Nominierungen für den 7. Merck-Preis

die Nominierten für den 7. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2018 stehen fest. Im folgenden möchten wir Ihnen die drei Künstler und ihre Werke kurz vorstellen.

Hanna Becker: The Game
Brigitte Lustenberger: This Sense of Wonder
Michael Schmid: Still Images

Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Erst am Tag der Eröffnung des Festivals und nach Beurteilung der gehängten Arbeiten wird die Preisträgerin oder der Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Die Preisverleihung findet am 20. April 2018 um 19.30 Uhr im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt, zu der wir Sie heute schon herzlich einladen.

Hanna Beckers Arbeit ist geprägt von ihrem spielerischen Umgang mit unterschiedlichen Bildsprachen. Ihre Fotografien changieren zwischen hyperrealen und inszenierten Motiven – nichts ist, wie es scheint. Das Leben ist ein Spiel und die Welt ist die Bühne. Die Inszenierung dazu liefert die Absolventin der Dortmunder Fachhochschule mit Bildlösungen auf hohem, professionellem Niveau.

Hanna Becker wurde 1986 geboren und lebt in Berlin. Sie schloss 2017 ihr Studium an der Fachhochschule Dortmund ab.www.hanna-becker.com

 

>Brigitte Lustenberger
This Sense of Wonder

Brigitte Lustenberger entführt in ihrer Installation in die sinnliche Welt der fotografischen Projektion. Sie handelt als Fotografin akribisch wie eine Wissenschaftlerin, ästhetisch wie eine barocke Malerin und poetisch wie eine Lyrikerin. Das zentrale Thema ihrer Arbeit ist der Aspekt der Fotografie, sich zwischen Tod und Leben zu bewegen, Momente zu bewahren, das Leben einzufrieren und damit auch die Vergänglichkeit deutlich zu machen.

Brigitte Lustenberger wurde 1969 geboren und lebt in Bern. Sie studierte Sozial-, Wahrnehmungs- und Fotogeschichte an der Universität Zürich und erlangte einen Master of Arts in Fine Art Photography and Related Media an der Parsons The New School of Design in New York.

Michael Schmid
Still Images

Michael Schmids Fotografien sind großartig komponierte Bilder, die den Wesenskern der fotografischen Aufnahmetechnik meisterhaft vor Augen führen. In formaler, reduzierter Bildsprache verwandelt er einfache dreidimensionale Objekte in irritierende Formen und Flächen. Er zeigt, was der fotografische Apparat kann: Mit präzis gewählten Ausschnitten und Standpunkten wird das reale Objekt zu einer Abstraktion seiner selbst. Michael Schmid beherrscht das Handwerk meisterhaft und agiert wie ein Bildhauer auf dem Fotopapier.

Michael Schmid wurde 1981 geboren und lebt in Bremen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt Universität Berlin folgte ein Fotografiestudium bei Prof. Peter Bialobrzeski und Prof. Jeanne Faust sowie das Studium Freier Kunst in der Klasse von Korpys/Löffler an der Hochschule für Künste Bremen.

>Die Jury wählte weitere 35 Arbeiten aus rund 380 Einsendungen aus, die während des Festivals ausgestellt werden. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Gregor Schuster, Alexandra Lechner, Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da (Hochschule Darmstadt), Ute Noll (on-photography.com), Rüdiger Dunker und Albrecht Haag. (Foto von links nach rechts) Weiterhin widmet sich dem Jahresthema „Perspektiven – Strategien fotografischen Handelns“ auch eine zentrale Ausstellung im Designhaus. Das gesamte Programm sowie alle teilnehmenden Künstler werden Ende Februar bekannt gegeben.

>Mehr Informationen zum Festival: www.dtdf.de

Künstler-Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie

Für die  Freunde der Darmstädter Tage der Fotografie, das Festival macht dieses Jahr Pause. Hinter den Kulissen arbeiten sie bereits eifrig an der 10. Ausgabe der Darmstädter Tage der Fotografie in 2018. Eines der Projekte dazu: Die DTDF-Edition 2017 mit 3 exklusiven signierten und nummerierten Fotokunst-Motiven. Wie Sie an die Edition kommen? Ganz einfach! Mit einer Fördermitgliedschaft bei den Darmstädter Tage der Fotografie.
Ab sofort erhältlich: Die Künstler-Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie
3 Künstler – 3 exklusive Werke modernder Fotokunst. Sie erhalten die Edition als signierten und nummerierten Fine-Art Print im Passepartout. Die Auflage je Motiv ist auf 100 Exemplare limitiert. Sichern Sie sich die exklusive DTDF-Fotokunst-Edition. Wie? Ganz einfach. Mit einer Fördermitgliedschaft für die Darmstädter Tage der Fotografie. Mehr dazu am Ende dieses Newsletters. Jetzt erst einmal das Wichtigste über die Künstler und ihre Werke.

Georg Brückmann, o.T. aus der Serie »Das Abbild und sein ideeller Gegenstand«, 2014, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Georg Brückmann »o.T.« aus der Serie »Das Abbild und sein ideeller Gegenstand«, 2014
Georg Brückmann (Leipzig) spielt in dieser Serie mit Wahrnehmungsbrüchen. Objekte erscheinen in unterschiedlichen „Seinszuständen“ im Bild.

