International Photobook Dummy Award

Take part in the International Photobook Dummy Award and win a complete photobook production!

Photographers worldwide are invited to present their so far unpublished photobooks to an international public and to eminent experts. The best 50 books will be exhibited at significant photo events in Athens (Athens Photo Festival), Cologne (The PhotoBookMuseum), Dublin (PhotoIreland), Madrid (IED), Milano (MIA Art Fair), Oslo (Photobook Seminar), Paris (Le Bal), Rome (Fotoleggendo), Paraty (Paraty em Foco) and São Paulo (Madalena Workshops). From these 50 titles, the winners will be chosen by an international jury of experts at the PhotoBookMuseum Cologne in September. The winner of the First Prize will be given the opportunity to realize their dummy as a “real” book produced by k-books Germany and will be reported on in the magazine European Photography.

Registration for the Award costs 32 Euros (plus return postage charges, if necessary). Entry will close on 15 May 2014.

More information: www.fotobookfestival.org

International Photobook Festival
Koenigstor 14a, 34117 Kassel
T 0561-719373
info@fotobookfestival.org
www.fotobookfestival.org

Food-Blogger definieren neue Foto-Trends

Die Food-Fotografie erlebt gerade eine kleine Revolution. Die Anstöße kommen aus der Welt der Food-Blogs.

In der Food-Fotografie hat die auf diesem Gebiet international führende Münchner Bildagentur Stockfood einen Trend ausgemacht, der mit vielem bricht, was Food-Fotografen bisher heilig war. Schluss mit picobello, Hochglanz-Geschirr und blütenweißen Tischtüchern! Jetzt sind Krümel, halbleere Teller und derbe Küchentische angesagt.

Verbreitet hat sich dieser Stil über die vielen erfolgreichen Food-Blogs, auf denen Koch- und Backfans ihre Kreationen verbreiten. Der derzeit grassierende Selfmade-Trend spiegelt sich auch in der Optik ihrer Fotos wider, die authentisch, lebensnah und betont »handwerklich« daherkommen.

Gebackene Birnen mit Honig und Ziegenkäse auf Fladenbrot © StockFood / Samantha Linsell



 

Die Bildagentur Stockfood nennt diesen Trend »Perfectly Imperfect« und hat dazu unter stockfood.de/perfectly-imperfect eine eigene Kollektion zusammengestellt, denn die Münchner sind überzeugt, dass der Blogger-Style auch jenseits des Internets auf die Food-Fotografie übergreifen wird. Die Motive kommen nicht selten von bekannten Food-Bloggern wie Beatrice Peltre aus Boston (latartinegourmande.com) oder Samantha Linsell aus Kapstadt (drizzleanddip.com), von der das Foto oben stammt. Zu allen Bildern sind in der Rezeptredaktion von Stockfood auch Rezepttexte erhältlich.

»Perfectly Imperfect« beschreibt die Bilder übrigens perfekt, denn was so spontan hingeworfen erscheint, ist natürlich auch sorgfältigst gestylt. Beatrice Peltre veranstaltet sogar regelmäßig Workshops für Food-Styling und Fotografie in aller Welt. Im April ist sie in Paris, im Juni veranstaltet sie einen fünftägigen Kurs auf der Hawthbursh Farm ländlichen East Sussex.

Zum Artikel     Autor: Claudia Gerdes

Quelle PAGE Newsletter 06.2014 vom 19.03.2014


Schorn / Morgenstern – INTO THE SOUTH

Crowdfundingkamapgne INTO THE SOUTH Die beiden Fotografen Claus Morgenstern und Per Schorn planen im Mai 2014 eine einmonatige Fotoreise durch die amerikanischen Südstaaten zu absolvieren. Hierbei werden zuvor vier bis fünf ausgewählte Kleinstädte die Route vorgeben. Durch verschiedene Bildstile und Blickwinkel möchten sie dem Projekt zusätzliche Spannbreite verschaffen. Gerade weil sie im Berufsalltag unterschiedliche Bildsprachen haben.

