Gerhard Vormwald – Zephyr Mannheim

Gerhard Vormwald, Affenhaus
GV_Autonomie_Kartoffel und Ei 1995 web.jpg
GV_London, UK 1973 web.jpg
GV_Lourdes, F 1976 web.jpg

ZEPHYR zu Gast in der Schatzkammer, Museum Zeughaus

Drei Jahre nach Gerhard VORMWALDs Tod ist es nun an der Zeit eine Neubewertung seines Werks vorzunehmen. Unsere Ausstellung stellt nicht den erfolgreichen Werbefotografen VORMWALD, sondern den ungewöhnlichen Künstler vor, der als akribischer Tüftler mit Freude Regeln und Naturgesetze in Frage stellte und jenseits des Mainstreams Erfolg hatte. Werfen wir einen Blick auf das Werk eines Künstlers, der in Mannheim groß wurde, bevor er die Welt visuell aus den Angeln hob. Seine surrealen Bilderfindungen ließen die Betrachter im Kunstkontext wie in der Werbung staunen: Wie konnte das sein?

Auf den Punkt brachte es Reinold Misselbeck in „Photographie des 20. Jahrhunderts“: Vormwald machte sich einen Ruf als Pionier einer inszenierten Werbephotographie, die von surrealen Reizen inspiriert war. Der besondere Reiz der photographischen Umsetzung lag darin, dass physikalisch Unmögliches im Bild real aussah.

VORMWALD vereinte seine unbedingte Lust am Neuen mit höchsten technischen Standards an sich selbst. Vor allem aber bereitet es großes Vergnügen VORMWALDs Bilder anzusehen. Sie sind lebhaft, vielfältig und reich an Inhalt und formen ein eigenständiges Oeuvre, das in Deutschlands Fotografie tatsächlich einzigartig ist.

Zur Ausstellung erscheint das Buch Gerhard VORMWALD: Bilderfinder bei Hartmann Books. Während der Ausstellung Sonderpreis bei uns 28€, sonst 34€.

Ausstellungseröffnung

12.04.2019 um 19 Uhr im Florian-Waldeck-Saal, im Museum Zeughaus


Wegen Umbaumaßnamen im Museum Bassermannhaus findet die Ausstellung Gerhard VORMWALD in der Schatzkammer des Museum Zeughaus, C5, 68159 Mannheim, statt.

zephyr-mannheim.com/gerhard-vormwald

Zephyr – Raum für Fotografie

smart as photography – be an artist today!
Smartphone – Fotografie – Kunst
03.02. – 03.03.2019

Eröffnung: 02. Februar 2019, 19 Uhr
Tagung: 28.02 – 02.03. 2019
Dialogue 4, 2017 © David Campany und Anastasia Samoylova
Liebe Freunde der Fotografie!Kein anderes Medium beeinflusst unser Alltagsleben so stark wie das Smartphone. Mit ihm planen wir unseren Tagesablauf, pflegen Kontakte und können uns ständig informieren. Auch in der Kunst ist das Smartphone omnipräsent.„smart as photography – be an artist today!“ blickt als Ausstellung und Tagung auf den Künstler als Smartphone-User und deren vielfältige Möglichkeiten, die von zufälliger Aneignung der Fotografie zu quantitativer Analyse, von Kommunikationsdynamiken über schlichte Schönheit bis zur Aufklärung von Kriegsverbrechen reichen.

Alle ausstellenden Künstler*innen werden auf der gleichnamigen Tagung referieren. Projektpartner für beide Teile sind ZEPHYR – Raum für Fotografie, die Biennale für aktuelle Fotografie und das Kulturamt der Stadt Mannheim.

Merc © Alistair Taylor-Young
Die ständige Verfügbarkeit der Kamera und die Erweiterung des Sender- und Empfängerkreises durch die sozialen Medien prägt Künstler wie Anastasia Samoylova und David Campany. Auf ihrem Instagram-Account #dialogue_aandd kommunizieren sie ausschließlich über Bilder. Ihr visueller Dialog ist bildgewaltig, experimentell, privat und öffentlich zugleich. Katrin Koenning nutzt die Kamera um flüchtige und traumverlorene Momente einzufangen. In ihrer poetischen Schwarzweiß-Arbeit reizt sie das Spiel von Licht und Schatten in ihrer unmittelbaren Umgebung. Diese universelle Wahrnehmung von Vergänglichkeit hat sie mit Dieter M. Gräf gemein, der mit dem Smartphone sein verwaistes Elternhaus in Ludwigshafen dokumentierte. Ebenfalls sehr poetisch, doch eher abstrakt muten die Fotos von Douglas Busch an, der den Strand als Grenze von Meer und Land erkundete.
Aus der Serie „Die große Chance“ © Dieter M. Gräf
Neben den Künstlern, die mit dem Smartphone originäre Bilder aufnehmen, widmet sich die Ausstellung Künstlern, die sich bereits existierende Fotos aneignen und daraus neue Kunstwerke schaffen. Joachim Schmid analysiert den Selfie-Wahn vor dem berühmtesten Bild der Welt, der Mona Lisa im Louvre. In der Frühphase des iPhone entdeckte Alistair Taylor-Young eine Analogie zwischen den technischen Möglichkeiten des Smartphones und denen der Anfänge der Fotografie. So begann er die Geburt eines Mediums reflexiv zu begleiten.
Längst sind Bilder von Smartphones eine Hauptquelle für die tradierten Medien, besonders wenn es um Konflikte, Aufstände und Kämpfe in Krisengebieten geht. Simon Menner untersucht in seiner Arbeit die Ikonografien und Verbreitungsmethoden von Bildern des Todes. Er fragt wie Terror produziert und wie er medial konsumiert wird. Gewalt und kriegerische Handlungen stehen auch bei Forensic Architecture im Fokus. In ihren Arbeiten bildet die Künstlergruppe reale Begebenheiten räumlich und zeitlich nach, wie beispielsweise die Bombardierung eines Treffens von angeblichen Terroristen in Syrien.
Um die enorme, künstlerische Vielfalt der Smartphone-Fotografie zu skizzieren, lud Rosa Roth die Instagram Community ein, ihre besten Bilder einzusenden und mit den Besuchern der Ausstellung zu teilen.Teilnehmende Künstler*innen:
Douglas Busch, David Campany, Forensic Architecture, Dieter M. Gräf, Katrin Koenning, Simon Menner, Rosa Roth, Anastasia Samoylova, Joachim Schmid und Alistair Taylor-Young.
3-D-Modell einer Moschee von Forensic Architecture, kombiniert mit einem Foto des Gebäudes, nachdem der nördliche Teil von zwei Bomben zerstört wurde, 2017
© Forensic Architecture
TAGUNG28. Februar bis 2. März 2019
Florian Waldeck-Saal, Museum Zeughaus C5, 68159 Mannheim
Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch.Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Anmeldung bitte unter: smart@zephyr-mannheim.com oder 0621 / 293 9264Referent*innen:
Cord Arendes, Douglas Busch, David Campany, Dieter M. Gräf, Katrin Koenning, Simon Menner, Ina Neddermeyer, Rosa Roth, Anastasia Samoylova, Thomas Schirmböck, Joachim Schmid, Nathan Su (Forensic Architecture) und Alistair Taylor-Young.Weitere Informationen zur Ausstellung und das Tagungsprogramm finden Sie auf unserer Webseite:
www.zephyr-mannheim.com
INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN

können Sie unter Tel. (0621) 293 3771 oder buchungen.rem@mannheim.de buchen.

Projektpartner:

 

20 years of Art Collection Deutsche Börse

20 years of Art Collection Deutsche Börse

We love Photography!
1. Februar bis 24. Mai 2019 in The Cube, Deutsche Börse, in Eschborn bei FrankfurtChanging views – 20 Years of Art Collection Deutsche Börse
3. Mai bis 7. Juli 2019 im Fotografiemuseum Amsterdam Foam

Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2019
14. Juni bis 23. August in The Cube in Eschborn

 

 

 

 

 

20 years of Art Collection Deutsche Börse

 

 

 

 

 

Deutsche Börse Photography Foundation

 

Deutsche Börse Photography Foundation

Mergenthalerallee 61
65760 Eschborn

deutscheboersephotographyfoundation.org/

by app. only

20 years of Art Collection Deutsche Börse
Ausstellungsfläche The Cube, Eschborn © Simon Vogel

Die Deutsche Börse Photography Foundation feiert 2019 das 20-jährige Jubiläum der Art Collection Deutsche Börse. Dieses wird mit einer Reihe besonderer Veranstaltungen und Projekte sowie einem internationalen Ausstellungsprogramm gewürdigt. Die Art Collection Deutsche Börse gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Fotografie und umfasst heute über 1.800 Werke von 126 internationalen Künstlern. Das Jubiläumsjahr 2019 steht unter dem Motto „From another perspective“. Hierfür werden Ausstellungen an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Partnern entwickelt, darunter der britische Künstler Martin Parr und das Foam Fotografiemuseum Amsterdam. Ihre Auswahl an Werken aus der Sammlung gibt einen vielfältigen, immer wieder wechselnden Einblick in die wichtigsten künstlerischen Positionen der Art Collection Deutsche Börse.

„Es ist uns in den letzten 20 Jahren gelungen, mit der Art Collection eine Sammlung zeitgenössischer Fotografie von musealer Qualität aufzubauen. Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, Experten von außen einzuladen, damit sie mit uns ihren Blick auf die Sammlung teilen. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm in diesem besonderen Jahr“, sagt Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation.

20 years of Art Collection Deutsche Börse
Evelyn Hofer, Phoenix Park on a Sunday, Dublin, 1966 © The Estate of Evelyn Hofer

Den Auftakt des Jubiläumsprogramms bildet die von Martin Parr kuratierte Ausstellung „We love Photography!“. Gezeigt wird seine Auswahl von rund 130 Arbeiten von 56 Künstlern aus der Art Collection Deutsche Börse. Die Ausstellung zeigt Größen der Fotografiegeschichte wie Walker Evans oder Diane Arbus ebenso wie bedeutende Positionen der Dokumentar-Fotografie wie Bruce Davidson, Philip Jones Griffiths oder Susan Meiselas, aber auch jüngere Künstler wie Mike Brodie, Beate Gütschow oder Geert Goiris. „We love photography!“ ist von 1. Februar bis 24. Mai 2019 in The Cube, der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse, in Eschborn bei Frankfurt zu sehen.

