Martin-Gropius-Bau

F.C. Gundlach: Der Meister der Modephotographie

ARTE im Martin-Gropius-Bau
Filmpremiere und Gespräch FR 24.11.2017, 19:00

Dokumentarfilm von EVA GERBERDING, ARTE/NDR 2017

Er hat sie alle vor die Linse bekommen: Jean-Luc Godard, Romy Schneider, Maria Schell, Jean Cocteau, Curd Jürgens. Die Fotografien von F.C. Gundlach werden weltweit ausgestellt und haben eine ganze Generation von Fotografen beeinflusst. Darüber hinaus ist er Sammler und Kurator, 1975 eröffnete er die erste Fotogalerie in Deutschland. Die Filmautorin Eva Gerberding hat den heute 91-jährigen Gundlach über fünf Jahre mit der Kamera begleitet und exklusiven Einblick in sein Privatarchiv erhalten.

Anschließend Gespräch mit den Fotografen BARBARA KLEMM und HANS HANSEN sowie der Filmautorin EVA GERBERDING
Moderation: PROF. DR. HUBERTUS VON AMELUNXEN

VERANSTALTER
ARTE in Kooperation mit Martin-Gropius-Bau

Sendetermin des Films auf ARTE: Januar 2018

Photobastei – Swiss Photo Award

Swiss Photo Award – vfg.selection
17 Mar – 16 Apr 2017
Thu 16 Mar 18:00

Photobastei www.photobastei.ch

Opening & Award Night: Donnerstag, 16. März, 18 Uhr

© Christian Bobst,

Der Swiss Photo Award – vfg.selection lädt erneut zum grossen Fest der besten Schweizer Fotografie. Die Gewinner der Kategorienpreise in der Höhe von je 5000 CHF werden an der Opening Night in der Zürcher Photobastei bekannt gegeben.

Die internationale Jury hat am 29. Januar in Zürich aus einer Shortlist von 36 Arbeiten die 21 Besten und die Kategoriensieger gekürt. Wir freuen uns auf die Vergabe der Titel beste Schweizer Fotografie in den Kategorien Architektur, Editorial, Reportage, Fine Art, Free, Fashion und Werbung.

Vom 10. bis 26. Juni werden auch alle anderen Arbeiten der letzten Juryrunde gezeigt. Dies erlaubt den Besuchern, sich eine eigene Meinung zum Entscheid der Jury zu bilden.

Weitere Informationen: www.swissphotoaward.ch
Die Nominierten:
Architektur
Fotopreis der Fischer AG Immobilienmanagement (5000 CHF)
Die Nominierten: Istvan Balogh, Zürich; Beat Bühler, Zürich; Andrea Helbling, Zürich
Shortlist: Roger Frei, Zürich; Hannes Henz, Zürich; Bruno Kuster – Lucia Frey, Horw; Andreas Tschersich, Berlin
Editorial
Fotopreis der SonntagsZeitung (5000 CHF)
Die Nominierten: Thomas Kern, Möriken; Simon Tanner, Zürich; Anita Vozza, Magglingen
Shortlist: Aruna Canevascini, Bruzella
Fashion
Fashion Fotopreis (5000 CHF)
Die Nominierten: Dan Cermak, Zürich; Lorenz Cugini, Zürich; Joan Minder, Zürich
Fine Art
Fotopreis von Leica Camera AG (5000 CHF)
Die Nominierten: Hans Hofmann, Bern; Rahel Krabichler, Köniz; Jessica Wolfelsperger, Basel
Shortlist: Roberto Carbone, Zürich; Corinne Futterlieb, Bern; Florian Luthi, Lausanne; Graeme Williams, Johannesburg
Free
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg (5000 CHF)
Die Nominierten: Jaromir Kreiliger, Castrisch; Mali Lazell, Zürich; Alma Cecilia Suarez, Marly (FR)
Shortlist: Peter Gartmann, Münchenstein; Sava Hlavacek, Zürich
Reportage
Fotopreis des Tages-Anzeiger (5000 CHF)
Die Nominierten: Roshan Adhihetty, Zürich; Christian Bobst, Zürich; Scott Typaldos, Lausanne
Shortlist: Flurin Bertschinger, Zürich; Christian Lutz, Châtelaine; Beat Mumenthaler, Steffisburg; Roland Schmid, Basel
Werbung
Fotopreis Werbefotografie (5000 CHF)
Die Nominierten: Diego Alborghetti, Zürich; Dan Cermak, Zürich; Michael Egloff, Zürich

Photobastei
Sihlquai 125
8005 Zürich
www.photobastei.ch
Tue+Wed 12-21, Thu-Sat 12-24, Sun 12-18

Watched! – C/O BERLIN

Watched! Surveillance, Art & Photography
Überwachung & Fotografie
Eröffnung Freitag: 17. Februar 2017 um 19 Uhr.

Adam Broomberg & Oliver Chanarin » Viktoria Binschtok » James Bridle » Paolo Cirio » Hassan Elahi » Jill Magid » Trevor Paglen » Julian Röder » Ann-Sofi Sidén » Hito Steyerl » Ai Weiwei » & others

C/O Berlin

www.co-berlin.org

Adam Broomberg & Oliver Chanarin: The Painter‘s Wife, 2013, from Spirit is a Bone © Adam Broomberg & Oliver Chanari

 

Ausstellung: 18. Februar bis 23. April 2017
Eröffnung: Freitag, 17. Februar, 19 Uhr

Überwachung total? Videokameras in Banken, Kaufhäusern und an öffentlichen Plätzen, von Algorithmen gesteuerte Werbung und persistente Cookies im Internet, staatliche Vorratsdatenspeicherung und private Cloud-Speicherdienste – im Alltag sind permanente Beobachtung und Data Sharing heute selbstverständlich. Tagtäglich nutzen wir Dienste wie Google Maps, schauen uns Live-Streams an und begeistern uns über Health-Apps und ungeahnte Möglichkeiten der Selbstkontrolle. Wir verfolgen unsere Freunde und wildfremde Menschen auf Facebook, Twitter und Instagram und werden selbst kontinuierlich getrackt. Wir pro tieren von den neuen digitalen Techniken und Angeboten und sind dafür bereit, unser Privatleben immer öffentlicher werden zu lassen. Überwachung und Big Data sind längst zu einem großen gesellschaftlichen Thema geworden.

Überwachung beschränkt sich heute nicht auf visuelle Kontrolle, dennoch muss das fotografische Moment thematisiert werden, um zu verstehen, wie Überwachung funktioniert. Unsere gesamte Existenz wird aktuell in nie dagewesenem Maße fotografiert und visualisiert. Das wirft neue Fragen nach freiwilliger und unfreiwilliger Sichtbarkeit auf, aber auch fotohistorische Fragen nach dem Beobachten und beobachtet werden. In der Ausstellung Watched! Surveillance Art & Photography werden die komplexen Zusammenhänge moderner Überwachung daher mit einem besonderen Augenmerk auf die Fotogra e und visuelle Medien beleuchtet. Von staatlich und behördlich genutzten Technologien bis hin zu alltäglichen Überwachungs- praktiken, die vor allem in den sozialen Medien zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden sind. Die Frage ist: Wie können zeitgenössische Kunst und Medientheorie zu einem besseren Verständnis unserer modernen Überwachungsgesellschaft beitragen?