Sandra Mann, »091113-7781 Sehnsucht (Wolfgang Peckl, Oberschweinstiege, Frankfurt am Main)«, 2013, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Sandra Mann »091113-7781 Sehnsucht (Wolfgang Peckl, Oberschweinstiege, Frankfurt am Main)«, 2013
Sandra Mann (Frankfurt) befasst sich in ihrem genreübergreifenden Werk mit den Beziehungen der Menschen zueinander, zur Natur oder Genderthematik.

Julia Tervoort, layer, photo work, 2013, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Julia Tervoort »layer«, photo work, 2013
Julia Tervoort (Berlin) untersucht in ihren Bildern, wie sich Licht mit Hilfe von Papierflächen zu Linien, Formen und Körpern materialisiert. Sie thematisiert dabei die Fähigkeit von Licht und Schatten, Räume zu erschaffen.
Sichern Sie sich jetzt die exklusive Fotokunst-Edition der DTDF! Mit einer Fördermitgliedschaft ab 120 Euro pro Jahr.
Als Fördermitglied der DTDF erhalten Sie außerdem:
• Freien Eintritt zum Symposium während des Festivals
• 1 Exemplar des Kataloges sowie 1 Dokumentation des Festivals im Festivaljahr
• Persönliche Einladung zum Festival
• Regelmäßige Informationen über die Aktivitäten der Darmstädter Tage der Fotografie
Weitere Informationen zu Fördermitgliedschaft und Edition lesen und Fördermitglied werden.

Rückblick auf die 9. Darmstädter Tagen der Fotografie

Liebe Freunde der Darmstädter Tage der Fotografie,

die drei Tage 9. Darmstädter Tage der Fotografie liegen eine Woche zurück. Zeit also für einen Rückblick – eine erste Bilanz.

Die Eröffnung 
„Macht Euch keine Sorgen, es ist Fototage-Eröffnung. Da regnet es nie“. Wer hätte gedacht, dass die erfahrene Festival-Besucherin es besser wusste als die Wetter-Apps. Die Sonne schien genau zum richtigen Zeitpunkt in den Garten des Designhauses. Und warme Worte gab es noch dazu. Lieber Herr Prof. Dr. Stengler, lieber Herr Dr. Müller, lieber Herr Partsch: Vielen Dank für das Lob. Wir bleiben dran.

Die Preisverleihung
Das Wetter hielt bis zur Verleihung des 6. Merck-Preises. Gut so, denn das Museum Künstlerkolonie war rappelvoll, als Tanja Zocher von Merck den mit 7.000 Euro dotierten Hauptpreis an den jungen Berliner Künstler Alexander Gehring übergab. Ein überzeugender und sympathischer Preisträger – nach einer knappen Jury-Entscheidung. Die Arbeiten der beiden anderen Nominierten Stephanie Gudra und Michel Le Belhomme fanden ebenfalls großes Interesse beim Publikum und wurden mit je 1.500 Euro gewürdigt.

 

Die neuen Locations
Der Zahn der Zeit trifft aktuelle Kunst: Vier Künstler verzauberten das gegenwärtig leer stehende Haus Olbrich in einen besonderen Ausstellungsraum. Verónica Losantos nutzte erstmals die außergewöhnliche Architektur der Mainhall am Osthang-Project für „Screen Memories“. Das Kunstforum der TU Darmstadt gab im Campus Stadtmitte fünf jungen Künstlern einen faszinierenden neuen Raum für ihre Arbeiten.

Symposium und Ausstellung studentischer Arbeiten an der Hochschule Darmstadt
Der Fachbereich Gestaltung als Partner der DTDF öffnete sein Haus für das Symposium und auch dort gab es eine Ausstellung: Studierende aus Darmstadt und der AKI Artez Academy Enschede (NL) präsentierten aktuelle Arbeiten. Mitten unter diesen Arbeiten auch die Werke der Professoren und Dozenten Judit Hettema (AKI), Kris Scholz (h_da) und Stefan Bayer (h_da). Besonders bemerkenswert war die hochwertige Präsentation der Arbeiten.

Das Symposium vertiefte das Thema des Festivals in 5 Vorträgen: von Exkursionen in die Foto-Kunstgeschichte mit Boris von Brauchitsch über Mark Farids Experimente mit virtueller Realität und Sichtweisen der Kuratorin Nadine Wietlisbach bis hin zu anschaulichen Werkvorträgen von Viktoria Binschtok und Phillip Toledano.

Begegnungen an allen Orten
Das besondere Flair der Tage der Fotografie war an allen 3 Tagen gegenwärtig – nicht nur in den Ausstellungsräumen. Fast alle ausstellenden Künstler waren zum Festival angereist und es fanden sich neue und alte Bekanntschaften. Zeit für Gespräche gab es beim Künstlerdinner, das schon fast ein Klassiker ist und wo neue Netzwerke geknüpft werden. Führungen und Künstlergespräche in den Ausstellungen boten Gelegenheit, über Fotografie zu reflektieren und unerwartete Aspekte zu entdecken. Und nicht zuletzt wurde auch an so ungewöhnlichen Orten wie im Shuttle-Auto über die Kunst gesprochen – wenn man vor dem Aprilregenschauer schnell eines erwischt hatte und mit Mitfahrern ins Gespräch kam.

Schülerworkshops
Vier Tage lang hatten Schüler direkt im Anschluss an das Festival die Gelegenheit in Workshops sich der Fotografie anzunähern. Mit Thomas Blank, der als Medienpädagoge die Workshops leitete, sowie den Fotografen Stefan Daub, Christian Engels und Andreas Zierhut fotografierten die Schüler je einen Tag lang, was ihnen vor die Linse kam. Gosbert Gottmann, Aussteller der Hauptausstellung der als „Künstlerpate“ auch mit von der Partie war, erläuterte den Schülern anschauungsreich seine künstlerische Arbeit.

