DTDF Eröffnung und Preisverleihung

DTDF Eröffnung des Festivals und  Verleihung des 7. Merck-Preises am Freitag, den 20. April 2018 auf der Mathildenhöhe Darmstadt.

18 Uhr / Eröffnung des Festivals
Designhaus Hessen, Eugen-Bracht-Weg 6

Es sprechen Prof. Dr. Ralf Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt und Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Stellvertretend für das Kuratorenteam wird Prof. Dr. Kai Buchholz eine Einführung in die Hauptausstellung geben.

19:30 Uhr / Bekanntgabe des Gewinners und Verleihung des Merck-Preises
Museum Künstlerkolonie, Olbrichweg 13 A

Es begrüßt Sie Dr. Philipp Gutbrod, der Leiter des Instituts Mathildenhöhe, und Tanja Zocher, Referentin für Kunst und Kultur der Firma Merck KGaA.

21 Uhr / Eröffnung der Dialogausstellung
Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Olbrichweg 10

Studenten und Studentinnen der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, und FAMU – Film and TV School, Academy of Performing Arts, Prag. Grußwort: Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt

Fast alle ausstellenden Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein.

Der Merck-Preis

Während der 10. Darmstädter Tage der Fotografie wird zum 7. Mal der Merck-Preis verliehen. Aus rund 380 Einsendungen des Wettbewerbs wurden zunächst 37 Arbeiten für die Teilnahme am Festival ausgewählt. Davon nominierte die Jury folgende drei Künstler für den Merck-Preis:

Hanna Becker
The Game →
Brigitte Lustenberger
This Sense of Wonder 
Michael Schmid
Still Images 

Erst am Tag der Eröffnung des Festivals und nach Beurteilung der Präsentation im Ausstellungsraum wird einer der drei Nominierten als Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Der Preisträger erhält 7.000 Euro, die beiden weiteren Nominierten erhalten je 1.500 Euro. Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet.

Das Programm am Festivalwochenende

Samstag, 21. April 2018

10–18 Uhr / Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Aula
Symposium
Internationale Fotografieexperten, renommierte Kuratoren und beteiligte Künstler stellen ihre Perspektiven und Strategien fotografischen Handelns vor. Mehr zum Programm 
Tickets: 15 Euro / 10 Euro ermäßigt / Ticketvorverkauf über ztix.de →

19 Uhr / Centralstation (Saal, 3. OG)
Künstlerdinner
Das traditionelle Künstlerdinner inmitten der Ausstellung im Saal der Centralstation ist ein weiterer Höhepunkt des Festivals.
Tickets: 35 Euro (inkl. Drei-Gänge-Buffet und Getränke, 19 bis 21 Uhr)
Eine limitierte Anzahl an Tickets ist im Vorverkauf über ztix.de → erhältlich.

21 Uhr / Centralstation (Saal, 3. OG)
Festival-Lounge
Der Saal der Centralstation wird zur Lounge und lädt zum Get together ein.
Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 22. April 2018

10 – 17 Uhr / Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung
Workshop
Der Kunstmarkt – Chancen und Perspektiven für Fotografinnen und Fotografen.
Mit Angela Hohmann. Mehr Infos und Anmeldung 

10 – 18 Uhr / Fotogalerie im Weißen Turm
DTDF OFF: Ausstellung der Gewinner des Jugenfotowettbewerbs
präsentiert vom Foto-Club Darmstadt e.V.

11 Uhr / Designhaus Hessen
Führung und Signierstunde
Öffentliche Führung durch die Hauptausstellung mit dem Team der Darmstädter Tage der Fotografie und anwesenden Künstlern. Anschließend können Sie sich Fotobücher von den Künstlern signieren lassen.

12 Uhr / Galerie Christiane Klein, Atelierhaus Vahle
DTDF OFF: Führung durch die Ausstellung
Flor Garduño und Francine Mury: HORTUS UNIVERSALIS
www.atelierhaus-vahle.de →

14 Uhr / Centralstation
KünstlerInnengespräch
mit Louis De Belle, Felix Dobbert, Daniel Stier, Katrin Streicher, Anna Tiessen, Hannes Wiedemann, Simon Schnelle

15 Uhr / Internationales Waldkunst Zentrum
DTDF OFF: Performance/Finissage
Regine Frank: „The HeArt is Present – Past Present Future“
www.iwz.waldkunst.com →

15 Uhr / Kunst Archiv
KünstlerInnengespräch
mit Svetlana Biryukova, Nele Gülck, Karolin Klüppel, Mirène Schmitz

17 Uhr / Kunsthalle Darmstadt
DTDF OFF: Eröffnung der Ausstellung
Hans-Jürgen Raabe: „990 Faces“
www.kunsthalle-darmstadt.de →

Škoda VIP Shuttle Service

Für die Wegstrecken zwischen den Ausstellungsorten steht allen Besuchern ein kostenfreier und individueller Shuttle-Service von ŠKODA AUTO zur Verfügung.