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Miyako Ishiuchi – Hasselblad-Award 2014

Der jährlich verliehene Hasselblad Award gehört zu den höchsten Auszeichnungen der kreativen und dokumentarischen Fotografie. In Tokio die Preisübergabe der Hasselblad-Stiftung an die japanische Fotografin Miyako Ishiuchi statt. Zudem wird am 7. November 2014 in Göteborg eine Ausstellung zu Ehren von Miyako Ishiuchi eröffnet.

Die Hasselblad-Stiftung freut sich, bekannt geben zu dürfen, dass die japanische Fotografin Miyako Ishiuchi den Internationalen Preis für Fotografie 2014 erhalten hat, der mit 1’000.000 SEK dotiert ist (etwa 110’000 EUR). Die Preisverleihung fand am 6. März 2014, in Tokio statt. Eine Ausstellung ihrer Arbeiten mit dem Titel Miyako Ishiuchi – 2014 Hasselblad Award Winner eröffnet am 7. November 2014 im Hasselblad Center des Göteborger Kunstmuseums in Schweden. Am selben Tag veranstaltet die Hasselblad-Stiftung ein Symposium mit der Preisträgerin und es erscheint ein Buch über die Arbeiten von Miyako Ishiuchi.

Der jährlich verliehene Hasselblad Award gehört zu den höchsten Auszeichnungen der kreativen und dokumentarischen Fotografie.

Die Hasselblad-Stiftung über die Preisträgerin 2014, Miyako Ishiuchi:

Über einen Zeitraum von 35 Jahren hat Miyako Ishiuchi sich eine internationale Karriere erarbeitet. Dies ist beeindruckend und von hoher Bedeutung. Ihre charakterliche Stärke und ihre kompromisslose Vision haben einige der kraftvollsten wie auch persönlichsten Darstellungen der japanischen Nachkriegszeit hervorgebracht. Ishiuchis Werk ist äusserst kohärent und entwickelt sich auf entschlossene und unverwechselbare Art; sie setzt die Kamera und ihr ganzes ästhetisches Potenzial ein, um die Überschneidung der politischen und persönlichen Aspekte der Erinnerung zu untersuchen. Ishiuchi wurde so sowohl zu einer Vorreiterin als auch einem Vorbild für jüngere Künstler, nicht zuletzt deswegen, weil sie als Frau in dem von Männern dominierten Bereich der japanischen Fotografie arbeitet. Sie hat im Laufe ihrer Karriere kontinuierlich Neuerungen eingeführt, ausgeforscht und aufgerührt, sowohl hinsichtlich ihrer Ideen als auch ihres Stils und ihrer Vorgehensweise.

Das diesjährige Preiskomitee, das seinen Vorschlag dem Aufsichtsrat der Stiftung vorlegte, bestand aus:

  • Marcel Feil (Vorsitzender), stellvertretender Direktor, Artistic Affairs, Foam Amsterdam, Niederlande
  • Simon Baker, Kurator für Fotografie und internationale Kunst der Tate Modern, London, Grossbritannien
  • Sunhee Choi, freiberufliche Kunstberaterin, Journalistin und Direktorin der Choi&Lager Galerie, Paris, Frankreich
  • Henk Slager, Dekan der Graduate School der Fakultät für Visual Art and Design an der MaHKU, Niederlande
  • Jiyoon Lee, Direktor und unabhängiger Kurator, SUUM, London, Grossbritannien, und Seoul, Südkorea

Sehen Sie hier ein Tateshots Kurzvideo über Miyako Ishiuchi:

Weitere Informationen finden Sie unter www.hasselbladfoundation.org

“Warrior 3.0″: Geburt eines “Greenships”

Der Bildband des Fotografen Oliver Tjaden und des Journalisten Christoph Rasch dokumentiert den Bau des Greenpeace-Schiffs “Rainbow Warrior III”. Neben dem faszinierenden Öko-Kreuzer selbst stehen dabei die beteiligten deutschen und polnischen Werftarbeiter im Mittelpunkt. Das Buch wird so auch zum Porträt einer Branche, die stärker denn je auf umweltfreundliche Technologien setzt.