Eine weitere Ausstellung „Changing views – 20 Years of Art Collection Deutsche Börse” im Fotografiemuseum Amsterdam Foam von 3. Mai bis 7. Juli 2019 präsentiert eine umfangreiche Auswahl an Werken der Art Collection Deutsche Börse, die Positionen zu den zentralen Themen der Sammlung erfasst. Im Sommer 2019 präsentiert die Deutsche Börse Photography Foundation dann die Ausstellung zum „Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2019“, eine der renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Fotografie. Sie wird von der Foundation gemeinsam mit der Photographers‘ Gallery in London jährlich vergeben. Die Arbeiten der vier diesjährigen Finalisten Laia Abril, Susan Meiselas, Arwed Messmer und Mark Ruwedel sind nach ihrer Ausstellung in der Photographers‘ Gallery in London vom 14. Juni bis 23. August in The Cube in Eschborn zu sehen.

Zur Art Collection Deutsche Börse sind unter dem Namen „XL Photography“ mittlerweile fünf großformatige Fotobücher erschienen. Im Frühjahr 2019 veröffentlicht die Photography Foundation gemeinsam mit dem Kehrer Verlag den sechsten Band „XL Photography 6“. Er präsentiert alle Neuerwerbungen der Sammlung seit Erscheinen des letzten Bandes im Sommer 2015.

Die Ausstellungen in The Cube, dem Unternehmenssitz der Deutschen Börse, können im Rahmen von Führungen nach vorheriger Anmeldung kostenfrei besichtigt werden. Termine für öffentliche Führungen und aktuelle Ausstellungen finden Sie unter: www.deutscheboersephotographyfoundation.org/de/ausstellen/..
Weitere Termine für Gruppen sind nach Absprache möglich.

20 years of Art Collection Deutsche Börse
Jörg Sasse, 5671, 1996 © courtesy of the artist
20 years of Art Collection Deutsche Börse
Guy Tillim, Athénée Royal High School, Lubumbashi, DR Congo, 2007, from “Avenue Patrice Lumumba” © courtesy of the artist
20 years of Art Collection Deutsche Börse
Thomas Struth, The Consolandi Family I, Mailand 1996 © courtesy of the artist
20 years of Art Collection Deutsche Börse
Barbara Klemm, Leonid Breshnev, Willy Brandt, Bonn, 1973 © courtesy of the artist
20 years of Art Collection Deutsche Börse
Weronika Gęsicka, Untitled, aus der Serie „Traces“, 2015 © courtesy of the artist
20 years of Art Collection Deutsche Börse
Paul Almasy, Man placarding, Paris 1952 © courtesy of the artist

Plat(t)form 2019 – FOTOMUSEUM WINTERTHUR

 

 

 

 

Plat(t)form 2019

 

 

 

 

Plat(t)form 2019

Emerging artists and photographers present their portfolios

Florian Albrecht-Schoeck » Jeremy Ayer » Marwan Bassiouni » Tobias Becker » Eline Benjaminsen » Florian Braakman » Lucian Bran » Cihad Caner  » Bertrand Cavalier » Valeria Cherchi » Pierre-Elie de Pibrac » Christian Doeller » Anna Ehrenstein » Philippe Fragnière » Signe Fuglesteg Luksengard » Ramona Güntert » David Gagnebin-De Bons » Karla Hiraldo Voleau » Astrid Jahnsen » Benoît Jeannet » Simon Lehner » Hanna Lentz » Pablo Lerma » Vincent Levrat » Yushi Li » Sinaida Michalskaja » Ivan Murzin » Olena Newkryta » Anna Niskanen » Camille Picquot » Malte Sänger » Jan Schiefermair » Mika Schwarz » Georges Senga » Anastasia Soboleva » Paweł Starzec  » Andrejs Strokins » Lilly Urbat » Manon Wertenbroek » Mirjam Wirz » Milena Wojhan » Sheung Yiu » 

Portfolio Review: 25 Jan – 27 Jan 2019

Fri 25 Jan 19:00

Fotomuseum Winterthur

Fotomuseum Winterthur

Grüzenstr. 44+45
8400 Winterthur

+41 (0)52-2341060

fotomuseum@fotomuseum.ch
www.fotomuseum.ch

Tue-Sun 11-18, Wed 11-20

Plat(t)form 2019

Plat(t)form 2018 © Fotomuseum Winterthur

Plat(t)form 2019
Emerging artists and photographers present their portfolios

25.–27.01.2019

#plattform19

The thirteenth edition of the curated international portfolio viewing Plat(t)form will be held on the weekend of 25 to 27 January 2019. From some 150 nominations, forty-two emerging European photographers have been invited to Winterthur to present their work to the public and a selected team of experts in Fotomuseum’s exhibition spaces. Plat(t)form 2019 is aimed at both professionals from the field of photography and the arts as well as an audience fired by curiosity. Come along to discover, with us, some of the latest developments in photography, and take this opportunity of personally getting to know the talented young artists and their work.

Main sponsor: Luma Foundation.
Further generous support from the Swiss Arts Council Pro Helvetia.

PARTICIPATING PHOTOGRAPHERS
Florian Albrecht-Schoeck (DE), Jeremy Ayer (CH), Marwan Bassiouni (CH/NL), Tobias Becker (DE), Eline Benjaminsen (NO/NL), Florian Braakman (NL), Lucian Bran (RO), Cihad Caner (TR/NL), Bertrand Cavalier (FR/BE), Valeria Cherchi (IT), Pierre-Elie de Pibrac (FR), Christian Doeller (DE), Anna Ehrenstein (AL/DE), Philippe Fragnière (CH/UK), Signe Fuglesteg Luksengard (NO), David Gagnebin-de Bons (CH), Ramona Güntert (DE/UK), Karla Hiraldo Voleau (FR/CH), Astrid Jahnsen (PE/US), Benoît Jeannet (CH), Simon Lehner (AT), Hanna Lenz (DE), Pablo Lerma (ES/US), Vincent Levrat (CH/FR), Yushi Li (CN/UK), Sinaida Michalskaja (RU/DE), Ivan Murzin (RU/DE), Olena Newkryta (UA/AT), Anna Niskanen (FI), Camille Picquot (FR/BE), Malte Sänger (DE), Jan Schiefermair (AT), Mika Schwarz (AT/DE), Georges Senga (CD), Anastasia Soboleva (RU), Paweł Starzec (PL), Andrejs Strokins (LV), Lilly Urbat (DE), Manon Wertenbroek (CH/NL/IT), Mirjam Wirz (CH), Milena Wojhan (DE), Sheung Yiu (HK/FI)

EXPERTS
Michal Raz-Russo, associate curator of photography, Art Institute of Chicago
Bruno Serralongue, artist, Paris
Iris Sikking, freelance curator and lecturer, Amsterdam
Raphael Oberhuber, KOW Gallery, Berlin
Jan Wenzel, publisher, Spector Books, Leipzig
Nadine Wietlisbach, director Fotomuseum Winterthur

PRO HELVETIA GUESTS 2019
Natalia Baluta (RU), Marwa Abou Leila (EG), Lekgetho Makola (ZA), Jenny Nordquist (SE), ASM Rezaur Rahman (BD), He Yining (CN)

PROGRAMME

PORTFOLIO VIEWING
SATURDAY, 26 JANUARY 2019, 11:00–19:00
SUNDAY, 27 JANUARY 2019, 11:00–17:00
Visitors and specialists in public dialogue with the invited photographers.

DINNER PARTY
SATURDAY, 26 JANUARY 2019, 20:00–24:00
Food, drinks, music and endless opportunities for discussion at Bistro George.

EXPERTS’ PRESENTATIONS
FRIDAY, 25 JANUARY 2019, 19:30–21:00
The invited experts and Pro Helvetia guests will introduce themselves and their work.

Plat(t)form 2019

Plat(t)form 2019:
Portfolios 2019 online »

Plat(t)form 2019
Junge Fotograf_innen und Künstler_innen präsentieren ihre Portfolios

25.–27.01.2019

#plattform19

Am Wochenende vom 25. bis 27. Januar 2019 findet das dreizehnte Portfolio- Viewing für junge Nachwuchstalente aus Europa statt. Einmal mehr wurden 42 aus rund 150 nominierten Fotograf_innen ausgewählt und nach Winterthur eingeladen. In den Ausstellungsräumen des Fotomuseums stellen sie ihre Werke und Dossiers der Öffentlichkeit und einem Team von Expert_innen während je zwei Stunden vor. Plat(t)form richtet sich nicht nur an Spezialist_innen aus den Bereichen Fotografie und Kunst, sondern auch an ein neugieriges Publikum. Entdecken Sie mit uns neueste Tendenzen des Fotografischen und lernen Sie junge Talente und deren Arbeiten persönlich kennen.

Hauptsponsor: Luma Stiftung.
Weitere Unterstützung durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

TEILNEHMENDE FOTOGRAF_INNEN 
Florian Albrecht-Schoeck (DE), Jeremy Ayer (CH), Marwan Bassiouni (CH/NL), Tobias Becker (DE), Eline Benjaminsen (NO/NL), Florian Braakman (NL), Lucian Bran (RO), Cihad Caner (TR/NL), Bertrand Cavalier (FR/BE), Valeria Cherchi (IT), Pierre-Elie de Pibrac (FR), Christian Doeller (DE), Anna Ehrenstein (AL/DE), Philippe Fragnière (CH/UK), Signe Fuglesteg Luksengard (NO), David Gagnebin-de Bons (CH), Ramona Güntert (DE/UK), Karla Hiraldo Voleau (FR/CH), Astrid Jahnsen (PE/US), Benoît Jeannet (CH), Simon Lehner (AT), Hanna Lenz (DE), Pablo Lerma (ES/US), Vincent Levrat (CH/FR), Yushi Li (CN/UK), Sinaida Michalskaja (RU/DE), Ivan Murzin (RU/DE), Olena Newkryta (UA/AT), Anna Niskanen (FI), Camille Picquot (FR/BE), Malte Sänger (DE), Jan Schiefermair (AT), Mika Schwarz (AT/DE), Georges Senga (CD), Anastasia Soboleva (RU), Paweł Starzec (PL), Andrejs Strokins (LV), Lilly Urbat (DE), Manon Wertenbroek (CH/NL/IT), Mirjam Wirz (CH), Milena Wojhan (DE), Sheung Yiu (HK/FI)

EXPERT_INNEN
Michal Raz-Russo, Kuratorin für Fotografie, Art Institute of Chicago
Bruno Serralongue, Künstler, Paris
Iris Sikking, freischaffende Kuratorin und Dozentin, Amsterdam
Raphael Oberhuber, KOW Galerie, Berlin
Jan Wenzel, Verleger, Spector Books, Leipzig
Nadine Wietlisbach, Direktorin Fotomuseum Winterthur

PRO HELVETIA GÄSTE 2019
Natalia Baluta (RU), Marwa Abou Leila (EG), Lekgetho Makola (ZA), Jenny Nordquist (SE), ASM Rezaur Rahman (BD), He Yining (CN)

PROGRAMM

PORTFOLIO-VIEWING 
SAMSTAG, 26. JANUAR 2019, 11:00–19:00
SONNTAG, 27. JANUAR 2019, 11:00–17:00
Besucher_innen und Fachleute im öffentlichen Dialog mit den eingeladenen Fotograf_innen.