Freitag, 20. April 2018, 17 – 23 Uhr
Vernissagen-Rundfahrt auf der MathildenhöheSamstag, 21. April 2018, 12 – 22 Uhr
Rundfahrten zwischen den Ausstellungen und Transfer vom Symposium zum Künstlerdinner / Lounge in der Centralstation

Sonntag, 22. April 2018, 10 – 18 Uhr
Rundfahrten zwischen den Ausstellungen im Stadtgebiet

Workshop / Sonntag, 22. April 2018, 10 – 17 Uhr

Der Kunstmarkt – Chancen und Perspektiven für Fotografinnen und Fotografen

Der Kunstmarkt ist für Fotografinnen und Fotografen ein immer wichtigeres Standbein. Doch folgt er eigenen komplexen Regeln. Für den Eintritt in den Kunstmarkt ist es nicht nur wichtig, über ein herausragendes künstlerisch-fotografisches Portfolio, sondern auch über spezifische Kenntnisse zu den Funktionsweisen des Kunstmarkts zu verfügen.

In dem Tagesworkshop mit Angela Hohmann werden Kenntnisse zu Akteuren und Funktionsweisen des Kunstmarktes und der Galerienlandschaft vermittelt und Strategien der Selbstvermarktung und Positionierung im Markt diskutiert. Angela Hohmann ist Kunstmarktexpertin. Sie lebt und arbeitet als Kunstkritikerin und Autorin in Berlin. Seit über 10 Jahren begleitet sie die Kunst- und Kunstmarktlandschaft als Kritikerin.

Melden Sie sich für die letzten verfügbaren Plätze an! Mehr Infos 

Mehr Informationen zum Festival: www.dtdf.de

Darmstädter Tage der Fotografie

Jubiläum:

10. Darmstädter Tage der Fotografie vom 20. bis 22. April 2018
• Thema: Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns
• Bewerbungsfrist für Merck-Preis endet am 10. November 2017
Darmstadt. Die Freunde der zeitgenössischen Fotografie dürfen sich freuen: Vom 20. bis zum 22.
April kommenden Jahres wird Darmstadt wieder für 3 Tage zum Mekka für die Freunde der
internationalen Fotokunst. Was vor 13 Jahren mit der Idee von 4 Darmstädter Fotografinnen und
Fotografen begann, zählt als Darmstädter Tage der Fotografie (DTDF) längst zu den Highlights unter
den deutschen Fotofestivals. Nun feiern die Ausstellungsmacher mit der 10. Auflage bereits das erste
runde Jubiläum.

Thema: Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns
Die Jubiläumsausgabe widmet sich dem Thema „Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns“.
Dabei wollen die Initiatoren das Fotografische in der Fotografie in den Mittelpunkt stellen. Es wird um
Bilder gehen, die die ursprüngliche Kraft der Fotografie bewusst machen und auf zeitgenössische Art
weiterentwickeln.

Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie erneut mit 10.000 Euro dotiert
Ein Höhepunkt des Fotofestivals bleibt die Verleihung des Merck-Preises der Darmstädter Tage der
Fotografie. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird von dem Darmstädter
Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet. Er wird bereits zum 7. Mal vergeben.
Zur Bewerbung um den Merck-Preis können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema eingesendet
werden. Im Dezember wird die Jury etwa 30 Einreichungen auswählen, die während der Fototage-
Ausstellungen gezeigt werden. Aus diesen werden 3 Arbeiten für den 7. Merck-Preis nominiert. Erst
am Tag der Preisverleihung legt die Jury fest, wer den Hauptpreis von 7.000 Euro erhält. Die beiden
weiteren Nominierten erhalten je 1.500 Euro.

Die Jury setzt sich zusammen aus den vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie. Das sind
Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker. Weiterhin zählen Ute Noll
(on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt) zur Jury.

Die kompletten Ausschreibungsunterlagen können auf der Website www.dtdf.de unter Bewerbung
heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden. Die Bewerbungsfrist endet am 10.
November 2017 (Posteingang).

Rückblick auf die 9. Darmstädter Tagen der Fotografie

Liebe Freunde der Darmstädter Tage der Fotografie,

die drei Tage 9. Darmstädter Tage der Fotografie liegen eine Woche zurück. Zeit also für einen Rückblick – eine erste Bilanz.

Die Eröffnung 
„Macht Euch keine Sorgen, es ist Fototage-Eröffnung. Da regnet es nie“. Wer hätte gedacht, dass die erfahrene Festival-Besucherin es besser wusste als die Wetter-Apps. Die Sonne schien genau zum richtigen Zeitpunkt in den Garten des Designhauses. Und warme Worte gab es noch dazu. Lieber Herr Prof. Dr. Stengler, lieber Herr Dr. Müller, lieber Herr Partsch: Vielen Dank für das Lob. Wir bleiben dran.

Die Preisverleihung
Das Wetter hielt bis zur Verleihung des 6. Merck-Preises. Gut so, denn das Museum Künstlerkolonie war rappelvoll, als Tanja Zocher von Merck den mit 7.000 Euro dotierten Hauptpreis an den jungen Berliner Künstler Alexander Gehring übergab. Ein überzeugender und sympathischer Preisträger – nach einer knappen Jury-Entscheidung. Die Arbeiten der beiden anderen Nominierten Stephanie Gudra und Michel Le Belhomme fanden ebenfalls großes Interesse beim Publikum und wurden mit je 1.500 Euro gewürdigt.

