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Instagram und die Neue Übersichtlichkeit

Was ist bloß aus der Fotografie geworden?

Auf Instagram ist alles auf die maximale Subjektivität hin ausgerichtet: mein Essen, meine Füße, mein Kaffee, meine Wohnung. Was bedeutet das für die Entwicklung der Fotografie?

Was ist bloß aus der Fotografie geworden? Das könnte man sich fragen, wenn man durch die Ausstellung “Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse” im Frankfurter Städel Museum läuft. Dort hängen auf zwei Stockwerke verteilt die Arbeiten der Struffkys, von Candida Höfer, Jörg Sasse, Axel Hütte, Tata Ronkholz und Petra Wunderlich, der ersten Studentengeneration der so genannten Becher-Klasse also. Ihre Lehrer Bernd und Hilla Becher fehlen natürlich nicht (ausführliche Review der Ausstellung in der Juni-Ausgabe von Monopol).

Als die Bechers fotografisch tätig wurden, verstanden sie sich selbst als Denkmalpfleger mit Kamera, nicht als Künstler. Sie wollten fotografisch festhalten, was irgendwann einmal verschwunden sein werden würde. Fördertürme und Hochanlagen, Wassertürme und Gasbehälter, die stillgelegte und vom Abriss bedrohte Industriearchitektur. Die Bechers suchten kühle Objektivität, subjektives Eingreifen war untersagt, die Fotografie war für sie ein Aufzeichnungsmittel – gemeinsam arbeiteten sie sich an einer enzyklopädischen Bestandsaufnahme von Industriebauten mit ihren Kameras ab.

In Ausstellungen erkennt man die Arbeiten von Bernd und Hilla Becher meist schon von Weitem. Ihre Fotografien sind in Tableaus von 6-24 angeordnet. Mit ihren Typologien betonen sie den seriellen Charakter des Mediums Fotografie und fordern den Betrachter zu einem vergleichenden Sehen heraus. Keine Meisterwerke mehr, könnte man sagen, zumindest für einen Augenblick. Bei den Bechers musste sich das Einzelwerk in eine Gruppe einfügen. Digital Natives, die noch nie von Bernd und Hilla Becher und ihren Typologien gehört haben, sind vielleicht wahnsinnig entzückt darüber, dass im Museum endlich einmal etwas aussieht wie ein gut kuratierter Tumblr oder Instagram. Und jetzt muss man sich wirklich fragen, was ist bloß aus der Fotografie geworden?

Als die Bechers anfingen zu fotografieren, waren sie meist im Siegerland unterwegs, wo Bernd Becher herkam. Das ersparte ihnen weite Anfahrtswege. Neben Fördertürmen und Aufbereitungsanlagen der umliegenden Erzbergwerke fotografierten sie auch Fachwerkhäuser. Das Städel hat vor einiger Zeit auf seinem Instagram-Account nacheinander neun dieser Fachwerkhäuser geteilt. Im besten Fall hätte das dann zumindest ein ganz kleines bisschen ausgesehen, wie von Bernd und Hilla Becher intendiert. Nur ist das Format in der – wenn man einmal dieses Wort bemühen darf – Galerieansicht von Instagram das Quadrat. Die Fotos werden also oben und unten beschnitten und sehen folglich gar nicht mehr so aus, wie sie sollten. Vielleicht würden die Bechers bei solch einem Anblick die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und schreiend aus dem Raum rennen, man weiß es nicht.

Fotografien werden bierdeckelgroße Bilder, so der Künstler Wolfgang Tillmansgerade über Fotos, die mit dem Smartphone gemacht wurden. Auf Instagram sind es sogar nur daumennagelkleine Bildchen. Schon allein das kleine Format sorgt dafür, dass die Bilder übersichtlich komponiert sein müssen, damit deren Inhalt beim schnellen Scrollen durch den Feed auf Instagram erfasst werden kann. The big printlarger than life, damit machte die Becher-Schule von sich reden. Eine Arbeit wie Gurskys “Montparnasse”, die aktuell im ersten Stock im Städel Museum an einer Wand hängt, würde mit ihrem Überwältigungseffekt und ihrer Kleinteiligkeit nicht funktionieren. Niklas Maak nannte das Werk wegen seiner Größe von 4,20 Metern in der Breite und knapp 2 Metern in der Höhe “das Hochhaus unter den Fotografien”.

Kommt nach der Neuen Sachlichkeit, dem Neuen Sehen oder beispielsweise der New Color Photography jetzt die Neue Übersichtlichkeit? Nicht nur die Bilder sind übersichtlich, sondern auch die Sujets. Der Blick der Bechers und ihrer Schüler musste maximal objektiv sein, ihre Arbeiten sind präzise, scharf und objektiv in der Wiedergabe des Motivs. Sie idealisierten nicht, ihnen ging es um die reine Beschreibung. Auf Instagram ist alles auf die maximale Subjektivität hin ausgerichtet. Mein Essen, meine Füße, mein Kaffee, meine Wohnung. Und alles bitte möglichst moody und kitschig für den Seufz-Effekt.

Mutet es da nicht ein bisschen wie Ironie an, dass auf Instagram dennoch teilweise zum Erfolg verhilft, was auch bei den Bechers und ihrer Schüler funktionierte und sie auf dem Kunstmarkt zu einer Marke machte? Die unbedingte Konzentration auf ein Thema, wie beispielsweise bei Candida Höfer die Konzentration auf Innenräume. Was etwa auf Instagram läuft: Wenn man nur Gässchen in den Altstädten dieser Welt fotografiert. Die Betonung des Seriellen, wie bei den Bechers. Das Einzelfoto muss auf Instagram sitzen, wie auch jedes weitere Foto, denn irgendwie sieht man zwar Einzelfotos, die aber wiederum fließen hinein in einen Strom von Bildern. Und wer braucht da noch den Kunstmarkt, wenn man sich mit dem Tableau des eigenen Lebens als Content Creator oder Visual Storyteller, kurz als Marketinggaul, vor den Karren großer Unternehmen spannen lassen kann?

http://www.monopol-magazin.de/was-ist-bloss-aus-der-fotografie-geworden

brand eins Ausgabe 06/2017 – Schwerpunkt Umsonst

 

Nicolai Goschin

Pitch dich selbst!

Wer kreativ arbeitet, gilt in den Augen vieler Auftraggeber als ehrenamtlicher Helfer. Für den Agenturchef Nicolai Goschin ist jetzt Zahltag.

Protokoll: Harald Willenbrock
Foto: Schmott

„Pay peanuts and you get monkeys.“ 

David Ogilvy (1911 – 1999), Werbelegende

 

• „Ich arbeite gern in einer Branche, die für mich die beste der Welt ist. Genau deshalb bin ich so entsetzt: Wenn ich mir ansehe, in welcher Schräglage man als sogenannter Kreativer heute permanent unterwegs ist, muss ich kotzen. Und zwar so richtig.

Was ist denn los, dass jeder denkt, Kreation wäre ein Süßigkeitenladen, in dem sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann? Naschen, probieren, mitnehmen, Hauptsache, nicht bezahlen? Doch zunächst mal ein paar Schritte zurück zu jenem Novembertag, als ich die Briefing-Mail eines großen deutschen Unternehmens lese, dessen Marken wir jeden Tag im Discounter sehen und das uns als Agentur zum Pitch eingeladen hat. Erst wird mir warm ums Herz – und dann, allmählich, sehr kalt.

Einmal alles. Bitte für nichts

Dort steht, dass man an dem ersten Termin – zu dem natürlich diverse Agenturen eingeladen werden – etwas sehen möchte. Kennen wir. Gefordert wird die Analyse sämtlicher digitaler Kommunikationsmaßnahmen, also Websites, Microsites, Social-Media-Kanäle, Newsletter und vieles mehr. Man wolle aber nicht nur eine Analyse sehen, sondern gleich auch die Optimierungspotenziale ausgearbeitet bekommen. Darüber hinaus sollen relevante technische Trends vorgestellt werden. Und eine Wettbewerbsanalyse wäre auch schön, gern in Bezug auf die gesamte Kommunikation der Mitbewerber.

Also nix da mit ,Pitcht uns mal schnell ‘ne smarte Idee‘. Mit sehr viel gutem Willen kann man das ja irgendwie verstehen: Der Auftraggeber will wissen, was die Agentur draufhat, ob die nur Pixel schubsen können oder auch Strategie. Ich heirate ja auch nicht ohne ein paar Dates vorher und kaufe kein Auto ohne Probefahrt.

Bezahlt wird für den Pitch keinen Cent, mit einem Seufzen könnte man das Ganze unter Akquisekosten verbuchen. Von nix kommt auch nix, könnte man sagen. Wäre da nicht dieser kleine und hässliche Absatz im Briefing. Dort steht ohne Wenn und Aber, dass sämtliche Rechte an den vorgestellten Ideen und Ausführungen (die die Agentur auf eigene Kosten zu erarbeiten hat) dem Auftraggeber übertragen werden. Unentgeltlich. Auch dann, wenn eine andere Agentur den Zuschlag erhält. Na ja, ich lese weiter, vielleicht klingt es nur schlimm. Oh, Moment, es kommt noch schlimmer. Die Rechte an der Arbeit werden nicht nur vollständig übertragen, wir sollen auch noch explizit zustimmen, dass unsere Arbeit von Dritten genutzt, verändert und veröffentlicht werden darf! Was um Gottes willen ist in der Kreativbranche eigentlich schiefgelaufen?

Design? Kann doch jeder

Vielleicht liegt es an den niedrigen Einstiegshürden. Hardware- und Serverkosten werden rasend billiger. Statt teurer Software-Lizenzen bucht man heute ein Creative-Cloud-Modell für 29 Euro im Monat und greift zu fertigen Templates aus dem Netz, statt Lösungen selbst zu gestalten.