Die Arbeiten von rund 20 internationalen Künstlern in der Berliner Ausstellung zeigen unterschiedliche Kommentare und Reaktionen auf eben diese Frage. Dabei werden sowohl junge aufstrebende künstlerische Positionen wie zum Beispiel von Julian Röder, Viktoria Binschtok oder Esther Hovers mit international anerkannten Positionen von Hito Steyerl, Trevor Paglen, Jill Magid, Hasan Elahi, Paolo Cirio, Adam Broomberg & Oliver Chanarin, James Bridle oder Ai Wei Wei kombiniert, um ein möglichst großes Spektrum der Herangehensweisen aufzuzeigen. Die Künstler bedienen sich Techniken wie Videoüberwachung, Gesichtserkennung, Google Street View, digitaler Selbstvermessung und virtueller Animation. Sie hinterfragen das Bedürfnis nach Sicherheit, das als Argument für eine zunehmende Überwachung dient und dabei oftmals Aspekte wie diskriminierende Kontrolle oder Kriminalisierung außen vor lässt. Der Betrachter ist eingeladen, darüber nachzudenken, wie wir in einer Gesellschaft mit vielfältigen Überwachungsnetzwerken leben können, ohne zu jenen Ungleichheiten beizutragen, die Überwachung schafft.

Julian Röder: High Performance Camera - MX 15 and Frequency Modulated Continuous Wave Radar, 2013 from Mission and Task 2012-13 © Julian Röder

 

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Hasselblad Foundation, der Valand Academy, der Kunsthal Aarhus und C/O Berlin. Sie wurde kuratiert von Louise Wolthers und Dragana Vujanovic (Hasselblad Foundation), Niclas &Öuml;stlind (Valand Academy) sowie Ann-Christin Bertrand (C/O Berlin). Sie ist Teil eines von der Hasselblad Foundation initiierten Projekts zu Überwachung, Kunst und Fotografie in Europa nach der Jahrhundertwende.

Die begleitende Publikation, erschienen in der Verlagsbuchhandlung Walther König, enthält Kunstwerke von vierzig Künstlern, daneben Aufsätze von zahlreichen Wissenschaftlern und wurde erst im November vom Time Magazine in der Kategorie “Best Photobooks of 2016″ ausgezeichnet. Watched! Surveillance Art & Photography, 2016, 296 Seiten, 38 Euro.

Die Realisierung der Ausstellung in Berlin wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Im Rahmen ihrer häuserübergreifenden Kooperation präsentieren C/O Berlin und das Museum für Fotografie ab Februar 2017 drei inhaltlich aufeinander abgestimmte Ausstellungen zum Thema Überwachung und Fotografie mit aktuellen und historischen künstlerischen Positionen.

ROBERT MORAT GALERIE

Henrik Spohler “In Between”
Exhibition: 21 January to 11 March, 2017

Opening: Friday, 20 January, 7 pm

ROBERT MORAT GALERIE LINIENSTR. 107 10115 BERLIN WWW.ROBERTMORAT.DE

Henrik Spohler: "Containerterminal, Hamburg, Deutschland" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohker: "Autoverladung im Hafen von Emden, Deutschland" aus der Serie "In Between"

After “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) and “The Third Day” (2013), Henrik Spohler’s new photographic project “In Between” is the fourth part of a series on modern traffic of data and goods.

Henrik Spohker: "Lagerhalle in Vilarreal Spanien" aus der Serie "In Between"

“In essence”, says Spohler in conversation with author and curator Peter Lindhorst on the occasion of the presentation of the work during the last Triennial of Photography in Hamburg, “it is about the almost absurd omnipresence of goods – as a sign of globalization. If you order a pair of slippers online today, you will find them on your doorstep tomorrow, no matter whether they were made in Taiwan or South Tyrol. Goods, raw material and industrial products are available almost everywhere and at any time. World-wide logistics have become the backbone of business. The project investigates places of transit. Interfaces of logistics such as ports and freight airports or facilities that have formed along trade routes. Areas corresponding only to economic needs, void of any reference to place, continent or country. The photographs show the backside of industrial production and economic activity, seemingly fictional images of nameless places.”

Henrik Spohler, born 1965, studied at Folkwang School in Essen, has been working as a freelance photographer in Hamburg since 1993 and teaches as a professor at the Berlin School of Technology and Economics. Spohler’s work is found in important collections, both public and private. The book to the series “In Between” has been published by Hartmann project.

Henrik Spohker: "Lagerung von leeren Containern, Bilbao, Spanien" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohler
“In Between”

Ausstellung: 21. Januar bis 11. März 2017
Eröffnung: Freitag, 20. Januar, 19 Uhr

Nach “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) und “The Third Day” (2013) versteht sich Henrik Spohlers neues fotografisches Projekt “In Between” als der vierte Teil einer Serie zum modernen Daten- und Warenverkehr.

“Im Grunde”, so Spohler im Gespräch mit dem Autoren und Kurator Peter Lindhorst anlässlich der Präsentation der Arbeit während der letzten Triennale der Fotografie in Hamburg, ”geht es um die fast schon absurde Omnipräsenz von Waren – als ein Zeichen der Globalisierung. Wer heute online ein Paar Pantoffeln bestellt, findet sie bereits morgen vor der eigenen Haustür. Egal, ob sie in Taiwan oder Südtirol hergestellt wurden. Waren, Rohstoffe und Industriegüter sind nahezu überall und zu jeder Zeit verfügbar. Die weltumspannende Logistik ist zum Rückrat von Wirtschaft geworden. Das Projekt untersucht Orte des Transits. Schnittstellen der Logistik wie Häfen und Frachtflughäfen, oder Anlagen und Areale, die sich entlang von Handelswegen gebildet haben. Gebiete, die nur dem wirtschaftlichen Funktionieren entsprechen. Orte, die isoliert betrachtet keinen Hinweis auf Länder oder Kontinente geben. Die Fotografien zeigen die Rückseiten industrieller Produktion und wirtschaftlichen Handelns. Es entstehen fiktional anmutende Motive von namenlosen Orten.”

Henrik Spohler, Jahrgang 1965, studierte an der Folkwang Schule in Essen, arbeitet seit 1994 als freier Fotograf in Hamburg und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Spohlers vielfach ausgezeichnete Arbeiten finden sich in wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen. Das Buch zur Serie “In Between” ist bei Hartmann projects erschienen.

 

Henrik Spohker: "Zufahrt zum Containerterminal, Insel Yangshan, China" aus der Serie "In Between"

 

Camera Work – Jimmy Nelson

Jimmy Nelson

Before They Part II

Ausstellung vom 15. Oktober bis 19. November 2016
Artist Talk und Signierstunde am Samstag um 14 Uhr

Jimmy Nelson · Hakahau · Ua Pou · Marquesas Islands · French Polynesia · 2016

Ab Samstag ist die mit Spannung erwartete Ausstellung »Before They Part II« von Jimmy Nelson geöffnet. Nach der international erfolgreichen Ausstellung »Before They Pass Away« im Jahr 2014 hat Jimmy Nelson sein Lebenswerk fortgesetzt und weitere faszinierende indigene Völker porträtiert. Alle Arbeiten werden zum ersten Mal präsentiert und wurden noch nie zuvor ausgestellt.

Am Samstag um 14 Uhr findet ein Artist Talk mit anschließender Signierstunde mit Jimmy Nelson in der Galerie CAMERA WORK statt.