DINNERPARTY 
SAMSTAG, 26. JANUAR 2019, 20:00–24:00
Mit Essen, Getränken, Musik und vielen Diskussionen im Museumsbistro George.

EXPERT_INNENGESPRÄCHE
FREITAG, 25. JANUAR 2019, 19.30–21:00
Die eingeladenen Expert_innen und Pro Helvetia Gäste stellen sich und ihre Arbeit vor.

Plat(t)form 2019

Plat(t)form 2019:
Portfolios 2019 online »
Plat(t)form 2019

Plat(t)form 2019:
Portfolios 2019 online »
Plat(t)form 2019

Plat(t)form 2018 © Fotomuseum Winterthur

Facebook zensiert Fotokunst

 

Facebook sperrt die Photobastei aufgrund ihrer Richtlinien für 30 Tage. Die Photobastei hat einen Bericht des Schweizer Fensehens 10vor10 zur aktuellen Punk-Ausstellung auf Facebook aufgeladen. Dieser geht dabei auch auf Fotografien von Sven Marquardt ein, dessen Bilder an der Wand des Museums auch Brustwarzen halbnackter Modelle aus den 90er-Jahren zeigen.

Weil die Photobastei schon einmal mit einer nackten Muse für die Ausstellung der Fotokünstlerin Karin Szekessy Werbung machte und einen Bericht des Züritipps auf die eigene Facebook-Seite postete, gilt die Photobastei als Wiederholungstäterin bei der Verbreitung verbotender Nacktheit im Sinne der Richtlinien von Facebook. Deshalb wird sie nun wegen eines Berichtes von 10vor10 für 30 Tage gesperrt.

 

Facebook zensiert Fotokunst

Zum Video: youtu.be/bHHLb3DYQ2Q

 

 

Facebook zensiert Fotokunst

Exhibition:

Photobastei

Photobastei

Sihlquai 125
8005 Zürich

+41 44-2402200

info@photobastei.ch
www.photobastei.ch

Wed-Sat 12-21, Sun 12-18

10vo10 berichtete am Montag, 14. Januar über die neue Punk-Ausstellung in der Photobastei und interviewte dazu den bekannten Berliner Künstler Sven Marquardt. Die Kamera schwenkt über die Bilder Marquardts an der Wand des Musuems. Seine Bilder zeigen halbnackte Menschen in einer Post-Punk-Ästhetik und auch nackte Busen und Brustwarzen – alles Elemente, die gegen die Richtlinien von Facebook verstossen. Weil Facebook nicht zwischen Nacktheit und Kunst unterscheidet und weil die Photobastei diesen Inhalt, also einen Bericht des Schweizer Fernsehens, gepostet hat, wird sie nun gesperrt.Für die Photbastei, die von der Stadt Zürich nicht subventioniert wird, ist der Social-Media-Kanal der wichtigste Kanal zur Verbreitung ihrer Inhalte. Die Sperrung bedeutet für den freien Kunstort einen massiven Einschnitt und die Gefährdung der Tätigkeiten.

Die Bitten um Wiedererwägung und Nachsicht wurden von Facebook bislang abgelehnt.
Die Photobastei fühlt sich machtlos und ohnmächtig.

Romano Zerbini, Direktor und Kurator der Photobastei: ”Es ist ein Problem, dass Facebook nicht zwischen Kunst und Nacktheit unterscheiden will! Ein Botticelli kann heute nicht mehr auf Facebook gepostet werden! Doch Facebook hat die Macht, die Brustwarze über die Kunst zu erheben und wir sind machtlos. Facebook und China haben mehr gemeinsam, als uns lieb ist.”

Zum Video: youtu.be/bHHLb3DYQ2Q

Die Photobastei vereint auf zwei Stockwerken museale Ausstellungen mit dem Können der Berufsfotografie und der Leidenschaft für Fotografie. Diese Quadratur des Kreises macht sie zu einem Laboratorium der gegenseitigen Befruchtung mit einer einzigartigen, offenen Atmosphäre – mitten in der Stadt Zürich am Limmatplatz! Auch die Bar ist nicht in erster Linie die Aufforderung zum Konsum, sondern die Einladung zur Auseinandersetzung. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Hier lässt man sich von über 1000 Fotobücher inspirieren, geniesst einen Bilderabend, einen Vortrag, die vielen Vernissagen oder auch eines der zahlreichen Konzerte. Die kleine Bühne bricht bewusst mit dem Monolog ex cathedra, fordert auf zum Dialog und kreiert zuweilen auch Tumulte im Kampf um die vorläufige Deutungshoheit unserer Weltbilder. Lassen auch Sie sich von der Photobastei inspirieren!photobastei.ch

gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019

 

gute aussichten
© Lorraine Hellwig

 

gute aussichten

junge deutsche fotografie 2018/2019

Lorraine Hellwig » Laila Kaletta » Patrick Knuchel » Benjamin Kummer » Steve Luxembourg » Sina Niemeyer » ter Horst Robert » Malte Sänger » Anna Tiessen » 

Exhibition: 8 Dec 2018 – 17 Mar 2019

Fri 7 Dec 19:00

Technische Sammlungen der Stadt Dresden

Technische Sammlungen der Stadt Dresden

Junghansstr. 1-3
01277 Dresden

0351-4887201

service@tsd.de
www.tsd.de

Tue-Fri 9-17 . Sat+Sun 10-18

gute aussichten
© Patrick Knuchel

gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019 

Ausstellung: 8. Dezember 2018 bis 17. März 2019

“gute aussichten – junge deutsche fotografie / new german photography” – laut Magazin Der Spiegel “der renommierteste Wettbewerb für junge Fotografen” – wurde 2004 von der Kunsthistorikerin Josefine Raab und dem Publizisten Stefan Becht gegründet.

Im 15. Jahr seines Bestehens bietet gute aussichten 2018/2019 eine enorme inhaltliche, ästhetische und mediale Bandbreite – ein großes Spektrum vielfältiger Ideen, fotografischer Strategien und formaler wie medialer Umsetzungen.

Die ausgestellten Werke spiegeln die Wahrnehmungen junger Menschen in ihrer von Datenkommunikation geprägten Erfahrungswelt der Moderne. Verknüpft mit allgemeinen Fragen zum Leben in heutigen Industriegesellschaften, reflektieren sie auch das Medium ihrer Botschaften, die Geschichte der Fotografie.

“gute aussichten” richtet sich an eine junge Generation und berichtet auch von ihr, indem nicht selten brennende Themen der heutigen Heranwachsenden reflektiert werden. Aus dieser Vermittlungsfunktion bezieht das Projekt einen Teil seiner Anziehungskraft und seiner Popularität nicht nur für und unter jungen Leuten.

Die Aktivitäten von “gute aussichten” werden außerdem vermittelt durch den jeweiligen umfangreichen Jahreskatalog in deutscher und englischer Sprache, Sondereditionen von Originalen, das Spezialheft “gute aussichten”, die Partnerschaften mit zahlreichen Medien und Förderung durch Institutionen und Sponsoren, durch den umfangreichen Internetauftritt: www.guteaussichten.org

gute aussichten
© Anna Tiessen

Jedes Jahr werden Lehrende bzw. die Professor*innen aller deutschen Hochschulen und Akademien, die einen Studiengang Fotografie anbieten, dazu eingeladen, bis zu fünf Abschlussarbeiten für den Wettbewerb einzureichen. Eine namhaft besetzte Jury kürt aus den Einsendungen die besten Portfolios, die anschließend national und international in verschiedenen Ausstellungen, Aktionen und Medien der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zu den Wettbewerben werden jeweils ca. 100 Beiträge aus insgesamt ca. 35 Institutionen deutschlandweit übermittelt.

Summa summarum präsentiert gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019 229 Motive, darunter 39 unikate Belichtungen, 7 Fotogramme, 3 Siebdrucke und 2 Risografien, sowie 4 Videos, 2 Künstlermagazine, 1 Kurzfilm, 1 Buch und 1 Diaprojektion.

gute aussichten
© Benjamin Kummer
gute aussichten
© Sina Niemeyer

Foam Talent 2019 | Amsterdam

 

Foam Talent 19
Kaelyn and the girls, from the series Frères d’une île pas très proche, 2018 © Durimel

 

Foam Talent 19

Florian Amoser » Valentine Bo » He Bo » Maisie Cousins » Sylvain Couzinet-Jacques » Durimel » Sophie Gabrielle » Eric Gyamfi » Thomas Hauser » Gregory Eddi Jones » Stelios Kallinikou » Takashi Kawashima » Dima Komarov » Lilly Lulay » Jaya Pelupessy » Daniel Shea » Senta Simond » Salvatore Vitale » Carmen Winant » CHEN Zhe » 

Exhibition: 13 Jan – 3 Mar 2019

Sat 12 Jan 20:00

Foam Next Door

Keizersgracht 617
1017 DS Amsterdam
Sat-Wed 10-18 . Thu, Fri 10-21

Foam Fotografiemuseum Amsterdam

Foam Fotografiemuseum Amsterdam

Keizersgracht 609
1017 DS Amsterdam

+31 (0)20-5516500

pressoffice@foam.org
www.foam.org

Sat-Wed 10-18 . Thu, Fri 10-21

Foam Talent 19
1610-05-09, from the series Orchid, from the series grass, peonie, bum, 2015 © Maisie Cousins

Foam opens pop-up location: Foam Next Door
presenting a new generation of young photographers in Foam Talent 2019

On 12 January Foam is launching a new pop-up venue: Foam Next Door. In a former office space at Keizersgracht 617 – two doors down from the museum – Foam will present the brand new exhibition Foam Talent 2019, with works from a new generation of visual artists from 13 January to 3 March 2019. The work of these 20 outstanding young artists selected through the annual Foam Talent Call are featured in Foam Magazine # 52, Talent Issue. After the presentation at Foam Next Door the Foam Talent exhibition will tour to New York, London and Frankfurt.

The 20 selected photographers give insight as to the position of contemporary photography today. These upcoming photographers cross the borders of the photographic medium with striking ease. Object installations in which the experience of the work is just as important as the aesthetic value are as readily found as classic two-dimensional photographs, while archival materials continue to play an important role, together with multi-layered, long-term research.

Foam Talent 19
On Table, from the series Unfinished Topography / Collection, 2015 © Takashi Kawashima

Foam Talents 2019
Florian Amoser (Switzerland), He Bo (China), Valentine Bo (Ukraine), Chen Zhe (China), Maisie Cousins (United Kingdom), Sylvain Couzinet-Jacques (France), Durimel (France), Sophie Gabrielle(Australia), Eric Gyamfi (Ghana), Thomas Hauser (France), Gregory Eddi Jones (United States), Stelios Kallinikou (Cyprus), Takashi Kawashima (Japan), Dima Komarov (Russia), Lilly Lulay (Germany), Jaya Pelupessy (Netherlands), Daniel Shea (United States), Senta Simond (Switzerland), Salvatore Vitale(Italy) and Carmen Winant (United States).