Katalog „Projektion – Behauptungen“
Sie wollen die Ausstellungen und Vorträge noch einmal Revue passieren lassen oder sich intensiver mit einzelnen Künstlern und Referenten beschäftigen? Dann möchten wir Ihnen den begleitenden Katalog zum Festival ans Herz legen: Das Buch „Projektion – Fotografische Behauptungen“ kann hier bestellt werden. Es umfasst 283 Seiten mit Abbildungen, Texten und Biografien aller beteiligten Künstler. Preis: 25 € zzgl. Versandkosten. (ISBN 978-3-9813629-6-1)

 

Merck-Preis Preisträger, Juryentscheidung und Nominierungen 2016

Der Gewinner des Merck-Preises der Darmstädter Tage der Fotografie 2016 ist Alexander Gehring mit der Arbeit ›Messages from the Darkroom‹

Begründung der Jury: Alexander Gehring – ›Messages from the Darkroom‹

Subtil, humorvoll und poetisch beleuchtet Alexander Gehring das Medium Fotografie. Er bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie seit seiner Erfindung anhaftet – und inszeniert es aus heutiger Sicht. Er liefert vermeintliche Beweise für die mystische Welt der Geister und Phänomene. Er nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch die verlorene Dunkelkammer-Welt, der gleichzeitig auch ein Philosophieren über das Medium Fotografie ist. Indem er die historische Beweisführung von Okkultisten wie dem Münchner Arzt Albert von Schrenk-Notzing wiederholt, offenbart er den Behauptungscharakter der Fotografie. Die Arbeit hat die Jury vom Konzept bis zur Präsentation an der Wand überzeugt.

Die Jury bestehend aus Ute Noll, Prof. Dr. Kris Scholz und den Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie e.V. Albrecht Haag, Alexandra Lechner, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker gab die Entscheidung während der Preisverleihung am 22. April 2016 bekannt.

Nominiert für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2016 waren:

  • Alexander Gehring, Berlin (D) – Messages from the Darkroom
  • Stephanie Gudra, Berlin und Köln(D) – Mond, Scan und weitere Arbeiten
  • Michel Le Belhomme, La Chapelle des Fougeretz (F) – The Two Labyrinths

Die Nominierten und ihre Werke

Alexander Gehring, *1981, Berlin (D) – Messages from the Darkroom

Die Arbeit von Alexander Gehring bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie zur Zeit seiner Erfindung anhaftete. Der Bildwerdungsprozess in der Dunkelkammer und das Erscheinen real existierender Dinge auf dem Papier waren Mitte des 19. Jahrhunderts schier unglaubliche und extraordinäre Phänomene. Und sie faszinieren bis heute. Diese Mystik und auch Möglichkeit zur Manipulation von Fotografien machten sich damals Okkultisten, wie der Münchner Arzt Albert von Schrenck-Notzing zu Nutze, indem sie vermeintlich übernatürliche Phänomene fotografierten und damit zu beweisen suchten. Ausgehend von diesen historischen Bildern hinterfragt Gehring mit rätselhaften, in rotes Licht getauchten Aufnahmen aus der Dunkelkammer den Wahrheitsanspruch, der dem Medium Fotografie bis heute innewohnt. Die Dunkelkammer wird zu einem Laboratorium, das zwischen transzendenten Erscheinungen und naturwissenschaftlich erklärbaren Vorgängen changiert.

Stephanie Gudra, *1981, Berlin und Köln (D) – Mond; Scan; Light on Canvas; Von den Sternen stürzt alle Zeit herab

Stephanie Gudras fotografisches Werk ist weitestgehend konzeptuell und medienreflexiv. Sie untersucht das Wesen der Fotografie, seine Bedingungen und Grenzen. Dabei fordert sie den Betrachter heraus, führt ihn geschickt in die Irre und stellt Behauptungen auf, die auf Eigenschaften des Mediums verweisen. In meist abstrakt wirkenden, teils kameralos entstandenen Fotografien hinterfragt sie beispielsweise das Verhältnis des Mediums zur Realität, die Autorenschaft im digitalen Zeitalter, das Verhältnis der Fotografie zur Malerei oder die Darstellungsmöglichkeit von Zeit und Raum. Gudras Bilder wirken geheimnisvoll und sind nicht leicht zu entschlüsseln. Ihr Kern offenbart sich oft erst nach intensiver Betrachtung. Doch dann führen sie auf den Grund medienphilosophischer Überlegungen und geben uns neue Denkanstöße zur Betrachtung von Fotografie.

 

Michel Le Belhomme, *1973, La Chapelle des Fougeretz (F) – The Two Labyrinths

Das Werk The Two Labyrinths des französischen Künstlers Michel Le Belhomme beschäftigt sich mit der Darstellung und Darstellbarkeit von Landschaft in der Fotografie. Klassische Fotografie präsentiert Landschaft meist als romantisches, sinnliches Sujet. Le Belhomme wagt eine neue Herangehensweise und stellt diesem traditionsreichen Motiv die Interpretation von Landschaft als offenes System von Zeit und Raum gegenüber. Er analysiert und erforscht die Formen und Strukturen einer Landschaft. Was macht sie aus? Welche Elemente braucht ein Bild, um als Landschaft erkennbar zu sein? Le Belhomme dekonstruiert, baut Körper und digitale Konstrukte, fotografiert Abbildungen von Abbildungen, wandelt von Deutlichkeit zu Abstraktion, mischt Dokumentation mit Fiktion. Übrig bleiben Bilder, die gerade noch Landschaft erkennen lassen. Es sind Hüllen von Landschaft, die eine eindeutige fotografische Darstellungsform zersplittern und in Frage stellen.