Jimmy Nelson · Longhorn Miao · SuoJia · Miao Village · China 2016 Jimmy Nelson · Te Pua O Feani · Atuona · Hiva Oa · French Polynesia · 2016 Jimmy Nelson · LangDe · Miao Village · China · 2016 Jimmy Nelson · Ua Pou · Marquesas Islands · French Polynesia · 2016

 


»Einzigartig« umschreibt die von Jimmy Nelson Porträtierten in vielerlei Hinsicht am treffendsten: Derart unvergleichlich faszinierend sind die von Jimmy Nelson porträtierten Stämme. Die Stammesvertreter der letzten indigenen Völker auf der Erde sind die Protagonisten seiner Fotografien. Die Arbeiten gehen weit darüber hinaus, die vage Vorstellung der Öffentlichkeit über deren Existenz mit einem nüchternen visuellen Beleg zu bedienen. Jimmy Nelson schafft mit seiner epochalen Serie ein Bewusstsein für die faszinierende Vielfalt der kultur- und geschichtsträchtigen Symbole dieser Völker, die Zeugenschaft über deren Riten, Bräuche und Traditionen abliefern. Nach dem Fertigstellen des ersten Teils der Serie »Before They Pass Away« bereiste Jimmy Nelson noch weitere Länder der Erde – von Tahiti über den Sudan bis nach China – um mehr von den faszinierenden Stämmen zu lernen und Portraits zu erschaffen, wie es noch kein anderer Fotokünstler zuvor getan hat.
Über Jimmy Nelson
Jimmy Nelson wurde 1967 in Kent geboren und ist seit 1987 als Fotograf tätig. Bereits nach seinem Schulabschluss durchquerte er zu Fuß auf einer einjährigen Reise Tibet und ermöglichte mit seinem fotografischen Tagebuch der Öffentlichkeit Einblicke in ein bisher unzugängliches Land. Einer Vielzahl an aktuellen kulturellen Themen, mit deren fotografischer Dokumentation er betraut war, schloss 1994 das 30-monatige Projekt »Literary Portraits of China« an. Die Werke wurden nach Abschluss zunächst im Palast der Republik auf dem Tiananmenplatz präsentiert und begründeten eine weltweite Ausstellungstour. Neben seiner erfolgreichen Tätigkeit als professioneller Werbefotograf, vertiefte Nelson diesen ethnologischen Ansatz seiner künstlerischen Arbeit. Das einzigartige visuelle Resultat seiner Arbeit mit einer über 50 Jahre alten Plattenkamera von 13 Reisen in über 40 Ländern mündete durch die überwältigende internationale Resonanz schließlich in seiner monumentalen Serie »Before They Pass Away«, die er mit »Before They Part II« fortsetzte. Er setzte somit den indigenen Völkern ein Denkmal und lenkte die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf ihre gefährdete Existenz. Jimmy Nelsons Enthusiasmus, mit dem er seine Arbeit verfolgt, speist sich nicht aus einer rein dokumentarischen Intention. Er versteht sich nicht als Wissenschaftler, der sich um Fakten bemüht. Er ist Romantiker, Idealist, Ästhet: Erst aus dem Zusammenspiel all dieser Blickwinkel entsteht das in seiner Ikonografie und Stilistik faszinierende Werk. »Before They Pass Away« wurde 2013 in ein imposantes und gleichnamiges Fotobuch (teNeues) gefasst, welches mit dem Goldenen Deutschen Fotobuchpreis 2014 ausgezeichnet wurde.

Berlin Foto Biennale 2016

Im Rahmen des EMOP Berlin eröffnet am 6. Oktober die erste Berlin Foto Biennale – gleichzeitig vierte Ausgabe der Biennial of Fine Art & Documentary Photography.

Unter dem Titel Emotions and Commotions Across Cultures werden in den mondänen Räumlichkeiten des Palazzo Italia 1230 Werke von 446 Fotografen aus 41 Ländern aller Kontinente gezeigt – unter ihnen 65% Frauen, die mit dem Julia Margaret Cameron Award for Women Photographers ausgezeichnet wurden.

www.berlinfotobiennale.com

 

CHRISTOPHE CHEMIN exhibition extended, WOLFGANG TILLMANS vs Brexit, SNAPCHAT

 

032c Bulletin APRIL 2016


A)   CHRISTOPHE CHEMIN exhibition extended for BERLIN GALLERY WEEKEND032c WORKSHOP / Joerg Koch’s current vitrine show, Christophe Chemin’s “keep your daisies for the cold days”, has been extended for Berlin Gallery Weekend, until Sunday 1st May.

It’s an explosion of the Prada-collaborating artist’s creative reference system, featuring Freud, Hercules, James Dean, Renaissance art and the French Revolutionary calendar, and has been praised by W Magazinei-D, and Business of Fashion. Visit the 032c WORKSHOP space in St Agnes, Kreuzberg this Saturday and Sunday, 11am-6pm.

In other Berlin Gallery Weekend news, 032c has selected the 10 events we’re most curious about. Whether you’re in Berlin, Buenos Aires or Babylon, orientate yourself by reading this list.

B) 032c.com FIRES UP 

Elsewhere on 032c.comWolfgang Tillmans has come out swinging against Brexit, we’ve looked at Chernobyl’s 30-year legacy in Russian art, and shared the camera roll of Cyber 69  a DJ who’s gone from studying computers in Vladivostok to playing Kanye West’s parties.

C)  official_032c is now broadcasting on SNAPCHAT


032c WORKSHOP
St Agnes, Alexandrinenstr. 118-121
10969 Berlin, Germany032c.com
store.032c.com

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Michel Comte » Galerie 206

Michel Comte » PERSONALITIES
21. Januar bis 2. April 2016
Eröffnung: Mittwoch, 20. Januar, 18-21 Uhr

Michel Comte: Gisele Bündchen, Vogue Italia, 1999 © Michel Comte/I-Management

Galerie 206
Departmentstore Quartier 206, 1. Floor
Friedrichstr. 71, 10117 Berlin
www.dsq206.com/the-store-features/galerie-206
Mo-Fr 11-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr

Michel Comte: Veruschka, Per Lui, 1990 © Michel Comte/I-Management

Einst von Karl Lagerfeld entdeckt, gehört der Schweizer Michel Comte (1954*) zu den wichtigsten und einflussreichsten Fotografen der Gegenwart. Bekannt wurde er vor allem durch seine Modefotografien, die er für die italienische Vogue, Vanity Fair und GQ machte. Es ist vor allem ein vielschichtiges Frauenportrait, welches er geschaffen hat – von meisterlich inszenierten, aber auch spontanen Momenten. Es sind nicht die Kleider, die im Vordergrund seiner Bilder stehen, sondern die Persönlichkeiten. Damit dokumentierte Comte eine Zeit, eine Generation, die diese in gewisser Weise nicht nur repräsentierte, sondern auch geprägt hat. Vor allem der Aspekt der Wandlungen bleibt in seinem Werk sichtbar. Mit einer eigenen Bildsprache erzählt er in den Fotografien von den Begegnungen mit diesen Persönlichkeiten, die immer auch eine Interpretation der Situation beim Betrachten erlauben.

Michel Comte: Carla Bruni, Vogue Italia, 1996 © Michel Comte/I-Management

Die Ausstellung “PERSONALITIES” – bereits die zweite Präsentation von Michel Comte in der GALERIE 206 – zeigt eine Auswahl stilprägender Bilder der 90er Jahre, die heute bereits Klassiker der Modefotografie geworden sind.