The Foam Talent programme and the annual Talent Issue of Foam Magazine are supported by The Deutsche Börse Photography Foundation, the Niemeijer Fonds and the VandenEnde Foundation.

Foam Talent is made possible by: Outset Netherlands, Kleurgamma Fine-Art Photolab, Snijder Schilderwerken and Starframe. With special thanks to Adyen. Mediapartners: DAZED and Het Parool.

Foam Talent 19
An Expansion of Kobo Abe’s ‘The Red Cocoon’ (Viewing) from the series Towards Evenings: Six Chapters (Chapter 3, Section 2), 2017 © Chen Zhe
Foam Talent 19
A Nice Day (with some fruit), from the series Flowers for donald, 2017 © Gregory Eddi Jones
Foam Talent 19
Model Angela and her personal style, 2016
from the series Seperation Anxiety, 2018-ongoing © Dima Komarov
Foam Talent 19
Our Writing Tools Take Part in the Forming of Our Thoughts #F. © Lilly Lulay
Foam Talent 19
untitled from the series worry for the fruit the birds wont eat 2018© Sophie Gabrielle
Foam Talent 19
Ants, from the series grass, peonie, bum, 2017 © Maisie Cousins
Foam Talent 19
RMX2040 from the series Your next step would be to do the Transmission © Valentine Bo

Willy-Brandt-Haus, berlin

WORLD PRESS PHOTO 2018

Patrick Brown, Adam Ferguson, Toby Melville, Ivor Prickett,
Ronaldo Schemidt, George Steinmetz

Thu 7 Jun 19:30
8 Jun – 1 Jul 2018

Der World Press Photo Award 2017 geht an den Fotografen Ronaldo Schemidt. Er fotografierte während der Proteste gegen die venezolanische Regierung José Víctor Salazar Balza (28), der von Flammen erfasst wurde als der Tank eines Motorrades explodierte. Balza überlebte mit schweren Brandwunden.

World Press Photo of the Year Venezuela Crisis © Ronaldo Schemidt, Agence France-Presse 3 May 2017: José Víctor Salazar Balza (28) catches fire amid violent clashes with riot police during a protest against President Nicolas Maduro, in Caracas, Venezuela.

Der jährliche WORLD PRESS PHOTO Award ist der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Pressefotografie. Die Mission der World Press Photo Foundation ist seit 1955 “hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschränkten Informationsaustausch einzutreten”.

Willy-Brandt-Haus, Berlin

Nelson Mandela zum 100. Geburtstag

Nelson Mandela zählt zu den großen Kämpfern gegen die Unterdrückung der Schwarzen. Für seinen Widerstand gegen die Apartheid wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Freilassung nach 27 Jahren markierte eine Wende in Südafrika. Als erster schwarzer Präsident führte er sein Land auf den Weg zu Demokratie und Versöhnung. In Erinnerung an den Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Fotografien von Jürgen Schadeberg und Louise Gubb in einer gemeinsamen Ausstellung.

Louise Gubb 
Jürgen Schadeberg 

Willy-Brandt-Haus, Berlin

Thu 7 Jun 19:30
8 Jun – 9 Sep 2018

© Louise Gubb, Feier, 27. Mai 1993, Südafrika

 

DTDF Eröffnung und Preisverleihung

DTDF Eröffnung des Festivals und  Verleihung des 7. Merck-Preises am Freitag, den 20. April 2018 auf der Mathildenhöhe Darmstadt.

18 Uhr / Eröffnung des Festivals
Designhaus Hessen, Eugen-Bracht-Weg 6

Es sprechen Prof. Dr. Ralf Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt und Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Stellvertretend für das Kuratorenteam wird Prof. Dr. Kai Buchholz eine Einführung in die Hauptausstellung geben.

19:30 Uhr / Bekanntgabe des Gewinners und Verleihung des Merck-Preises
Museum Künstlerkolonie, Olbrichweg 13 A

Es begrüßt Sie Dr. Philipp Gutbrod, der Leiter des Instituts Mathildenhöhe, und Tanja Zocher, Referentin für Kunst und Kultur der Firma Merck KGaA.

21 Uhr / Eröffnung der Dialogausstellung
Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Olbrichweg 10

Studenten und Studentinnen der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, und FAMU – Film and TV School, Academy of Performing Arts, Prag. Grußwort: Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt

Fast alle ausstellenden Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein.

Der Merck-Preis

Während der 10. Darmstädter Tage der Fotografie wird zum 7. Mal der Merck-Preis verliehen. Aus rund 380 Einsendungen des Wettbewerbs wurden zunächst 37 Arbeiten für die Teilnahme am Festival ausgewählt. Davon nominierte die Jury folgende drei Künstler für den Merck-Preis:

Hanna Becker
The Game →
Brigitte Lustenberger
This Sense of Wonder 
Michael Schmid
Still Images 

Erst am Tag der Eröffnung des Festivals und nach Beurteilung der Präsentation im Ausstellungsraum wird einer der drei Nominierten als Preisträger ermittelt und am Abend geehrt. Der Preisträger erhält 7.000 Euro, die beiden weiteren Nominierten erhalten je 1.500 Euro. Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet.

Das Programm am Festivalwochenende

Samstag, 21. April 2018

10–18 Uhr / Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Aula
Symposium
Internationale Fotografieexperten, renommierte Kuratoren und beteiligte Künstler stellen ihre Perspektiven und Strategien fotografischen Handelns vor. Mehr zum Programm 
Tickets: 15 Euro / 10 Euro ermäßigt / Ticketvorverkauf über ztix.de →

19 Uhr / Centralstation (Saal, 3. OG)
Künstlerdinner
Das traditionelle Künstlerdinner inmitten der Ausstellung im Saal der Centralstation ist ein weiterer Höhepunkt des Festivals.
Tickets: 35 Euro (inkl. Drei-Gänge-Buffet und Getränke, 19 bis 21 Uhr)
Eine limitierte Anzahl an Tickets ist im Vorverkauf über ztix.de → erhältlich.

21 Uhr / Centralstation (Saal, 3. OG)
Festival-Lounge
Der Saal der Centralstation wird zur Lounge und lädt zum Get together ein.
Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 22. April 2018

10 – 17 Uhr / Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung
Workshop
Der Kunstmarkt – Chancen und Perspektiven für Fotografinnen und Fotografen.
Mit Angela Hohmann. Mehr Infos und Anmeldung 

10 – 18 Uhr / Fotogalerie im Weißen Turm
DTDF OFF: Ausstellung der Gewinner des Jugenfotowettbewerbs
präsentiert vom Foto-Club Darmstadt e.V.

11 Uhr / Designhaus Hessen
Führung und Signierstunde
Öffentliche Führung durch die Hauptausstellung mit dem Team der Darmstädter Tage der Fotografie und anwesenden Künstlern. Anschließend können Sie sich Fotobücher von den Künstlern signieren lassen.

12 Uhr / Galerie Christiane Klein, Atelierhaus Vahle
DTDF OFF: Führung durch die Ausstellung
Flor Garduño und Francine Mury: HORTUS UNIVERSALIS
www.atelierhaus-vahle.de →

14 Uhr / Centralstation
KünstlerInnengespräch
mit Louis De Belle, Felix Dobbert, Daniel Stier, Katrin Streicher, Anna Tiessen, Hannes Wiedemann, Simon Schnelle

15 Uhr / Internationales Waldkunst Zentrum
DTDF OFF: Performance/Finissage
Regine Frank: „The HeArt is Present – Past Present Future“
www.iwz.waldkunst.com →

15 Uhr / Kunst Archiv
KünstlerInnengespräch
mit Svetlana Biryukova, Nele Gülck, Karolin Klüppel, Mirène Schmitz

17 Uhr / Kunsthalle Darmstadt
DTDF OFF: Eröffnung der Ausstellung
Hans-Jürgen Raabe: „990 Faces“
www.kunsthalle-darmstadt.de →

Škoda VIP Shuttle Service

Für die Wegstrecken zwischen den Ausstellungsorten steht allen Besuchern ein kostenfreier und individueller Shuttle-Service von ŠKODA AUTO zur Verfügung.

Freitag, 20. April 2018, 17 – 23 Uhr
Vernissagen-Rundfahrt auf der MathildenhöheSamstag, 21. April 2018, 12 – 22 Uhr
Rundfahrten zwischen den Ausstellungen und Transfer vom Symposium zum Künstlerdinner / Lounge in der Centralstation

Sonntag, 22. April 2018, 10 – 18 Uhr
Rundfahrten zwischen den Ausstellungen im Stadtgebiet

Workshop / Sonntag, 22. April 2018, 10 – 17 Uhr

Der Kunstmarkt – Chancen und Perspektiven für Fotografinnen und Fotografen

Der Kunstmarkt ist für Fotografinnen und Fotografen ein immer wichtigeres Standbein. Doch folgt er eigenen komplexen Regeln. Für den Eintritt in den Kunstmarkt ist es nicht nur wichtig, über ein herausragendes künstlerisch-fotografisches Portfolio, sondern auch über spezifische Kenntnisse zu den Funktionsweisen des Kunstmarkts zu verfügen.

In dem Tagesworkshop mit Angela Hohmann werden Kenntnisse zu Akteuren und Funktionsweisen des Kunstmarktes und der Galerienlandschaft vermittelt und Strategien der Selbstvermarktung und Positionierung im Markt diskutiert. Angela Hohmann ist Kunstmarktexpertin. Sie lebt und arbeitet als Kunstkritikerin und Autorin in Berlin. Seit über 10 Jahren begleitet sie die Kunst- und Kunstmarktlandschaft als Kritikerin.

Melden Sie sich für die letzten verfügbaren Plätze an! Mehr Infos 

Mehr Informationen zum Festival: www.dtdf.de

C/O Berlin – Irving Penn Exhibition

Irving Penn . Centennial

Der Jahrhundertfotograf

Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Alfred Hitchcock, Porträts von Ureinwohnern Neuguineas, abstrakte weibliche Akte, exquisite Stillleben, glamouröse Modeaufnahmen für die Vogue – Irving Penn (1917–2009) gilt als der einflussreichste Fotograf des 20. Jahrhunderts.