Er gehört wohl zu bekanntesten Schiffsnamen weltweit: “Rainbow Warrior”, übersetzt “Regenbogenkrieger” heißen traditionell die Flaggschiffe der Umweltorganisation Greenpeace. Der aus der indianischen Mythologie stammende Name ist Legende, seit 1986 die erste Rainbow Warrior vom französischen Geheimdienst versenkt wurde. 25 Jahre später setzt ein Aufsehen erregendes Schiff die Tradition fort — und schlägt technologisch ein völlig neues Kapitel auf. Weiterlesen

SPECIAL EDITIONS | Das Buch und das Bild | ONLY PHOTOGRAPHY, Berlin

only photography zeigt bis Mitte März 2014, neben den eigenen 10 special edtions von: Stéphane Duroy, Frauke Eigen, Kenneth Josephson, Ray Metzker, Timm
Rautert, Issei Suda, Yutaka Takanashi, Shomei Tomatsu, Bruce Wrighton, und Shin Yanagisawa
das Zusammenspiel von Buch und Bild u.a. bei:
Emi Anrakuji, Joachim Brohm José Pedro Cortes, Tacita Dean, Paul Graham, Andreas Gursky, Yuichi Hibi, Candida Höfer, Roni Horn, Pepa Hristova, Sven Jacobsen, Gerry Johansson, Barbara Klemm, Gary Kuehn & Sarah Bereza, Danny Lyon, Masao Yama-moto , Boris Mikhailov, Inge Morath, Daido Moriyama, Koji Onaka, Martin Parr, Dirk Reinartz, Ken Schles, Wilhelm Schürmann, Dayanita Singh, Alec Soth & Brad Zellar, Michael Wolf.
Fotobücher sind eine besondere Spezies. Sie folgen der Idee des Künstlers oder des Verlegers, legen besonders Augenmerk auf ein bestimmtes Kapitel im Werk eines Fotografen. Sie werden, anders als ein Katalog oder eine Monografie, als ein eigenständiges Objekt angesehen, dass mehr dem visuellen Genuss dient, als einem wissenschaftlichen Verständnis. Sie sind die Bilderbücher der Fotografen und seit den Anfängen des Mediums im 19. Jahrhundert die primäre und individuelle Präsentationsform der Fotografen.
Seit den 1990er Jahren gesellt sich zu diesen Werken vermehrt, als kleine limitierte Sonderausgaben, ein originaler Abzug des Fotografen, signiert und nummeriert, was zu einer eigenen Sammlerrubrik der Fotobücher geführt hat. Diese Kompendien sind zumeist in besondern Mappen und aufwendig gestalteten Schubern editiert. Der besondere Charakter dieser Vorzugsausgaben liegt in der Verbindung von Buch und Bild, denn man kann die Fotografie als eine Art künstlerisches Ausrufezeichen verstehen. Aus der selektierten Bildauswahl des Fotobuchs, wird ein Motiv hervorgehoben in dem sich die Anschauung des Buches visuell bündelt, für den Künstler einen besonderen Stellenwert hat oder einfach noch nie in einer anderen Edition aufgenommen wurde, wie es zum Beispiel bei der aktuellen Special Edition des amerikanischen Fotografen Kenneth Josephson der Fall.
 Roland Angst

Only-Photography
Niebuhrstr, 78
D-10629 Berlin
Tel. +49 (0)30 – 847 20 291

ANKE HAT ZEIT WDR 22:30 DANIEL JOSEFSOHN

MIST, ICH DURFTE NICHT RAUCHEN >>>DANIEL JOSEFSOHN IM TV AM DIENSTAG 25.02.2014 BEI UND MIT ANKE ENGELKE / ANKE HAT ZEIT WDR 22:30
 
Daniel Josefsohn ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Fotografen und Videokünstler. Er wurde 1961 in Hamburg geboren. Seine Werke bewegen sich an der Grenze zwischen Kunst, Mode, Werbung und Design und zeichnen sich nicht selten durch provokante oder ironische Brüche aus. Seine Fotoserie „Jewing Gun“ etwa porträtiert junge israelische Soldaten und Soldatinnen: Die Strenge der Uniformen ist durchbrochen mit modischen Accessoires von Luxusmarken wie Louis Vuitton.
Jahrelang prägte er das Erscheinungsbild der Berliner Volksbühne und verhalf in den Jahren 2007 bis 2011 dem NRW-Theaterfestival „Impulse“ zu einem unverwechselbaren Look. Erstes Aufsehen erregte er in den Neunzigern mit einer Anzeigenkampagne für den Musiksender MTV. 2010 würdigte ihn der Kunstverein Hamburg mit einer großen Einzelausstellung. Im November 2012 erlitt Josefsohn einen Schlaganfall. Seit Anfang 2014 berichtet er in einer Fotokolumne im ZEIT-Magazin aus seinem Leben.
Fotocredit: Daniel Josefsohn