 

Die neuen Locations
Der Zahn der Zeit trifft aktuelle Kunst: Vier Künstler verzauberten das gegenwärtig leer stehende Haus Olbrich in einen besonderen Ausstellungsraum. Verónica Losantos nutzte erstmals die außergewöhnliche Architektur der Mainhall am Osthang-Project für „Screen Memories“. Das Kunstforum der TU Darmstadt gab im Campus Stadtmitte fünf jungen Künstlern einen faszinierenden neuen Raum für ihre Arbeiten.

Symposium und Ausstellung studentischer Arbeiten an der Hochschule Darmstadt
Der Fachbereich Gestaltung als Partner der DTDF öffnete sein Haus für das Symposium und auch dort gab es eine Ausstellung: Studierende aus Darmstadt und der AKI Artez Academy Enschede (NL) präsentierten aktuelle Arbeiten. Mitten unter diesen Arbeiten auch die Werke der Professoren und Dozenten Judit Hettema (AKI), Kris Scholz (h_da) und Stefan Bayer (h_da). Besonders bemerkenswert war die hochwertige Präsentation der Arbeiten.

Das Symposium vertiefte das Thema des Festivals in 5 Vorträgen: von Exkursionen in die Foto-Kunstgeschichte mit Boris von Brauchitsch über Mark Farids Experimente mit virtueller Realität und Sichtweisen der Kuratorin Nadine Wietlisbach bis hin zu anschaulichen Werkvorträgen von Viktoria Binschtok und Phillip Toledano.

Begegnungen an allen Orten
Das besondere Flair der Tage der Fotografie war an allen 3 Tagen gegenwärtig – nicht nur in den Ausstellungsräumen. Fast alle ausstellenden Künstler waren zum Festival angereist und es fanden sich neue und alte Bekanntschaften. Zeit für Gespräche gab es beim Künstlerdinner, das schon fast ein Klassiker ist und wo neue Netzwerke geknüpft werden. Führungen und Künstlergespräche in den Ausstellungen boten Gelegenheit, über Fotografie zu reflektieren und unerwartete Aspekte zu entdecken. Und nicht zuletzt wurde auch an so ungewöhnlichen Orten wie im Shuttle-Auto über die Kunst gesprochen – wenn man vor dem Aprilregenschauer schnell eines erwischt hatte und mit Mitfahrern ins Gespräch kam.

Schülerworkshops
Vier Tage lang hatten Schüler direkt im Anschluss an das Festival die Gelegenheit in Workshops sich der Fotografie anzunähern. Mit Thomas Blank, der als Medienpädagoge die Workshops leitete, sowie den Fotografen Stefan Daub, Christian Engels und Andreas Zierhut fotografierten die Schüler je einen Tag lang, was ihnen vor die Linse kam. Gosbert Gottmann, Aussteller der Hauptausstellung der als „Künstlerpate“ auch mit von der Partie war, erläuterte den Schülern anschauungsreich seine künstlerische Arbeit.

Katalog „Projektion – Behauptungen“
Sie wollen die Ausstellungen und Vorträge noch einmal Revue passieren lassen oder sich intensiver mit einzelnen Künstlern und Referenten beschäftigen? Dann möchten wir Ihnen den begleitenden Katalog zum Festival ans Herz legen: Das Buch „Projektion – Fotografische Behauptungen“ kann hier bestellt werden. Es umfasst 283 Seiten mit Abbildungen, Texten und Biografien aller beteiligten Künstler. Preis: 25 € zzgl. Versandkosten. (ISBN 978-3-9813629-6-1)

 

9. Darmstädter Tage der Fotografie

Save the date – 22. – 24. April. Die 9. Darmstädter Tage der Fotografie bieten erneut Ausstellungen an 10 Orten in Darmstadt – vom Museum Künstlerkolonie über die Centralstation bis zur Kunsthalle. Über 40 internationale Künstler und Fotografen sind mit ihren Werken vertreten.

Find english version below

Hauptausstellung im Designhaus
Die Hauptausstellung im Designhaus zeigt Arbeiten von Künstlern, die sich mit dem Wahrheitsanspruch des Mediums Fotografie, mit seinen neuen technischen Möglichkeiten im digitalen Zeitalter und dem Begriff des Fotografischen auseinandersetzen. Vom Ausloten der Grenzen dessen, was noch als fotografisches Bild wahrgenommen wird, bis hin zu behaupteten Referenzen zur Realität reicht das Spektrum der hier vertretenen Serien. Mit dabei sind u.a. Phillip Toledano (USA), Thomas Ruff (D), Xu Yong (CHN), Viktoria Binschtok (D) und Georg Brückmann (D). Hier geht es zur vollständigen Künstlerliste 


Merck-Preis-Kandidaten im Museum Künstlerkolonie

Die drei für den Merck-Preis nominierten Fotografen Stephanie Gudra, Alexander Gehring und Michel Le Belhomme präsentieren ihre Arbeiten im Museum Künstlerkolonie. Die anderen Künstler des DTDF-Rahmenprogramms werden in Kunst- und Kulturinstitutionen, verteilt über die ganze Stadt, gezeigt. Zur Übersicht, wer an welchen Orten zu sehen ist, geht es hier: Ausstellungs-Übersicht
Für die Wegstrecken zwischen den Ausstellungsorten steht allen Besuchern ein individueller Shuttleservice zur Verfügung.