In seiner Schaffenszeit von rund siebzig Jahren hat er einen höchst vielseitigen und unverwechselbaren Bildkosmos geschaffen. Als einzigartiger Meister der verschiedenen Gattungen gelang es ihm, zeitgenössische Fotografie und Kunst miteinander zu verweben. Ob Menschen oder unbelebte Dinge – Irving Penn wusste sie alle mit einem ganz anderen Blick neu zu sehen und zu etwas Besonderem zu machen. Seine innovativen Fotografien leben von Klarheit, Eleganz, Perfektion und makelloser Schönheit. Mit seiner einmaligen Handschrift und streng reduzierten Ästhetik ist er bis heute stilprägend und hat unzählige Nachfolger inspiriert. Anlässlich seines 100. Geburtstages feiert C/O Berlin Irving Penn mit einer großen Retrospektive. Die Ausstellung mit rund 240 Exponaten wurde vom Metropolitan Museum of Art in Zusammenarbeit mit der Irving Penn Foundation kuratiert. Die zugesagte Schenkung von mehr als 180 Arbeiten der Irving Penn Foundation an das Metropolitan Museum of Art bildet den Kern der Ausstellung, darunter auch die weltbekannten Studien von Lisa Fonssagrives-Penn, das gefragteste Fotomodell jener Zeit, Ehefrau und Muse von Irving Penn. Die Ausstellung wird von einer umfassenden Monografie, erschienen im Schirmer/Mosel Verlag, München, begleitet.

Pablo Picasso at La Californie, Cannes, 1957 © The Irving Penn Foundation

 

Exhibitions

24/03/18 bis 01/07/18
Öffentliche Führungen Samstag und Sonntag 14 Uhr und 16 Uhr (deutsch) 18 Uhr (englisch)
Während der Osterfeiertage täglich von 11 – 20 Uhr geöffnet.
Fotos:
Pablo Picasso at La Californie, Cannes, 1957 © The Irving Penn Foundation
Ballet Society, New York, 1948 © Condé Nast 03 Marlene Dietrich, New York, 1948 © The Irving Penn Foundation
Still Life with Watermelon, New York , 1947 © Condé Nast
Nude No. 58, New York, 1949-50 © The Irving Penn Foundation
Mouth (for L‘Oréal), New York, 1986 © The Irving Penn Foundation
Saul Steinberg in Nose Mask, New York, 1966 © Condé Nast
Girl with Tobacco on Tongue (Mary Jane Russell), New York, 1951 © Condé Nast

FESTIVAL: 16 FEB – 25 FEB 2018 DUESSELDORF PHOTO 2018

DUESSELDORF PHOTO 2018

Around fifty museums, cultural institutions and galleries will present over 100 photographers

Louise Dahl-Wolfe » Anna Grzelewska » Dennis Hopper » Barbara Kasten » Herlinde Koelbl » Timm Rautert » Thomas Ruff » Stefan Schneider » Kris Scholz » Alec Soth » Charles Wilp » Akram Zaatari » & others

Festival: 16 Feb – 25 Feb 2018

www.duesseldorfphoto.de

Herlinde Koelbl: Schafzimmer London 1 © Herlinde Koelbl

Louise Dahl-Wolfe: Suzy Parker by the Seine, Costume by Balenciaga, 1953
Collection Staley Wise Gallery
© 1989 Center for Creative Photography, Arizona Board of Regents

DUESSELDORF PHOTO

Festival: 16. bis 25. Februar 2018

Vom 16. bis 25. Februar steht die Stadt Düsseldorf für 10 Tage ganz im Zeichen der Fotografie. Rund 50 Museen, Kulturinstitutionen, Hochschulen, Galerien und Projekträume präsentieren Werke von über 100 Fotografen und Fotografinnen in ganz Düsseldorf.

Museums- und Galerieausstellungen, kuratiere Satellitenprojekte, Aktionen im öffentlichen Raum, Konferenz, Fotobuchmesse, Filmprogramm und Mappenschauen widmen sich der Geschichte, der Zukunft, den Akteuren und aktuellen Diskursen der Fotografie – u.a. mit Thomas Ruff, Barbara Kasten, Herlinde Koelbl, Kris Scholz, Louise Dahl-Wolfe, Charles Paul Wilp, Akram Zaatari, Dennis Hopper, Klasse Christopher Williams.

Beteiligte Häuser sind unter anderem K21 – Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, NRW-Forum Düsseldorf, Museum Kunstpalast, Sammlung Philara, Galerie Hans Mayer, Konrad Fischer Galerieund viele mehr.
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Deichtorhallen _ gute aussichten deluxe

GUTE AUSSICHTEN DELUXE

JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE NACH DER DÜSSELDORFER SCHULE
26. JANUAR − 21. MAI 2018
HAUS DER PHOTOGRAPHIE
#GUTEAUSSICHTENDELUXE


Die Ausstellung GUTE AUSSICHTEN DELUXE − JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE NACH DER DÜSSELDORFER SCHULE resultiert aus der 13jährigen Arbeit für das Nachwuchsförderungs-Projekt GUTE AUSSICHTEN − JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE, das seit 2004 für seine inzwischen 122 Preisträger weltweit über 150 Ausstellungen organisiert hat.

GUTE AUSSICHTEN DELUXE präsentiert 25 neue, herausragende Positionen aus dem Kreis der GUTE AUSSICHTEN-Preisträger der Jahre 2004 bis 2015, deren künstlerisches Schaffen sich in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Positionen, die GUTE AUSSICHTEN DELUXE vorstellt, sprengen vielfach die Grenzen, die dem Medium Fotografie auferlegt scheinen.

Die Ausstellung spiegelt den Fortbestand und Wandel des Mediums Fotografie in all seinen Facetten und bietet einen einzigartigen Überblick über eine Generation von jungen Fotografen, die das Primat der Düsseldorfer Schule hinter sich gelassen hat und sich visuell klar in der Gegenwart verortet. So hat sich die zeitgenössische Fotografie vom reinen Abbild längst verabschiedet. Die durch die Düsseldorfer Schule postulierte Objektivität des Bildes ist − trotz oder gerade wegen der anhaltenden Bilderflut auf allen medialen Kanälen − dahin.

Gesucht und untersucht wird von den jungen Talenten, welche Rolle die Fotografie im medialen Kanon der Bilder spielt und welche neuen Ausdrucks- und Erscheinungsformen man ihr entlocken kann. Ausgehend von den Rändern der etablierten Fotografie erweitert sich so das zeitgenössische Bild in aktuelle mediale Ausdrucksformen. Die jungen Lichtbildner nutzen dafür alle Mittel der digitalen und analogen Bilderzeugung und -umsetzung, bedienen sich unterschiedlicher medialer Strategien ebenso selbstverständlich, wie sie mit Bewegtbildern, Sound und der Malerei hantieren oder sich mit ihren Werken installativ in den Raum bewegen.

Mit aktuellen Werken der Preisträger Nadja Bournonville, Georg Brückmann, Claudia Christoffel, Monika Czosnowska, Felix Dobbert, Sonja Kälberer, Katrin Kamrau, Alwin Lay, Kolja Linowitzki, Tamara Lorenz, Marian Luft, Sara-Lena Maierhofer, Thomas Neumann, Nicolai Rapp, Jewgeni Roppel, Rebecca Sampson, Helena Schätzle, Luise Schröder, Stefanie Schroeder, Sarah Straßmann, Stephan Tillmans, Markus Uhr, Anna Simone Wallinger, Christina Werner und Maja Wirkus.

ERÖFFNUNG

Am Donnerstag, 25. Januar 2018 um 19 Uhr im Haus der Photographie.
Es sprechen Ingo Taubhorn (Kurator im Haus der Photographie) und Josefine Raab (Gründerin »gute aussichten«).
Im Anschluss: Die lange Nacht der Fotografie, 20 − 0 Uhr. Mit Rundgängen, Ver-Führungen, Gesprächen, Begegnungen und Einzelpräsentationen. Eintritt frei.
Unter anderem mit Peter Bialobrzeski, Fotograf und Professor für Fotografie, Hamburg/Bremen; Alain Bieber, Künstlerischer Direktor des NRW-Forum Düsseldorf; Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin, Köln; Carla Susanna Erdmann, Fotografie-Journalistin & Redakteurin, Hamburg/Berlin; Klaus Hillmann, Geschäftsführer Tandem Kunsttransporte, Frechen/Köln; Stefan Kiefer, DJ Captain Shakti/Groove Jazz, Hamburg; Katja Kullmann, Schriftstellerin und Journalistin, Themenchefin der TAZ, Berlin; Josefine Raab, Kunsthistorikerin und Gründerin von gute aussichten, Neustadt/W.; Bernhard Prinz, Künstler & Professor für Fotografie, Hamburg/Kassel; Sabine Schnakenberg, Sammlungskuratorin am Haus der Photographie, Hamburg; Amélie Schneider, Bildliebhaberin und Bildchefin des Magazin Neon, Hamburg; Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg; Jordanis Theodoridis, Galerist, Eschlikon; Roland Wenninger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Direktion, Museum Villa Stuck, München; Babette Marie Werner, Kunsthistorikerin, Humboldt Universität, Berlin, Ausstellungsorganisatorin und seit 2017 Kuratorin für das Kirchner Museum Davos in Berlin; Werner Widmer, Galerist und Gestalter, Eschlikon und vielen der Fotografen.

MAGAZIN

Begleitet zur Ausstellung erscheint das GUTE AUSSICHTEN DELUXE Magazin in deutscher und englischer Sprache, 180 S., ca. 300 Abb., 20 x 28 cm, streng limitierte Auflage, 10 Euro.
Auf einer eigens dafür eingerichteten Website www.gadeluxe.org, einem Blog und in den Social Media-Kanälen werden alle Künstler und Werke präsentiert und über den Fortgang des Projekts berichtet.

Haus der Photographie / Deichtorhallen Deichtorstr. 1-2 20095 Hamburg

www.deichtorhallen.de

 

Magnum Photos at 70. – Frankfurt

Magnum Photos at 70. Past – Present – Future

Symposium, Ausstellung, Workshop in Frankfurt am Main

Thomas Dworzak » David Hurn » Newsha Tavakolian »

Freitag 24. + Samstag 25. November 2017 Veranstalter: Deutsche Börse Photography Foundation in Kooperation mit Magnum Photos
und Leica Camera Frankfurt

 

Veranstaltungsort:

Leica Camera Frankfurt GmbH

Großer Hirschgraben 15 . 60311 Frankfurt (Main)

Deutsche Börse Photography Foundation

Mergenthalerallee 61 . 65760 Eschborn
T +49 (0)69-21 11 40 60
foundation@deutsche-boerse.com
deutscheboersephotographyfoundation.org/

Die Agentur Magnum Photos feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum. Das bietet Anlass, einen Blick auf die Entstehungsgeschichte aber auch auf die gegenwärtige Entwicklung der internationalen Fotoagentur zu werfen. Die Deutsche Börse Photography Foundation veranstaltet in Kooperation mit Magnum Photos und Leica Camera Frankfurt am 24. und 25. November 2017 ein Programm, das die Begegnung mit Magnum-Mitgliedern in Frankfurt ermöglicht.     Thomas Dworzak, A beach. Destruction from the Georgian-Abkhaz war which took place between 1991 and 1993, Georgia, 07/1995 © Thomas Dworzak/Magnum Photos   Freitag, 24.11.2017
Symposium von 18:30 bis 21:00 Uhr

Eintritt frei, Veranstaltung in englischer Sprache
Anmeldung unter leica@leicagalleryfrankfurt.de erforderlich
Bitte beachten Sie, dass die Sitzplätze begrenzt sind.

