Don’t Blink – Robert Frank

Don’t Blink – Robert Frank (Trailer OmU) Starttermin 13. April 2017

Der in der Schweiz aufgewachsene und seit den 1950ern in New York arbeitende Fotograf Robert Frank hat mit „The Americans“ eines der herausragenden und einflussreichsten Fotobücher zum Leben in den USA vorgelegt, gemeinsam mit Alan Ginsberg die Beatnik-Bewegung vorangetrieben und einen bis heute nicht veröffentlichten Film über die Rolling Stones gedreht („Cocksucker Blues“), zu dem Mick Jagger meinte: „Es ist ein verdammt guter Film. Aber wenn wir ihn jemandem zeigen, ließe man uns nie wieder ins Land.“
Tatsächlich ist die Biografie des Robert Frank verdammt faszinierend, abwechslungsreich und vielseitig – und so ist es durchaus verständlich, dass sich Regisseurin Laura Israel einfach nicht dazu durchringen kann, auch nur eine Facette davon auszulassen. Das Ergebnis: Ihre Dokumentation „Don’t Blink – Robert Frank“ ist ein extrem temporeicher Rundumschlag, bei dem zwar so ziemlich alles…

Die ganze Kritik lesen www.filmstarts.de

 

PETER LINDBERGH – Kunsthalle München

PETER LINDBERGH
FROM FASHION TO REALITY
13. APRIL – 27. AUGUST 2017

Peter Lindbergh ist einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre. Neben seinen ikonischen Fotografien, mit denen Lindbergh das Supermodel-Phänomen der 1990er-Jahre begründete, präsentiert diese multimediale Schau mit rund 220 Objektenauch Filme sowie exklusives, bisher ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids und Kontakt-Abzüge. Die Ausstellung wird von Thierry-Maxime Loriot kuratiert, der in der Kunsthalle München bereits die Mode von Jean Paul Gaultier in Szene setzte.

Mehr auf Arte: Menschliche Realität statt Retusche

http://info.arte.tv/de/menschliche-realitaet-statt-retusche

Frank Lübke – Stern Magazin Kolumne

Seit Januar läuft die neue Stern Magazin Kolumne
“Mein geliebtes Ich”.
Die Kolumne basiert auf einem Fotokonzept, an dem der Fotograf
Frank Lübke seit einigen Jahren arbeitet - “Me, Myself and
I” Project – bisher sind über 40 Personen portraitiert worden.

In der neuen Stern Kolumne begegnen die Menschen
ihrem anderem Ich.

Lars Eidinger

Fotos: Frank Lübke und
Interviews: Alexandros Stefanidis.
Die Kolumne erscheint wöchentlich im Stern Magazin.

Christiane Paul

Mario Adorf

 

ROBOTER FOTOGRAFIEREN DAS NEUE F.A.Z.-MOTIV

Kai Uwe Gundlach  setzt  für Scholz & Friends das neue F.A.Z.-Motiv der Fotoserie „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ mit Robotern des Automatisierungskonzerns KUKA um. Sie bereiteten das Shooting vor und drückten anstelle des Fotografen auf den Auslöser.

HIER DAS MAKING OF:

CREDITS

KUNDE: F.A.Z. FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Agentur: SCHOLZ & FRIENDS BERLIN
Geschäftsführer: Matthias Spaetgens, Stefan Wegner
Kreation: Philipp Weber, Wulf Rechtacek, Felix John
Beratung: Marie Toya Gaillard, Christin Heiduk
PR: Christina Ritzenhoff
Media: Daniel Hirsch

Fotograf Motiv: KUKA Roboter, Kai-Uwe Gundlach
Fotograf Making-of-Bilder: Kai-Uwe Gundlach, Matthias Spaetgens, Wulf Rechtacek
Film: Severin Renke, Kai-Uwe Gundlach
Schnitt: Severin Renke
Sounddesign: Simon Bastian / Zeigermann Audio

ROBERT MORAT GALERIE

Henrik Spohler “In Between”
Exhibition: 21 January to 11 March, 2017

Opening: Friday, 20 January, 7 pm

ROBERT MORAT GALERIE LINIENSTR. 107 10115 BERLIN WWW.ROBERTMORAT.DE

Henrik Spohler: "Containerterminal, Hamburg, Deutschland" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohker: "Autoverladung im Hafen von Emden, Deutschland" aus der Serie "In Between"

After “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) and “The Third Day” (2013), Henrik Spohler’s new photographic project “In Between” is the fourth part of a series on modern traffic of data and goods.