Supergeil – EDEKA und seine neue Botschaft

In einem Online-Video, das aktuell auf Youtube die Runde macht, lässt Edeka das Berliner Gesamtkunstwerk Friedrich Liechtenstein durch die Gänge tanzen und “Supergeil” singen.

Friedrich wer? Das ist der Rauschebart aus dem legendären Kackvogel-Video von Solomun und als klassisches Testimonial schon brutal undergroundig. Wer nach diesem hypnotisch, skurrilen Auftritt noch nicht genug hat, kann anschließend auf edeka.de/supergeil von Liechtenstein gesprochene Videogrüße verschicken.

Und hier gibts das Original:  Der Tourist feat. Friedrich Liechtenstein – Supergeil

 

Offenbach ist hässlich? – Offenbach ist schön!

Warum sechs Offenbacher Fotografen der Hässlichkeit ihrer Heimatstadt viel Schönes abgewinnen. Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Offenbach, Frankfurts kleine Nachbarstadt, sei hässlich. So hässlich, dass sie im Buch des Star-Architekten Christoph Mäckler über die schlimmsten Architektursünden Hessens gar nicht mal auftaucht.

“Offenbach Ansichten” >  mit Fotografien von René Spalek, Wolfgang Günzel, Hans Jürgen Herrmann, Matthias Rückel, Paul Belba und Peter Voigt.

Buchformat ca 32x24cm, 165 Seiten, 136 Fotografien.

Texte von Dr. Stefan Soltek, Lothar R. Braun + Stefan Gey.

ISBN 978-3-939537-27-4 © bei den Autoren.

 

Richard Renaldi – Touching Strangers

On the Road: Photographer Richard Renaldi proves strangers are friends you haven t met yet – As part of our continuing series On the Road, Steve Hartman meets a New York photographer who asks strangers on the street to pose as though they re couples, friends or family.

CBS News video:

 

PREIS DES GOLDES

PREIS DES GOLDES  von Sven Zellner wird am Dienstag, den 11.02.2014 um 22.45 Uhr im Bayerischen Rundfunk gezeigt.  Fotograf und Regisseur Sven Zellner begleitet in seinem Dokumentarfilm mongolische Goldgräber, die in der Wüste Gobi illegal nach dem begehrtesten Edelmetall der Welt schürfen. Seit in der Mongolei Gold entdeckt worden ist, breitet sich in dem Land das Goldfieber mit oft fatalen Folgen aus. Die Umweltverschmutzung nimmt zu und jahrhundertealte Lebensweisen sind zunehmend vom Untergang bedroht.“Surreal portrait of hardscrabble lives and omnipresent risk.” — The New York Times

“Beautifully photographed.” — Hollywood Reporter.

Ein Presslufthammer bricht in die Stille der Wüste. Eine sanfte Stimme erklärt, wie man Dynamit präpariert. Eine Frau lächelt und versteckt die Messer, damit die Männer sich nicht abstechen.

Wir bewegen uns zwischen zwei Achsen: dem Horizont der Wüste Gobi und der Vertikalen eines Schachtes. Im Schnittpunkt dieser Achsen: 2 Bosse, 3 Arbeiter und eine Köchin – eine Gruppe von Desperados in einer Goldgräber-Saga.
Aber anders als in Amerika sind sie keine Siedler, die nach fremden Schätzen suchen, sondern befinden sich in ihrem eigenen Land. Und diesem Land und sich selbst fügen sie bei vollem Bewusstsein Wunden zu: sie vergiften ihren Körper mit Staub und Quecksilber und verletzen die spirituelle Ordnung, in dem sie sich in die Eingeweide ihrer Felsen schlagen.