Ist ja erst mal nichts Anrüchiges. Führt aber dazu, dass jeder, der in der Schule mal Informatik hatte, sich heute für einen Webdesigner hält. Auch texten, fotografieren und gestalten kann gefühlt jeder irgendwie. Das gilt auf Anbieter- wie auf Kundenseite. Also wird munter herumgestaltet und verschlimmbessert, bis am Ende irgendeine lauwarme Konsenslösung steht. Und beim Kunden das Gefühl bleibt: Hab’ ich doch eigentlich selbst gemacht, so schwer war’s ja nicht, das dürfte nicht viel kosten.

Was für ein Bullshit. Gute Agenturen entwickeln Ideen, Konzepte, Lösungen, von denen andere nur träumen. Und die entstehen nicht zwischen Ausschlafen, Katzenvideo und Chai Latte. Auch wenn das viele glauben. Wie oft habe ich das schon gehört: ,Die Fotos für die Corporate-Website? Machen wir schnell selbst, habe mir für den letzten Urlaub eine Digi-Cam gekauft‘. Wer käme denn in anderen Branchen auf so eine Idee? Ich sage auch nicht zum Klempner: ,Kein Problem, die Heizung repariere ich selbst, ‘ne Rohrzange hab’ ich schließlich auch.‘

Jeder Schreiner würde sich weigern, das vierte Tischbein auf die Oberseite des Tisches zu schrauben, nur weil sein Kunde das verlangt. Aber bei Kreativen gehört das gemeinsame Rumgemurkse zum Alltag. Wie oft haben wir das schon gehört: ,Können Sie uns drei bis fünf Entwürfe liefern? Wir stellen uns dann einfach was zusammen.‘

Ja, könnten wir. Machen wir aber nicht. Kreation und Konzept sind kein Baukasten, wir sind hier nicht im Legoland. Wir liefern genau die eine Lösung ab, die nach bestem Wissen und professioneller Erfahrung die geeignete ist. Falls es der Kunde wünscht, korrigieren wir selbstverständlich gern. Aber den zweit- und drittbesten Entwurf lassen wir genauso zu Hause wie die zig Lösungen, die wir auf dem Weg zur besten ausprobiert und aus gutem Grund verworfen haben.

Üblich ist das nicht. Üblich ist es, ein paar mittelmäßige Alternativen mit in die Abschlusspräsentation zu packen, zum ,Abschuss‘. Entscheidet sich der Kunde dann für die drittbeste Lösung, ist er halt selbst schuld. Mal abgesehen davon, dass er die Irrwege und Fehlversuche am Ende mitbezahlt. Denn irgendwie müssen Agenturen das Honorar, das man ihnen nach Kräften vorenthält und wegverhandelt hat, wieder reinholen.

Dabei ließe sich durch ein vernünftiges Auftraggeber-Agentur-Verhältnis einiges sparen. Es müsste zum Beispiel nur jemand die Eier haben, dem Kunden zu sagen, dass sein zigster Änderungswunsch die Lösung nicht besser macht. Dass die von der Frau des stellvertretenden Marketingleiters vorgeschlagene Variante am Ende sowieso nicht umgesetzt wird, aber erst einmal allseits zu hektischer Betriebsamkeit führt.

Typischerweise werden die Folgen der Inkonsequenz über die Nahrungskette nach unten gereicht. Am Ende schwitzt irgendein Praktikant oder schlecht bezahlter Freelancer übers Wochenende am Agenturschreibtisch, damit am Montagmorgen in der Präsentation alles so aussieht, wie es sich der Kunde am Freitagnachmittag noch überlegt hat.

In der Agentur brennt noch Licht

Auch ich habe eine klassische Studium-Praktikum-Agenturkarriere hinter mir. Meine E-Mail-Adresse lautete „Praktikant6@soundsoagentur.com“, so austauschbar war ich. Ich war Teil des breiten Kreativproletarier-Fundaments, auf dem dieses Agentur-Kalkulationsmodell ruht. Am Anfang klingt die Bezahlung auch ganz gut. Wenn ich als Student nebenbei meine ersten freien Jobs gemacht habe, fühlte ich mich wie ein König. 20 Euro pro Stunde – was brauchte ich mehr?

So dachte ich. So denken viele. Eines Tages aber poppen Themen wie Rentenversicherung, Einkommensteuer, Krankenversicherung und Krankheitstage auf, vielleicht sogar Kinder, Familie und Wohnung. Dann sind 20 Euro plötzlich verdammt wenig. Wer für weniger als 35 Euro pro Stunde arbeitet, lügt sich selbst in die Tasche.

Doch wer einmal zu Dumping-Preisen gestartet ist, kommt da kaum noch raus. Auf Flatrate-Niveau bilden sich aber keine dauerhaften Partnerschaften. Die brauchen Agentur und Kunde jedoch, um effizient miteinander arbeiten zu können.

Mein Erweckungserlebnis hatte ich bei der Weihnachtsfeier eines Kunden, zu der man uns als Agentur angefragt hatte. Leider hatten die Organisatoren bei den Vorbereitungen einiges vergessen, also kam unsere Auftraggeberin hektisch auf uns zu und meinte, wir könnten doch schnell mal Indoor-Kamine, Mehrfachsteckdosen und Ähnliches besorgen. Aber bitte subito, schließlich solle die Sause bald steigen. Als ich freundlich anmerkte, dafür seien doch nicht wir als Digitalagentur, sondern vermutlich eher ihre Eventagentur zuständig, starrte sie mich an, als hätte ich ihr gerade von einer Verzehnfachung unseres Honorars erzählt. In diesem Moment wurde mir klar, dass wir ein anderes Selbstverständnis brauchen. Dass wir lernen müssen, Nein zu sagen. Heute würde ich sagen, es war eine der wichtigsten Erkenntnisse meines bisherigen Berufslebens.

Wir haben uns dann von ein paar Kunden und Geschäftsfeldern getrennt. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir wirklich gut können und alles Halbgute sein gelassen. Außerdem haben wir uns ein paar Grundsätze verordnet. Es sind nur ein paar einfache Regeln, aber sie verändern die Zusammenarbeit mit Kunden entscheidend.

Erstens: Unsere Preise verhandeln wir nicht. Die Qualität unserer Leistung ist schließlich auch nicht verhandelbar. Zweitens: An Pitches beteiligen wir uns nur, wenn sie vernünftig honoriert werden. Agenturen, die zu erniedrigenden Bedingungen pitchen, werden erfahrungsgemäß selten zu langjährigen Partnern. Drittens: Wir möchten bei Pitches die Größenordnung des Budgets wissen und erfahren, gegen wen wir antreten. Gegen 19 x-beliebige Konkurrenten anzutreten ist wie Lotto-Spielen, nur frustrierender.

Wir verlieren Aufträge. Zum Glück

Unsere Grundsätze haben uns viele Pitch-Teilnahmen und sicher einige Aufträge gekostet. Glücklicherweise haben mein Partner und ich als alleinige Gesellschafter niemanden im Nacken, der uns Quartals- oder Renditeziele vorschreibt. Obwohl wir die mittlerweile durchaus erreichen könnten.

Denn mit der Zeit meldeten sich zusehends Kunden, die uns wegen unserer Kompetenz haben wollten. Heute sind wir, soweit ich das beurteilen kann, nicht weniger profitabel als Wettbewerber, die einfach jeden Job mitnehmen.

Das Markenunternehmen, das uns die dreisten Pitch-Bedingungen unterjubeln wollte, gehört übrigens nicht zu unseren Kunden. Unsere Absage wurde schulterzuckend akzeptiert.“

 

 

Das ADC Festival 2017

Disrupting Deutschland – Creativity beats Technology?!
Müssen Ingenieure bald auch Kreativkonzepte schreiben? Brauchen Art-Direktoren unbedingt einen IT-Background? Hier mehr über das Motto erfahren.

Millerntor-Stadion – Kampnagel Hamburg – Museum der Arbeit
8. bis 21. Mai 2017

Der Countdown läuft: Am 11. Mai zeichnet der ADC in der Hamburger Event-Location Kampnagel die kreativsten Kampagnen des vergangenen Jahres aus. Bevor auf der feierlichen Award-Gala die begehrten Nägel vergeben werden, dreht sich in der Festivalwoche alles um das diesjährige Motto “Disrupting Deutschland – Creativity beats Technology?!” – oder die Frage, wie disruptiv die Ideen „made in Germany“ eigentlich wirklich sind…

mehr : http://www.horizont.netADC-Festival

 

Don’t Blink – Robert Frank

Don’t Blink – Robert Frank (Trailer OmU) Starttermin 13. April 2017

Der in der Schweiz aufgewachsene und seit den 1950ern in New York arbeitende Fotograf Robert Frank hat mit „The Americans“ eines der herausragenden und einflussreichsten Fotobücher zum Leben in den USA vorgelegt, gemeinsam mit Alan Ginsberg die Beatnik-Bewegung vorangetrieben und einen bis heute nicht veröffentlichten Film über die Rolling Stones gedreht („Cocksucker Blues“), zu dem Mick Jagger meinte: „Es ist ein verdammt guter Film. Aber wenn wir ihn jemandem zeigen, ließe man uns nie wieder ins Land.“
Tatsächlich ist die Biografie des Robert Frank verdammt faszinierend, abwechslungsreich und vielseitig – und so ist es durchaus verständlich, dass sich Regisseurin Laura Israel einfach nicht dazu durchringen kann, auch nur eine Facette davon auszulassen. Das Ergebnis: Ihre Dokumentation „Don’t Blink – Robert Frank“ ist ein extrem temporeicher Rundumschlag, bei dem zwar so ziemlich alles…

Die ganze Kritik lesen www.filmstarts.de

 

Hasselblad Award Winner 2017

Rineke Dijkstra » 
Hasselblad Award Winner 2017

The Hasselblad Foundation is pleased to announce that Dutch artist Rineke Dijkstra is the recipient of the 2017 Hasselblad Foundation International Award in Photography to the sum of SEK1,000,000 (approx. EUR100,000).