Michel Comte: Isabella Rossellini, Dolce & Gabbana, 1994 © Michel Comte/I-Management

 

 

 

 

 

6. Fotofestival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen

Montag, 19.10.2015, 20 Uhr

Architektur – Fotografie – Kapital
Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung
[7.3.] Urbanismus & Real Estate des 6. Fotofestivals
Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg 


Moderation:
Christian Holl, Architekt, Blogmitbegründer von Frei 04, Stuttgart

Podium:
Werner Huthmacher, Architekturfotograf, Berlin
Robert Harding-Pittman, künstlerischer Dokumentarist, Madrid, Boston, Hamburg
Andreas Garkisch, Architekt, 03 Architekten, München
ein Investor (N.N.)

Architekturfotografie bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Dienstleistungsfotografie und künstlerischer Interpretation. Einerseits soll sie das Werk des Architekten so darstellen, dass sie für dessen Leistungsfähigkeit wirbt. Sie soll dazu beitragen, den Wert einer Immobilie zu steigern und zu veranschaulichen. Dabei ist der Fotograf immer auch Interpret – des Gebäudes wie der Intentionen des Auftraggebers, aber auch des Kontextes in den seine Arbeit eingebunden ist. Wem ist er letztlich verpflichtet? Dem Auftraggeber, einem gesellschaftlichen Umfeld, einer künstlerischen Idee – oder der eigenen Person, die ja selbst ebenso eine Leistung ist, die auf einem Markt zu bestehen hat? Ein klassischer Architekturfotograf, ein kritischer Dokumentarist, ein renommierter Architekt sowie ein erfolgreicher Investor diskutieren und erörtern die Zusammenhänge von Architektur und Kapital sowie dem Dienst, den die Fotografie dabei leisten kann oder sollte.
Eintritt: 6 € / 4 € ermäßigt

Mehr Informationen zur Ausstellung

Johanna Breede PHOTOKUNST

MEET THE ARTISTS

Beat Presser » Sheila Rock »

Freitag, 4. September 16:00 Uhr

MEET THE ARTISTS© Sheila Rock: “Canvey Boy”, 2011 / Courtesy Johanna Breede PHOTOKUNST

Johanna Breede PHOTOKUNST

Fasanenstr. 69, 10719 Berlin
T +49 (0)30-889 13 590
kunsthandel@breede.de
www.johanna-breede.com
www.facebook.com/Johanna-Breede
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr

MEET THE ARTISTS © Beat Presser: “Surabaya Beat, Indonesischer Archipel, 2014″ / Courtesy Johanna

Breede PHOTOKUNST  In der Ausstellung “Seascapes” reisen die Photographen Sheila Rock und Beat Presser gemeinsam durch alle Formen des Flüssigen: Vom stillen Uferwasser bis zur tosenden Brandung. Über 40 Photographien weisen dem Betrachter den Weg – durch Horizontlinien, Strandstücke und maritime Landschaften.

Immer schon hat das Meer die Kunst fasziniert. Die in Schiffen, Wogen und Weiten verborgene Emblematik erzählt nicht nur Geschichten von unbeherrschbaren Landschaften; sie ist auch Urbild für Abenteuer und Wagemut. Und spätestens mit den Aufnahmen des französischen Flotten-Photographen Gustave Le Gray (1820 – 1884) hat sich auch die Photographie ihren Zugang zum Seestück erobert. Ein Zugang, der längst von der Oberfläche bis weit in die Tiefe reicht.

Der 1952 in Basel geborene Beat Presser und die seit den 1970er Jahren in London beheimatete Amerikanerin Sheila Rock indes haben sich auf ganz eigene Seeabenteuer begeben. Sheila Rock, die sich vor allem durch ihre Porträtserie “Sera: The Way of the Tibetan Monk” sowie als Dokumentaristin der Britischen Punk-Szene einen Namen gemacht hat, hat eine photographische Reise zu den Badeorten an der englischen Küste unternommen; Beat Presser zeigt Impressionen von seinen seit den 1970er Jahren andauernden Fahrten durch nahezu alle Meeresgegenden – von der Karibik, über den Pazifik bis zum indonesischen Archipel. Zahlreiche Bildbände hat der Schweizer, der durch seine Photozeitschrift “The Village Cry” und später als Set-Fotograf von Werner Herzog berühmt wurde, über diese oftmals strapaziösen Reisen publiziert. 2011 etwa erschien Beat Pressers viel beachtetes Buch DHAU – eine Reise auf Sindbads Spuren vor der Küste Ostafrikas. Allein von dieser hat er mehr als 150 Schwarzweißfilme mit zurückgebracht – Photographien von Schiffen auf hoher See und weit gespannten Segeltüchern.

Während Beat Pressers Arbeiten also immer auch Spurenelemente jenes “ekstatischen Realismus” in sich tragen, für den auch der Name des “Gewaltenbezwingers” Werner Herzog steht, zeigt Sheila Rock eine weit stillere Seite des Meeres. Ihre Aufnahmen von badenden Kindern vor den Kulissen von Norfolk, vom historischen Clevedon Pier in South Wales oder vom skelettierten West Pier in Brighton erzählen nicht nur von einem in die Jahre gekommenen Badespaß britischer Outcasts und Arbeiterkinder. In der Wehmut dieser meist wolkenverhangenen Photographien schwingt immer auch ein Stück Abschied von Kinderträumen und schier endlosen Sommertagen mit. Melancholisch und weltvergessen sind Sheila Rocks Reisen von Cromer nach Caney Island. “Die Badeorte, die Elemente und die Menschen haben die Geschichte dieser Bilder diktiert”, so Sheila Rock über ihre Serie.

So unterschiedlich die schwarzweißen Seestücke der beiden Photographen in ihrem Zugang also sein mögen, in der Gegenüberstellung loten sie die vielen Untiefen des Sujets aus. Sie visieren Sehnsüchte an, umspielen das Fernweh, und ein Bild weiter bereits drehen sie ab zu schäumenden Wogen oder rettenden Ufern. Und immer weisen sie dabei weit über das Wasser hinaus; erzählen von der Tiefe und Weite im Bildgestalter und -betrachter. (Text: Ralf Hanselle)

pavlov’s dog

Kirill Golovchenko

OTPUSK – Out of the Blue

Eröffnung: 6. August 2015, 19-21h


picasso on the beach, 2014, 30 x 45 cm, Plattendirektdruck auf Dibond aluminium, Edition of 5 + 2 AP 

Kirill Golovchenko zeigt in der Ausstellung OTPUSK – Out of the Blue Farb- und Bildkontraste, die den Familienalben vergangener Tage entnommen zu sein scheinen – aus Zeiten, in denen die Sonne Erinnerungen in unser Leben brannte. Es sind Bilder, die einer anderen Zeit angehören, aber dennoch im Jetzt zu finden sind.

Das Unsichtbare, das Verdeckte und gleichzeitig das Spiel, selbst unsichtbar und verdeckt zu sein, um den Schutz geniessen und sich verstecken zu können, um die Momente aufzusaugen – das macht diesen eigenen, sensiblen Spannungsbogen aus.

Der Brennpunkt liegt ganz im Alltäglichen: Skurrile Szenen, Strandwirklichkeiten, Unbekümmertheit, Abziehbilder der Momente.