 

9. Darmstädter Tage der Fotografie

Save the date – 22. – 24. April. Die 9. Darmstädter Tage der Fotografie bieten erneut Ausstellungen an 10 Orten in Darmstadt – vom Museum Künstlerkolonie über die Centralstation bis zur Kunsthalle. Über 40 internationale Künstler und Fotografen sind mit ihren Werken vertreten.

Find english version below

Hauptausstellung im Designhaus
Die Hauptausstellung im Designhaus zeigt Arbeiten von Künstlern, die sich mit dem Wahrheitsanspruch des Mediums Fotografie, mit seinen neuen technischen Möglichkeiten im digitalen Zeitalter und dem Begriff des Fotografischen auseinandersetzen. Vom Ausloten der Grenzen dessen, was noch als fotografisches Bild wahrgenommen wird, bis hin zu behaupteten Referenzen zur Realität reicht das Spektrum der hier vertretenen Serien. Mit dabei sind u.a. Phillip Toledano (USA), Thomas Ruff (D), Xu Yong (CHN), Viktoria Binschtok (D) und Georg Brückmann (D). Hier geht es zur vollständigen Künstlerliste 


Merck-Preis-Kandidaten im Museum Künstlerkolonie

Die drei für den Merck-Preis nominierten Fotografen Stephanie Gudra, Alexander Gehring und Michel Le Belhomme präsentieren ihre Arbeiten im Museum Künstlerkolonie. Die anderen Künstler des DTDF-Rahmenprogramms werden in Kunst- und Kulturinstitutionen, verteilt über die ganze Stadt, gezeigt. Zur Übersicht, wer an welchen Orten zu sehen ist, geht es hier: Ausstellungs-Übersicht
Für die Wegstrecken zwischen den Ausstellungsorten steht allen Besuchern ein individueller Shuttleservice zur Verfügung.

 

Internationales Symposium am Samstag
Beim Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie (Samstag, 23.4.) erläutern Künstler und Experten ihre Position zum Festivalthema. Wir freuen uns, mit Boris von Brauchitsch (D), Phillip Toledano (USA), Mark Farid (GB), Nadine Wietlisbach (CH) und Viktoria Binschtok (D) ein vielseitiges Vortragsprogramm bieten zu können. 
Eine Diskussionsrunde am Nachmittag komplettiert die Veranstaltung, die von Prof. Dr. Kai Buchholz (h_da Hochschule Darmstadt) moderiert wird. Das komplette Programm des Symposiums und der begleitenden Ausstellung in der Hochschule am Fachbereich Gestaltung finden Sie hier: Information zum Symposium

Jetzt online Karten für das Symposium kaufen (Euro 15.- / 10 .- erm.) 

 

Künstlerdinner am Samstagabend
Nach dem Symposium bieten die Darmstädter Tage der Fotografie einen weiteren Höhepunkt: Das traditionelle Künstlerdinner im Saal der Centralstation. Für 35 Euro (3-Gänge-Buffet und Getränke, 19 bis 21 Uhr) können sich Besucher eines der limitierten Tickets sichern und gemeinsam mit den teilnehmenden Festivalkünstlern und dem Team der DTDF speisen und anstoßen. Nach 21 Uhr wird der Saal zur Lounge mit Musik und Drinks – Eintritt frei.

Hier Ticket für das Dinner kaufen


English version: 

Dear friends and followers of the Darmstaedter Tage der Fotografie,

just six weeks to go and we are going to celebrate the festival’s 9th edition from April 22nd to 24th with this year’s theme “Projection – Photographic Assertions”. At 10 places in Darmstadt there will be offered a varied program with exhibitions, presentation of the Merck-Award, talks, lectures, workshops and guided tours along the weekend. And of course, once again we will be joining together with our guests for a dinner and an after show party.

Save the date – 22nd – 24th of April! We’re looking forward to having you here!

There will be series of more than 40 artists and photographers from 13 countries shown in 10 exhibition venues: between Museum Künstlerkolonie, Centralstation and Kunsthalle Darmstadt.

Main Exhibition at Designhaus Darmstadt
The main exhibition will take place at Designhaus Darmstadt, showing internationally known artistic positions dealing with the truth claim of photography, with its new technological possibilities in our digital age and at least they’re questioning the term of photography itself. These photographic series explore the boundaries of the media or doing assertions as references to reality – this is the variety shown in this group exhibition. Participating artists will be – amongst others – Phillip Toledano (USA), Thomas Ruff (D), Xu Yong (CHN), Viktoria Binschtok (D) and Georg Brückmann (D). The complete list of all the artists of the show is now accessible online. List of artists

Merck-Award Nominees at Museum Künstlerkolonie
You will find more exhibitions showing 34 artists, who applied for this year’s Merck-Award and have been selected, at 8 other cultural institutions across the city. The 3 photographers nominated for the Merck Award will present their work at Museum Künstlerkolonie (Merck-Award).
Check out online the exhibition places and the artists.

As a number of artists will come to Darmstadt especially for the festival weekend, we are yet very happy to be there with all of you and we are sure, that there will again be an atmosphere of intensive artistic exchange.