Mit souveräner Sorgfalt erzählen die Filmemacher von der Aussichtslosigkeit der Arbeit der Goldgräber. Die Wüste ist eine leere Bühne und auf dieser Bühne arrangieren sie die wenigen Requisiten äußerst präzis zu einer Geschichte der Gewalt, die allerdings wie die selbstgebauten Dynamitstangen immer wieder in der Stille Gobis erstickt. Interviews verdichten die Filmemacher zu inneren Monologen, die dem Film eine ergreifende poetische Kraft verleihen. Die Kamera macht aus der Schwierigkeit, sich im Staub der Goldmühle und der enge der Schächte zu bewegen, ihre größte Stärke und schafft Bilder mit überwältigendem physischen Ausdruck.

Der Arte-Preis geht an “Preis des Goldes”.

10. November 2012, die Jury: Philipp Mayrhofer, Hannah Pilarczyk, Nele Wohlatz

 

Cannes Lions-Wettbewerb 2014 ruft zur Teilnahme auf

Die Einreichfrist für den Cannes Lions-Wettbewerb hat begonnen. Noch bis zum 28. März können sich Agenturen mit ihren Arbeiten in 17 verschiedenen Kategorien bewerben. Diese sind: Press, Film, Outdoor, Radio, Direct, Media, Promo, Cyber, Titanium, Design, PR, Film Craft, Creative Effectiveness (Teilnahmeschluss 7. März), Branded Content & Entertainment, Mobile und Innovation. Neu ist in diesem Jahr zudem die Kategorie Product Design. Alle Infos zu den verschiedenen Haupt- und Subkategorien sowie den Teilnahmegebühren finden Sie hier.

Die Sieger in den einzelnen Kategorien werden während des Cannes Lions International Festival of Creativity vom 15. bis zum 21. Juni 2014 in Cannes in Frankreich gekürt. Die Jury vergibt zudem die Sonderpreise Agency of the year, Creative Marketer of the Year, Grand Prix for Good, Holding Company of the Year, Independent Agency of the Year, Lion of St. Mark, Media Person of the Year, Network of the year und Palme d’Or.

Zur Anmeldung geht es hier.

 

Merck-Preis Nominierungen 2014

Nominierung von drei Fotografinnen für den 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Im achten Jahr des Fotografiefestivals wird unter den Ausstellern des Rahmenprogramms zum fünften Mal der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben. Das Thema der Ausschreibung lautete »Reflexion – Ästhetische Referenzen«. Stifter des Preises ist das Darmstädter Pharma-, Chemie- und Life-Science Unternehmen Merck.

Die Nominierten

Die Jury hat drei Fotografinnen für den Merck-Preis 2014 nominiert:

Christine Erhard, 44, Düsseldorf (D) – Moskau Intervention

Die Künstlerin nimmt historisches Bildmaterial aus Kunst und Architektur zum Ausgangspunkt für ihre Bildideen. In der Serie Moskau Intervention greift sie auf Architekturfotografien und Malereien aus der Epoche des russischen Konstruktivismus zurück und bearbeitet diese fotografisch weiter. Dieser Prozess, der bildhauerischem Arbeiten gleicht und verschiedene Materialien einbezieht, ermöglicht Christine Erhard, neue Bildräume zu erschaffen, die mehrere Blickachsen und Realitätsebenen in sich vereinen. Häufig werden ihre Arbeiten mittels anamorphotischer Modelle konzipiert, d.h. die Raummodelle sind auf einen bestimmten Kamerastandpunkt hin konzipiert. Mit ihrer Arbeitsweise in Moskau Intervention reflektiert Ehrhard eine bekannte Ästhetik der modernen Kunst mit den Mitteln der Fotografie und es gelingt ihr ein formalästhetischer Transfer in die Gegenwart.