Der Kreis des Schwimmreifens, der seiner Funktion enthoben wurde, gibt den Blick frei. Ein rundes Zeitfenster tut sich auf und dort, wo große ukrainische Fotografen, wie Boris Mikhailov, ihre Spuren hinterlassen haben, nimmt Kirill Golovchenko sie wieder auf und führt uns in seine persönliche Realität und Wahrnehmung. Das Meer ist immer noch indigoblau, manchmal türkis und im Sommer voller komischer Geschichten in extremen Farbkontrasten. Schon seine vorherigen Arbeiten, wie KACHALKA – Muscle beach, enthielten die Farbe Blau als zentrales Farbmotiv.

In einer Zeitspanne von 2012 bis 2013 arbeitete Kirill hingegen an der Serie OTPUSK. Er schreibt dazu: „Als Kind habe ich viel Zeit am Strand verbracht. Im Sommer waren wir ständig in einer Ferienwohnung am Meer. Die Serie OTPUSK habe ich an den Stränden vom Schwarzen Meer aufgenommen. Dort, wo ich aufgewachsen bin. Es ist ein tolles Gefühl am Meer zu sein: beruhigend und bedrohlich zugleich. Das Leben am Strand ist vielfältig. Strand ist ein universales Sujet und in diesem Fall Teil der ukrainischen Kulturlandschaft. Es ist eine Herausforderung, ungewöhnliche Bilder im Gewöhnlichen zu finden. “

Nadine Ethner

Kirill Golovchenko (geboren 1974 in Odessa, Ukraine) studierte von 2002 bis 2007 Fotografie und Design bei Barbara Klemm und Kris Scholz an der Hochschule Darmstadt. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Kirill Golovchenko unter anderem folgende Preise: European Publishers Award for Photography, 2014; European Photo Exhibition Award; Abisag-Tüllmann-Preis, 2013; Dokumentarfotografie Förderpreis der Wüstenrot Stiftung, 2007. Ausstellungen: Deichtorhallen, Haus der Photographie, Hamburg; Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen, 2015; Museum Folkwang, Essen; The Nobel Peace Center, Oslo, 2014; Photoville, New York City; Belo Horizonte, Brasilien, 2013; Württembergischer Kunstverein, Stuttgart, 2012; Dortmunder-U, Dortmund; Goethe-Institut Paris, 2011; Photomuseum Braunschweig, 2010; Photo España, Madrid, 2009; Uferhallen, Berlin; Kunstverein Ludwigshafen, 2008; Designhaus Darmstadt, 2007. Bücher: Bitter Honeydew, Kehrer Verlag; Arbeitsbuch, Selbstverlag; Kotlovan, Kehrer Verlag; 7km – Field of Wonders, Snoeck, 2009; Totalniy Futbol, Edition Suhrkamp, 2012; Kachalka, Kehrer Verlag (Deutschland), 2012.

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To be announced

Opening: 6th of August 2015, 7pm

Kirill Golovchenko

OTPUSK – Out of the Blue


black magic, 2014, 30 x45 cm, Plattendirektdruck auf Dibond aluminium, Edition of 5 + 2 AP

In OTPUSK – Out of the Blue, Kirill Golovchenko is exhibiting pictures containing colours and contrasts that seem to have been lifted straight from vintage family photo albums – from a time when the sun was etching our memories into our brains. These pictures are seemingly from another time, yet are to be found in the here and now.
The invisible and the veiled, along with the playfulness of being invisible and cloaked oneself, the indulgence and security through which invisibility allows us to bask in these moments – that is precisely what creates this very peculiar emotional tension. The mundane is sharply in focus: scenes of whimsy, real life on the beach, utter insouciance, like decals of a certain moment.
The round rubber ring, while expunged of it customary purpose, unveils the gaze. A circular window into Ukrainian photography’s past, in which great photographers like Boris Mikhailov have left their traces. Kirill Golovchenko tracks them and leads us into his very own point of view and perception.
The sea is still indigo blue or sometimes turquoise, and during Summer, full of silly stories and extreme contrasts of colour. His past work already had the colour blue as its central motif, as in KACHALKA – Muscle Beach.
Kirill worked on his series OTPUSK form 2012 to 2013.
In his own words: “I’ve spent a lot of time on the beach when I was a kid. We spent most summers in an apartment near the sea. I photographed OTPUSK on the beaches of the Black Sea where I grew up. Being at the sea feels great: simultaneously soothing and menacing. Life on the beach is diverse. The Beach is a universal subject and in this case, part of the Ukrainian cultural landscape. To find unusual images in the commonplace is a challenge.”
Nadine Ethner

Kirill Golovchenko (born 1974 in Odessa, Ukraine) studied photography and design under Barbara Klemm and Kris Scholz at Hochschule Darmstadt, 2002 to 2007. Kirill Golovchenko has been awarded among others: European Publishers Award for Photography, 2014; European Photo Exhibition Award; Abisag-Tüllmann-Preis, 2013; Dokumentarfotografie Förderpreis der Wüstenrot Stiftung, 2007.

Exhibitions: Deichtorhallen, Haus der Photographie, Hamburg; Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen, 2015; Museum Folkwang, Essen; The Nobel Peace Center, Oslo, 2014; Photoville, New York City; Belo Horizonte, Brasilien, 2013; Württembergischer Kunstverein, Stuttgart, 2012; Dortmunder-U, Dortmund; Goethe-Institut Paris, 2011; Photomuseum Braunschweig, 2010; Photo España, Madrid, 2009; Uferhallen, Berlin; Kunstverein Ludwigshafen, 2008; Designhaus Darmstadt, 2007.

Bibliography: Bitter Honeydew, Kehrer publishers; Arbeitsbuch, self-published; Kotlovan, Kehrer publishers; 7km – Field of Wonders, Snoeck, 2009; Totalniy Futbol, Edition Suhrkamp, 2012; Kachalka, Kehrer publishers, 2012.

Galerie Hiltawsky zeigt Fotografien von Thomas Rusch

THOMAS RUSCH: “À FLEUR DE PEAU”

Eröffnung am Donnerstag, 30. April, 19 Uhr.
Galerie Hiltawsky zeigt vom 1. Mai bis 13. Juni “À FLEUR DE PEAU”,
Fotografien von Thomas Rusch.

Opening on Thursday, April 30th, 7pm.
From May 1st to June 13th Galerie Hiltawsky shows “À FLEUR DE PEAU”,
photographs by Thomas Rusch.

Galerie Hiltawski
Tucholskystraße 41
10117 Berlin  Hortus Florum #1, Paphiopedilum Niveum, 2011

– Please scroll down for the english version –

HAUT. Unser größtes und sensibelstes Organ, die zarte, elastische Grenze zur Aussenwelt, spricht Bände über uns, teilt uns die leiseste Veränderungen in unserer Umgebung mit, atmet für uns, macht uns spürbar und berührbar, verrät unsere Gefühle, unser Alter, unsere Konstitution. Ist superempfindlich (französisch “à fleur de peau”).