Symposium with international lecturers
At the symposium on Saturday (24th) artists, curators and experts will give lectures and discussions of the festival’s theme. We’re very happy to announce the lecturers: Boris von Brauchitsch (D), Phillip Toledano (USA), Mark Farid (GB), Nadine Wietlisbach (CH) und Viktoria Binschtok (D). At the end of the symposium there will be a panel discussion to complete the conference. Moderation by Prof. Dr. Kai Buchholz (h_da Hochschule Darmstadt)

The whole program can be found here: Information zum Symposium

Buy your ticket online: Karten für das Symposium kaufen (Euro 15.- / 10 .- erm.)

Die Nominierten für den Merck-Preis 2016 stehen fest

Nominierungen für den Merck-Preis 2016

9. Darmstädter Tage der Fotografie | 22. bis 24. April 2016

Alexander Gehring » Stephanie Gudra » Michel Le Belhomme »

Nominierungen für den Merck-Preis 2016

Merck-Preis Trophäe für die Gewinnerin oder den Gewinner des 6. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Nominierungen für den Merck-Preis 2016Michel Le Belhomme, The Two Labyrinths # 7, aus der Serie The Two Labyrinths, 2014 bis heute
© Michel Le Belhomme  Im neunten Jahr der Darmstädter Tage der Fotografie wird unter den Ausstellern des Rahmenprogramms nunmehr zum sechsten Mal der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben. Aus 310 Einsendungen hat die Jury für das Rahmenprogramm der kommenden Darmstädter Tage der Fotografie insgesamt 34 Arbeiten ausgewählt. Das Thema “Projektion – Fotografische Behauptungen” wurde im Wettbewerb in großer Vielfalt bearbeitet. Die Auswahl ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen des Hauptprogramms. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von “on-photography.com” und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da (Hochschule Darmstadt).

Der Merck-Preis
Aus der Auswahl für das Rahmenprogramm wurden drei Arbeiten für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert. Dieser wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Erst am Eröffnungstag – nach Beurteilung der gehängten Arbeiten – wird einer der drei Nominierten als Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Die Preisverleihung findet am 22. April 2016 im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.  Nominierungen für den Merck-Preis 2016 Alexander Gehring, Medium, aus der Serie Messages from the Darkroom, analoger C-Print, 36 x 38,5 cm, 2011
© Alexander Gehring  Die Nominierten 2016Alexander Gehring, *1981, Berlin (D)
“Messages from the Darkroom”
Die Arbeit von Alexander Gehring bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie zur Zeit seiner Erfindung anhaftete. Der Bildwerdungsprozess in der Dunkelkammer und das Erscheinen real existierender Dinge auf dem Papier waren Mitte des 19. Jahrhunderts schier unglaubliche und extraordinäre Phänomene. Und sie faszinieren bis heute. Diese Mystik und auch die Möglichkeit zur Manipulation von Fotografien machten sich damals Okkultisten wie der Münchner Arzt Albert von Schrenck-Notzing zu Nutze, indem sie vermeintlich übernatürliche Phänomene fotografierten und damit zu beweisen suchten. Ausgehend von diesen historischen Bildern hinterfragt Gehring mit rätselhaften, in rotes Licht getauchten Aufnahmen aus der Dunkelkammer den Wahrheitsanspruch, der dem Medium Fotografie bis heute innewohnt. Die Dunkelkammer wird zu einem Laboratorium, das zwischen transzendenten Erscheinungen und naturwissenschaftlich erklärbaren Vorgängen changiert.

Stephanie Gudra, *1981, Berlin (D)
“Mond”, “Scan”, “Light on Canvas”, “Von den Sternen stürzt alle Zeit herab”
Stephanie Gudras fotografisches Werk ist weitestgehend konzeptuell und medienreflexiv. Sie untersucht das Wesen der Fotografie, seine Bedingungen und Grenzen. Dabei fordert sie den Betrachter heraus, führt ihn geschickt in die Irre und stellt Behauptungen auf, die auf Eigenschaften des Mediums verweisen. In meist abstrakt wirkenden, teils kameralos entstandenen Fotografien hinterfragt sie beispielsweise das Verhältnis des Mediums zur Realität, die Autorenschaft im digitalen Zeitalter, das Verhältnis der Fotografie zur Malerei oder die Darstellungsmöglichkeit von Zeit und Raum. Gudras Bilder wirken geheimnisvoll und sind nicht leicht zu entschlüsseln. Ihr Kern offenbart sich oft erst nach intensiver Betrachtung. Doch dann führen sie auf den Grund medienphilosophischer Überlegungen und geben uns neue Denkanstöße für die Beschäftigung mit Fotografie.