 

Internationales Symposium am Samstag
Beim Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie (Samstag, 23.4.) erläutern Künstler und Experten ihre Position zum Festivalthema. Wir freuen uns, mit Boris von Brauchitsch (D), Phillip Toledano (USA), Mark Farid (GB), Nadine Wietlisbach (CH) und Viktoria Binschtok (D) ein vielseitiges Vortragsprogramm bieten zu können. 
Eine Diskussionsrunde am Nachmittag komplettiert die Veranstaltung, die von Prof. Dr. Kai Buchholz (h_da Hochschule Darmstadt) moderiert wird. Das komplette Programm des Symposiums und der begleitenden Ausstellung in der Hochschule am Fachbereich Gestaltung finden Sie hier: Information zum Symposium

Jetzt online Karten für das Symposium kaufen (Euro 15.- / 10 .- erm.) 

 

Künstlerdinner am Samstagabend
Nach dem Symposium bieten die Darmstädter Tage der Fotografie einen weiteren Höhepunkt: Das traditionelle Künstlerdinner im Saal der Centralstation. Für 35 Euro (3-Gänge-Buffet und Getränke, 19 bis 21 Uhr) können sich Besucher eines der limitierten Tickets sichern und gemeinsam mit den teilnehmenden Festivalkünstlern und dem Team der DTDF speisen und anstoßen. Nach 21 Uhr wird der Saal zur Lounge mit Musik und Drinks – Eintritt frei.

Hier Ticket für das Dinner kaufen


English version: 

Dear friends and followers of the Darmstaedter Tage der Fotografie,

just six weeks to go and we are going to celebrate the festival’s 9th edition from April 22nd to 24th with this year’s theme “Projection – Photographic Assertions”. At 10 places in Darmstadt there will be offered a varied program with exhibitions, presentation of the Merck-Award, talks, lectures, workshops and guided tours along the weekend. And of course, once again we will be joining together with our guests for a dinner and an after show party.

Save the date – 22nd – 24th of April! We’re looking forward to having you here!

There will be series of more than 40 artists and photographers from 13 countries shown in 10 exhibition venues: between Museum Künstlerkolonie, Centralstation and Kunsthalle Darmstadt.

Main Exhibition at Designhaus Darmstadt
The main exhibition will take place at Designhaus Darmstadt, showing internationally known artistic positions dealing with the truth claim of photography, with its new technological possibilities in our digital age and at least they’re questioning the term of photography itself. These photographic series explore the boundaries of the media or doing assertions as references to reality – this is the variety shown in this group exhibition. Participating artists will be – amongst others – Phillip Toledano (USA), Thomas Ruff (D), Xu Yong (CHN), Viktoria Binschtok (D) and Georg Brückmann (D). The complete list of all the artists of the show is now accessible online. List of artists

Merck-Award Nominees at Museum Künstlerkolonie
You will find more exhibitions showing 34 artists, who applied for this year’s Merck-Award and have been selected, at 8 other cultural institutions across the city. The 3 photographers nominated for the Merck Award will present their work at Museum Künstlerkolonie (Merck-Award).
Check out online the exhibition places and the artists.

As a number of artists will come to Darmstadt especially for the festival weekend, we are yet very happy to be there with all of you and we are sure, that there will again be an atmosphere of intensive artistic exchange.

Symposium with international lecturers
At the symposium on Saturday (24th) artists, curators and experts will give lectures and discussions of the festival’s theme. We’re very happy to announce the lecturers: Boris von Brauchitsch (D), Phillip Toledano (USA), Mark Farid (GB), Nadine Wietlisbach (CH) und Viktoria Binschtok (D). At the end of the symposium there will be a panel discussion to complete the conference. Moderation by Prof. Dr. Kai Buchholz (h_da Hochschule Darmstadt)

The whole program can be found here: Information zum Symposium

Buy your ticket online: Karten für das Symposium kaufen (Euro 15.- / 10 .- erm.)

Die Nominierten für den Merck-Preis 2016 stehen fest

Nominierungen für den Merck-Preis 2016

9. Darmstädter Tage der Fotografie | 22. bis 24. April 2016

Alexander Gehring » Stephanie Gudra » Michel Le Belhomme »

Nominierungen für den Merck-Preis 2016

Merck-Preis Trophäe für die Gewinnerin oder den Gewinner des 6. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Nominierungen für den Merck-Preis 2016Michel Le Belhomme, The Two Labyrinths # 7, aus der Serie The Two Labyrinths, 2014 bis heute
© Michel Le Belhomme  Im neunten Jahr der Darmstädter Tage der Fotografie wird unter den Ausstellern des Rahmenprogramms nunmehr zum sechsten Mal der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben. Aus 310 Einsendungen hat die Jury für das Rahmenprogramm der kommenden Darmstädter Tage der Fotografie insgesamt 34 Arbeiten ausgewählt. Das Thema “Projektion – Fotografische Behauptungen” wurde im Wettbewerb in großer Vielfalt bearbeitet. Die Auswahl ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen des Hauptprogramms. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von “on-photography.com” und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da (Hochschule Darmstadt).