THOMAS RUSCH, in Berlin und Hamburg lebender Fotograf, erforscht in seiner Arbeit unser kulturelles Verhältnis zu Sexualität. Sein Spiel mit Bedeutungsebenen hinterfragt unsere Wahrnehmung: mal ist es eine zarte Oberfläche, die Explizites erzählt, mal thematisiert er Obsession und Fetisch – und deckt die Intimität hinter dem Expliziten auf. Die großformatigen Fotografien der Serien “HORTUS FLORUM” und “SCHWARZ/WEISS” wurden im vergangenen Jahr bereits in Paris ausgestellt und wurden nun um neue Motive erweitert.

www.thomasrusch.org Weiterlesen

Heimat. Deutschland – Deine Gesichter | WILLY-BRANDT-HAUS, Berlin

Carsten Sander »
Heimat. Deutschland – Deine Gesichter
10. bis 25. Februar 2015

Der Berliner Fotograf Carsten Sander hat in den vielen Jahren seiner Karriere die meisten der großen deutschen Stars vor der Linse gehabt. Für sein aktuelles Projekt Heimat. Deutschland – Deine Gesichter portraitierte er nicht nur Prominente und Politiker wie Egon Bahr, Iris Berben, Hans-Dietrich Genscher, Markus Lanz, Claudia Roth u.v.a., sondern auch Obdachlose, Schüler oder Hausfrauen. Das Grossartige an diesen Bildern ist: Sie unterscheiden nicht, woher man kommt oder was man macht. Durch den Verzicht künstlicher Posen zeigen die Portraits immer die Essenz eines Menschen, und damit auch die Essenz dieses Landes.

Egon © Carsten Sander

WILLY-BRANDT-HAUS, Berlin

Julia © Carsten Sander

Sander zeigt mit diesem Projekt: Ein Land ist immer nur die Summe seiner Gesichter. Vier Jahre hat es gedauert diese Gesichter zu „sammeln.“ Jetzt sind es fast 1000. Weiterlesen

Mario Testino: Ausstellung in Berlin

Der Modefotograf Mario Testino zeigt erstmals eine Werkschau in Berlin: “In Your Face” eröffnet diese Woche. Wie oft bei Testino gibt es sehr viele Promis zu sehen – und sehr viel Provokantes.

 

Egal ob Kate Moss, Claudia Schiffer oder Naomi Campbell – Mario Testino hatte sie alle vor der Linse. Der Peruaner gilt als einer der wichtigsten Modefotografen unserer Zeit und auch als Poträtfotograf hat er sich einen Namen gemacht. Unvergessen sind vor allem die Aufnahmen von Prinzessin Diana für die “Vanity Fair”, die 1997 entstanden. Im Jahr ihres Todes. Nun zeigt der Wahl-Londoner erstmals in Deutschland eine Werkschau mit 125 seiner bekanntesten Bilder. Im Kulturforum der Kunstbibliothek in Berlin eröffnet am 20. Januar die Ausstellung “In Your Face”. Wie so oft bei Testino gibt es darin sehr viele Promis und sehr viel Provokantes zu sehen. Die Ausstellung geht bis zum 26. Juli.

Mario Testino: Claudia Schiffer, Paris, German Vogue, 2008 © Mario Testino

Untitled, Los Angeles, V Man, 2008. © Mario Testino

Kate Moss, London, Vogue Italia, 2006 © Mario Testino

Carmen Kass, Los Angeles, Allure, 2009. © Mario Testino

CAMERA WORK – Berlin

»Love« 
6. Dezember 2014 – 7. Februar 2015

Unendliche Liebe, Liebesgefühle, Eltern- und Geschwisterliebe, Tierliebe, Liebessymbole, Liebeskummer: Die Themenausstellung »Love« zeigt mit mehr als 100 Arbeiten auf, wie offenbar, ikonografisch, symbolisch und abstrakt das Leitthema Liebe in der Photokunst umgesetzt wird – oder wie es »Das Magazin« in einer Vorbesprechung schreibt: »Es geht um die Liebe des Künstlers zum und die vom Betrachter gedeutete Liebe im Motiv«. Die Zusammenstellung gewährt mit Arbeiten von über 50 wegweisenden Künstlern der klassischen und zeitgenössischen Photokunst wie Diane Arbus, Tina Berning & Michelangelo Di Battista, Michel Comte, David Drebin, Elliott Erwitt, Horst P. Horst, Leon Levinstein, Herb Ritts, Christian Tagliavini, Ellen von Unwerth oder Albert Watson einen spannenden Einblick in die Darstellungsmuster des universellen Themas. Dabei spielen die Umsetzung, Ästhetisierung und Symbolisierung von Liebe in der Photographie eine ebenso bedeutende Rolle wie die vom Künstler empfundene Liebe zu bestimmten Personen oder Orten.

 

Steve Schapiro · Robert Redford and Lauren Hutton · 1970 · 80 x 106 cm · Ed. of 10

Brian Duffy · Sammy Davis Jr. and his Wife May Britt · 61 x 51,5 cm · Ed. of 25
Willy Ronis · A Ménilmoutant · 1947 · 40 x 30 cm

Christian Tagliavini · Carte · L’Amante · 110 x 82,5 cm · Ed. of 15
Ellen von Unwerth · The Story of Olga · When the Cat is Away · 60 x 40 cm · Ed. of 10

In Berlin startet Deutschlands größtes Fotofestival

6. Monat der Fotografie Berlin (MdF Berlin)

16. Oktober bis 16. November 2014

Mit 125 Orten, 250 Veranstaltungen und 500 beteiligten Fotografinnen und Fotografen ist der Monat der Fotografie das größte deutsche Fotofestival. Einen Monat lang wird Berlin zum Mekka aller Fotoliebhaber. Die Besucher erwarten namhafte Fotokünstler neben jungen Talenten, klassische und experimentelle Fotografie in einschlägigen Galerien und bekannten Museen, aber auch neue ungewöhnliche Orte und andersartige Präsentationen. Jede Menge Fotoschätze harren ihrer (Wieder-)Entdeckung.

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Gefilde – Landschaftsfotografien

Gefilde - Florian Richter
Ausstellung und Buchvorstellung
12.09.2014 – 10.10.2014
Galerie Irrgang
Friedrichstrasse 232
10969 Berlin

Vom 12. September bis 10. Oktober zeigt die Galerie Irrgang in Berlin Landschaftsfotografien von Florian Richter. Der Berliner Künstler zeigt eine Auswahl seiner bisherigen Arbeit zusammen mit Aufnahmen die 2014 entstanden sind. Im Rahmen der Ausstellung wird auch das Buch Gefilde von Florian Richter präsentiert.

New Photographer JESSICA BARTHEL

Jessica Barthel studied in NYC at the Parson´s New School For Design and the
International Center Of Photography. The fashion and portrait photographer lives
between Berlin and New York City. Dear Jessica, we are more than happy to
have you with us!

Selfie-Projekt >Dem Ich so nah<

Lange bevor es den Begriff Selfie überhaupt gab, hatte der Fotograf Johannes Löwe immer, wenn er in Berliner Bars und Clubs unterwegs war, eine kleine analoge Kamera mit Schwarz-Weiß-Filmen in der Tasche. Im Jahr 2003 begann er, diese Kamera seinen Freunden, Künstlern und Zufallsbekanntschaften in die Hand zu drücken und sie um ein Selbstporträt zu bitten. In den folgenden zehn Jahren entstanden so mehr als 5.000 Bilder. Im Interview mit dem Zeitmagazin sagt Johannes Löwe: “Diese Bilder, das ist mein persönliches Berlin. Die Menschen, die für mich diese Stadt ausmachen.”