Das Symposium am Freitag, den 24. November 2017, bietet zum einen Podiumsgespräche mit den drei Fotografen Thomas Dworzak (DE), David Hurn (UK) und Newsha Tavakolian (IRN), moderiert von Marco Bischof und Anne-Marie Beckmann. Zum anderen zeigt Marco Bischof, Züricher Filmemacher und Sohn des Magnum-Fotografen Werner Bischof, eine Auswahl gefilmter Interviews mit weiteren legendären Magnummitgliedern, u. a. mit Martin Parr, Bruce Gilden, Thomas Hoepker, David Hurn, Chris Steele Perkins, Peter van Agtmael, Peter Marlow, Inge Morath, Rene Burri und Bruce Davidson. Damit gewähren über drei Generationen von Fotografen Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsweisen, Anforderungen und in das Selbstverständnis von Magnum Photos als Organisation.

Die Ausstellung mit Arbeiten aus der Art Collection Deutsche Börse sowie einer Werkauswahl aus der Leica Galerie spannt den Bogen von den frühen 1950er-Jahren bis heute. Mit Werken von u. a. Werner Bischof, Thomas Hoepker, Martin Parr, Paul Fusco und Alec Soth sind viele verschiedene fotografische Ansätze vertreten.

Paris Photo 2017

Paris Photo 2017

Private opening: Wednesday, November 8 (by invitation only)

Paris Photo and further six photo fairs are making their mark: This week more than 150 photography exhibitions are visible in Paris. See therefore the Extra-Newsletter PARIS during PARIS PHOTO. And also many relevant photo auctions will be there.

Grand Palais Avenue Winston Churchill | 75008 Paris
Wed November 8 : by invitation only
Thu-Sat November 9-11 : 12 pm – 8 pm
Sun November 12 : 12 pm – 7 pm

www.parisphoto.com

DZ BANK Kunstsammlung

Die DZ BANK Kunstsammlung zeigt vom 29. September 2017 bis 6. Januar 2018 in ihrer aktuellen Ausstellung“[AN-]SICHTEN: Vom Umgang mit der Wirklichkeit” 28 Arbeiten von dreizehn internationalen Künstlern, welche die Wahrnehmung gleich in mehrfacher Hinsicht infrage stellen.

Vertreten sind in dieser Ausstellung Fotoarbeiten aus der Sammlung von Gregory Crewdson, Thomas Demand, Valie Export, Joan Fontcuberta, Anton Henning, David Hockney, Barbara Klemm, Rosemary Laing, Louise Lawler, Ville Lenkkeri und Helen Sear sowie Neuerwerbungen von Barbara Probst und Michael Schäfer.

Das Ausstellungsformat [AN-]SICHTEN wird von einem Gastkurator aus einem anderen Kulturbereich gestaltet. In diesem Jahr richtet Thomas Rietschel, ehemaliger Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, seinen Blick auf die DZ BANK Kunstsammlung. Thomas Rietschel hat Fotografien der Sammlung ausgewählt, die auf unterschiedliche Weise ein Spannungsfeld erzeugen zwischen der Wirklichkeit und dem, was sie als scheinbare Realität darstellen – ein Thema, das durch die politischen Lage und die Diskussion um „fake news“ gerade einen aktuellen Bezug erhält.
Weitere Informationen unter www.dzbank-kunstsammlung.de

OFF//FOTO 2017

OFF//FOTO 2017//OPENING : Sa, 2. September, 19:00

Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30, 67059 Ludwigshafen am Rhein
Über 70 Fotografieausstellungen in der Metropolregion Rhein-Neckar

mit Petra Arnold, Bruce Barnbaum, Ralf Brueck, Andrea Esswein, Horst Hamann, Mateo Hamann, Markus Kaesler, Franziska Klose, Tamara Lorenz, Eyal Pinkas, Irina Ruppert, Peter Schlör, Timo Schuster, Kamil Sobolewski, Miriam Stanke, Lorant Szathmary, Gerhard Winkler, u.a.

Festival: 3. September bis 5. November 2017
Eröffnung: Samstag, 2. September, 19 Uhr
im Kulturzentrum dasHaus in Ludwigshafen
Lange Nacht der Fotografie: Samstag, 23. September 2017

Noch nie zuvor waren so viele Fotoausstellungen in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen, aber auch in anderen Städten der Region wie Dannstadt-Schauernheim, Ladenburg, Speyer, Viernheim und Frankenthal zu sehen. Zeitgleich mit der Biennale für aktuelle Fotografie wird das Medium Fotografie in diesem Herbst groß gefeiert.

OFF//DIVERSITY
Breite fotografische Vielfalt
OFF//FOTO versteht sich als großes, regionales Publikumsfestival, das über den engen Kreis von Fotofachleuten auch all jene Besucher anspricht, die sich von der Magie der Bilder begeistern lassen. Zum dritten Mal zeichnet sich das Fotofestival durch eine große stilistische, technische und motivische Vielfalt aus.

OFF//SPACES
Fotografie an ungewöhnlichen Orten
OFF//FOTO bezieht viele gesellschaftliche Akteure ein. Neben bekannten Galerien gilt es eine Reihe ungewöhnlicher Ausstellungsräume zu entdecken. So stellt Peter Schlör etwa im ehemaligen Wohnhaus des Hasselblad Award-Preisträgers Robert Häusser aus, Andrea Esswein im barocken Schloss Kleinniedesheim, Mateo Hamann im Schloss der Mannheimer Universität, Miriam Stanke und Timo Schuster an und in Abrisshäusern der Ludwigshafener Innenstadt und Stephan Horch in einem ehemalige Hallenbad. Irina Ruppert zeigt ihre neuen, vor Ort entstandenen Arbeiten sogar mitten in einem Gemüsefeld in Dannstadt-Schauernheim. Alle Ausstellungen sind auf der Webseite www.off-foto.info aufgeführt.

OFF//CLASSES
Erstmals Workshop-Programm
OFF//FOTO und die Biennale für aktuelle Fotografie bieten erstmals gemeinsame Workshops an. International renommierte Künstler werden ebenso wie lokale Spezialisten ihr Wissen vermitteln und die Teilnehmer praktisch anleiten. Das Programm umfasst alte fotografische Verfahren, wie etwa Ambrotypie, Cyanotypie und die Kollodium-Nassplatten-Fotografie, aber auch Übungen zur Porträt- und Architekturfotografie.

OFF//NIGHT
Lange Nacht der Fotografie am Samstag, 23. September 2017
Erstmals sind während der Langen Nacht der Fotografie fast alle Ausstellungsorte von OFF//FOTO und alle der Biennale für aktuelle Fotografie bis in die späten Abendstunden geöffnet. Viele bieten an diesem Abend ein besonderes Programm.


Es erscheinen ein ausführliches Programmheft und eine kostenlose Festivalzeitung.
OFF//FOTO e.V. entstand aus einer Zusammenarbeit von Initiatoren der Fotoszene Mannheim. Sie vereint das gemeinsame Interesse an künstlerischer Fotografie und die Verankerung in der Kulturszene der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit OFF//FOTO e.V. möchten die Mitglieder der Fotoszene der Metropolregion Rhein-Neckar eine Plattform bieten und ein Netzwerk stärken, das über die Region hinaus Wirkung zeigt.

Vernissage und Saisoneröffnung BILDHALLE

RENÉ BURRI – KOSMOPOLIT BILDHALLE 

Vernissage: Donnerstag 24. August von 18h bis 21.30h

René Burri schuf Ikonen der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und entführte uns als viel reisender MAGNUM-Fotograf mit seinen eindringlichen Bildreportagen in alle Winkel dieser Welt. Seine fotografischen Arbeiten waren dabei immer an der Sache interessiert, engagiert, vielschichtig und emphatisch. Er wollte die Welt nicht nur dokumentieren, er wollte sie mit seinen Bildern auch verändern. Die Ausstellung in der Bildhalle wird eine eindrückliche Auswahl seiner signierten Schwarzweiss- und Farbabzüge zeigen, die sowohl das Gestalterische als auch das Dynamische in seiner Bildsprache herausarbeitet und dabei durchaus auch noch Überraschendes bereithält.

Gebäude von Luis Barragan, San Cristobal, Mexiko City, 1976 | Signierter C-Print | 40 x 50 cm | ©René Burri/Magnum Photos

«Die Welt von René Burri ist die Welt in ihrer Ausbreitung, in ihren unendlichen Facetten, in seinen Abertausenden von Negativen. Membra disiecta, also verstreute Dinge, die zusammen gehören durch den Blick ihres Urhebers. René Burris Welt ist unfassbar gross, aber immer konkret formuliert. Man hat von ‹Engagierter Fotografie› gesprochen, concerned photography. Mir kam in den Sinn, dass im Rückblick auf eine ganze Epoche und den Zeugen, der sie formuliert hat, so und nicht anders formuliert, ein neuer Begriff fällig würde: Essentielle Fotografie. Das ist es doch, was wir als René Burris Erben vor uns haben: eine Essenz hervorragender Gegenstände des zwanzigsten Jahrhunderts, aufgehoben in einem seiner Leitmedien, der analogen Fotografie. Aufgehoben mithin in einem besonders schönen Zustand.»

Dieter Bachmann (aus René Burri. Der Unberuhigte, Text zur Ausstellung in der Bildhalle)

Die Bildhalle freut sich, in enger Zusammenarbeit mit der Familie Burri für den Saisonauftakt 2017/18 die erste Einzelausstellung seit dem Tod des wohl bekanntesten und verehrtesten Schweizer Fotografen ankündigen zu dürfen und somit diesem «Humanisten mit Kamera» gebührend zu gedenken.

Gastredner: Dieter Bachmann
Die Ausstellung dauert bis 21. Oktober 2017

Men on a rooftop, Sao Paolo, Brazil, 1960 | Signierter Silber-Gelatine-Print | 40 x 50 cm | ©René Burri/Magnum Photos

 

 

Haus der Photographie der Deichtorhallen

ANDREAS MÜHE −
PATHOS ALS DISTANZ

19. MAI − 20. AUGUST 2017 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE


Mit Andreas Mühe (*1979 Karl-Marx-Stadt) stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen vom 19. Mai bis 20. August 2017 erstmals das junge, vielversprechende Œuvre des deutschen Fotografen vor, dessen ästhetische Wahrnehmung von der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung geprägt ist.