Michel Le Belhomme, *1973, La Chapelle des Fougeretz (F)
“The Two Labyrinths”
Das Werk “The Two Labyrinths” des französischen Künstlers Michel Le Belhomme beschäftigt sich mit der Darstellung und Darstellbarkeit von Landschaft in der Fotografie. Klassische Fotografie präsentiert Landschaft meist als romantisches, sinnliches Sujet. Le Belhomme wagt eine neue Herangehensweise und stellt diesem traditionsreichen Motiv die Interpretation von Landschaft als offenes System von Zeit und Raum gegenüber. Er analysiert und erforscht die Formen und Strukturen einer Landschaft. Was macht sie aus? Welche Elemente braucht ein Bild, um als Landschaft erkennbar zu sein? Le Belhomme dekonstruiert, baut Körper und digitale Konstrukte, fotografiert Abbildungen von Abbildungen, wandelt von Deutlichkeit zu Abstraktion, mischt Dokumentation mit Fiktion. Übrig bleiben Bilder, die gerade noch Landschaft erkennen lassen. Es sind Hüllen von Landschaft, die eine eindeutige fotografische Darstellungsform zersplittern und in Frage stellen.  Nominierungen für den Merck-Preis 2016 Stephanie Gudra, Mond, Pigmentdruck auf Barytpapier, hinter Glas gerahmt, 28 x 28 cm, 2014
© Stephanie Gudra  Die Darmstädter Tage der Fotografie 2016
Zum neunten Mal finden vom 22. bis zum 24. April 2016 die Darmstädter Tage der Fotografie statt, die eine internationale Plattform für Experten, Künstler und Interessierte bieten. Das Festival hat sich in den letzten Jahren etabliert und profiliert. Es setzt Themen und zeigt dazu die unterschiedlichsten Sichtweisen und fotografischen Genres. Außerdem fördert es den interdisziplinären Diskurs durch ein eintägiges Symposium. Dort referieren Künstler, Kunsthistoriker, Wissenschaftler, Medienschaffende und Experten zum jeweiligen Thema.Die Hauptausstellung im Designhaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe wird ergänzt durch 34 Fotoarbeiten aus dem Wettbewerb um den Merck-Preis, die in verschiedenen Museen, Galerien und temporären Ausstellungsorten zu sehen sein werden.Das gesamte Programm des Festivals sowie alle teilnehmenden Künstler werden im März auf der Website www.dtdf.de bekannt gegeben. Der zum Festival erscheinende Katalog ist ab dem 22. April 2016 verfügbar.Die 9. Darmstädter Tage der Fotografie werden gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Weitere Informationen: www.dtdf.de

DTDF Darmstädter Tage der Fotografie e.V.Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
T +49 (0)6151-271608
info@dtdf.de
www.dtdf.de

dtdf – Merck-Preis 2016

9. Darmstädter Tage der Fotografie vom 22. bis 24. April 2016: Projektion – Fotografische Behauptungen

Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms
Einsendeschluss 06. November 2015

9th Darmstädter Tage der Fotografie 22. – 24. April 2016: Projection – Photographic Assertions
Proposal for exhibition in the supporting programme and for the Merck-Award
Entry deadline: 6th November 2015

english version at the end

 

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Rückblick auf die 8. Darmstädter Tage der Fotografie

“Reflexion – Ästhetische Referenzen”
Die 8. Darmstädter Tage der Fotografie: Rückschau auf ein Wochenende voller Inspirationen
„Reflexion – Ästhetische Referenzen“: Das Thema der 8. Darmstädter der Fotografie machte es den Besuchern nicht auf Anhieb leicht. Dennoch kamen mehr als 3000 Menschen, um die Ausstellungen von 51 Künstlern aus 8 Ländern anzusehen. Die Besucher erlebten die Vielfalt aktueller Fotokunst in einer beeindruckenden Dichte.
5. Merck-Preis an Christine Erhard
Die Jury der Fototage (Initiatoren und Kuratoren des Festivals: Albrecht Haag, Alexandra Lechner, Rüdiger Dunker, Gregor Schuster, Ute Noll und Prof. Dr. Kris Scholz) fand besonderen Gefallen an den Arbeiten von Christine Erhard aus Düsseldorf. Sie erhielt für ihre Serie „Moskau Intervention“ den mit 7000 Euro dotierten 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie.

Christine Erhard - Merck-Preis Trägerin 2014 © Christian Engels

Die Herangehensweise Christine Erhards ist die einer Bildhauerin. Sie konstruiert Bildräume, in denen sich Blickachsen und Realitätsebenen kreuzen, überlagern und auf diese Weise schließlich unterschiedliche Perspektiven im Bild erzeugen. Mit dieser Serie – aus Architekturfotografien und mit Referenzen an den Konstruktivismus – gelingt es der Fotografin, Bildwerke zu kreieren, die einen installativen Charakter tragen und avantgardistische Ästhetiken reflektieren. Christine Erhards Präsentation beeindruckte insbesondere dadurch, wie sie formalästhetisch unterschiedliche künstlerischere Gattungen in die zeitgenössische Fotografie transferiert.
Nina Kopp und Alexandra Polina erhielten je 1500 Euro Preisgeld. Damit sind in diesem Jahr zum ersten Mal alle 3 für den Merck-Preis nominierten Künstler mit einer finanziellen Unterstützung für ihre Arbeit belohnt worden.

Verleihung des Merck-Preis am Eröffnungsabend © Christian Engels

Große Vielfalt in den Ausstellungen
Die Tage der Fotografie machten Darmstadt auch bei der 8. Auflage zur Meile der Fotokunst: An 10 Orten von Mathildenhöhe über Centralstation bis zur Kunsthalle zeigten 51 Künstler aus 8 Ländern ihre Arbeiten. Die Bandbreite der gezeigten Positionen war beeindruckend. Weiterlesen