Der Merck-Preis
Aus der Auswahl für das Rahmenprogramm wurden drei Arbeiten für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert. Dieser wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Erst am Eröffnungstag – nach Beurteilung der gehängten Arbeiten – wird einer der drei Nominierten als Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Die Preisverleihung findet am 22. April 2016 im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.  Nominierungen für den Merck-Preis 2016 Alexander Gehring, Medium, aus der Serie Messages from the Darkroom, analoger C-Print, 36 x 38,5 cm, 2011
© Alexander Gehring  Die Nominierten 2016Alexander Gehring, *1981, Berlin (D)
“Messages from the Darkroom”
Die Arbeit von Alexander Gehring bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie zur Zeit seiner Erfindung anhaftete. Der Bildwerdungsprozess in der Dunkelkammer und das Erscheinen real existierender Dinge auf dem Papier waren Mitte des 19. Jahrhunderts schier unglaubliche und extraordinäre Phänomene. Und sie faszinieren bis heute. Diese Mystik und auch die Möglichkeit zur Manipulation von Fotografien machten sich damals Okkultisten wie der Münchner Arzt Albert von Schrenck-Notzing zu Nutze, indem sie vermeintlich übernatürliche Phänomene fotografierten und damit zu beweisen suchten. Ausgehend von diesen historischen Bildern hinterfragt Gehring mit rätselhaften, in rotes Licht getauchten Aufnahmen aus der Dunkelkammer den Wahrheitsanspruch, der dem Medium Fotografie bis heute innewohnt. Die Dunkelkammer wird zu einem Laboratorium, das zwischen transzendenten Erscheinungen und naturwissenschaftlich erklärbaren Vorgängen changiert.

Stephanie Gudra, *1981, Berlin (D)
“Mond”, “Scan”, “Light on Canvas”, “Von den Sternen stürzt alle Zeit herab”
Stephanie Gudras fotografisches Werk ist weitestgehend konzeptuell und medienreflexiv. Sie untersucht das Wesen der Fotografie, seine Bedingungen und Grenzen. Dabei fordert sie den Betrachter heraus, führt ihn geschickt in die Irre und stellt Behauptungen auf, die auf Eigenschaften des Mediums verweisen. In meist abstrakt wirkenden, teils kameralos entstandenen Fotografien hinterfragt sie beispielsweise das Verhältnis des Mediums zur Realität, die Autorenschaft im digitalen Zeitalter, das Verhältnis der Fotografie zur Malerei oder die Darstellungsmöglichkeit von Zeit und Raum. Gudras Bilder wirken geheimnisvoll und sind nicht leicht zu entschlüsseln. Ihr Kern offenbart sich oft erst nach intensiver Betrachtung. Doch dann führen sie auf den Grund medienphilosophischer Überlegungen und geben uns neue Denkanstöße für die Beschäftigung mit Fotografie.

Michel Le Belhomme, *1973, La Chapelle des Fougeretz (F)
“The Two Labyrinths”
Das Werk “The Two Labyrinths” des französischen Künstlers Michel Le Belhomme beschäftigt sich mit der Darstellung und Darstellbarkeit von Landschaft in der Fotografie. Klassische Fotografie präsentiert Landschaft meist als romantisches, sinnliches Sujet. Le Belhomme wagt eine neue Herangehensweise und stellt diesem traditionsreichen Motiv die Interpretation von Landschaft als offenes System von Zeit und Raum gegenüber. Er analysiert und erforscht die Formen und Strukturen einer Landschaft. Was macht sie aus? Welche Elemente braucht ein Bild, um als Landschaft erkennbar zu sein? Le Belhomme dekonstruiert, baut Körper und digitale Konstrukte, fotografiert Abbildungen von Abbildungen, wandelt von Deutlichkeit zu Abstraktion, mischt Dokumentation mit Fiktion. Übrig bleiben Bilder, die gerade noch Landschaft erkennen lassen. Es sind Hüllen von Landschaft, die eine eindeutige fotografische Darstellungsform zersplittern und in Frage stellen.  Nominierungen für den Merck-Preis 2016 Stephanie Gudra, Mond, Pigmentdruck auf Barytpapier, hinter Glas gerahmt, 28 x 28 cm, 2014
© Stephanie Gudra  Die Darmstädter Tage der Fotografie 2016
Zum neunten Mal finden vom 22. bis zum 24. April 2016 die Darmstädter Tage der Fotografie statt, die eine internationale Plattform für Experten, Künstler und Interessierte bieten. Das Festival hat sich in den letzten Jahren etabliert und profiliert. Es setzt Themen und zeigt dazu die unterschiedlichsten Sichtweisen und fotografischen Genres. Außerdem fördert es den interdisziplinären Diskurs durch ein eintägiges Symposium. Dort referieren Künstler, Kunsthistoriker, Wissenschaftler, Medienschaffende und Experten zum jeweiligen Thema.Die Hauptausstellung im Designhaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe wird ergänzt durch 34 Fotoarbeiten aus dem Wettbewerb um den Merck-Preis, die in verschiedenen Museen, Galerien und temporären Ausstellungsorten zu sehen sein werden.Das gesamte Programm des Festivals sowie alle teilnehmenden Künstler werden im März auf der Website www.dtdf.de bekannt gegeben. Der zum Festival erscheinende Katalog ist ab dem 22. April 2016 verfügbar.Die 9. Darmstädter Tage der Fotografie werden gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Weitere Informationen: www.dtdf.de