Henrik Spohker: "Lagerhalle in Vilarreal Spanien" aus der Serie "In Between"

“In essence”, says Spohler in conversation with author and curator Peter Lindhorst on the occasion of the presentation of the work during the last Triennial of Photography in Hamburg, “it is about the almost absurd omnipresence of goods – as a sign of globalization. If you order a pair of slippers online today, you will find them on your doorstep tomorrow, no matter whether they were made in Taiwan or South Tyrol. Goods, raw material and industrial products are available almost everywhere and at any time. World-wide logistics have become the backbone of business. The project investigates places of transit. Interfaces of logistics such as ports and freight airports or facilities that have formed along trade routes. Areas corresponding only to economic needs, void of any reference to place, continent or country. The photographs show the backside of industrial production and economic activity, seemingly fictional images of nameless places.”

Henrik Spohler, born 1965, studied at Folkwang School in Essen, has been working as a freelance photographer in Hamburg since 1993 and teaches as a professor at the Berlin School of Technology and Economics. Spohler’s work is found in important collections, both public and private. The book to the series “In Between” has been published by Hartmann project.

Henrik Spohker: "Lagerung von leeren Containern, Bilbao, Spanien" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohler
“In Between”

Ausstellung: 21. Januar bis 11. März 2017
Eröffnung: Freitag, 20. Januar, 19 Uhr

Nach “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) und “The Third Day” (2013) versteht sich Henrik Spohlers neues fotografisches Projekt “In Between” als der vierte Teil einer Serie zum modernen Daten- und Warenverkehr.

“Im Grunde”, so Spohler im Gespräch mit dem Autoren und Kurator Peter Lindhorst anlässlich der Präsentation der Arbeit während der letzten Triennale der Fotografie in Hamburg, ”geht es um die fast schon absurde Omnipräsenz von Waren – als ein Zeichen der Globalisierung. Wer heute online ein Paar Pantoffeln bestellt, findet sie bereits morgen vor der eigenen Haustür. Egal, ob sie in Taiwan oder Südtirol hergestellt wurden. Waren, Rohstoffe und Industriegüter sind nahezu überall und zu jeder Zeit verfügbar. Die weltumspannende Logistik ist zum Rückrat von Wirtschaft geworden. Das Projekt untersucht Orte des Transits. Schnittstellen der Logistik wie Häfen und Frachtflughäfen, oder Anlagen und Areale, die sich entlang von Handelswegen gebildet haben. Gebiete, die nur dem wirtschaftlichen Funktionieren entsprechen. Orte, die isoliert betrachtet keinen Hinweis auf Länder oder Kontinente geben. Die Fotografien zeigen die Rückseiten industrieller Produktion und wirtschaftlichen Handelns. Es entstehen fiktional anmutende Motive von namenlosen Orten.”

Henrik Spohler, Jahrgang 1965, studierte an der Folkwang Schule in Essen, arbeitet seit 1994 als freier Fotograf in Hamburg und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Spohlers vielfach ausgezeichnete Arbeiten finden sich in wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen. Das Buch zur Serie “In Between” ist bei Hartmann projects erschienen.