 

 

 

 

 

 

Nina Kopp, 39, Amsterdam (NL) – Treasure of the bee

Auf Nina Kopps Fotografien ist der Bezug zu niederländischen Stillleben der Malerei des 16.-17. Jahrhunderts evident. Mit dem Projekt möchte die Fotografin darauf aufmerksam machen, was die Menschen den Bienen zu verdanken haben. Ihre fotografischen Neuinterpretationen der alten Stillleben verzichten ganz bewusst auf die Ausgewogenheit in Farbe und Komposition, die die niederländischen Gemälde auszeichnete, um ein aus der Balance geratenes Ökosystem zu symbolisieren. Die minutiös arrangierten fotografischen Stillleben präsentieren nur noch einen Überrest des üppigen Frucht- und Blumenangebotes von einst. Darüber vermittelt Nina Kopp ihre Botschaft: Würde der Schatz der Biene fehlen, wäre unser Nahrungsmittelangebot geringer, weniger farbenfroh und weniger geschmackvoll.

 

 

 

 

 

 

Alexandra Polina, 29, Bielefeld (D) – MADE IN USSR

»Wie viel Heimat steckt in uns? Wie viel Identität nahmen wir mit aus einem Land, dessen Ikonen der persönlichen Suche nach Individualität stets mahnend gegenüber standen?« Diese Fragen stellte sich die junge Fotografin Alexandra Polina, die in Usbekistan geboren und aufgewachsen ist mit ihrem Projekt Made in USSR. Sie verbindet mit dieser Arbeit die Ikonografie sowjetischer Propagandaplakate mit dem, was ihre eigene Generation als gemeinsame Erinnerung teilt. Als Kinder haben sie und Gleichaltrige die letzten Jahre des Kommunismus miterlebt, heute leben sie über die ganze Welt verstreut und sie haben sich längst an andere Systeme adaptiert. Die ästhetischen Referenzen an die sowjetischen Propagandabilder sind überdeutlich: die Posen der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen entsprechen denen der alten Plakate, der Himmel ist stets blau, der Blick in die Zukunft gerichtet und selbstverständlich ist jedes Detail der Szenerie im Sinne der idealistischen Bildaussage komponiert worden. Doch im Unterschied zu den Bildern der 1950er und 1960er Jahre transportieren die analog fotografierten Porträts der heute Dreißigjährigen eine bizarre Mischung aus Befremdung und Heimat. Das Kulissenhafte der Bilder tritt hier umso deutlicher hervor und verweist auf die abgeworfenen Hüllen des alten Systems.

 

 

 

 

 

 

 

Die Entscheidung der Jury

Aus 340 Einsendungen hat die Jury für das Rahmenprogramm der nächsten Darmstädter Tage der Fotografie im kommenden April 36 Arbeiten ausgewählt. Das Thema Reflexion – Ästhetische Referenzen wurde in großer Vielfalt bearbeitet und ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen im Hauptprogramm. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von on-photography.com und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da.

Wichtigstes Auswahlkriterium bildete für die Juroren die eigenständige Bildsprache der eingereichten Arbeiten, über die ein eigenes Konzept vermittelt wird und ein klarer Bezug zum diesjährigen Thema Reflexion – Ästhetische Referenzen erkennbar ist. Jury-Mitglied Ute Noll erläutert, dass dieses Mal Bilder gesucht wurden, »die ausgehend von einer bewussten Auseinandersetzung mit ästhetischen Spielarten der fotografischen Bilderschaffung entstanden sind und daher auch eine gezielt eingesetze Ästhetik transportieren.« Klare fotohistorische Bezüge konnten dabei die Jury durchaus überzeugen ebenso wie Arbeiten, die tradierte ästhetische Grenzen überschreiten und neu interpretieren. Außerdem sei die persönliche Sichtweise der FotografInnen und somit ihre eigene Geschichte, die sie erzählen wollten, das, was die Jury-Mitglieder beurteilt hätten.

Fortsetzung des Merck-Preises mit doppeltem Preisgeld

Die Darmstädter Tage der Fotografie und das Unternehmen Merck werden die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Stiftung des Preises fortführen. Durch die Unterstützung von Merck werden am 25. April 2014 erneut drei Fotoarbeiten aus dem Rahmenprogramm des Festivals prämiert. Der Hauptpreis wurde auf 7.000 EUR erhöht und die beiden weiteren Nominierten erhalten jetzt mit jeweils 1.500 EUR ebenfalls eine finanzielle Auszeichnung. »Die Erhöhung des Preisgeldes von 5.000 auf 10.000 Euro reflektiert das gestiegene Renommee des Festivals und des Merck-Preises«, sagt Daniela Lewin, bei Merck für Kultursponsoring zuständig.