Die in enger Zusammenarbeit zwischen Andreas Mühe und Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie, inszenierte Ausstellung »Pathos als Distanz« unternimmt den Versuch eines Deutschlandbildes aus den Augen des Künstlers. Arbeiten aus allen Werkkomplexen Andreas Mühes finden im vom »Großen Festsaal« des Hamburger Rathauses inspirierten Hauptraum der Ausstellung im Zentrum des Hauses der Photographie in einer einzigartigen Inszenierung zusammen. Wie selbstverständlich werden Bezüge unter den Bildern aus bekannten Werkzyklen wie »Neue Romantik«, »Obersalzberg« oder »A.M.« aber auch bisher unveröffentlichte Arbeiten aus »Wald« oder »Jagd« sichtbar. Drei gesonderte Kabinette stellen in intimeren Rahmen Arbeiten aus drei Werkkomplexen vor, die als geschlossene Serien gezeigt werden, darunter »Haltung«.

Seine Werke beschäftigen sich mit Stimmungsklischees der Deutschen, Überhöhungen, Inszenierungen und Brechungen des Machtvollen. Jenseits von Heldenposen entsteht dabei bildnerisch geheimnisvolle Präsenz, so etwa in den Fotografien des Arbeitszimmers von Konrad Adenauer, den Häusern der DDR-Oberen in Wandlitz, dem italienischen Botschafter in seiner Vertretung oder den akribisch choreografierten Portraits von Künstlern und Politikern.

Städel Museum _ Die Becher-Klasse

FOTOGRAFIEN 
WERDEN BILDER
27.4.–13.8.2017

Die Becher-Klasse

Mit den Schülern der ersten Becher-Klasse und mehr noch mit ihren Lehrern, Bernd und Hilla Becher, verbindet sich eine der radikalsten Veränderungen der Kunst unserer Gegenwart. Die Ausstellung versammelt rund 200 teils großformatige Hauptwerke, aber auch Frühwerke dieser bedeutenden Künstlerinnen und Künstler.

Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich

ÜBER DIE AUSSTELLUNG

In einer umfassenden Überblicksausstellung widmet sich das Städel Museum der Becher-Klasse und dem mit ihr verbundenen Paradigmenwechsel im Medium der Fotografie. Anhand von rund 200 Fotografien der international renommierten oder wiederzuentdeckenden Künstler Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich geht die Ausstellung der Frage nach, welchen Einfluss Bernd und Hilla Becher auf ihre Studentinnen und Studenten an der Düsseldorfer Kunstakademie ausübten. Was eint bzw. trennt die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern? Gibt es überhaupt so etwas wie eine Becher-Schule oder haben wir es ‚nur’ mit einer Gruppe sehr erfolgreicher Fotografinnen und Fotografen zu tun, die in einem besonders günstigen historischen Moment am ‚richtigen Ort’ studiert haben? Und welchen Einfluss hatten die Künstlerinnen und Künstler auf unseren gegenwärtigen Bildbegriff?
Die Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ nimmt das Werk des Künstlerpaares als Ausgangspunkt, um die radikale Veränderung im Umgang mit dem Medium der Fotografie, die sich ab den 1980er- und vor allem in den 1990er-Jahren in den Arbeiten der Becher-Schüler manifestiert, aufzuzeigen und ihre kunsthistorische Tragweite bis in unsere Gegenwart zu untersuchen. Zu sehen sind großformatige Hauptwerke sowie zentrale Frühwerke der wohl einflussreichsten deutschen Fotografengeneration.

www.staedelmuseum.de

PETER LINDBERGH – Kunsthalle München

PETER LINDBERGH
FROM FASHION TO REALITY
13. APRIL – 27. AUGUST 2017

Peter Lindbergh ist einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre. Neben seinen ikonischen Fotografien, mit denen Lindbergh das Supermodel-Phänomen der 1990er-Jahre begründete, präsentiert diese multimediale Schau mit rund 220 Objektenauch Filme sowie exklusives, bisher ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids und Kontakt-Abzüge. Die Ausstellung wird von Thierry-Maxime Loriot kuratiert, der in der Kunsthalle München bereits die Mode von Jean Paul Gaultier in Szene setzte.

Mehr auf Arte: Menschliche Realität statt Retusche

http://info.arte.tv/de/menschliche-realitaet-statt-retusche

SWISS PHOTO AWARD – 2017

19. Swiss Photo Award – vfg.selection
Die Besten der Schweizer Fotografie ausgezeichnet

 

Der Swiss Photo Award – vfg.selection hat  zum grossen Fest der Besten Schweizer Fotografie in die Photobastei in Zürich geladen. Eine interntionale Jury hat die Besten der Schweizer Fotografie unter 525 Arbeiten mit über 4000  Bildern von 490 Fotografen augelobt. Daraus ist die Shortlist der 36 besten Arbeiten mit den 21 Nominierten für die Kategorienpreise entstanden. Die stolzen Gewinner sind: Andrea Helbling, Zürich (Architektur), Anita Vozza, Magglingen (Editorial), Lorenz Cugini, Zürich (Fashion), Jessica Wolfelsperger, Basel (Fine Art), Jaromir Kreiliger, Castrisch (Free), Roshan Adhihetty, Zürich (Reportage) und Diego Alborghetti, Zürich (Werbung).

Bis zum16. April ist die Photobastei die Hochburg der Schweizer Fotografieszene. Sie lädt ein zum Besuch einer erneut beeindruckenden und umfassenden Ausstellung mit aktueller Fotografie «Made in Switzerland», zu Führungen, zu Networking und Austausch.
Die Ausstellung zeigt die 21 besten Arbeiten sowie die 15 Arbeiten der letzten Juryrunde, der sogenannten Shortlist. Dies erlaubt den Besuchern, die Wahl der Jury nachzuvollziehen. Darauf zielt auch das Vermittlungsprogramm ab, welches mit Führungen und mit Videostelen die Argumentation der Jury näherbringen wird.

Die 7 Kategoriensieger erhalten ein Preisgeld von CHF 5000.-. Die Jury argumentiert wie folgt

ARCHITEKTUR- Andrea Helbling, Zürich
Die Arbeit ” Vertreter der Gattung Haus – Häuser und Konglomerate” ist eine Langzeitstudie über Zürcher Häuser aus den 60er und 70er Jahre. Sie zeigt Bauten, die meistens übersehen, als unbedeutend und hässlich empfunden werden. Und doch: Diese Gebäude prägen auf stille, hartnäckige Weise das Stadtbild und das Alltagsleben. Es gelingt der Fotografin zu zeigen, was Architekturfotografie kann, indem sie unseren Blick auf diese Bauten richtet und sie in unser Bewusstsein bringt. Ein Gewinn!

EDITORIAL - Anita Vozza, Magglingen
In ihrer Arbeit “Stumme Zeugen” nimmt sich Anita Vozza die Freiheit, Gegenstände, die sie in einer verlassenen Scheune bei Biel gefunden hat, zu inszenieren. Damit überlagert sie persönliche Geschichte mit der dokumentarischen Geschichte der Gegenstände.Es gelingt ihr so, eine stille, tiefe Arbeit zu gestalten, die die Zeiten der Vergangenheit und der Gegenwart verschränkt.

FASHION - Lorenz Cugini, Zürich
Mit der Arbeit “Ballet des Tapis” inszeniert Lorenz Cugini nicht Mode, sondern Teppiche – und zwar mit den Mitteln der Modefotografie. Die Teppiche tanzen mit den Menschen und werden zu Skulpturen voller Schönheit, Humor und Sinnlichkeit.

FINE ART - Jessica Wolfelsperger, Basel
“Lonely Planet” ist eine sehr offene Arbeit, die mit dem ganzen fotografischen Duktus sehr experimentell umgeht und von welcher man, so Juror Tobia Bezzola, gerne noch mehr sehen würde.

FREE - Jaromir Kreiliger, Castrisch
Amicezia ist ein Langzeitprojekt des Künstlers. Es fängt in Bildern sowohl die Bergwelt Graubündens, wie das Seeleninterieur des Künstlers ein. Die Arbeit hat beide Juroren von Anfang an wegen ihrer Intimität, Offenheit und Atmosphäre angesprochen.

REPORTAGE - Roshan Adhihetty, Zürich
Mit Anleihen aus der Kunst- und Fotografiegeschichte, so der Romantik wie auch der Farbgestaltung von Postkarten aus den 60er und 70er Jahre, erzählt Roshan Adhihetty eine fotografische Geschichte zum Nacktwandern. Voller Humor, ohne ins Lächerliche zu fallen, zeigt er uns bis ins Detail komponierte Bilder einer Welt, die den meisten fremd ist.

WERBUNG - Diego Alborghetti, Zürich
Ausgesuchte Haushaltsartikel aus dem Küchenbereich werden in einer edlen formalen Umsetzung als Mode-Accessoires – in diesem Fall Handtaschen – präsentiert. Die Produkte werden von Models so getragen, wie Frauen ihre Handtaschen oder “Clutches” halten. Die Wahl der Models, das hochwertige Styling, die Qualität der Lichtgebung und die Beschaffenheit der Haut, die an weisses Porzellan erinnert, wiederspiegeln die Bildsprache aus renommierten, internationalen Hochglanz- und Lifestyle-Magazinen.


Der Swiss Photo Award
Der Swiss Photo Award ist einer der renommiertesten und mit einer Gesamtpreissumme von CHF 35’000.- höchstdotierten Fotopreise der Schweiz. Er zeigt Schweizer Fotografie in ihrer ganzen Schaffensbreite in Werbung, Mode, Editorial, Reportage und Kunst. Seit 19 Jahren kürt er jährlich die besten Arbeiten aufgrund ihres hohen handwerklichen und künstlerischen Niveaus.


Weitere Informationen
Die Jury
Die Jury wechselt jedes Jahr. Sie besteht für jede der sieben Kategorien aus zwei Fachpersonen:

Architektur (5’000 CHF)
Fotopreis Fischer AG Immobilienmanagement

  • Meret Ernst, Hochparterre·
  • Georg Aerni, Fotograf

Editorial (5’000 CHF)
Fotopreis SonntagsZeitung

  • Christiane Nill, Studio mc2·
  • Béatrice Mächler, Fotoagentin und Produzentin

Fashion/Beauty/Lifestyle (5’000 CHF)

  • Christa de Carouge, Modedesignerin
  • Jean-Pierre Blanc, Festival für Mode und Photographie Hyères·
  • Monica Pozzi, Photo Director bei Annabelle und Autorin von A Pozzibility

Fine Art (5’000 CHF)
Fotopreis von Leica Cameras

  • Valérie Fougeirol, freie Kuratorin, Paris·
  • Tobia Bezzola, Direktor Museum Folkwang, Essen

Free (5’000 CHF)
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg

  • Valérie Fougeirol, freie Kuratorin, Paris·
  • Tobia Bezzola, Direktor Museum Folkwang, Essen

Reportage (5’000 CHF)
Fotopreis des Tages-Anzeigers     ·

  • Sascha Renner, Kurator·
  • Melody Gygax, Bildredaktorin, Dozentin, Fotochefin der Basler Zeitung

Werbefotografie (5’000 CHF)
Fotopreis von Samsung

  • Remy Fabrikant, CEO JWT/Fabrikant·
  • Martin Roth, Studio Roth & Maerchy

Shortlist und Nominierte
Der Kategorienpreisträger aus den Nominierten werden an der Eröffnung vom 16. März bekannt gegeben!