 

Henrik Spohker: "Zufahrt zum Containerterminal, Insel Yangshan, China" aus der Serie "In Between"

 

Thomas Rusch

thomas rusch – photography – news october 2016

crumpled nina
new york contortionist nina bury on my couch (background photo by a. seidel, “ivon”, 1994)

save the date!  portrAid – i see you learn
upcoming exhibition for our social project portrAid.org: galerie hiltawsky, tucholskystrasse 41, berlin-mitte, oct 28th, 5pm. looking forward to meeting you there. more

new site
visit and enjoy, more

galerie: galerie bettina + galerie hiltawsky

thomas: thomasrusch

Christoph Siegert – TEDx Hamburg

Bis 2016 lädt TEDx Hamburg die Macher und
Visionäre dieser Welt nach Hamburg ein ihre Ideen
und Projekte vorzustellen, die die Zukunft unserer
Städte bereits verändern oder es noch tun
werden. Die internationalen Speaker referieren
u.a. darüber, wie sich im Rahmen verschiedener
Projekte nachhaltiges Handeln verwirklichen lässt
und diskutieren die Möglichkeiten von sozialem
Ausgleich innerhalb der Bevölkerung.
In der überwältigenden Laeisz Halle
fotografierte Christoph Siegert die Redner. Die
Motive vermitteln den Eindruck von
Wissensvermittlung mit Leichtigkeit und wurden
eigens zur Charakterisierung des Lernprozesses
durch das Internet konzipiert.

 

 

Jim Rakete – Im Gespräch – Deutschlandradio Kultur

Jim Rakete

> Warum Selfies die Leute einsam machen >

IM GESPRÄCH | Beitrag vom 04.02.2016

Moderation: Susanne Führer

Beitrag hören

Der Fotograf Jim Rakete zu Besuch im Funkhaus vom Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio/Maurice Wojach)
Der Fotograf Jim Rakete zu Besuch im Funkhaus vom Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio/Maurice Wojach)

Er zählt zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands: Jim Rakete. Legendär sind seine Schwarz-Weiß-Portraits, die er mit einer uralten Plattenkamera geschossen hat. Warum er die Fotografie liebt und Facebook-Selfies verachtet, erzählt er im “Im Gespräch”.

Der gebürtige Berliner bekam mit vier Jahren seine erste Kamera; schon als Schüler verwandelte er sein Zimmer in eine Dunkelkammer. Mit 17 Jahren schmiss er die Schule,  um bei einem Theaterfotografen jenes Handwerk zu lernen, das ihn bis heute nicht losgelassen hat – auch, wenn er zwischendurch ebenfalls erfolgreich als Musikmanager gearbeitet hat. In mehr als vier Jahrzehnten hat er zahllose Stars und  Politiker auf seine ganz eigene Weise portraitiert: “Ich bin Jäger”, sagt er über sein Bedürfnis, den “wahren Moment” einer Begegnung festzuhalten.

 Facebook-Fotos – eine schlechte Sitte

Für die (Un-)Sitte der Facebook-Generation, sich immer und überall mit dem Smartphone selbst abzulichten, hat Rakete indessen nur Verachtung übrig: “Das Selfie ist eine ganz furchtbare Eigenschaft, weil es das Gegenteil von Fotografie ist.” Es sei  ”ein ganz dummes Unterfangen. Das macht die Leute wirklich einsam”.

Seine Entscheidung, Fotograf zu werden, hat er nie bereut. Auch wenn der Beruf heutzutage “selbstgewähltes Elend” sei: “Die Fotografie hat mich nicht reich gemacht, sondern glücklich.”

Deutschlandradio © 2009-2016

http://www.einsteinudl.com/galerie/

 

Sebastião Salgado “Genesis”

 

Sebastião Salgado  |  Genesis  |  Kunstfoyer, München

9 OCT 2015 – 24 JAN 2016

Maximilianstr. 53
80530 München
daily 9:00-19.00 

 

 

GENESIS
© Sebastião Salgado / Amazonas images

 

 

 

Kunstfoyer

GENESIS
© Sebastião Salgado / Amazonas images

Sebastião Salgado
“Genesis”

Exhibition: 9 October 2015 – 24 January 2016

Archaic volcanic landscapes, arctic ice masses, meandering river canyons, moun­tain chains enveloped in mist, primordial rainforests and endless sand dunes – Genesis is a visual homage to the blue planet. In opulent black-and-white photo­graphs, the photographer Sebastião Salgado documents the stunning beauty and rich diversity of intact flora and fauna, as well as indigene peoples. His aesthetically impressive, large format photographic series is the result of an expedition lasting several years, with the goal of heightening people’s awareness for the preciousness of the last untouched corners of the earth. The Genesis project is Sebastião Salgado’s appeal to civilization to preserve part of the planet in all its original and fascinating diversity. Weiterlesen

Galerie Hiltawsky zeigt Fotografien von Thomas Rusch

THOMAS RUSCH: “À FLEUR DE PEAU”

Eröffnung am Donnerstag, 30. April, 19 Uhr.
Galerie Hiltawsky zeigt vom 1. Mai bis 13. Juni “À FLEUR DE PEAU”,
Fotografien von Thomas Rusch.