Erst am Eröffnungstag der Darmstädter Tage der Fotografie wird nach Beurteilung der gehängten Fotografien der Hauptpreisträger ermittelt und am Abend in einer öffentlichen Preisverleihung im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe feierlich überreicht.

Das neue ADC Jahrbuch ist da!

Weg vom Prunkband, hin zum Gebrauchswerk: Das ADC Jahrbuch 2013 erscheint als Flexband in Tablet-Größe mit einem neuen inhaltlichen Konzept und zeitgemäßen Design mit vielen Veränderungen.

Erstmals sind die Gewinnerarbeiten des ADC Nachwuchswettbewerbs im ADC Jahrbuch integriert. Alle ausgezeichneten Arbeiten werden übersichtlich nach den 26 Wettbewerbskategorien präsentiert, von Print über Digitale Medien bis zu Ganzheitliche Kommunikation.

QR-Codes führen in die ADC Gewinnergalerie und ermöglichen so den Mediensprung zu Case-Filmen oder Audioformaten.

ADC Jahrbuch 2013. Deutsch. 640 Seiten, broschiert, ca. 2300 farbige Abbildungen, 17 x 24,5 cm, ISBN 978-3-89986-195-2. 69,90 Euro.

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Duane Michals, The Man Who Invented Himself

NRW-FORUM Duane Michals

Filmpremiere am Samstag, 1. Februar um 15:00 Uhr

Directed by Camille Guichard, produced by Terra Luna films, Paris

http://www.duesseldorfphotoweekend.de/

NRW-Forum
Ehrenhof 2
40479 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 – 89 266 90

Ort auf Karte anzeigen / Show location on map

 

 

Weltreise durch die Kreativbranche

Fabian Sixtus Körner ist der »Journeyman«, der mit 255 Euro auf Weltreise ging und auf fünf Kontinenten als Grafiker, Fotograf und Architekt arbeitete. PAGE stellt sein Buch vor, das aus dieser Reise entstand.

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Deutsche Börse Photography Prize 2014

Die vier Finalisten für den Deutsche Börse Photography Prize 2014 sind: Alberto Garcia Alix » Jochen Lempert » Richard Mosse » Lorna Simpson »

Die Arbeiten der vier nominierten Künstler werden in einer Ausstellung in der Photographer’s Gallery im Frühjahr 2014 gezeigt. Im Anschluss sind sie in The Cube, Konzernzentrale der Gruppe Deutsche Börse in Frankfurt/Eschborn.

deutsche-boerse.com/

Mario Lombardo – Workplaces

Mario Lombardo öffnet sein Office und lässt Freunde von Freunden einen Blick hinein werfen. Hinter dem Namen steht ein Mann, der mit seiner Kreativität, Zielstrebigkeit und außergewöhnlichen Sinnlichkeit seit vielen Jahren die internationale Szene prägt. Er selbst nennt sich einen Übersetzer. Seine Arbeit beschreibt er als die konstante Suche nach neuen Situationen, um Menschen und Kunden zu begegnen und individuelle Forderungen in seine eigene Sprache zu übersetzen. Eine Sprache, die bescheiden und doch deutlich ist. Unterstützung bei dieser Suche erhält er von seinem mittlerweile 17-köpfigen Team.

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E P A P 2014

European Publishers Award for Photography 2014

Die Einreichungsfrist beginnt am 1. Dezember

Für die 21. Ausgabe des European Publishers Award for Photography ist die Einreichungsfrist vom 1. Dezember 2013 bis zum 31. Januar 2014 geöffnet.
Der Preis ist eine Initiative mehrerer europäischer Verleger – Actes Sud (Frankreich), Dewi Lewis Publishing (England), Kehrer Verlag (Deutschland), Peliti Associati (Italien) und Blume (Spanien) – , die die Publikation zeitgenössischer Fotografie fördern will.