Margret Munchheimer, 2006, Haus am Flutgraben © Johannes Löw

Ricoloop (Rico Diessner), 2009, Bar25 © Johannes Löwe

 

Angie Reed, 2005, Möbel Olfe © Johannes Löwe

John Brömstrup für Superior Magazine

NEW WORK – Strecke von John Brömstrup für Superior Magazine
photographer: John Brömstrup
magazine: Superior Magazine
styling: Stefanie Klopf
hair & make-Up: Tricia LeHanne
model: Romane, Spin Models
location: Hotel Savoy, Berlin

Andreas Waldschütz für Schaufenster Magazine

NEW WORK – Strecke von Andreas Waldschütz für Schaufenster Magazine
photographer: Andreas Waldschütz
magazine: Schaufenster Magazine
styling & production: Barbara Zach
hair & make-Up: Patrick Glatthaar, Ballsaal
model: Iwana, Model Management
location: Olympiabad, Berlin

Berlin – Newton Foundation

Helmut Newton » 
Alice Springs (June Newton) »
5 Jun – 6 Nov 2014
Im Juni 2014 feiert die Helmut Newton Stiftung ihr zehnjähriges Bestehen. Als Eröffnungsausstellung bestimmte Helmut Newton damals, kurz vor seinem Tod, „Us and Them“ und „Sex and Landscapes“. Nun, zum Jubiläum zehn Jahre später, wählt die Stiftungspräsidentin June Newton (alias Alice Springs) die gleiche Kombination.

„Us and Them“ ist ein gemeinsames Ausstellungs- und Buchprojekt. Inhaltlich ist es eine Art photographisches Tagebuch ihres Zusammenlebens und beinhaltet gegenseitige, teilweise intime Porträts und Selbstporträts sowie Aufnahmen von Schauspielern, Künstlern und anderen Prominenten der Zeit. 

Die Ausstellung „Sex and Landscapes“ vereint großformatige Landschaftsaufnahmen und Akte in Schwarz-Weiß und Farbe, entstanden zwischen 1974 und 2001.  www.helmutnewton.com

Helmut Newton Blonde and TV Hotel Gallia, Milan, 2002 © Helmut Newton Estate

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GALLERY WEEKEND BERLIN. 10 YEARS.

50 Berliner Galerien laden offiziell ein zum Rundgang und zeigen in 60 Ausstellungen Höhepunkte aus ihrem Programm: Philip-Lorca diCorcia » SPRÜTH MAGERS | Zofia Kulik » ŻAK | BRANICKA | Gordon Matta-Clark » und Dieter Appelt » Thomas Schulte | Alex Hubbard » – Galerie NEU / MD 72 | David Claerbout » Johnen Galerie | Tacita Dean » Niels Borch Jensen u.a.

Begleitet wird das Wochenende auch von weiteren zahlreichen Eröffnungen und Ausstellungen aus der Foto- und Videokunst, u.a. Sascha Weidner » Pavlov’s Dog | Hans-Christian Schink » Alfred Ehrhardt Stiftung. Der Hatje Cantz Verlag hat einen Pop-Up Showroom zum Gallery Weekend eingerichtet.

WWW.GALLERY- WEEKEND-BERLIN.DE

Öffnungszeiten der Galerien:
Freitag, 2. Mai 2014, 18-21 Uhr
Samstag, Sonntag, 3. und 4. Mai 2014, 11-19 Uhr

Patrick Demarchelier | CAMERA WORK, Berlin

Patrick Demarchelier
Ausstellung vom 26. April bis 12. Juli 2014
CAMERA WORK ⋅ Kantstraße 149 ⋅ 10623 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag ⋅ 11–18 Uhr

© PATRICK DEMARCHELIER, CHRISTY AND MOUSE, 1999

Die Einzelausstellung gewährt mit einer Auswahl von 50 der bekanntesten Arbeiten des Künstlers einen umfassenden Einblick in das stilprägende Schaffenswerk. Patrick Demarchelier gilt als einer der bedeutendsten klassischen Photokünstler aus den Genres Fashion, Akt und Porträt.

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Lawrence Schiller » Like Zelig – Galerie Hiltawsky

Lawrence Schiller » Like Zelig
26. April bis 7. Juni 2014
Galerie Hiltawsky Tucholskystr. 41, 10117 Berlin
www.hiltawsky.com

TIPPI HEDREN AND ALFRED HITCHCOCK, LOS ANGELES, 1962 © Lawrence Schiller

Lawrence Schiller wurde 1936 in New York geboren. Bekannt sind vor allem seine legendären Aufnahmen von Marilyn Monroe. Im Alter von 25 Jahren dokumentierte Schiller für ‘Paris Match’ die Arbeiten am Set zu dem Film ‘Something’s Gotta Give’ und dort gelangen ihm einige der intimsten Aufnahmen, die je von Marilyn Monroe gemacht wurden. Es sollte Marilyn Monroes letzter Film werden, aber für Schiller bedeutete er der Durchbruch, denn Herausgeber aus aller Welt wurden auf ihn aufmerksam. Nachdem er für die Zeitschriften ‘Paris Match’ und ‘Life’ gearbeitet hatte, veröffentlichte er 1966 sein erstes Buch mit dem Titel ‘LSD’. Es folgten weitere elf Bücher sowie zahllose Aufträge für die London Sunday Times, Time und andere renommierte internationale Publikationen. Weiterlesen

WATER by EDWARD BURTYNSKY

The Galerie Springer Berlin is pleased to present Part 2 of the exhibition WATER by EDWARD BURTYNSKY. The second part of the exhibition features, for the most part, new, previously unpublished works from the series.

EDWARD BURTYNSKY Markarfljót River #3, Erosion Control, Iceland

Edward Burtynsky »
WATER – PART 2
NEW RELEASES
29. März bis 24. Mai 2014
Vernissage: Freitag, 28. März 2014, 19 Uhr

EDWARD BURTYNSKY Xiluodu Dam #5, Yangtze River, Yunnan Province, China

Galerie Springer
Fasanenstr. 13, 10623 Berlin
+49 (0)30-3157220
office@galeriespringer.de
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr u.n.V.

EDWARD BURTYNSKY Dryland Farming #5, Monegros County, Aragon, Spain

 

 

Kehrer Verlag

Frühlingsperspektiven

Passend zum Frühling schickt uns der japanische Fotograf Oshima in »haptic green« in den Wald und
hält uns das leuchtende Grün beinahe greifbar vor Augen. Susan Hefuna, Catherine Leutenegger, Pamela
Littky und Alisa Resnik zeigen Städte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. In »By Now« stellen junge Fotografen das Leben in Weißrussland aus ihrer eigenen Perspektive dar.