Opening on Thursday, April 30th, 7pm.
From May 1st to June 13th Galerie Hiltawsky shows “À FLEUR DE PEAU”,
photographs by Thomas Rusch.

Galerie Hiltawski
Tucholskystraße 41
10117 Berlin  Hortus Florum #1, Paphiopedilum Niveum, 2011

– Please scroll down for the english version –

HAUT. Unser größtes und sensibelstes Organ, die zarte, elastische Grenze zur Aussenwelt, spricht Bände über uns, teilt uns die leiseste Veränderungen in unserer Umgebung mit, atmet für uns, macht uns spürbar und berührbar, verrät unsere Gefühle, unser Alter, unsere Konstitution. Ist superempfindlich (französisch “à fleur de peau”).

THOMAS RUSCH, in Berlin und Hamburg lebender Fotograf, erforscht in seiner Arbeit unser kulturelles Verhältnis zu Sexualität. Sein Spiel mit Bedeutungsebenen hinterfragt unsere Wahrnehmung: mal ist es eine zarte Oberfläche, die Explizites erzählt, mal thematisiert er Obsession und Fetisch – und deckt die Intimität hinter dem Expliziten auf. Die großformatigen Fotografien der Serien “HORTUS FLORUM” und “SCHWARZ/WEISS” wurden im vergangenen Jahr bereits in Paris ausgestellt und wurden nun um neue Motive erweitert.

www.thomasrusch.org Weiterlesen

Wolfgang Tillmans – Hasselblad Award Winner 2015

Hasselblad Award Winner 2015

The Hasselblad Foundation is pleased to announce that German artist Wolfgang Tillmans » is the recipient of the 2015 Hasselblad Foundation International Award in Photography for the sum of SEK 1,000,000 (approx. 110,000 €). The award ceremony takes place in Gothenburg on November 30, 2015. On December 1, 2015 an exhibition of Tillmans’ work will open at the Hasselblad Center, Sweden. On the same day, the Hasselblad Foundation will host a symposium with the award winner, and a new book by Tillmans will be released.

 

Wolfgang Tillmans - Hasselblad Award-Preisträger 2015. Freischwimmer 16, 2003, © Wolfgang Tillmans Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne

The Foundation’s citation regarding the Hasselblad Award Winner 2015:

Wolfgang Tillmans has established himself among the most original and innovative artists of his generation, constantly pushing the photographic medium in new directions. His practice has covered subjects of pressing political and social importance since the 1990s, reflecting both directly and indirectly on the power of the photographic image to engage critically with the world around us. Furthermore, Tillmans has transformed the understanding of photographic exhibition making through his daring and original installations, playing with scale, formats, framing and presentation to produce immersive experiences that have inspired subsequent generations of artists.

This year’s award committee, which submitted its proposal to the Foundation’s board of directors, consisted of:
Simon Baker, chair – Curator of Photography, Tate Modern, London
Irina Chmyreva – Senior Curator, Project in Support for Photography in Russia, IRIS Foundation, Moscow
Katerina Gregos – Independent Curator and Artistic Director, Art Brussels, Brussels
Roberto Koch – Publisher, Contrasto Books, Rome and Milan
Roxana Marcoci – Senior Curator of Photography, the Museum of Modern Art, New York

More: www.hasselbladfoundation.org

DGPh Kulturpreis 2015

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) zeichnet mit dem US-Amerikaner Trevor Paglen » einen investigativ arbeitenden zeitgenössischen Photokünstler mit dem Kulturpreis aus. Als Grenzgänger zwischen Kunst und Politik zeigt er Strukturen und Systeme der Überwachung, politischen Einflussnahme und Gewaltausübung von Großmächten auf. Die Verleihung des Kulturpreises 2015 findet am 21. Juni im Frankfurter Kunstverein statt, der dem Künstler im Rahmen der Trienale „RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain“ die monographische Ausstellung „Trevor Paglen: Octopus“ widmet.