Das Einreichungsformular, die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie hier:
www.artbooksheidelberg.de/html/de/epap/index.html
www.europhotobookaward.eu/

DTDF – Edition für Fördermitglieder

Darmstädter Tage der Fotografie legen Edition für Fördermitglieder auf

Die „Darmstädter Tage der Fotografie“ (DTDF) bieten ab sofort die Gelegenheit, das bekannte Darmstädter Fotofestival durch Fördermitgliedschaften zu unterstützen. Als Dankeschön für Fördermitglieder haben die DTDF eine exklusive Foto-Edition aufgelegt.

Jan von Holleben: „Kongo“ aus der Serie „Superdogs“, 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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IMAGE NO. 15000!

IMAGE NO. 15000! Michael Haegele –  Motiv “Nürburgring” in der categorie transportion  auf www.selectedviews.de

Eine der grössten professionellen Fotografen-Datenbanken mit mehr als 600 Fotografen aus Europa – USA! online portfolio Applicationform + more information mail us  

 

Paris Photo 2013

The 17th edition of Paris Photo will be held from November 14 to 17, 2013. The world’s top Photography Fair will gather galleries and photobook specialists under the glass roof of the Grand Palais.

Paris Photo 2013 Grand Palais | Avenue Winston Churchill | 75008 Paris

Opening Wed November 13 (by invitation only)

Thu-Sat November 14-16 12:30 – 8:00 pm | Sun November 17 12:30 – 7:00 pm

www.parisphoto.com

Björn Siebert erhält Otto-Steinert-Preis der DGPh

Der mit 5.000 Euro dotierte Otto-Steinert Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht 2013 an den Photographen Björn Siebert. In einem mehrstufigen Auswahlprozess aus 250 Bewerbern fiel die Wahl auf den jungen, in Leipzig lebenden Künstler für eine zeitgemäße Fortführung einer an der Arbeit am Bild orientierten Photographie.


Copyright: Björn Siebert _Girl At A Party Pit #1 _Remake

 

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Merck-Preis – 8. DTDF erweiterte Einreichfrist bis 22.11.13

Reflexion – Ästhetische Referenzen

Bewerbung um den 5. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2014:
Zur Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema 2014 eingesendet werden. Einsendeschluss 8. November 2013  (erweiterte Einreichfrist bis 22.11.13)

Detaillierte Bewerbungsunterlagen können auf der Website www.dtdf.de heruntergeladen oder über info@dtdf.de angefordert werden.

Werner Bartsch – AIRTROPOLIS – Buchneuerscheinung

Airtropolis, das neue Projekt des Hamburger Fotografen Werner Bartsch, beschäftigt sich mit dem urbanen Raum eines Großflughafens. Die Fotografien, Teil zwei der ‚Aeronautic Series‘, nehmen Bezug auf das Projekt Desert Birds, das sich mit den Flugzeuglagerplätzen im Südwesten der USA auseinandersetzt. Ähnlich wie Desert Birds ist Airtropolis keine Bestandsaufnahme des Offenkundigen, sondern eine subjektive – fotografisch teils sachliche, teils abstrakte – Interpretation.

Moderne Flughafen Metropolen sind Knotenpunkte einer globalisierten Welt – hier verdichten sich internationale Beziehungen, wird technischer Wandel sichtbar. Dieser Ort ermöglicht es uns, Distanzen – räumliche und geistige – zu überwinden und fungiert als gemeinsames Universum zahlloser Menschen unterschiedlichster Kulturen. Airtropolis zeigt Details aus diesem komplexen Kosmos und bewegt sich frei in eingezäuntem Land. Weiterlesen

Neue Hauptkategorie beim ADC Nachwuchswettbewerb

Ab sofort ruft der ADC Studenten, Absolventen und Young Professionals auf, sich mit ihren besten Arbeiten beim ADC Nachwuchswettbewerb zu bewerben. Gesucht werden Semester-, Abschluss- und Praxisarbeiten aus der kreativen Kommunikation, egal ob praxisorientiert oder künstlerisch frei gestaltet. Teilnahmeschluss ist der 9. Dezember 2013. Angenommen werden alle Arbeiten, die vom 1. Januar bis zum 30. November 2013 erstellt und veröffentlicht worden sind. Mehr Infos und Teilnahme unter www.adc.de.