Shany, Palhamin Israeli Airforce Base, October 8, 2002 © Rineke Dijkstra

The award ceremony will take place in Gothenburg, Sweden, on October 9, 2017. A symposium will be held on October 10 in honor of Rineke Dijkstra, followed by the opening of an exhibition of her work at the Hasselblad Center, as well as the launch of the book Rineke Dijkstra – Hasselblad Award 2017.

www.hasselbladfoundation.org

Aufwachen! Zeit für Frühlingsgefühle

Der Frühling liegt schon in der Luft und passend dazu gibt es ein paar bunte neue Fotobücher des Kehrer Verlages , die Sie nach Afrika, Argentinien, Frankreich und Tibet entführen.

NEUERSCHEINUNGEN

 SARAH COOPER & NINA GORFER | I KNOW NOT THESE MY HANDS

SEEK VOLUME 04: ARGENTINA

Dieses Buch handelt von den allgegenwärtigen Spuren, die eine krisenhafte Geschichte im menschlichen Geist hinterlässt. Auf der Grundlage einer ausgedehnten Recherchereise in den Nordwesten Argentiniens untersuchen Cooper & Gorfer Fragen der Identität mithilfe von Interviews und Fototerminen mit Menschen aus unterschiedlichen Schichten der argentinischen Gesellschaft und der Nachbarländer. mehr lesen

Festeinband | 24 x 31,5 cm | 416 Seiten | 85 Farbabb. | Englisch / Spanisch | ISBN 978-3-86828-778-3 | Euro 48,00 |

Erscheinungstermin: 17. März

Ausstellungen | Fotografiska | Stockholm | Schweden | 11. März – 15. Juni 2017
Gallery Christian Larsen | Market Art Fair | Stockholm | Schweden | 24. – 26. März 2017
The Weather Diaries | American Swedish Institute  | Minneapolis | USA | 25. März – 2. Juli  2017
Interruptions | Kvinnohistoriskt museum | Umeå | Schweden | 24. Juni – 30. November 2017

 EVERYDAY AFRICA – 30 PHOTOGRAPHERS RE-PICTURING A CONTINENTNANA KOFI ACQUAH, PETER DICAMPO, AUSTIN MERRILL, TEUN VAN DER HEIJDEN (HRSG.)Das Everyday Africa Projekt kämpft gegen die Klischeebilder von Afrika als Ort voller Armut, Krankheiten und Krieg. Mit den besten Fotos aus dem gefeierten Online-Projekt zeigt dieses Buch Bilder vom Alltagsleben auf dem afrikanischen Kontinent, die seltene Einblicke von ungeahnter Schönheit gewähren; sie lenken unsere Wahrnehmung von sensationslüsternen Extremen auf eine geordnetere, vertraute Wirklichkeit um.

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Leineneinband | 16,5 x 19,2 cm | 448 Seiten | 267 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-731-8 | Euro 38,00

TARA BOGART | A MODERN HAIR STUDY

Im Jahr 2011 sah Tara Bogart in der Pariser Bibliothèque nationale die Fotografie Marie Laurent (1856) von Nadar und war sofort fasziniert. Das von hinten aufgenommene Foto zeigt eine junge Frau, deren Haar mit einem verzierten Kamm hochgesteckt ist. Fünf Monate später begann sie mit der Serie, aus der A Modern Hair Study entstand. mehr lesen

Leineneinband | 16,5 x 23,3 cm | 120 Seiten | 79 Farb- und 7 S / W-Abb | Englisch/Französisch | ISBN 978-3-86828-757-8 |

Euro 35,00
Ausstellung | The Burden of my own Immoderation | Hoffmaster Gallery at Lawrence University | Appleton |

Wisconsin USA | 31. März – 7. Mai 2017

DAVID ZIMMERMAN | ONE VOICE
PORTRAITS FROM THE TIBETAN DIASPORA

Werden Menschen von ihrem Heimatgebiet definiert oder von der Kultur, die sie in ihrem neuen Leben aufbauen? Fotografiert in Flüchtlingssiedlungen und Nomadengebieten Indiens, zeigen die großformatigen Porträts von One Voice einen Querschnitt der tibetischen Exilgesellschaft: Nomaden und Händler, Schriftsteller und Revolutionäre. mehr lesen

Schweizer Broschur mit Titelschild | 24 x 32 cm | 128 Seiten | 50 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-773-8 | Euro 48,00 |

Erscheinungstermin: 15. März

Ausstellungen | AIPAD The Photography Show | New York City | USA | 29. März – 2. April 2017
Sous Les Etoiles Gallery | New York City | USA | Juni – August 2017

 DANIEL ROHNER | DIALOG MIT MI FUDer Schweizer Künstler Daniel Rohner setzt sich seit einigen Jahren fotografierend mit Landschaft und mit der Ästhetik chinesischer Kunst- und Gedankenwelten auseinander. Er steigt in die Rheinschlucht, die sich zwischen Reichenau und Ilanz tief in die Bündner Berglandschaft gegraben hat, er erkundet den Calanda, den Hausberg Churs, und er fotografiert im Laufental bei Basel.
mehr lesenHalbleineneinband | 22 x 30 cm | 120 Seiten | 69 Farbabb. | Deutsch/Englisch | ISBN 978-3-86828-741-7 | Euro 39,90 | Erscheinungstermin: 15. März

“hell” im Schauspiel Dortmund

„WIRKLICH JEDER MENSCH IST FOTOGEN“

Fotografie auf der Bühne: “hell” im Schauspiel Dortmund

Marcel Schaar über die Fotografie bei „hell „und in seinem Leben


Marcel Schaar, Fotograf aus Hamburg. Aufträge u.a. für die Commerzbank, Mercedes und Adidas. Persönlichkeiten wie Johannes Heesters, Andrea Petkovic und die Deutsche Fußballnationalmannschaft ließen sich von ihm ablichten und seine Arbeiten für die Hamburger Philharmoniker und das Konzerthaus Dortmund sorgten für Aufsehen. Seit 2007 beschäftigt er sich im „Polanerd“-Projekt künstlerisch mit der Polaroid-Fotografie. Bei hell / ein Augenblick steht er als vielleicht erster Live-Fotograf der Theatergeschichte auf der Bühne. Seine Werke sind in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und wurden mit einer Vielzahl an Preisen und Auszeichnungen prämiert.


Was ist dein Job bei „hell“?

Das Fotografieren – erstmals auf der Bühne. Anfangs fühlte ich mich dabei verloren, schließlich bin ich kein Schauspieler. Wie verhalte ich mich? Aber mittlerweile habe ich von Kay und den Schauspielern ein bisschen Nachhilfe im Fach „Körperspannung“ bekommen. Die Präsenz eines Regisseurs, der zwischendurch Ansagen macht oder sich bestimmte Motive wünscht, ist für mich produktiv. Kay lässt mich da ja auch machen. Wir erarbeiten den Abend schließlich alle zusammen.

 

Was ist für dich das Spannende an „hell“?

Dass da ein Fotograf auf der Bühne steht und live ein Motiv ablichtet, das dann direkt in den Zuschauerraum projiziert wird. Das gab es vermutlich noch nie. Da ist der tatsächliche Augenblick, der eingefangen wird – einer von zahlreichen pro Abend, die auch für mich stets etwas Unvorhersehbares und Unplanbares haben. Sich diesem Prozess mit einer so angenehmen Entschleunigung und Melancholie zu nähern, finde ich enorm berührend. Ich halte melancholische Phasen für meine Arbeit für enorm produktiv – ich werde von Melancholie nicht gelähmt, sondern kann aus ihr neue Kräfte schöpfen.

Wie kommst du mit der großen Dunkelheit auf der Bühne zurecht?

Direkt nach dem Blitz sehe ich gar nichts, da ist dann absolute Dunkelheit und ich habe Nachbilder auf der Netzhaut. Und ansonsten gewöhnt sich mein Auge ja an die Dunkelheit und ich kann alles schemenhaft erkennen. Diese Schwärze ist ein unheimlicher Reiz, der neu für mich war. Selbst nachts gibt es draußen ja von irgendwoher immer Streulicht. Und welcher Fotograf käme auch auf die Idee, in pechschwarzer Umgebung Fotos zu schießen?

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Künstler-Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie

Für die  Freunde der Darmstädter Tage der Fotografie, das Festival macht dieses Jahr Pause. Hinter den Kulissen arbeiten sie bereits eifrig an der 10. Ausgabe der Darmstädter Tage der Fotografie in 2018. Eines der Projekte dazu: Die DTDF-Edition 2017 mit 3 exklusiven signierten und nummerierten Fotokunst-Motiven. Wie Sie an die Edition kommen? Ganz einfach! Mit einer Fördermitgliedschaft bei den Darmstädter Tage der Fotografie.
Ab sofort erhältlich: Die Künstler-Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie
3 Künstler – 3 exklusive Werke modernder Fotokunst. Sie erhalten die Edition als signierten und nummerierten Fine-Art Print im Passepartout. Die Auflage je Motiv ist auf 100 Exemplare limitiert. Sichern Sie sich die exklusive DTDF-Fotokunst-Edition. Wie? Ganz einfach. Mit einer Fördermitgliedschaft für die Darmstädter Tage der Fotografie. Mehr dazu am Ende dieses Newsletters. Jetzt erst einmal das Wichtigste über die Künstler und ihre Werke.