dtdf : Reflexion – Ästhetische Referenzen

Reflexion – Ästhetische Referenzen
Die 8. Darmstädter Tage der Fotografie bieten erneut Ausstellungen an 10 Orten in Darmstadt – vom Museum Künstlerkolonie über die Centralstation bis zur Kunsthalle. 51 Künstler und Fotografen aus 13 Ländern sind mit ihren Werken zum Thema “Reflexion – Ästhetische Referenzen” vertreten.
Hauptausstellung im Designhaus
Die Hauptausstellung im Designhaus zeigt Arbeiten von 18 Künstlern, die alle auf ihre ganz eigene Weise ästhetische Referenzen aus Fotografie, Malerei und Geschichte darstellen. Vom klassischen Stillleben und Porträt über fiktive Erzählungen und die Beschäftigung mit dem Medium Fotografie bis hin zum computergenerierten Bild reicht das Spektrum der hier vertretenen Serien. Mit dabei sind u.a. Andreas Mühe (D), Michael Reisch (D), Robert und Shana ParkeHarrison (USA), Michel Campeau (CAN), Max de Esteban (ESP), Thomas Freiler (A) und Berndnaut Smilde (NL).
Internationale Experten beim Symposium
Beim Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie (Samstag, 26.) erläutern sechs Experten ihre Position zum Festivalthema “Reflexion – Ästhetische Referenzen”. Wir freuen uns besonders, mit  Dr. Isabel de Florencio Pape (Brasilien) und Yang Shu (China) Stimmen aus dem Ausland zu hören. Die Fotografen Daniel T. Braun, Björn Siebert und Margret Hoppe sowie Prof. Gerhard Schweppenhäuser und Prof. Kai Buchholz (h_da, Moderation) komplettieren das Vortragsprogramm des Symposiums. Karten können online zu 15 EUR (erm. 10 EUR) vorab gekauft werden.
Künstler-Dinner in der Centralstation 
Nach dem Symposium finden die Darmstädter Tage der Fotografie einen weiteren Höhepunkt: Das traditionelle Künstleressen. In diesem Jahr zum ersten Mal in einer neuen Location: im Saal der Centralstation. Zum Preis von 35 Euro können Sie sich eines der Tickets für das Künstlerdinner (19 – 21 Uhr) sichern. Nach 21 Uhr wird der Saal zur Party-Location – Eintritt frei.
Merck-Preis-Kandidatinnen im Museum Künstlerkolonie
Die drei für den Merck-Preis nominierten Fotografinnen präsentieren ihre Positionen erneut im Museum Künstlerkolonie.
Die Arbeiten der anderen 30 Künstler des DTDF-Rahmenprogramms zeigen wir in 9 Kunst- und Kulturinstitutionen – verteilt über die ganze Stadt.
Phase One Lectures zum Auftakt der Fototage
Schon am Freitagnachmittag starten die Darmstädter Tage der Fotografie mit den Phase One-Lectures in der Hochschule Darmstadt. Um 14 Uhr erläutert Götz Diergarten seinen konzeptuellen Ansatz in der Tradition der Düsseldorfer Schule nach Bernd und Hilla Becher. Anschließend gibt Sascha Weidner Einblick, wie er das eigene Archiv als Quelle seiner künstlerischen Praxis nutzt. Der Eintritt ist frei. Phase One, Kamerahersteller der Premiumklasse und Förderer der DTDF, ermöglicht diese Künstlerbeiträge.
Viele Künstler werden zum Festival anreisen. Zusammen mit den Künstlern freuen wir uns auf ein spannendes Wochenende des künstlerischen Austauschs auf den Darmstädter Tagen der Fotografie.
Alle Informationen zum Festival und Eintrittskarten für das Symposium sowie das Künstler-Dinner finden Sie auf unserer Website:

http://www.dtdf.de/_site/seiten/festival/programm/

DTDF – Edition für Fördermitglieder

Darmstädter Tage der Fotografie legen Edition für Fördermitglieder auf

Die „Darmstädter Tage der Fotografie“ (DTDF) bieten ab sofort die Gelegenheit, das bekannte Darmstädter Fotofestival durch Fördermitgliedschaften zu unterstützen. Als Dankeschön für Fördermitglieder haben die DTDF eine exklusive Foto-Edition aufgelegt.

Jan von Holleben: „Kongo“ aus der Serie „Superdogs“, 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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DTDF : Bewerbung um den Merck-Preis

8. Darmstädter Tage der Fotografie vom 25. bis 27. April 2014: Reflexion – Ästhetische Referenzen
Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms: 
Einsendeschluss 08. November 2013

Neue Preisgeld-Struktur beim Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie: 10.000 EUR Gesamtsumme für die 3 Nominierten

Die Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie freuen sich, mit der Ausschreibung zum 5. Merck-Preis die doppelte Summe an Preisgeld vergeben zu können. Zusammen mit dem Stifter des Preises, dem Darmstädter Pharma- und Chemie- und Life-Science Unternehmen Merck wird der Preis erweitert und besser ausgestattet: Wie bisher werden 3 Arbeiten aus dem Rahmenprogramm für den Preis nominiert. Neu ist, dass der Hauptpreis nun bei 7.000 EUR liegt und die beiden anderen Nominierten jeweils 1.500 EUR erhalten.


Bewerbung um den 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2014:

Zur Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema 2014 eingesendet werden.

Reflexion – ästhetische Referenzen

Die Auseinandersetzung mit der immanenten Ästhetik der fotografischen Bilderschaffung war von Beginn an ein zentrales Thema der Fotografie. Nach der Emanzipation von der malerischen Tradition, entwickelte sie in der Moderne relativ schnell einen originären ästhetischen Kanon, dessen Grenzen bis heute permanent befragt und erweitert werden. Zeitgenössische Fotografie bezieht sich oft in bewusster Weise auf Ästhetik, als einen primären Aspekt bei der Formulierung eines Bildkonzepts.