DTDF Darmstädter Tage der Fotografie e.V.Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
T +49 (0)6151-271608
info@dtdf.de
www.dtdf.de

dtdf – Merck-Preis 2016

9. Darmstädter Tage der Fotografie vom 22. bis 24. April 2016: Projektion – Fotografische Behauptungen

Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms
Einsendeschluss 06. November 2015

9th Darmstädter Tage der Fotografie 22. – 24. April 2016: Projection – Photographic Assertions
Proposal for exhibition in the supporting programme and for the Merck-Award
Entry deadline: 6th November 2015

english version at the end

 

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Rückblick auf die 8. Darmstädter Tage der Fotografie

“Reflexion – Ästhetische Referenzen”
Die 8. Darmstädter Tage der Fotografie: Rückschau auf ein Wochenende voller Inspirationen
„Reflexion – Ästhetische Referenzen“: Das Thema der 8. Darmstädter der Fotografie machte es den Besuchern nicht auf Anhieb leicht. Dennoch kamen mehr als 3000 Menschen, um die Ausstellungen von 51 Künstlern aus 8 Ländern anzusehen. Die Besucher erlebten die Vielfalt aktueller Fotokunst in einer beeindruckenden Dichte.
5. Merck-Preis an Christine Erhard
Die Jury der Fototage (Initiatoren und Kuratoren des Festivals: Albrecht Haag, Alexandra Lechner, Rüdiger Dunker, Gregor Schuster, Ute Noll und Prof. Dr. Kris Scholz) fand besonderen Gefallen an den Arbeiten von Christine Erhard aus Düsseldorf. Sie erhielt für ihre Serie „Moskau Intervention“ den mit 7000 Euro dotierten 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie.

Christine Erhard - Merck-Preis Trägerin 2014 © Christian Engels

Die Herangehensweise Christine Erhards ist die einer Bildhauerin. Sie konstruiert Bildräume, in denen sich Blickachsen und Realitätsebenen kreuzen, überlagern und auf diese Weise schließlich unterschiedliche Perspektiven im Bild erzeugen. Mit dieser Serie – aus Architekturfotografien und mit Referenzen an den Konstruktivismus – gelingt es der Fotografin, Bildwerke zu kreieren, die einen installativen Charakter tragen und avantgardistische Ästhetiken reflektieren. Christine Erhards Präsentation beeindruckte insbesondere dadurch, wie sie formalästhetisch unterschiedliche künstlerischere Gattungen in die zeitgenössische Fotografie transferiert.
Nina Kopp und Alexandra Polina erhielten je 1500 Euro Preisgeld. Damit sind in diesem Jahr zum ersten Mal alle 3 für den Merck-Preis nominierten Künstler mit einer finanziellen Unterstützung für ihre Arbeit belohnt worden.

Verleihung des Merck-Preis am Eröffnungsabend © Christian Engels

Große Vielfalt in den Ausstellungen
Die Tage der Fotografie machten Darmstadt auch bei der 8. Auflage zur Meile der Fotokunst: An 10 Orten von Mathildenhöhe über Centralstation bis zur Kunsthalle zeigten 51 Künstler aus 8 Ländern ihre Arbeiten. Die Bandbreite der gezeigten Positionen war beeindruckend. Weiterlesen