Georg Brückmann, o.T. aus der Serie »Das Abbild und sein ideeller Gegenstand«, 2014, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Georg Brückmann »o.T.« aus der Serie »Das Abbild und sein ideeller Gegenstand«, 2014
Georg Brückmann (Leipzig) spielt in dieser Serie mit Wahrnehmungsbrüchen. Objekte erscheinen in unterschiedlichen „Seinszuständen“ im Bild.

Sandra Mann, »091113-7781 Sehnsucht (Wolfgang Peckl, Oberschweinstiege, Frankfurt am Main)«, 2013, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Sandra Mann »091113-7781 Sehnsucht (Wolfgang Peckl, Oberschweinstiege, Frankfurt am Main)«, 2013
Sandra Mann (Frankfurt) befasst sich in ihrem genreübergreifenden Werk mit den Beziehungen der Menschen zueinander, zur Natur oder Genderthematik.

Julia Tervoort, layer, photo work, 2013, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Julia Tervoort »layer«, photo work, 2013
Julia Tervoort (Berlin) untersucht in ihren Bildern, wie sich Licht mit Hilfe von Papierflächen zu Linien, Formen und Körpern materialisiert. Sie thematisiert dabei die Fähigkeit von Licht und Schatten, Räume zu erschaffen.
Sichern Sie sich jetzt die exklusive Fotokunst-Edition der DTDF! Mit einer Fördermitgliedschaft ab 120 Euro pro Jahr.
Als Fördermitglied der DTDF erhalten Sie außerdem:
• Freien Eintritt zum Symposium während des Festivals
• 1 Exemplar des Kataloges sowie 1 Dokumentation des Festivals im Festivaljahr
• Persönliche Einladung zum Festival
• Regelmäßige Informationen über die Aktivitäten der Darmstädter Tage der Fotografie
Weitere Informationen zu Fördermitgliedschaft und Edition lesen und Fördermitglied werden.

KEHRER VERLAG HEIDELBERG BERLIN | NEWS Januar 2017

 Start ins Jahr 2017

Wir hoffen, dass Sie gut in das Jahr 2017 sind und zu Ihren Neujahresvorsätzen zählt, mehr Zeit mit Kunst, Fotografie und Bücher zu verbringen! In diesen Tagen schaut die Welt auf die USA und wir machen da keine Ausnahme: wir möchten Ihnen die neuen Fotobücher von Phyllis B. Dooney, Jeffrey Wolin und Peter van Agtmael präsentieren, die sich mit den gesellschaftlichen Problemen des Landes auseinander gesetzt haben.
Auch Carlos Ayesta/Guillaume Bression und Giulio Rimondi widmen sich den dramatischen Konsequenzen großer Veränderungen – die Überbleibsel der nuklearen Katastrophe in Japan und eine Krise, die über die Wirtschaft Italiens hinausgeht.


Phyllis B. Dooney

Gravity Is Stronger Here

Die preisgekrönte Fotografin Phyllis Dooney und die von der Kritik hoch gelobte Schriftstellerin Jardine Libaire stellen in diesem Buch die Browns vor, eine archetypische amerikanische Familie aus Mississippi. mehr lesen
Festeinband | 27 x 23 cm | 200 Seiten | 119 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-732-5 | Euro 49,90

Jeffrey A. Wolin

Pigeon Hill – Then & Now

Von 1987 bis 1991 machte Jeffrey Wolin Hunderte von Porträtfotos, die Bewohner der Sozialsiedlung »Pigeon Hill« in Bloomington, Indiana, zeigen. In den letzten fünf Jahren hat er über 100 Personen fotografiert. mehr lesen
Festeinband | 29 x 24 cm | 96 Seiten | 58 S/W-Abb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-721-9 | Euro 39,90

Ausstellungen | Maison Européene de la Photographie | Lille | Frankreich | Eröffnung 3. März 2017
Galerie Paul Verbeeck VanDyke | Antwerp | Belgien | Frühjahr 2017
Loyola University Museum of Art | Chicago | August – November 2017

Peter van Agtmael

Buzzing at the Sill

»Buzzing at the Sill« ist Peter van Agtmaels Arbeit über seine Heimkehr nach Jahren als Kriegsberichterstatter im Irak und in Afghanistan und über den Versuch, seine Erfahrung und sein Land zu verstehen. mehr lesen
Festeinband | 17 x 22,4 cm | 160 Seiten + 32 Textheft | 72 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-736-3 | Euro 39,90

Carlos Ayesta / Guillaume Bression

Retracing Our Steps. Fukushima Exclusion Zone 2011 – 2016

Seit dem Tsunami und der Atomkatastrophe im März 2011 haben Carlos Ayesta und Guillaume Bression immer wieder das »Niemandsland« rings um das betroffene Kernkraftwerk Fukushima Daiichi bereist.
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Festeinband | 27 x 23 cm | 152 Seiten | 102 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-38-7 | Euro 49,90

Giulio Rimondi

ITALIANA

Sinkendes Wirtschaftswachstum, instabile Politik, allgemeine Entkräftung – Italien scheint hinter seinen Möglichkeiten zurückzubleiben. Das Land ist von einer Krise erfasst, die weit über bloße Wirtschaftsfragen hinausgeht. mehr lesen
Festeinband | 18,1 x 24 cm | 96 Seiten | 55 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-718-9 | Euro 35,00

Jäger & Sammler-Symposium: FOTOGRAFIE SAMMELN

Ingo Taubhorn: Maria vor dem Bilde, Hamburg 2004

Jäger & Sammler-Symposium: FOTOGRAFIE SAMMELN

zu Ehren von F.C. Gundlach Samstag, 3. Dezember 2016, 14 Uhr, Haus der Photographie

Rudi Meisel » 

Vortrag: Mittwoch, 30. November, 18 Uhr

Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V.

Deichtorstr. 1-2 . 20095 Hamburg
T +49 (0)40-75368661
info@freundeskreisphotographie.de
www.freundeskreisphotographie.de

Jäger & Sammler-Symposium: FOTOGRAFIE SAMMELN

 

Der Freundeskreis des Hauses der Photographie widmet sich in diesem Jahr dem Thema des Sammelns. Aus Anlass seines 90. Geburtstages ehrt er zugleich den Initiator unseres Fördervereins und Gründungsdirektor des Hauses der Photographie Prof. F.C. Gundlach, der sich in vielfacher Weise für das Medium der Fotografie weit über Hamburgs Grenzen hinaus engagiert hat. Nicht zuletzt bildet seine Dauerleihgabe zum »Bild des Menschen in der Fotografie« den Grundstock der Sammlung des Hauses der Photographie. Die aktuell präsentierten Ausstellungen geben einen wunderbaren Einblick in die Bedeutung seiner Sammlungen.

Das Symposium soll genutzt werden, um Fragen des Sammelns zu diskutieren: Was macht eine Sammlung aus? Wie sammelt ein Fotograf Bilder? Was hat sich in den letzten Jahren verändert und in welche Zukunft gehen fotografische Sammlungen? In Vorträgen und Gesprächen werden diese und andere Fragen mit Fotografie-Experten, Kuratoren und Fotografen erörtert. Nach den Vorträgen, der Diskussionsrunde und Ausstellungsführungen lädt der Freundeskreis zum geselligen Zusammensein beim Jahresgabenempfang, auf dem auch die diesjährigen Sammlerstücke präsentiert werden.

Unkostenbeitrag: 15 € für Mitglieder / 20 € für Nichtmitglieder
Anmeldung erbeten unter: freundeskreisphotographie.de

PROGRAMM

Samstag, 3. Dezember 2016

14 Uhr – Grusswort
Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg

14.15 Uhr – Begrüßung und Einführung
Ulrich Rüter, Vorstand Freundeskreis des Hauses der Photographie

14.30 Uhr – Vor der Zeit. F.C. Gundlach als Galerist und Sammler
Hans Michael Koetzle, München

15.15 Uhr – Über das Sammeln von Bildern mit der Kamera
Barbara Klemm, Frankfurt am Main

16 Uhr Pause

16.30 Uhr – Hidden Treasures: Modefotografien in der Sammlung Modebild – Lipperheidesche Kostümbibliothek
Adelheid Rasche, Berlin

17.15 Uhr – Die Sammlungen des F.C. Gundlach
Podiumsgespräch mit F.C. Gundlach, Sabine Schnakenberg und Gästen

18 Uhr – Ausstellungsrundgänge: Peter Keetman und The Concept of Lines

19 Uhr – Jahresgabenempfang mit Präsentation der Sammlerstücke

Ende gegen 20 Uhr

Seit gestern abend ist die zweiten Ausgabe von OFF//FOTO – ein junges Fotofestival an Rhein und Neckar – eröffnet. Bis zum 27. November zeigen 51 Ausstellungsorte in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und der Region neue fotografische Positionen. Alle teilnehmenden Ausstellungen sind auf der Webseite www.off-foto.info gelistet.

 

 

Berlin Foto Biennale 2016

Im Rahmen des EMOP Berlin eröffnet am 6. Oktober die erste Berlin Foto Biennale – gleichzeitig vierte Ausgabe der Biennial of Fine Art & Documentary Photography.

Unter dem Titel Emotions and Commotions Across Cultures werden in den mondänen Räumlichkeiten des Palazzo Italia 1230 Werke von 446 Fotografen aus 41 Ländern aller Kontinente gezeigt – unter ihnen 65% Frauen, die mit dem Julia Margaret Cameron Award for Women Photographers ausgezeichnet wurden.

www.berlinfotobiennale.com

 

Unseen Photo Fair, Amsterdam

The Unseen Photo Festival (16 – 25 Sept) reaches its climax with Unseen Photo Fair, returning to Amsterdam’s Westergasfabriek for the 5th edition from 23 to 25 September. The fair highlights current developments in contemporary photography presented by 50 international galleries and features unseen work by emerging talent and established artists. The Living Room includes a full programme with lectures, debates and the Unseen Book Market offers book launches, signings and various forms of conversations on publishing practices and the Unseen Dummy Award.


unseenamsterdam.com/photo-fair/exhibitors

Preview, Thursday, 22 September 12h – 20h
(by invitation only)
www.unseenamsterdam.com

Rückblick auf die 9. Darmstädter Tagen der Fotografie

Liebe Freunde der Darmstädter Tage der Fotografie,

die drei Tage 9. Darmstädter Tage der Fotografie liegen eine Woche zurück. Zeit also für einen Rückblick – eine erste Bilanz.