Wir suchen Fotoserien, deren Geschichte über eine gezielt eingesetzte Ästhetik transportiert wird. Die Bildsprache kann Bezüge zu anderen Epochen und Genres aufweisen, sich daran reiben oder neue Welten entdecken. Wichtig ist dabei, die Eigenständigkeit oder die Neuausrichtung der Interpretation, mit persönlicher Haltung und eigener Sichtweise.

Die Jury setzt sich zusammen aus den vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie, Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt).

Detaillierte  Bewerbungsunterlagen können ab September auf der Website www.dtdf.de heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden. Einsendeschluss ist der 08. November 2013 (Posteingang).

 

„beautiful“ von Christian Schauderna

Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie zeigt „beautiful“ von Christian Schauderna

© Christian Schauderna aus der Serie beautiful, 2012

Ausstellung vom 17.08. bis 23.10.2013
Sonderöffnung zum Christopher-Street-Day in Darmstadt am 17.08.2013 von 10-12 Uhr
Die dritte Ausstellung 2013 im Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie zeigt die Fotoserie „Beautiful“ von Christian Schauderna.
In der Serie „beautiful“  hat der Dokumentarfotograf Christian Schauderna drei Freunde während ihrer Vorbereitungen für den Christopher-Street-Day 2012 in Kassel fotografisch begleitet. Von den Vorbereitungen, dem Schminken und passendem Outfit heraussuchen, bis zur Parade selbst war er mit seiner Kamera dabei, um diesen Prozess der Verwandlung zu dokumentieren.
Mit den entstandenen Fotos gibt er einen Einblick in die Emotionen, die Sehnsüchte und Freude der drei Protagonisten am Inszenieren. Die Serie zeigt aber auch den Mut der Drei, auf der in den Siebzigern in New York gegründeten, inzwischen weltweiten Straßenparade gegen die Diskriminierung von Homosexuellen, ihre eigene sexuelle Identität zu zeigen.
Eine Fotodokumentation von der Verwandlung bis zur finalen Inszenierung. Eine Möglichkeit für den Betrachter einen Blick hinter den „Vorhang“ zu werfen, dabei zu sein bei einer spannenden Metamorphose.
Christian Schauderna wurde 1978 in Bad Wildungen geboren. Er studierte zunächst Philosophie, Soziologie und Kunstwissenschaften in Kassel und anschließend Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel bei Prof. Prinz. Heute arbeitet er als freier Fotograf und zeigt seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei – außer zu den kostenpflichtigen Veranstaltungen des Literaturhauses.
Adresse:
Schauraum im Literaturhaus Darmstadt
Kasinostr. 3
64293 Darmstadt
Öffnungszeiten der Ausstellung:
jeweils zu den Veranstaltungen im Literaturhaus oder auf www.dtdf.de unter schauraum/Aktuelle Ausstellung

Kurt Hörbst – darmstadt_scans


Im Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie werden vom Künstler Kurt Hörbst 
Darmstädter gescannt und und lebensgroß ausgestellt:
 »darmstadt_scans« von Kurt Hörbst
Ausstellung vom 03.05. bis 15.07.2013
Die zweite Ausstellung 2013 im Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie zeigt lebensgroße Porträts des österreichischen Fotokünstlers Kurt Hörbst.
Die Eröffnung findet am 3. Mai 2013 um 19 Uhr im ”schauraum” des Literaturhauses Darmstadt statt.

„something specific about everything“

Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie zeigt „something specific about everything“ von Samuel Henne
Ausstellung vom 22.05. bis 31.07.2012
 
 
Die zweite Ausstellung 2012 im Schauraum der Darmstädter Tage der Fotografie zeigt eine Auswahl von Bildern der Arbeit “something specific about everything” des Künstlers Samuel Henne, die sich mit Aspekten der Beziehung von Fotografie und Skulptur und der Konstruktion von Bildern mittels der Fotografie beschäftigt.
 
Sich vom tradierten Fotografiebegriff lösend, der mit der Fähigkeit der Fotografie einen Augenblick festhalten und aus der Realität greifen zu können gemeinhin für Authentizität und Objektivität steht, nutzt Samuel Henne das Medium um “neue” Bilder mittels der Fotografie zu schaffen. Weiterlesen

Nominierungen Merck-Preis

• Nominierungen für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie stehen fest

Aus 320 Einsendungen hat die Jury 36 Arbeiten für das Rahmenprogramm der Darmstädter Tage der Fotografie im April ausgewählt. Das Thema ?Bildspuren – Unruhige Gegenwarten“ wurde in großer Vielfalt bearbeitet und ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen im Hauptprogramm. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von ?on-photography.com“ und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da. Weiterlesen

dtdf – Bildspuren – Unruhige Gegenwarten 

7. Darmstädter Tage der Fotografie vom 20. bis 22. April 2012:
Bildspuren – Unruhige Gegenwarten
Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des
Rahmenprogramms: Einsendeschluss 11. November 2011

Detaillierte  Bewerbungsunterlagen können ab September auf der Website www.dtdf.de heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden. Einsendeschluss ist der 11. November 2011 (Posteingang).

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Pressemeldung Darmstädter Tage der Fotografie

Das Festival macht Pause und startet in 2012 neu

Nach sechs erfolgreichen Festivaljahren werden die Darmstädter Tage der
Fotografie erstmalig eine Pause einlegen. Das festivalfreie Jahr 2011
werden die Veranstalter nutzen, die Darmstädter Tage der Fotografie
weiterzuentwickeln, das Erreichte zu vertiefen und in Teilen neu zu
konzipieren.