dtdf : Reflexion – Ästhetische Referenzen

Reflexion – Ästhetische Referenzen
Die 8. Darmstädter Tage der Fotografie bieten erneut Ausstellungen an 10 Orten in Darmstadt – vom Museum Künstlerkolonie über die Centralstation bis zur Kunsthalle. 51 Künstler und Fotografen aus 13 Ländern sind mit ihren Werken zum Thema “Reflexion – Ästhetische Referenzen” vertreten.
Hauptausstellung im Designhaus
Die Hauptausstellung im Designhaus zeigt Arbeiten von 18 Künstlern, die alle auf ihre ganz eigene Weise ästhetische Referenzen aus Fotografie, Malerei und Geschichte darstellen. Vom klassischen Stillleben und Porträt über fiktive Erzählungen und die Beschäftigung mit dem Medium Fotografie bis hin zum computergenerierten Bild reicht das Spektrum der hier vertretenen Serien. Mit dabei sind u.a. Andreas Mühe (D), Michael Reisch (D), Robert und Shana ParkeHarrison (USA), Michel Campeau (CAN), Max de Esteban (ESP), Thomas Freiler (A) und Berndnaut Smilde (NL).
Internationale Experten beim Symposium
Beim Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie (Samstag, 26.) erläutern sechs Experten ihre Position zum Festivalthema “Reflexion – Ästhetische Referenzen”. Wir freuen uns besonders, mit  Dr. Isabel de Florencio Pape (Brasilien) und Yang Shu (China) Stimmen aus dem Ausland zu hören. Die Fotografen Daniel T. Braun, Björn Siebert und Margret Hoppe sowie Prof. Gerhard Schweppenhäuser und Prof. Kai Buchholz (h_da, Moderation) komplettieren das Vortragsprogramm des Symposiums. Karten können online zu 15 EUR (erm. 10 EUR) vorab gekauft werden.
Künstler-Dinner in der Centralstation 
Nach dem Symposium finden die Darmstädter Tage der Fotografie einen weiteren Höhepunkt: Das traditionelle Künstleressen. In diesem Jahr zum ersten Mal in einer neuen Location: im Saal der Centralstation. Zum Preis von 35 Euro können Sie sich eines der Tickets für das Künstlerdinner (19 – 21 Uhr) sichern. Nach 21 Uhr wird der Saal zur Party-Location – Eintritt frei.
Merck-Preis-Kandidatinnen im Museum Künstlerkolonie
Die drei für den Merck-Preis nominierten Fotografinnen präsentieren ihre Positionen erneut im Museum Künstlerkolonie.
Die Arbeiten der anderen 30 Künstler des DTDF-Rahmenprogramms zeigen wir in 9 Kunst- und Kulturinstitutionen – verteilt über die ganze Stadt.
Phase One Lectures zum Auftakt der Fototage
Schon am Freitagnachmittag starten die Darmstädter Tage der Fotografie mit den Phase One-Lectures in der Hochschule Darmstadt. Um 14 Uhr erläutert Götz Diergarten seinen konzeptuellen Ansatz in der Tradition der Düsseldorfer Schule nach Bernd und Hilla Becher. Anschließend gibt Sascha Weidner Einblick, wie er das eigene Archiv als Quelle seiner künstlerischen Praxis nutzt. Der Eintritt ist frei. Phase One, Kamerahersteller der Premiumklasse und Förderer der DTDF, ermöglicht diese Künstlerbeiträge.
Viele Künstler werden zum Festival anreisen. Zusammen mit den Künstlern freuen wir uns auf ein spannendes Wochenende des künstlerischen Austauschs auf den Darmstädter Tagen der Fotografie.
Alle Informationen zum Festival und Eintrittskarten für das Symposium sowie das Künstler-Dinner finden Sie auf unserer Website:

http://www.dtdf.de/_site/seiten/festival/programm/

Merck-Preis Nominierungen 2014

Nominierung von drei Fotografinnen für den 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Im achten Jahr des Fotografiefestivals wird unter den Ausstellern des Rahmenprogramms zum fünften Mal der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben. Das Thema der Ausschreibung lautete »Reflexion – Ästhetische Referenzen«. Stifter des Preises ist das Darmstädter Pharma-, Chemie- und Life-Science Unternehmen Merck.

Die Nominierten

Die Jury hat drei Fotografinnen für den Merck-Preis 2014 nominiert:

Christine Erhard, 44, Düsseldorf (D) – Moskau Intervention

Die Künstlerin nimmt historisches Bildmaterial aus Kunst und Architektur zum Ausgangspunkt für ihre Bildideen. In der Serie Moskau Intervention greift sie auf Architekturfotografien und Malereien aus der Epoche des russischen Konstruktivismus zurück und bearbeitet diese fotografisch weiter. Dieser Prozess, der bildhauerischem Arbeiten gleicht und verschiedene Materialien einbezieht, ermöglicht Christine Erhard, neue Bildräume zu erschaffen, die mehrere Blickachsen und Realitätsebenen in sich vereinen. Häufig werden ihre Arbeiten mittels anamorphotischer Modelle konzipiert, d.h. die Raummodelle sind auf einen bestimmten Kamerastandpunkt hin konzipiert. Mit ihrer Arbeitsweise in Moskau Intervention reflektiert Ehrhard eine bekannte Ästhetik der modernen Kunst mit den Mitteln der Fotografie und es gelingt ihr ein formalästhetischer Transfer in die Gegenwart.

 

 

 

 

 

 

Nina Kopp, 39, Amsterdam (NL) – Treasure of the bee

Auf Nina Kopps Fotografien ist der Bezug zu niederländischen Stillleben der Malerei des 16.-17. Jahrhunderts evident. Mit dem Projekt möchte die Fotografin darauf aufmerksam machen, was die Menschen den Bienen zu verdanken haben. Ihre fotografischen Neuinterpretationen der alten Stillleben verzichten ganz bewusst auf die Ausgewogenheit in Farbe und Komposition, die die niederländischen Gemälde auszeichnete, um ein aus der Balance geratenes Ökosystem zu symbolisieren. Die minutiös arrangierten fotografischen Stillleben präsentieren nur noch einen Überrest des üppigen Frucht- und Blumenangebotes von einst. Darüber vermittelt Nina Kopp ihre Botschaft: Würde der Schatz der Biene fehlen, wäre unser Nahrungsmittelangebot geringer, weniger farbenfroh und weniger geschmackvoll.