Four Geostationary Satellites Above the Sierra Nevada, 2007 © Trevor Pageln, courtesy Galerie Thomas Zander, Köln / Altman Siegel Gallery, San Francisco / Metro Pictures, New York

www.dgph.de/

Weitere Informationen zu Trevor Paglen unter www.paglen.com und unter www.galeriezander.com
Informationen zum Frankfurter Kunstverein unter www.fkv.de
Informationen zu Ray 2015 unter  www.ray2015.de

Heimat. Deutschland – Deine Gesichter | WILLY-BRANDT-HAUS, Berlin

Carsten Sander »
Heimat. Deutschland – Deine Gesichter
10. bis 25. Februar 2015

Der Berliner Fotograf Carsten Sander hat in den vielen Jahren seiner Karriere die meisten der großen deutschen Stars vor der Linse gehabt. Für sein aktuelles Projekt Heimat. Deutschland – Deine Gesichter portraitierte er nicht nur Prominente und Politiker wie Egon Bahr, Iris Berben, Hans-Dietrich Genscher, Markus Lanz, Claudia Roth u.v.a., sondern auch Obdachlose, Schüler oder Hausfrauen. Das Grossartige an diesen Bildern ist: Sie unterscheiden nicht, woher man kommt oder was man macht. Durch den Verzicht künstlicher Posen zeigen die Portraits immer die Essenz eines Menschen, und damit auch die Essenz dieses Landes.

Egon © Carsten Sander

WILLY-BRANDT-HAUS, Berlin

Julia © Carsten Sander

Sander zeigt mit diesem Projekt: Ein Land ist immer nur die Summe seiner Gesichter. Vier Jahre hat es gedauert diese Gesichter zu „sammeln.“ Jetzt sind es fast 1000. Weiterlesen

DIE SAMMLUNG FOTOGRAFIE IM KONTEXT

Abb.: Wilhelm Weimar, Akelei, Hamburg, 1896-1901, Kollodiumpapier, 15,6 x 22,9 cm, © Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

3. Februar bis 19. April 2015
HERBARIUM. WILHELM WEIMAR
MKG Hamburg
Ausstellung
http://www.mkg-hamburg.de

Am 3. Februar 2015 beginnt die Ausstellung »Herbarium. Wilhelm Weimar« mit einem ersten Einblick in die einzigartige naturnahe Pflanzenfotografie des Hamburger Fotografen.

Wilhelm Weimars fotografisches Herbarium entsteht um die Jahrhundertwende und vereint den geschärften Blick der botanischen Wissenschaft mit jenem für ästhetische Komposition.

Mit der Reihe »Die Sammlung Fotografie im Kontext« stellt das MKG im Zuge der Aufarbeitung seiner einmaligen Sammlung historischer Fotografien regelmäßig ausgewählte Schätze vor.

Die Pflanzenfotografien von Wilhelm Weimar (1857-1917) wirken modern und nostalgisch zugleich. Um die Jahrhundertwende entsteht sein fotografisches Herbarium, das den geschärften Blick der botanischen Wissenschaft mit einem Sinn für die individuelle Schönheit des Motivs vereint. Vor neutralem Hintergrund lichtet Weimar Blüten, Blätter und Zweige ab, stets im Bemühen um eine ansprechende Komposition und eine wahrheitsgetreue Übertragung der Formen und Farbwerte der Natur. Weiterlesen

Marc Wuchner – Samsung

Marc Wuchner fotografierte für LeoBurnett Frankfurt die Kampagne für den extraflachen Staubsaugerroboter Navibot von Samsung. Und diese wurde mit Epica-Gold und Red Dot Award ausgezeichnet.
photographer: Marc Wuchner
client: Samsung
agency: LeoBurnett Frankfurt
art buying: Cornelia Richter
Creative Direction: Andreas Pauli, Irina Schestakoff, Alexander Haase
Art Direction: Till Rothweiler, Lisa Wiedemann
Account Director: Pia Schütz
Styling: Marion Dietz
Postproduction: Werner Schlaghecken
Location: LOFTSTUDIO Frankfurt
Photoassistant: Felix Schöppner, Christian Engels, Mario Drescher