Die Eröffnung 
„Macht Euch keine Sorgen, es ist Fototage-Eröffnung. Da regnet es nie“. Wer hätte gedacht, dass die erfahrene Festival-Besucherin es besser wusste als die Wetter-Apps. Die Sonne schien genau zum richtigen Zeitpunkt in den Garten des Designhauses. Und warme Worte gab es noch dazu. Lieber Herr Prof. Dr. Stengler, lieber Herr Dr. Müller, lieber Herr Partsch: Vielen Dank für das Lob. Wir bleiben dran.

Die Preisverleihung
Das Wetter hielt bis zur Verleihung des 6. Merck-Preises. Gut so, denn das Museum Künstlerkolonie war rappelvoll, als Tanja Zocher von Merck den mit 7.000 Euro dotierten Hauptpreis an den jungen Berliner Künstler Alexander Gehring übergab. Ein überzeugender und sympathischer Preisträger – nach einer knappen Jury-Entscheidung. Die Arbeiten der beiden anderen Nominierten Stephanie Gudra und Michel Le Belhomme fanden ebenfalls großes Interesse beim Publikum und wurden mit je 1.500 Euro gewürdigt.

 

Die neuen Locations
Der Zahn der Zeit trifft aktuelle Kunst: Vier Künstler verzauberten das gegenwärtig leer stehende Haus Olbrich in einen besonderen Ausstellungsraum. Verónica Losantos nutzte erstmals die außergewöhnliche Architektur der Mainhall am Osthang-Project für „Screen Memories“. Das Kunstforum der TU Darmstadt gab im Campus Stadtmitte fünf jungen Künstlern einen faszinierenden neuen Raum für ihre Arbeiten.

Symposium und Ausstellung studentischer Arbeiten an der Hochschule Darmstadt
Der Fachbereich Gestaltung als Partner der DTDF öffnete sein Haus für das Symposium und auch dort gab es eine Ausstellung: Studierende aus Darmstadt und der AKI Artez Academy Enschede (NL) präsentierten aktuelle Arbeiten. Mitten unter diesen Arbeiten auch die Werke der Professoren und Dozenten Judit Hettema (AKI), Kris Scholz (h_da) und Stefan Bayer (h_da). Besonders bemerkenswert war die hochwertige Präsentation der Arbeiten.

Das Symposium vertiefte das Thema des Festivals in 5 Vorträgen: von Exkursionen in die Foto-Kunstgeschichte mit Boris von Brauchitsch über Mark Farids Experimente mit virtueller Realität und Sichtweisen der Kuratorin Nadine Wietlisbach bis hin zu anschaulichen Werkvorträgen von Viktoria Binschtok und Phillip Toledano.

Begegnungen an allen Orten
Das besondere Flair der Tage der Fotografie war an allen 3 Tagen gegenwärtig – nicht nur in den Ausstellungsräumen. Fast alle ausstellenden Künstler waren zum Festival angereist und es fanden sich neue und alte Bekanntschaften. Zeit für Gespräche gab es beim Künstlerdinner, das schon fast ein Klassiker ist und wo neue Netzwerke geknüpft werden. Führungen und Künstlergespräche in den Ausstellungen boten Gelegenheit, über Fotografie zu reflektieren und unerwartete Aspekte zu entdecken. Und nicht zuletzt wurde auch an so ungewöhnlichen Orten wie im Shuttle-Auto über die Kunst gesprochen – wenn man vor dem Aprilregenschauer schnell eines erwischt hatte und mit Mitfahrern ins Gespräch kam.

Schülerworkshops
Vier Tage lang hatten Schüler direkt im Anschluss an das Festival die Gelegenheit in Workshops sich der Fotografie anzunähern. Mit Thomas Blank, der als Medienpädagoge die Workshops leitete, sowie den Fotografen Stefan Daub, Christian Engels und Andreas Zierhut fotografierten die Schüler je einen Tag lang, was ihnen vor die Linse kam. Gosbert Gottmann, Aussteller der Hauptausstellung der als „Künstlerpate“ auch mit von der Partie war, erläuterte den Schülern anschauungsreich seine künstlerische Arbeit.

Katalog „Projektion – Behauptungen“
Sie wollen die Ausstellungen und Vorträge noch einmal Revue passieren lassen oder sich intensiver mit einzelnen Künstlern und Referenten beschäftigen? Dann möchten wir Ihnen den begleitenden Katalog zum Festival ans Herz legen: Das Buch „Projektion – Fotografische Behauptungen“ kann hier bestellt werden. Es umfasst 283 Seiten mit Abbildungen, Texten und Biografien aller beteiligten Künstler. Preis: 25 € zzgl. Versandkosten. (ISBN 978-3-9813629-6-1)

 

CHRISTOPHE CHEMIN exhibition extended, WOLFGANG TILLMANS vs Brexit, SNAPCHAT

 

032c Bulletin APRIL 2016


A)   CHRISTOPHE CHEMIN exhibition extended for BERLIN GALLERY WEEKEND032c WORKSHOP / Joerg Koch’s current vitrine show, Christophe Chemin’s “keep your daisies for the cold days”, has been extended for Berlin Gallery Weekend, until Sunday 1st May.

It’s an explosion of the Prada-collaborating artist’s creative reference system, featuring Freud, Hercules, James Dean, Renaissance art and the French Revolutionary calendar, and has been praised by W Magazinei-D, and Business of Fashion. Visit the 032c WORKSHOP space in St Agnes, Kreuzberg this Saturday and Sunday, 11am-6pm.

In other Berlin Gallery Weekend news, 032c has selected the 10 events we’re most curious about. Whether you’re in Berlin, Buenos Aires or Babylon, orientate yourself by reading this list.

B) 032c.com FIRES UP 

Elsewhere on 032c.comWolfgang Tillmans has come out swinging against Brexit, we’ve looked at Chernobyl’s 30-year legacy in Russian art, and shared the camera roll of Cyber 69  a DJ who’s gone from studying computers in Vladivostok to playing Kanye West’s parties.

C)  official_032c is now broadcasting on SNAPCHAT


032c WORKSHOP
St Agnes, Alexandrinenstr. 118-121
10969 Berlin, Germany032c.com
store.032c.com

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Merck-Preis Preisträger, Juryentscheidung und Nominierungen 2016

Der Gewinner des Merck-Preises der Darmstädter Tage der Fotografie 2016 ist Alexander Gehring mit der Arbeit ›Messages from the Darkroom‹

Begründung der Jury: Alexander Gehring – ›Messages from the Darkroom‹

Subtil, humorvoll und poetisch beleuchtet Alexander Gehring das Medium Fotografie. Er bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie seit seiner Erfindung anhaftet – und inszeniert es aus heutiger Sicht. Er liefert vermeintliche Beweise für die mystische Welt der Geister und Phänomene. Er nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch die verlorene Dunkelkammer-Welt, der gleichzeitig auch ein Philosophieren über das Medium Fotografie ist. Indem er die historische Beweisführung von Okkultisten wie dem Münchner Arzt Albert von Schrenk-Notzing wiederholt, offenbart er den Behauptungscharakter der Fotografie. Die Arbeit hat die Jury vom Konzept bis zur Präsentation an der Wand überzeugt.

Die Jury bestehend aus Ute Noll, Prof. Dr. Kris Scholz und den Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie e.V. Albrecht Haag, Alexandra Lechner, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker gab die Entscheidung während der Preisverleihung am 22. April 2016 bekannt.

Nominiert für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2016 waren:

  • Alexander Gehring, Berlin (D) – Messages from the Darkroom
  • Stephanie Gudra, Berlin und Köln(D) – Mond, Scan und weitere Arbeiten
  • Michel Le Belhomme, La Chapelle des Fougeretz (F) – The Two Labyrinths

Die Nominierten und ihre Werke

Alexander Gehring, *1981, Berlin (D) – Messages from the Darkroom

Die Arbeit von Alexander Gehring bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie zur Zeit seiner Erfindung anhaftete. Der Bildwerdungsprozess in der Dunkelkammer und das Erscheinen real existierender Dinge auf dem Papier waren Mitte des 19. Jahrhunderts schier unglaubliche und extraordinäre Phänomene. Und sie faszinieren bis heute. Diese Mystik und auch Möglichkeit zur Manipulation von Fotografien machten sich damals Okkultisten, wie der Münchner Arzt Albert von Schrenck-Notzing zu Nutze, indem sie vermeintlich übernatürliche Phänomene fotografierten und damit zu beweisen suchten. Ausgehend von diesen historischen Bildern hinterfragt Gehring mit rätselhaften, in rotes Licht getauchten Aufnahmen aus der Dunkelkammer den Wahrheitsanspruch, der dem Medium Fotografie bis heute innewohnt. Die Dunkelkammer wird zu einem Laboratorium, das zwischen transzendenten Erscheinungen und naturwissenschaftlich erklärbaren Vorgängen changiert.