 

 

 

 

 

 

Alexandra Polina, 29, Bielefeld (D) – MADE IN USSR

»Wie viel Heimat steckt in uns? Wie viel Identität nahmen wir mit aus einem Land, dessen Ikonen der persönlichen Suche nach Individualität stets mahnend gegenüber standen?« Diese Fragen stellte sich die junge Fotografin Alexandra Polina, die in Usbekistan geboren und aufgewachsen ist mit ihrem Projekt Made in USSR. Sie verbindet mit dieser Arbeit die Ikonografie sowjetischer Propagandaplakate mit dem, was ihre eigene Generation als gemeinsame Erinnerung teilt. Als Kinder haben sie und Gleichaltrige die letzten Jahre des Kommunismus miterlebt, heute leben sie über die ganze Welt verstreut und sie haben sich längst an andere Systeme adaptiert. Die ästhetischen Referenzen an die sowjetischen Propagandabilder sind überdeutlich: die Posen der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen entsprechen denen der alten Plakate, der Himmel ist stets blau, der Blick in die Zukunft gerichtet und selbstverständlich ist jedes Detail der Szenerie im Sinne der idealistischen Bildaussage komponiert worden. Doch im Unterschied zu den Bildern der 1950er und 1960er Jahre transportieren die analog fotografierten Porträts der heute Dreißigjährigen eine bizarre Mischung aus Befremdung und Heimat. Das Kulissenhafte der Bilder tritt hier umso deutlicher hervor und verweist auf die abgeworfenen Hüllen des alten Systems.

 

 

 

 

 

 

 

Die Entscheidung der Jury

Aus 340 Einsendungen hat die Jury für das Rahmenprogramm der nächsten Darmstädter Tage der Fotografie im kommenden April 36 Arbeiten ausgewählt. Das Thema Reflexion – Ästhetische Referenzen wurde in großer Vielfalt bearbeitet und ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen im Hauptprogramm. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von on-photography.com und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da.

Wichtigstes Auswahlkriterium bildete für die Juroren die eigenständige Bildsprache der eingereichten Arbeiten, über die ein eigenes Konzept vermittelt wird und ein klarer Bezug zum diesjährigen Thema Reflexion – Ästhetische Referenzen erkennbar ist. Jury-Mitglied Ute Noll erläutert, dass dieses Mal Bilder gesucht wurden, »die ausgehend von einer bewussten Auseinandersetzung mit ästhetischen Spielarten der fotografischen Bilderschaffung entstanden sind und daher auch eine gezielt eingesetze Ästhetik transportieren.« Klare fotohistorische Bezüge konnten dabei die Jury durchaus überzeugen ebenso wie Arbeiten, die tradierte ästhetische Grenzen überschreiten und neu interpretieren. Außerdem sei die persönliche Sichtweise der FotografInnen und somit ihre eigene Geschichte, die sie erzählen wollten, das, was die Jury-Mitglieder beurteilt hätten.

Fortsetzung des Merck-Preises mit doppeltem Preisgeld

Die Darmstädter Tage der Fotografie und das Unternehmen Merck werden die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Stiftung des Preises fortführen. Durch die Unterstützung von Merck werden am 25. April 2014 erneut drei Fotoarbeiten aus dem Rahmenprogramm des Festivals prämiert. Der Hauptpreis wurde auf 7.000 EUR erhöht und die beiden weiteren Nominierten erhalten jetzt mit jeweils 1.500 EUR ebenfalls eine finanzielle Auszeichnung. »Die Erhöhung des Preisgeldes von 5.000 auf 10.000 Euro reflektiert das gestiegene Renommee des Festivals und des Merck-Preises«, sagt Daniela Lewin, bei Merck für Kultursponsoring zuständig.

Erst am Eröffnungstag der Darmstädter Tage der Fotografie wird nach Beurteilung der gehängten Fotografien der Hauptpreisträger ermittelt und am Abend in einer öffentlichen Preisverleihung im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe feierlich überreicht.

Merck-Preis – 8. DTDF erweiterte Einreichfrist bis 22.11.13

Reflexion – Ästhetische Referenzen

Bewerbung um den 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2014:
Zur Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema 2014 eingesendet werden. Einsendeschluss 8. November 2013  (erweiterte Einreichfrist bis 22.11.13)

Detaillierte Bewerbungsunterlagen können auf der Website www.dtdf.de heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden.

Nominierungen Merck-Preis

• Nominierungen für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie stehen fest

Aus 320 Einsendungen hat die Jury 36 Arbeiten für das Rahmenprogramm der Darmstädter Tage der Fotografie im April ausgewählt. Das Thema ?Bildspuren – Unruhige Gegenwarten“ wurde in großer Vielfalt bearbeitet und ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen im Hauptprogramm. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von ?on-photography.com“ und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da. Weiterlesen