Saul Leiter | Fotografie Forum Frankfurt

SAUL LEITER Retrospektive


Das Fotografie Forum Frankfurt würdigt vom 13. Dezember 2014 bis 1. März 2015 Saul Leiter in einer Überblicksschau. Die Ausstellung umfasst mehr als 100 Arbeiten und vereint in einem großen Spannungsbogen frühe Schwarzweiß- und Farbaufnahmen, Modefotografien, seine Malerei sowie die selten ausgestellten Skizzenbücher. Zudem sind neue Fotoarbeiten von Saul Leiter zu sehen, die er auf den Straßen seiner Nachbarschaft im New Yorker East Village aufnahm. Saul Leiter starb kurz vor seinem 90. Geburtstag im Jahr 2013. Die von Ingo Taubhorn und Brigitte Woischnik kuratierte Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und Margit Erb, Direktorin der Saul Leiter Foundation.

Foto: Saul Leiter, Red Umbrella, ca.1958, © Estate of Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York

Foto: Saul Leiter, Harlem, 1960, © Estate of Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York

Foto: Saul Leiter, Taxi, ca. 1957, © Estate of Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York

Der Fotograf und Maler Saul Leiter erfährt erst seit wenigen Jahren die verdiente Würdigung als einer der führenden Pioniere der Farbfotografie. Schon im Jahr 1946, weit vor den Vertretern der »New Color Photography« der 1970er Jahre wie William Eggleston und Stephen Shore, benutzte er als einer der ersten die damals von Künstlern verachtete Farbfotografie für seine freien künstlerischen Aufnahmen.Saul Leiter (*1923 in Pittsburgh, †2013 in New York) hat sich immer als Maler und Fotograf verstanden. Weiterlesen

BAUENDAHL PHOTOGRAPHY UPDATE 11-2014

Photographer Martin Bauendahl shows his latest projects
Editorial for 74Mag -The Hair Bible
»KALEIDOSCOPE«

Diadermine Worldwide Campaign
»LIFT+ COLOR CORRECTION«
 
Cover and Editorial with Samy Deluxe, Das Bo and Ferris MC von Deichkind!
»TEASER MAGAZINE 3 KINGS«
Editorial for Eyewear Magazine
»MENAGE A TROIS«
 
Copyright © 2014 Martin Bauendahl Photography, All rights reserved.

William Eggleston – Fotograf

William Eggleston ist der Vater der künstlerischen Farbfotografie. Sein spezieller Blick inspirierte Generationen von Künstlern und Filmemachern.