Stephanie Gudra, *1981, Berlin und Köln (D) – Mond; Scan; Light on Canvas; Von den Sternen stürzt alle Zeit herab

Stephanie Gudras fotografisches Werk ist weitestgehend konzeptuell und medienreflexiv. Sie untersucht das Wesen der Fotografie, seine Bedingungen und Grenzen. Dabei fordert sie den Betrachter heraus, führt ihn geschickt in die Irre und stellt Behauptungen auf, die auf Eigenschaften des Mediums verweisen. In meist abstrakt wirkenden, teils kameralos entstandenen Fotografien hinterfragt sie beispielsweise das Verhältnis des Mediums zur Realität, die Autorenschaft im digitalen Zeitalter, das Verhältnis der Fotografie zur Malerei oder die Darstellungsmöglichkeit von Zeit und Raum. Gudras Bilder wirken geheimnisvoll und sind nicht leicht zu entschlüsseln. Ihr Kern offenbart sich oft erst nach intensiver Betrachtung. Doch dann führen sie auf den Grund medienphilosophischer Überlegungen und geben uns neue Denkanstöße zur Betrachtung von Fotografie.

 

Michel Le Belhomme, *1973, La Chapelle des Fougeretz (F) – The Two Labyrinths

Das Werk The Two Labyrinths des französischen Künstlers Michel Le Belhomme beschäftigt sich mit der Darstellung und Darstellbarkeit von Landschaft in der Fotografie. Klassische Fotografie präsentiert Landschaft meist als romantisches, sinnliches Sujet. Le Belhomme wagt eine neue Herangehensweise und stellt diesem traditionsreichen Motiv die Interpretation von Landschaft als offenes System von Zeit und Raum gegenüber. Er analysiert und erforscht die Formen und Strukturen einer Landschaft. Was macht sie aus? Welche Elemente braucht ein Bild, um als Landschaft erkennbar zu sein? Le Belhomme dekonstruiert, baut Körper und digitale Konstrukte, fotografiert Abbildungen von Abbildungen, wandelt von Deutlichkeit zu Abstraktion, mischt Dokumentation mit Fiktion. Übrig bleiben Bilder, die gerade noch Landschaft erkennen lassen. Es sind Hüllen von Landschaft, die eine eindeutige fotografische Darstellungsform zersplittern und in Frage stellen.

 

Joachim Baldaufs Magazin »Vorn«

Joachim Baldaufs Magazin »Vorn«
300 Seiten Bilder ganz ohne Text.
Nicht einmal der Name der beteiligten Fotografen steht in der neuesten Ausgabe.

Es ist schön, einfach mal völlig frei in Bildern zu schwelgen und sie unbeeinflusst und ganz persönlich zu interpretieren?

Das  kann man mit der achten Ausgabe von »Vorn« , das Magazin von Joachim Baldauf, einem von Deutschlands bekanntesten (Mode-)Fotografen.

Keine Artikel, keine Überschriften, keine Bildlegenden, kein Editorial keine Artikel, nicht einmal ein Impressum, das Heft kommt ganz konsequent textlos. Und niemand weiss, ob er das Bild eines Fotokünstlers mit großem Namen anschaut oder das eines Unbekannten oder begabten Studenten.

Für 12 Euro lässt sich das 304 Seiten starke Magazin hier bestellen.

 

 

THE BATTLE OF CONTENT ADC 2016

DAS ADC FESTIVAL 2016

Die Hansestadt Hamburg ist auch 2016 Gastgeber des großen Treffens der Kreativbranche.
Vom 20.04. – 24.04.2016 finden an verschiedenen Orten in Hamburg der hochkarätige Kongress “Heroes of content”, der Nachwuchstag inklusive Nachwuchskongress “Go for content”, die große ADC Ausstellung, die ADC Awards Show und ADC After Show Party statt.


Auf der folgenden Seite finden Sie alle Informationen rund um das Festival.
http://www.adcfestival.de/

Die Nominierten für den Merck-Preis 2016 stehen fest

Nominierungen für den Merck-Preis 2016

9. Darmstädter Tage der Fotografie | 22. bis 24. April 2016

Alexander Gehring » Stephanie Gudra » Michel Le Belhomme »

Nominierungen für den Merck-Preis 2016

Merck-Preis Trophäe für die Gewinnerin oder den Gewinner des 6. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Nominierungen für den Merck-Preis 2016Michel Le Belhomme, The Two Labyrinths # 7, aus der Serie The Two Labyrinths, 2014 bis heute
© Michel Le Belhomme  Im neunten Jahr der Darmstädter Tage der Fotografie wird unter den Ausstellern des Rahmenprogramms nunmehr zum sechsten Mal der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben. Aus 310 Einsendungen hat die Jury für das Rahmenprogramm der kommenden Darmstädter Tage der Fotografie insgesamt 34 Arbeiten ausgewählt. Das Thema “Projektion – Fotografische Behauptungen” wurde im Wettbewerb in großer Vielfalt bearbeitet. Die Auswahl ermöglicht eine spannende Erweiterung der Positionen des Hauptprogramms. Die Jury bestand aus den Initiatoren und Vorsitzenden der Darmstädter Tage der Fotografie, Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sowie der Kuratorin Ute Noll von “on-photography.com” und Prof. Dr. Kris Scholz von der h_da (Hochschule Darmstadt).

Der Merck-Preis
Aus der Auswahl für das Rahmenprogramm wurden drei Arbeiten für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert. Dieser wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Erst am Eröffnungstag – nach Beurteilung der gehängten Arbeiten – wird einer der drei Nominierten als Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Die Preisverleihung findet am 22. April 2016 im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.  Nominierungen für den Merck-Preis 2016 Alexander Gehring, Medium, aus der Serie Messages from the Darkroom, analoger C-Print, 36 x 38,5 cm, 2011
© Alexander Gehring  Die Nominierten 2016Alexander Gehring, *1981, Berlin (D)
“Messages from the Darkroom”
Die Arbeit von Alexander Gehring bezieht sich auf das Magische, das der Fotografie zur Zeit seiner Erfindung anhaftete. Der Bildwerdungsprozess in der Dunkelkammer und das Erscheinen real existierender Dinge auf dem Papier waren Mitte des 19. Jahrhunderts schier unglaubliche und extraordinäre Phänomene. Und sie faszinieren bis heute. Diese Mystik und auch die Möglichkeit zur Manipulation von Fotografien machten sich damals Okkultisten wie der Münchner Arzt Albert von Schrenck-Notzing zu Nutze, indem sie vermeintlich übernatürliche Phänomene fotografierten und damit zu beweisen suchten. Ausgehend von diesen historischen Bildern hinterfragt Gehring mit rätselhaften, in rotes Licht getauchten Aufnahmen aus der Dunkelkammer den Wahrheitsanspruch, der dem Medium Fotografie bis heute innewohnt. Die Dunkelkammer wird zu einem Laboratorium, das zwischen transzendenten Erscheinungen und naturwissenschaftlich erklärbaren Vorgängen changiert.

Stephanie Gudra, *1981, Berlin (D)
“Mond”, “Scan”, “Light on Canvas”, “Von den Sternen stürzt alle Zeit herab”
Stephanie Gudras fotografisches Werk ist weitestgehend konzeptuell und medienreflexiv. Sie untersucht das Wesen der Fotografie, seine Bedingungen und Grenzen. Dabei fordert sie den Betrachter heraus, führt ihn geschickt in die Irre und stellt Behauptungen auf, die auf Eigenschaften des Mediums verweisen. In meist abstrakt wirkenden, teils kameralos entstandenen Fotografien hinterfragt sie beispielsweise das Verhältnis des Mediums zur Realität, die Autorenschaft im digitalen Zeitalter, das Verhältnis der Fotografie zur Malerei oder die Darstellungsmöglichkeit von Zeit und Raum. Gudras Bilder wirken geheimnisvoll und sind nicht leicht zu entschlüsseln. Ihr Kern offenbart sich oft erst nach intensiver Betrachtung. Doch dann führen sie auf den Grund medienphilosophischer Überlegungen und geben uns neue Denkanstöße für die Beschäftigung mit Fotografie.

Michel Le Belhomme, *1973, La Chapelle des Fougeretz (F)
“The Two Labyrinths”
Das Werk “The Two Labyrinths” des französischen Künstlers Michel Le Belhomme beschäftigt sich mit der Darstellung und Darstellbarkeit von Landschaft in der Fotografie. Klassische Fotografie präsentiert Landschaft meist als romantisches, sinnliches Sujet. Le Belhomme wagt eine neue Herangehensweise und stellt diesem traditionsreichen Motiv die Interpretation von Landschaft als offenes System von Zeit und Raum gegenüber. Er analysiert und erforscht die Formen und Strukturen einer Landschaft. Was macht sie aus? Welche Elemente braucht ein Bild, um als Landschaft erkennbar zu sein? Le Belhomme dekonstruiert, baut Körper und digitale Konstrukte, fotografiert Abbildungen von Abbildungen, wandelt von Deutlichkeit zu Abstraktion, mischt Dokumentation mit Fiktion. Übrig bleiben Bilder, die gerade noch Landschaft erkennen lassen. Es sind Hüllen von Landschaft, die eine eindeutige fotografische Darstellungsform zersplittern und in Frage stellen.  Nominierungen für den Merck-Preis 2016 Stephanie Gudra, Mond, Pigmentdruck auf Barytpapier, hinter Glas gerahmt, 28 x 28 cm, 2014
© Stephanie Gudra  Die Darmstädter Tage der Fotografie 2016
Zum neunten Mal finden vom 22. bis zum 24. April 2016 die Darmstädter Tage der Fotografie statt, die eine internationale Plattform für Experten, Künstler und Interessierte bieten. Das Festival hat sich in den letzten Jahren etabliert und profiliert. Es setzt Themen und zeigt dazu die unterschiedlichsten Sichtweisen und fotografischen Genres. Außerdem fördert es den interdisziplinären Diskurs durch ein eintägiges Symposium. Dort referieren Künstler, Kunsthistoriker, Wissenschaftler, Medienschaffende und Experten zum jeweiligen Thema.Die Hauptausstellung im Designhaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe wird ergänzt durch 34 Fotoarbeiten aus dem Wettbewerb um den Merck-Preis, die in verschiedenen Museen, Galerien und temporären Ausstellungsorten zu sehen sein werden.Das gesamte Programm des Festivals sowie alle teilnehmenden Künstler werden im März auf der Website www.dtdf.de bekannt gegeben. Der zum Festival erscheinende Katalog ist ab dem 22. April 2016 verfügbar.Die 9. Darmstädter Tage der Fotografie werden gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Weitere Informationen: www.dtdf.de

