Kunstsammlung 27 Arbeiten erworben.

Laufzeit der Ausstellung ist bis Sommer 2017.

An folgenden Terminen finden öffentliche Führungen statt.
Mittwoch, 1. Februar 2017 um 17:30 Uhr
Mittwoch, 1. März 2017 um 17:30 Uhr
Mittwoch, 5. April 2017 um 17:30 Uhr

ART FOYER DZ BANK

 

Die aktuelle Ausstellung der DZ BANK Kunstsammlung “Déjà-vu in der Fotokunst”

Ausstellung: 15. September bis 21. November 2015
Eröffnung: Montag, 14. September, 19 Uhr

 

 

Déjà-vu in der Fotokunst
Claudia Angelmaier
Drei Lindenbäume, 2004

 

 

 

Déjà-vu in der Fotokunst

Claudia Angelmaier » Johannes Brus » Victor Burgin » Jose Dávila » Elger Esser »Christiane Feser » Günther Förg » Beate Gütschow » Axel Hütte » Delia Keller »Annette Kelm » Gerd Kittel » Louise Lawler » Sherrie Levine » Timm Rautert » Evelyn Richter » Georges Rousse » Andres Serrano »

Platz der Republik
60265 Frankfurt (Main)

069-7447 99144

kunst@dzbank.de
www.dzbank-kunstsammlung.de

Tue-Sat 11-19

Déjà-vu in der Fotokunst
Timm Rautert
New York (Wellington Hotel), 1969
Aus der Serie: New York

“Déjà-vu in der Fotokunst”

Ausstellung: 15. September bis 21. November 2015
Eröffnung: Montag, 14. September, 19 Uhr

Die aktuelle Ausstellung der DZ BANK Kunstsammlung “Déjà-vu in der Fotokunst” zeigt rund 50 Arbeiten von 18 zeitgenössischen Fotokünstlern aus fünf Ländern, die sich motivisch oder inhaltlich auf bekannte Bilder der Kunstgeschichte beziehen. Weiterlesen

„SPUREN DER MACHT“ ART FOYER der DZ BANK

Der Soziologe Max Weber definiert Macht als „Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.“

Die Ausstellung SPUREN DER MACHT zeigt die Folgen dieser Machtausübung. Darin setzen sich verschiedene Künstler mit unterschiedlichen Herangehensweisen mit sozial-politischen Ereignissen, Strukturen und Systemen auseinander, die in Konflikte, Krieg und Gewalt münden. Die Darstellung von Gewalt ist nicht deren gleichzeitige Bejahung, sondern vielmehr ist es gerade das Entsetzen gegenüber gewalttätigen Vorgängen in der Gesellschaft, das die Künstler dazu veranlasst, Gewalt zu thematisieren. Es sind Bilder, die den Betrachter erschrecken und beunruhigen, ihn aber auch durch Erinnerungsbilder täuschen können.

Vom 5. September bis 22. November 2014 sind rund 90 fotografische Werke von 18 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus 11 Ländern im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt zu sehen.

Vertreten sind Arbeiten von Christian Boltanski, René Burri, Magdalena Jetelová, Barbara Kruger, Marie-Jo Lafontaine, Edgar Lissel, Robert Longo, Teresa Margolles, Paulo Nozolino, Paul Pfarr, Thomas Ruff, Andres Serrano, Santiago Sierra, Taryn Simon und Manit Sriwanichpoom sowie die neu für die Ausstellung erworbenen Werke von Richard Mosse, Andreas Mühe und Joscha Steffens.

Richard Mosse Of Lilies and Remains (Busurungi & Hombo), 2012 Aus der Serie: INFRA

Richard Mosse (*1980, Kilkenny/Irland) berichtet als Beobachter aus dem Kongo, wo er sich unterschiedlichen Rebellengruppen angeschlossen hat. Neben aufwühlenden Aufnahmen des gewalterfüllten Alltags der Menschen entstehen großformatige, ruhige Landschaftsaufnahmen und Stillleben, die in irritierendem, kitschigem Pink eingefärbt sind. Mosse nutzt dafür Filmmaterial, das Infrarotfrequenzen sichtbar macht und entwickelt wurde, um Tarnungen in der Landschaft zu entdecken.

Andreas Mühe Unbekannt 43 I, 2012 Aus der Serie: Obersalzberg

Andreas Mühe (*November 1979, Chemnitz) „entmachtet“ uniformierte Männer in Nazi-Posen. In seiner Serie „Obersalzberg“ lässt er sein Objektiv „von oben herab“ auf seine Protagonisten herabblicken. Weiterlesen

BLÜTEZEIT / Ausstellung der DZ BANK Kunstsammlung

Die DZ BANK Kunstsammlung zeigt vielfältige Positionen zeitgenössischer Blumendarstellungen in der Fotografie

Blumen haben eine weit zurückreichende Bildtradition. Häufig werden sie jedoch wegen ihrer Schönheit in der Kunst mit Kitsch assoziiert. Unter dem Titel „BLÜTEZEIT“ zeigt die aktuelle Ausstellung der DZ BANK Kunstsammlung auf, wie vielschichtig das unterschätzte Thema „Blume“ in der Fotografie ist – reichen doch die künstlerischen Positionen von ornamentalen Studien über erotische Nahaufnahmen und Porträtrequisite bis hin zu utopischen Pflanzenkreuzungen.

Nobuyoshi Araki

Vom 27. Mai bis 9. August 2014 sind rund 90 fotografische Werke von 26 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus 12 Ländern im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt zu sehen.

Vertreten sind unter anderem Arbeiten von Nobuyoshi Araki, Sophie Calle, Hannah Collins, Imogen Cunningham, Joan Fontcuberta, Dieter Huber, Peter Hutchinson, Leiko Ikemura, Gert Kiermeyer, Rosemary Laing, Jean-Luc Moulène, Werner Pawlok, Irene Peschick, Anne & Patrick Poirier, Bettina Rheims, Richard Ross, Jörg Sasse, Gundula Schulze Eldowy, Helmut Schweizer, Luzia Simons, Margriet Smulders, Tim Spott, Ingolf Timpner, Lars Tunbjörk, Beza von Jacobs und Manfred Willmann. Weiterlesen

“MANNSBILDER” ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung

Die aktuelle Ausstellung “MANNSBILDER” der DZ BANK Kunstsammlung zeigt ein facettenreiches Bild vom Mann in der zeitgenössischen Fotografie der letzten 40 Jahre. Dabei werden sowohl der Mann in seinen verschiedenen Rollen und Lebensentwürfen als auch das komplexe Verhältnis zwischen Mann und Frau in der modernen Gesellschaft in den Blick genommen.

Wouter Deruytter, Big Timber (I), Montana, 1997

Vom 7. März bis 17. Mai 2014 sind im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt am Main rund 90 fotografische Werke von 23 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus 14 Ländern zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten von Vito Acconci, David Armstrong, Richard Avedon, Anna & Bernhard Blume, Mike Bouchet, Anton Corbijn, Wouter Deruytter, Pietro Donzelli, Gisèle Freund, Gerhard Gäbler, Richard Hamilton, Pepa Hristova, Astrid Klein, Lewis Koch, Zofia Kulik, Urs Lüthi, Boris Michajlov, Loredana Nemes, Arnulf Rainer, Ulrike Rosenbach, Andreas Schulze, Lars Tunbjörk, Erwin Wurm u.a.

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 6. März um 19 Uhr
im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung,
Platz der Republik, 60325 Frankfurt am Main.
Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus 1.

Weitere Informationen unter www.dzbank-kunstsammlung.de