Naruki Oshima

haptic green


Der japanische Fotograf Naruki Oshima vergegenwärtigt in seiner neuesten Arbeit »haptic green« die Natur in höchstem Maße. Mithilfe eines komplexen technischen Prozesses lässt er ein Bild entstehen, wie es einem menschlichen Auge in der Natur nicht begegnen kann. Oshimas Absicht ist es, das Gefühl wiederzugeben, in einem dichten Wald zu sein, wo die Augen kaum etwas erkennen können.
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Festeinband | 23 x 28 cm | 64 Seiten inkl. 2 Altarfalz-Ausklappseiten | 29 Farb- und 5 S/W-Abb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-490-4 | Euro 29,90

Ausstellung | Galerie Grand Siecle, Taipei, China | 21. März – 18. April 2014


Susan Hefuna

Pars Pro Toto III

Wie schon die beiden Vorgängerbände entstand »Pars Pro Toto III« im engen Dialog der deutsch-ägyptischen Künstlerin Susan Hefuna mit dem Kurator Hans Ulrich Obrist. Im Zentrum stehen diesmal komplexe Werkgruppen Hefunas, darunter Installationen, Videoarbeiten und Choreografien.
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Geprägtes Leinenflexcover mit Silberschnitt | 24 x 28,8 cm | 160 Seiten | 86 Farbabb. | Englisch |
ISBN 978-3-86828-327-3 | Euro 58,-

Ausstellungen
Susan Hefuna – another place, kuratiert von Hoor Al Qasimi Sharja Art Foundation, Bait Al Serkal, Arts Area, Al Shuweiheen, Sharjah | 13. März – 13. Juni 2014
Art Dubai, UAE | 19. – 22. März 2014
Susan Hefuna – DRAWINGS (Zeichnungen), Osthaus Museum, Hagen | 22. August – 2. November 2014


Catherine Leutenegger

Kodak City

Eastman Kodak war zwischen den 1880er- und den 1960er-Jahren das Unternehmen mit den überragendsten Pionierleistungen in der Fotografie, verpasste allerdings den Anschluss an die Digitalfotografie und endete so schließlich in der Insolvenz. Catherine Leuteneggers aufmerksame und sachliche Studie über das Rochester von heute erkundet das Gesicht einer Stadt, die einst eine zentrale Rolle für die Fotografie spielte und nun unbedeutend und ziellos dahintreibt.
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Festeinband | 20 x 24,5 cm | 160 Seiten | 89 Farbabb. | Englisch/Französisch | ISBN 978-3-86828-462-1 | Euro 39,90

Book Launch | Centre de la Photographie Genève (CPG), Genf | 22. März 2014, ab 11 Uhr


Pamela Littky

Vacancy

»Vacancy« ist das facettenreiche Porträt der beiden Wüstenstädte Baker und Beatty, das zugleich als Ortsbeschreibung und auch als Geisteshaltung gelesen werden kann. Die dort ansässigen Menschen haben sich an einem Ort niedergelassen, wo andere höchstens durchreisen. Pamela Littky fand ein Amerika vor, in dem zwar nicht die Zeit stillsteht, das aber doch eine ganz eigene kulturelle Zone bildet.
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Festeinband | 30 x 24 cm | 144 Seiten | 67 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-479-9 | Euro 36,-


Aktuelle Ausstellungen

Alisa Resnik

One Another

 

Festeinband | 20 x 26,5 cm | 120 Seiten |
67 Farbabb. | Deutsch | ISBN 978-3-86828-428-7 |
Euro 36,-

Ausstellungen
SCHAURAUM 11/nullnull, Wien |
14. März – 19. April 2014
Rencontres d’Arles | 7. Juli – 21. September 2014

By Now

Contemporary Photography from Belarus

 

Festeinband | 16,5 x 23 cm | 144 Seiten |
70 Farb- und S/W-Abb. | Englisch/Weißrussisch mit deutschem Beiheft | ISBN 978-3-86828-409-6 |
Euro 35,-

Ausstellungen Leipziger Buchmesse, Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E505 | 13. März 2014,
10 – 18 Uhr
ifa Galerie Berlin | Herbst 2014

‘Lichtbildpanoptikum’ – Vlad

Die galerie hiltawsky freut sich am Donnerstag, den 06. März 2014 ab 19:00 Uhr, das fotografische Werk des gebürtigen Russen Vlad in einer Einzelausstellung zu präsentieren. Die ausgestellten Werke sind in der Zeit von 2000 bis 2006 entstanden. Neben bildnerischen Darstellungen bestimmter Ideen durch ‘Modelle’, besteht der Kern der Arbeiten aus inszenierten Selbstportraits, in denen Vlad der Protagonist seines Lichtbildpanoptikums ist. Die monochromatischen Motive wurden im analogen Labor durch den Künstler selbst bearbeitet, verfremdet und manipuliert und waren ursprünglich Lithprints. Diese Unikate sind nicht mehr erhältlich. Die gezeigten Arbeiten sind hochwertige Digitalprints der Scans der Originalwerke. Signierte Exemplare des Buchs ‘Lichtbildpanoptikum’ sind in der Galerie erhältlich.

©Vlad, Ostern, 2002

Ausstellung: 07. März bis 19. April 2014.
galerie hiltawsky
Tucholskystr. 41
10117 Berlin
+49 (0)30 28504499
+49 (0)171 81 34567
Email: mail@hiltawsky.com
www.hiltawsky.com

SPECIAL EDITIONS | Das Buch und das Bild | ONLY PHOTOGRAPHY, Berlin

only photography zeigt bis Mitte März 2014, neben den eigenen 10 special edtions von: Stéphane Duroy, Frauke Eigen, Kenneth Josephson, Ray Metzker, Timm
Rautert, Issei Suda, Yutaka Takanashi, Shomei Tomatsu, Bruce Wrighton, und Shin Yanagisawa
das Zusammenspiel von Buch und Bild u.a. bei:
Emi Anrakuji, Joachim Brohm José Pedro Cortes, Tacita Dean, Paul Graham, Andreas Gursky, Yuichi Hibi, Candida Höfer, Roni Horn, Pepa Hristova, Sven Jacobsen, Gerry Johansson, Barbara Klemm, Gary Kuehn & Sarah Bereza, Danny Lyon, Masao Yama-moto , Boris Mikhailov, Inge Morath, Daido Moriyama, Koji Onaka, Martin Parr, Dirk Reinartz, Ken Schles, Wilhelm Schürmann, Dayanita Singh, Alec Soth & Brad Zellar, Michael Wolf.
Fotobücher sind eine besondere Spezies. Sie folgen der Idee des Künstlers oder des Verlegers, legen besonders Augenmerk auf ein bestimmtes Kapitel im Werk eines Fotografen. Sie werden, anders als ein Katalog oder eine Monografie, als ein eigenständiges Objekt angesehen, dass mehr dem visuellen Genuss dient, als einem wissenschaftlichen Verständnis. Sie sind die Bilderbücher der Fotografen und seit den Anfängen des Mediums im 19. Jahrhundert die primäre und individuelle Präsentationsform der Fotografen.
Seit den 1990er Jahren gesellt sich zu diesen Werken vermehrt, als kleine limitierte Sonderausgaben, ein originaler Abzug des Fotografen, signiert und nummeriert, was zu einer eigenen Sammlerrubrik der Fotobücher geführt hat. Diese Kompendien sind zumeist in besondern Mappen und aufwendig gestalteten Schubern editiert. Der besondere Charakter dieser Vorzugsausgaben liegt in der Verbindung von Buch und Bild, denn man kann die Fotografie als eine Art künstlerisches Ausrufezeichen verstehen. Aus der selektierten Bildauswahl des Fotobuchs, wird ein Motiv hervorgehoben in dem sich die Anschauung des Buches visuell bündelt, für den Künstler einen besonderen Stellenwert hat oder einfach noch nie in einer anderen Edition aufgenommen wurde, wie es zum Beispiel bei der aktuellen Special Edition des amerikanischen Fotografen Kenneth Josephson der Fall.
 Roland Angst

Only-Photography
Niebuhrstr, 78
D-10629 Berlin
Tel. +49 (0)30 – 847 20 291