DTDF Darmstädter Tage der Fotografie e.V.Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
T +49 (0)6151-271608
info@dtdf.de
www.dtdf.de

C4.9 „Terror Incognitus“

VERANSTALTUNGEN UND FÜHRUNGEN IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG KÜNSTLERGESPRÄCH MIT EDMUND CLARK UND CROFTON BLACK

Sonntag, 31.1.2016, 16 Uhr


Am ersten Tag der Ausstellungsprechen Edmund Clark und Crofton Black (Co-Autor des zur Ausstellung erscheinenden Buches und aktives Mitglied der Menschenrechtsorganisation REPRIEVE) mit Thomas Schirmböck, Kurator der Ausstellung. Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.
3 Euro zzgl. Eintritt in die Ausstellung 

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KEHRER VERLAG

KEHRER VERLAG HEIDELBERG BERLIN | NEWS

Ob im Elvis-Kostüm oder auf dem Mardi Gras in New Orleans – die Tage werden wieder länger und das gilt es mit Tanz, Musik zu feiern! Außerdem starten wir mit vielen Neuerscheinungen und spannenden Ausstellungen in das neue Jahr, viel Spaß!


Erin Feinberg

King for a day

Das Vermächtnis von Elvis Presley überwindet alle zeitlichen Grenzen. »King for a Day « ist das fotografische Porträt seiner leidenschaftlichsten Fans – der Darstellungskünstler und Elvis-Imitatoren, die aus der ganzen Welt nach Memphis, Tennessee, reisen, um ihrem King zu huldigen. mehr lesen


Bruce Gilden

Hey Mister, throw me some beads!

«Hey Mister, throw me some beads!» ist eine typische Redewendung des Mardi Gras, des berühmten Karneval von New Orleans. Bruce Gilden war noch ein junger Fotograf, als er 1974 erstmals den Mardi Gras besuchte. Es war die erste persönliche Reportage, die er außerhalb seiner Heimatstadt New York fotografierte. mehr lesen


Jean-Robert Dantou / Florence Weber

The Walls Don’t Speak / Les Murs ne parlent pas

Die Trilogie »The Walls Don’t Speak« ist das Ergebnis eines dreijährigen Dialogs zwischen dem Fotografen Jean-Robert Dantou und einem interdisziplinären sozialwissenschaftlichen Forschungsteam.mehr lesen


Book Signing mit Sarah Moon

Sarah Moon besucht am Donnerstag, den 28. Januar von 17-19 Uhr für eine Signierstunde die Deichtorhallen.
Eine großartige Gelegenheit, die Künstlerin zu treffen und die Ausstellung zu besuchen!

Jetzt lieferbar Der Katalog zur Ausstellung: Sarah Moon, »Now and Then« | Festeinband | 20 x 22,5 cm | 160 Seiten und 8 Seiten Begleitheft zur Ausstellung | 133 Farb- und S/W-Abb. | Euro 45,–


Volles Programm bei C/O Berlin


Stephen Shore

Retrospektive

C/O Berlin zeigt als einzige Station in Deutschland die rund 300 Bilder umfassende Ausstellung des großen zeitgenössischen Fotografen, der mehrere Künstlergenerationen deutlich sichtbar und maßgeblich beeinflusst hat. mehr lesen

Ausstellung | C/O Berlin | 06.02.2016 – 22.05.2016


Ulrich Wüst

Später Sommer/Letzter Herbst

Ulrich Wüst ist ein kühler Beobachter seiner Zeit, der sich an gesellschaftlichen und politischen Gegensätzen reibt. Der Fotograf kompiliert in über längere Zeiträume entwickelten Bildserien die Abwesenheit einer Bürgergesellschaft in der DDR und erforscht so das kollektive Gefühl der Privatheit – bis hin zur inhaltlichen Leere und Sinnlosigkeit. mehr lesen

Ausstellung | C/O Berlin | 06.02.2016 – 24.04.2016


Peter Puklus

Unsafe to dance

C/O Berlin bringt erstmals Puklus’ Serien »Handbook to the Stars« und »Epic Love Story of a Warrior« in einer Ausstellung zusammen und gibt anhand von über 100 Arbeiten einen Einblick in die vielfältige Arbeitsweise des ungarischen Künstlers. mehr lesen

Ausstellungen | C/O Berlin | »Unsafe to dance« | 06.02.2016 – 24.04.2016
Robert Morat Galerie | »One and a half Meter« | Berlin | 05.02.2016 – 07.05.2016


Talents 36 – Verónica Losantos, Anja Schürmann

screen memories

Verónica Losantos arbeitet in ihrer Serie »screen memories« die eigenen unvollständigen Erinnerungen an den abwesenden Vater auf. Indem sie dabei Wirklichkeit mit Fiktion vermischt und die Interpretation dem Betrachter überlässt, stellt sie die traditionellen Wahrheitskriterien der Fotografie bewusst infrage.mehr lesen

Ausstellung | C/O Berlin | 06.02.2016 – 24.04.2016

6. Fotofestival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen

Montag, 19.10.2015, 20 Uhr

Architektur – Fotografie – Kapital
Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung
[7.3.] Urbanismus & Real Estate des 6. Fotofestivals
Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg 


Moderation:
Christian Holl, Architekt, Blogmitbegründer von Frei 04, Stuttgart

Podium:
Werner Huthmacher, Architekturfotograf, Berlin
Robert Harding-Pittman, künstlerischer Dokumentarist, Madrid, Boston, Hamburg
Andreas Garkisch, Architekt, 03 Architekten, München
ein Investor (N.N.)

Architekturfotografie bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Dienstleistungsfotografie und künstlerischer Interpretation. Einerseits soll sie das Werk des Architekten so darstellen, dass sie für dessen Leistungsfähigkeit wirbt. Sie soll dazu beitragen, den Wert einer Immobilie zu steigern und zu veranschaulichen. Dabei ist der Fotograf immer auch Interpret – des Gebäudes wie der Intentionen des Auftraggebers, aber auch des Kontextes in den seine Arbeit eingebunden ist. Wem ist er letztlich verpflichtet? Dem Auftraggeber, einem gesellschaftlichen Umfeld, einer künstlerischen Idee – oder der eigenen Person, die ja selbst ebenso eine Leistung ist, die auf einem Markt zu bestehen hat? Ein klassischer Architekturfotograf, ein kritischer Dokumentarist, ein renommierter Architekt sowie ein erfolgreicher Investor diskutieren und erörtern die Zusammenhänge von Architektur und Kapital sowie dem Dienst, den die Fotografie dabei leisten kann oder sollte.
Eintritt: 6 € / 4 € ermäßigt

Mehr Informationen zur Ausstellung

dtdf – Merck-Preis 2016

9. Darmstädter Tage der Fotografie vom 22. bis 24. April 2016: Projektion – Fotografische Behauptungen

Bewerbung um den Merck-Preis und zur Teilnahme an den Ausstellungen des Rahmenprogramms
Einsendeschluss 06. November 2015

9th Darmstädter Tage der Fotografie 22. – 24. April 2016: Projection – Photographic Assertions
Proposal for exhibition in the supporting programme and for the Merck-Award
Entry deadline: 6th November 2015

english version at the end

 

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KEHRER VERLAG Sommer-Highlights im August!

KEHRER VERLAG HEIDELBERG BERLIN | NEWS August 2015

Die Sommer-Highlights im August!

Im August ist wieder Zeit für Ausstellungen und Auszeiten mit schönen Büchern!
Wo es was zu sehen gibt und auf welche Neuerscheinungen man sich jetzt freuen kann, haben wir hier für Sie zusammengestellt.


Ausstellungen bei C/O Berlin

Augen Auf!

100 Jahre Leica

Festeinband | 564 Seiten
ca. 1200 Farbabb. | Deutsch
ISBN 978-3-86828-523-9
98,– Euro

Ausstellung | C/O Berlin
22.08. – 01.11.2015

Rudi Meisel

Landsleute 1977–1987.