http://br.de/s/148vojR

1976 wurden Egglestons Bilder zum ersten Mal in einer umfassenden Einzelausstellung im New Yorker Museum of Modern Art präsentiert. Kritik und Publikum reagierten zunächst verhalten bis vernichtend. Mehr als 30 Jahre später kehrte William Eggleston im November 2008 mit der großen Retrospektive “Democratic Camera” in das Whitney Museum for American Art nach New York zurück. Diesmal feierte ihn die New York Times, genauso wie die gesamte amerikanische Kunstpresse als einen Klassiker, der für die Fotografiegeschichte stilbildend wirkte. Im Februar 2009 war die große Werkschau im Münchner Haus der Kunst zu sehen.
Der Münchner Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat den Fotografen William Eggleston im Herbst 2007 in Memphis besucht. Zum ersten Mal gelang es, den scheuen Künstler über die Entstehung seines Werkes zu befragen und ihn auf einem fotografischen Spaziergang durch Memphis zu begleiten.
Der amerikanische Fotograf William Eggleston (*1939) gilt als Wegbereiter der modernen, künstlerischen Farbfotografie. Seine Aufnahmen zeigen meist unspektakuläre, banale Motive aus dem amerikanischen Alltagsleben, die er in der Regel in der Umgebung seiner Heimat Memphis, Tennessee und Mississippi aufgenommen hat. Eggleston sagt, dass er “demokratisch” fotografiere, und meint damit, dass er alle Motive, egal ob Mensch, Landschaft oder Gegenstand, gleichwertig betrachte. In der formalen Komposition wirken seine Bilder oft amateurhaft, als wären sie zufällig entstanden.
Anders als sein großes Vorbild Henri Cartier Bresson sucht William Eggleston keine “entscheidenden Augenblicke”. Auch ist ihm jegliches fotojournalistisches Interesse völlig fremd. “I am at war with the obvious – Ich hasse das Offensichtliche” hat er einmal bekannt. Stattdessen fotografiert er Momente, die mehrdeutig und offen interpretierbar sind.
Seit Ende der 60er-Jahre fotografiert William Eggleston in Farbe. Damit betrat er künstlerisches Neuland in einer Zeit als Farbfotografie noch als vulgär abqualifiziert wurde. Eggleston nutzte für seine Bilder frühzeitig das damals in der Werbung weit verbreitete Dye-Transfer-Verfahren. Damit konnte er, ähnlich wie ein Maler, die Farbintensität und somit auch die psychologische Wirkung seiner Aufnahmen beliebig manipulieren.
Redaktion: Henning Weber
Quelle
27.02.2014, 22:30 Uhr, Bayerisches Fernsehen
44 Min.

DAS SALZ DER ERDE – Wim Wenders

Ein Film von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado

 

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.
DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

 

 

CHASING HORIZONS

Auf der Jagd nach dem ewigen Sonnenuntergang

Gemeinsam starten Fotograf Simon Roberts  und Pilot Jonathan Nicol vom isländischen Reykjavik ihre Jagd nach den im wahrsten Sinne des Wortes goldenen Fotos. Die Rechnung ist simpel: Fliegt man mit der richtigen Geschwindigkeit auf dem richtigen Breitengrad nach Westen, so kann man die Nacht überlisten – und mehr als einmal den Sonnenuntergang bewundern.

Fliegt man gegen die Rotation, kann man den Sonnenuntergang wieder und wieder erleben. Entlang des Artic Circles fliegen sie von einer Zeitzone in die nächste. Hier, auf dem 80. Breitengrad, rotiert die Erde mit 289,95 Kilometer pro Stunde. Das Resultat ist ein fünfminütiger Film, der Teil einer globalen Kampagne des japanischen Uhrenhersteller ist. Gefilmt (und natürlich fotografiert) wurde im Februar.

Regie: Tristan Patterson, Produktion:Smuggler

Sie können die alle Bilder auf der CITIZEN Sonder Global Campaign-Site finden: http://www.betterstartsnow.com/en/f100/chasing-horizons/

Simon Roberts - www.simoncroberts.com
Contact David Birkitt @ DMB david@dmbrepresents.com
Agency: Wieden and Kennedy Amsterdam
Client: Citizen

Anton Corbijn by Steffen Roth

Aus der Rubrik »Fotograf fotografiert Fotograf«. Schöne Arbeit…
Anton Corbijn von Steffen Roth

More at http://www.steffenroth.com/#/anton-corbijn/

….He is definitely one of my true heroes. His photographs inspire me, his music clips made me watch MTV all day long when I was a teenager and his films are a class of it´s own. What a great day for me to meet him in Berlin-Kreuzberg! Despite his lack of time we spent almost one hour taking photos and talking. Thereby he taught me one important lesson: You don´t need much to take a good picture. It´s so simple sometimes…
Steffen Roth

 

Gefilde – Landschaftsfotografien

Gefilde - Florian Richter
Ausstellung und Buchvorstellung
12.09.2014 – 10.10.2014
Galerie Irrgang
Friedrichstrasse 232
10969 Berlin

Vom 12. September bis 10. Oktober zeigt die Galerie Irrgang in Berlin Landschaftsfotografien von Florian Richter. Der Berliner Künstler zeigt eine Auswahl seiner bisherigen Arbeit zusammen mit Aufnahmen die 2014 entstanden sind. Im Rahmen der Ausstellung wird auch das Buch Gefilde von Florian Richter präsentiert.