Two Germanys

Halbleineneinband | 132 Seiten
91 Duplexabb. | Deutsch/Englisch
ISBN 978-3-86828-633-5
Euro 39,90

Ausstellung | C/O Berlin
22.08. – 01.11.2015


Simon Crofts

Expectations

»Expectations« ist eine Sammlung poetischer Bilder über die Ukraine, inspiriert von ihrer Literatur, Musik und Geschichte.»Expectations« begleitet und dokumentiert die sich über zwei Jahrzehnte entwickelnde Beziehung zu Freunden und Familien in der Region, die bemerkenswerte Vertrautheit mit Fremden sowie Reflektionen über die Landschaft. mehr lesen
Festeinband | 29,7 x 21,7 cm | 128 Seiten | 74 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-605-2 | Euro 39,90

 


Martin Essl

Le Château Rouge No 1

Der Titel »Le Château Rouge No 1« bezieht sich auf eine Metrostation in Paris, wird hier aber zu einem fiktiven Ort. Von hier führen den Künstler Martin Essl seine Wege durch Paris und andere Orte in Europa, auf der Suche nach im Alltag verstreuten Bildern mit einer eigenen farb- und lichtspezifischen Stimmung. mehr lesen
Leineneinband im Schuber | 19 x 25,5 cm | 112 Seiten | 52 Farbabb.| ISBN 978-3-86828-598-7 | Euro 39,90


     

Jona Frank

The Modern Kids

Im Herbst 2010 began Jona Frank damit, Boxer eines Amateurboxclubs im Liverpooler Vorort Ellesmere Port zu porträtieren. Wie der Vorort von Liverpool, in dem diese Fotos entstanden sind, steht auch der Boxsport mit einem Bein in der Vergangenheit und sucht gleichzeitig nach seiner Berechtigung in der Gegenwart. mehr lesen
Festeinband | 30 x 24 cm | 96 Seiten | 61 Farbabb. | Deutsch/Englisch | ISBN 978-3-86828-644-1
Euro 34,90

 


Hans-Christian Schink

Fotografien aus Rom. Aqua Claudia – EUR

Die Aqua Claudia war ein antikes Aquädukt zur Wasserversorgung der römischen Kapitale. Hans-Christian Schink folgt dem Aquädukt durch die urbane Landschaft und zeigt einen Querschnitt durch die historische Entwicklung der Stadt. mehr lesen
Festeinband | 23,5 x 28 cm | ca. 96 Seiten | 37 Farb- und 21 S/W-Abb. | Deutsch/Englisch/Italienisch
ISBN 978-3-86828-665-6 | ca. 34,90 Euro | Erscheinungstermin: 17.09.2015

Ausstellung | Robert Morat Galerie | Hamburg | 12.09. – 31.10.2015

The Photographers’ Gallery

The Photographers’ Gallery eNewsletter, Jun 2015
Girls! Girls! Girls! 2011-2015 © Francesca Jane Allen

 

 

 

 

 

Covering topics from hunting meteorites to surrogacy, friendship, intimacy and the plight of migrant workers, our annual graduate exhibitionFreshFaced+WildEyed 2015

features 25 emerging artists and presents a fascinating snapshot of the vibrant work emerging from visual arts courses across the UK. Also opening this week, Print Sales Gallery presents a new exhibition of Rob Ball‘s beautiful tintype series Dreamlands. The Bookshop has a special launch event with Jiang Jiehong and Panos Pictures photographer Carolyn Drake joins us for a talk about her remarkable new photobook.

FreshFaced+WildEyed 2015

Until 5 JulNow in its eighth year, FF+WE remains dedicated to recognising and nurturing new talent. Works by  25 young artists are on display in our fourth and fifth floor galleries and on the Media Wall, as well as our dedicated FF+WE15 website.We’re also welcoming many of the artists to discuss their projects each day in our Eranda Studio at 15.00. Talks are free and run from Thu 18 – Sat 20 and Thu 25 – Sat 27 Jun - no booking is necessary.Taka & Kodak from the series Middle Point Between MY HOUSE and China, 2014 © Coco Capitán

Rob Ball: Dreamlands
Until 2 AugPrint Sales Gallery presentsDreamlands, a new body of work by British photographer Rob Ball. The project comprises a series of tintypes created on the site of the disused Dreamland amusement park in Margate, which reopens to the public this Friday.Rob Ball: “Our image of Margate is one of repair rather than a renaissance – something that was broken and is slowly being put back together again. This, I think, is echoed in my own work, where cracks, dust, the materiality and vulnerability of each plate is tangible.”Admission freeOn Sat 4 Jul from 10.00-17.00 Rob will be staging a special Portrait Session using the vintage tintype technique. £250 per unique portrait. Please contact Print Sales Gallery on 020 7807 9300 to book.Dreamland (Portrait), 2013-2015from the seriesDreamlands
© Rob Ball
Thu 18 Jun 18.30
Artist Talk – Carolyn DrakePanos Pictures photographer Carolyn Drake is joined by Max Houghton(Senior Lecturer in Photography, London College of Communication) to discuss her fascinating photobook Wild Pigeon, made in collaboration with Uyghurs nomads in Xinjiang, China from 2007-2013.£7 / £4 concs / TPG MembersWild Pigeon2007-2013 © Carolyn Drake / Panos Pictures

 

Thu 18 Jun 18.30

Jiang Jiehong Book Launch & TalkTo coincide with The Chinese Photobook exhibition the Bookshop hosts the launch of Jiang Jiehong‘sAn Era Without Memories – Chinese Contemporary Photography on Urban Transformation published by Thames & Hudson.Jiang will be signing copies and giving a short talk about the book withStephan Feuchtwang in our Café.Chen Shaoxiong, Street, no.4, 1998 © Jiang Jiehong

 

 

 

 

Das Beste aus Werbung, Design, Medien, Kommunikation im Raum und digitaler Kreation: Die Gewinnerarbeiten des ADC Wettbewerbs und Nachwuchswettbewerbs 2015 kommen ins Kino.

Das Beste aus Werbung, Design, Medien, Kommunikation im Raum und digitaler Kreation: Die Gewinnerarbeiten des ADC Wettbewerbs und Nachwuchswettbewerbs 2015 kommen ins Kino.

ADC Roadshow 2015: Erleben Sie ausgezeichnete kreative Kommunikation auf Großbildleinwand,moderiert von ADC Präsidiumsmitgliedern!

Montag, 06.07.15
Berlin – CinemaxX Potsdamer Platz, Potsdamer Straße 5, 10785 Berlin

Dienstag, 14.07.15
Hamburg – CinemaxX Hamburg Dammtor, Dammtordamm 1, 20354 Hamburg

Montag, 20.07.15
Frankfurt – CineStar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40, 60318 Frankfurt am Main

Montag, 27.07.15
München - CinemaxX, Isartorplatz 8, 80331 München

Der Eintritt frei. Bitte HIER anmelden!

Holleben – Curious Wonder Mail – June 2015

 JAN VON HOLLEBEN
curious wonder mail

june 2015 — I am going to tell you a little secret about me and
him and how we tricked ‘em all

WANTED: LEANDER BAERENZ

Dear friend,
Today’s newsletter starts with a little bit of history: It is 12 years ago since I took my first picture from a ladder of a person lying on the ground. It was a boy riding on the back of a dog, the starting point for my ‘Dreams of Flying’ series. The coming years would see plenty of photos by myself but also by other photographers that were loosely or heavily inspired by that work – mostly very sweet and innocent but also a few disrespectful  and commercially abusive of my intellectual property. Yes!!! What annoyance! So I thought I had to fight them: There were legal cases with Amazon, Levi’s, Décathlon and even a super award winning video by Coldplay was based on my images (we received best proof from a good inside spy!). Then, suddenly, there was one copy cat who beat them all…

His name is Leander Baerenz, a ruthless, super efficient and highly successful stock photographer. He apparently teamed up with some of the greatest art directors and a network of over 100 picture stock libraries across the globe. He has photographed many many hundred simple yet strong royalty free illustrations of my very own visual ideas. Dream images and concepts for all sorts of graphic designers, picture editors and art directors to work with. In only a few years he flooded the image market with a constant flow of the most demanded yet state of the art image content. He is great fun and I am his biggest fan! You might wonder why?

Because he is my own trick and revenge: I invented him to fight against all my other copy cats and in order to monopolise the main stream image market with images taken on the floor (weird concept – I agree!). ‘Leander Baerenz’ is one of my funniest and most critical projects to date. Instead of wasting time discussing bureaucratic matters on copyright or even taking people to court, I preferred producing much more work and having a ball with my friends in my studio. So please welcome Mister Leander Baerenz and his universe of images! THANKS for all the extra commissions through him and also THANKS for all the support from the photo community who sent him hate mails for copying me. You are all GREAT!! I have all respect for you!!
Important: Leander Baerenz is innocent and non-existent. YO! I take all the blame and joy for it! See some more work here!BOOK PREVIEW

After having successfully clarified the most pressing questions about puberty and the human brain, for our new book project with Thienemann-Esslinger Verlag, we turned our attention to another quite intriguing topic – RELIGION. The latest addition to our growing question-book series is going to be published this Autumn and will shed some light on real important questions like: ‘why are cows holy?’, ‘what are protestants protesting for?’, ‘how long is eternity?’ and ‘why is Buddha actually so fat?’. More coming soon!

HAUS LEO WORKSHOP

The most obvious issues for the young residents of Haus Leo, a refugee shelter in Berlin are inclusion in a new environment and adjusting to new prospects and culture. During spring break I met with those kids (originating from Afghanistan, Eritrea, Somalia, Irak and Serbia) and asked them “What do you want to be?”. Check the powerful and super positive results of the project that was initiated by and hosted at the great Haus der Kulturen der Welt here!

TEACHING TEACHERS

A few days ago I travelled down to Swabia to meet with childcare and kindergarden workers in Stuttgart. During the event that was hosted by the federal Ministry of Culture, Youth and Sport we discussed creative forms for communicating knowledge. Part of the fun was going through the various steps of creating imaginative images à la Jan von Holleben. Thank you for having me and watch out for some more creative-educational work to come very soon! We are on the case, teachers!!!

ADC Festival 2015

Das ADC Festival 2015 auf einen Blick

ADC Jury Tage (nicht öffentlich)
Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. Mai 2015

ADC Ausstellung – Millerntor-Stadion
Donnerstag, 21. Mai 2015
Freitag, 22. Mai 2015
Samstag, 23. Mai 2015

Der ADC Kongress “Creating the Digital Hype” – Schmidts Tivoli
Donnerstag, 21. Mai 2015

ADC Nachwuchstag mit Kongress – Millerntor-Stadion/Schmidts Tivoli
Freitag, 22. Mai 2015

ADC Awards Show – STAGE Operettenhaus
Donnerstag, 21. Mai 2015

ADC After Show Party – Fischauktionshalle
Donnerstag, 21. Mai 2015

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