ARCHITECTURE
Fotopreis Fischer AG Immobilienmanagement AG (5000 CHF)
Nominierte: Istvan Balogh, Zürich; Beat Bühler, Zürich; Andrea Helbling, Zürich
Shortlist: Roger Frei, Zürich; Hannes Henz, Zürich; Bruno Kuster – Lucia Frey, Horw;
Andreas Tschersich, Berlin

EDITORIAL
Fotopreis der SonntagsZeitung (5000 CHF)
Nominierte: Thomas Kern, Möriken; Simon Tanner, Zürich; Anita Vozza, Magglingen
Shortlist: Aruna Canevascini, Bruzella

FASHION
Nominierte: Dan Cermak, Zürich; Lorenz Cugini, Zürich; Joan Minder, Zürich

FINE ART
Nominierte: Hans Hofmann, Bern; Rahel Krabichler, Köniz; Jessica Wolfelsperger, Basel
Shortlist: Roberto Carbone, Zürich; Corinne Futterlieb, Bern; Florian Luthi, Lausanne;
Graeme Williams, Johannesburg

FREE
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg (5000 CHF)
Nominierte: Kreiliger Jaromir, Castrisch; Mali Lazell, Zürich; Alma Cecilia Suarez, Marly (FR)
Shortlist: Peter Gartmann, Münchenstein; Sava Hlavacek, Zürich

REPORTAGE
Fotopreis der Tages-Anzeiger (5000 CHF)
Nominierte: Roshan Adhihetty, Zürich; Christian Bobst, Zürich; Scott Typaldos, Lausanne
Shortlist: Flurin Bertschinger, Zürich; Christian Lutz, Châtelaine; Beat Mumenthaler,
Steffisburg; Roland Schmid, Basel

WERBUNG
Nominierte: Diego Alborghetti, Zürich Dan Cermak, Zürich; Michael Egloff, Zürich

Weitere Preise & Benefits

  • Erlass der Einschreibegebühr zum ADC-Award
  • Die besten drei Arbeiten in den Kategorien Fashion und Werbung nehmen an der ADC-Jurierung teil – ohne Einschreibegebühr!
  • Veröffentlichung aller eingereichten Arbeiten in der Bild- & Recherchedatenbank www.swissphotocollection.ch

Photobastei – Swiss Photo Award

Swiss Photo Award – vfg.selection
17 Mar – 16 Apr 2017
Thu 16 Mar 18:00

Photobastei www.photobastei.ch

Opening & Award Night: Donnerstag, 16. März, 18 Uhr

© Christian Bobst,

Der Swiss Photo Award – vfg.selection lädt erneut zum grossen Fest der besten Schweizer Fotografie. Die Gewinner der Kategorienpreise in der Höhe von je 5000 CHF werden an der Opening Night in der Zürcher Photobastei bekannt gegeben.

Die internationale Jury hat am 29. Januar in Zürich aus einer Shortlist von 36 Arbeiten die 21 Besten und die Kategoriensieger gekürt. Wir freuen uns auf die Vergabe der Titel beste Schweizer Fotografie in den Kategorien Architektur, Editorial, Reportage, Fine Art, Free, Fashion und Werbung.

Vom 10. bis 26. Juni werden auch alle anderen Arbeiten der letzten Juryrunde gezeigt. Dies erlaubt den Besuchern, sich eine eigene Meinung zum Entscheid der Jury zu bilden.

Weitere Informationen: www.swissphotoaward.ch
Die Nominierten:
Architektur
Fotopreis der Fischer AG Immobilienmanagement (5000 CHF)
Die Nominierten: Istvan Balogh, Zürich; Beat Bühler, Zürich; Andrea Helbling, Zürich
Shortlist: Roger Frei, Zürich; Hannes Henz, Zürich; Bruno Kuster – Lucia Frey, Horw; Andreas Tschersich, Berlin
Editorial
Fotopreis der SonntagsZeitung (5000 CHF)
Die Nominierten: Thomas Kern, Möriken; Simon Tanner, Zürich; Anita Vozza, Magglingen
Shortlist: Aruna Canevascini, Bruzella
Fashion
Fashion Fotopreis (5000 CHF)
Die Nominierten: Dan Cermak, Zürich; Lorenz Cugini, Zürich; Joan Minder, Zürich
Fine Art
Fotopreis von Leica Camera AG (5000 CHF)
Die Nominierten: Hans Hofmann, Bern; Rahel Krabichler, Köniz; Jessica Wolfelsperger, Basel
Shortlist: Roberto Carbone, Zürich; Corinne Futterlieb, Bern; Florian Luthi, Lausanne; Graeme Williams, Johannesburg
Free
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg (5000 CHF)
Die Nominierten: Jaromir Kreiliger, Castrisch; Mali Lazell, Zürich; Alma Cecilia Suarez, Marly (FR)
Shortlist: Peter Gartmann, Münchenstein; Sava Hlavacek, Zürich
Reportage
Fotopreis des Tages-Anzeiger (5000 CHF)
Die Nominierten: Roshan Adhihetty, Zürich; Christian Bobst, Zürich; Scott Typaldos, Lausanne
Shortlist: Flurin Bertschinger, Zürich; Christian Lutz, Châtelaine; Beat Mumenthaler, Steffisburg; Roland Schmid, Basel
Werbung
Fotopreis Werbefotografie (5000 CHF)
Die Nominierten: Diego Alborghetti, Zürich; Dan Cermak, Zürich; Michael Egloff, Zürich

Photobastei
Sihlquai 125
8005 Zürich
www.photobastei.ch
Tue+Wed 12-21, Thu-Sat 12-24, Sun 12-18

EPEA 03 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE

EPEA 03 − EUROPEAN
PHOTO EXHIBITION AWARD
SHIFTING BOUNDARIES
3. MÄRZ − 1. MAI 2017 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE
www.deichtorhallen.de

Vom 3. März bis 1. Mai 2017 zeigt das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die fotografischen Essays von zwölf herausragenden jungen europäischen Fotografinnen und Fotografen zum Thema »Shifting Boundaries«. Die Künstler sind ausgewählte Teilnehmer der dritten Runde des European Photo Exhibition Award (epea), einem Gemeinschaftsprojekt der Körber-Stiftung mit drei weiteren europäischen Stiftungen. Die Fotografen kommen aus neun europäischen Ländern. Aus dem deutschsprachigen Raum nehmen Jakob Ganslmeier aus Bielefeld, Robin Hinsch aus Hamburg sowie die in Wien lebende Fotografin Christina Werner an dem Projekt teil. Das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg und die Körber-Stiftung bieten ein Begleitprogramm zur Ausstellung an.

Marie Hald: The Girls from Malawa, 2015 © Marie Hald

Grenzen erfahren, erkennen und aktiv oder passiv mit ihnen umgehen – das ist ein Phänomen, das nicht nur gegenwärtig die Situation in Europa kennzeichnet. Wie kann man sich der europäischen Geschichte nähern und die ständigen und komplexen Veränderungen in Europa begreifen? Das Thema »Shifting Boundaries« nimmt Bezug auf diese Trennungs- bzw. Teilungslinien und fordert dazu auf, unseren Blick sowohl auf geographische, sozio-kulturelle als auch auf psychologische Schranken zu richten. In ihren Essays thematisieren die Fotografen historische und aktuelle Grenzverschiebungen und urbane Veränderungen und setzen sich mit Wahrnehmungsprozessen und Digitalisierung auseinander.

Margarida Gouveia: The Mirror Game 1 © Margarida Gouveia © Robin Hinsch

Neben Ganslmeier, Hinsch und Werner nehmen folgende Fotografen an epea 03 teil:
Arianna Arcara und Pierfrancesco Celada aus Italien
Marthe Aune Eriksen und Eivind H. Natvig aus Norwegen
Margarida Gouveia aus Portugal
Marie Hald aus Dänemark
Dominic Hawgood aus Großbritannien
Ildikó Péter aus Ungarn
Marie Sommer aus Frankreich

Ausgewählt wurden die Fotografen von Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, dem norwegischen Fotografen Rune Eraker, dem Soziologen und Kurator Sérgio Mah aus Portugal sowie dem künstlerischen Leiter des italienischen Photolux Festivals in Lucca, Enrico Stefanelli. Die vier Kuratoren haben die Fotografen bei der Erarbeitung ihrer fotografischen Kommentare begleitet.

Jakob Ganslmeier: Lovely Planet Poland, 2015 © Jakob Ganslmeier

Die Präsentation im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg ist die dritte Station der europäischen Wanderausstellung, die über Paris und Lucca nach Hamburg führt und in Oslo ihren Abschluss findet.

ÜBER DEN EUROPEAN PHOTO EXHIBITION AWARD (epea)

Der European Photo Exhibition Award ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Körber-Stiftung und der Stiftungen Fondazione Banca del Monte di Lucca (Italien), Fundação Calouste Gulbenkian (Portugal) und Fritt Ord (Norwegen). Ziel von epea ist, die verschiedenen Sichtweisen herausragender junger europäischer Fotografen auf gesellschaftlich relevante Themen zu präsentieren und einen innereuropäischen Dialog anzuregen. Die vergangenen zwei Ausgaben des European Photo Exhibition Award zu den Themen »European Identities« und »The New Social« zogen mehr als 175.000 Besucher in vier Städten an.

Weitere Informationen zum Projekt www.epeaphoto.org

ERÖFFNUNG

Am Donnerstag, 2. März 2017 um 19 Uhr im Haus der Photographie der Deichtorhallen. Es sprechen Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen), Anja Paehlke (Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung) und Ingo Taubhorn (Kurator Haus der Photographie).

Watched! – C/O BERLIN

Watched! Surveillance, Art & Photography
Überwachung & Fotografie
Eröffnung Freitag: 17. Februar 2017 um 19 Uhr.

Adam Broomberg & Oliver Chanarin » Viktoria Binschtok » James Bridle » Paolo Cirio » Hassan Elahi » Jill Magid » Trevor Paglen » Julian Röder » Ann-Sofi Sidén » Hito Steyerl » Ai Weiwei » & others

C/O Berlin

www.co-berlin.org

Adam Broomberg & Oliver Chanarin: The Painter‘s Wife, 2013, from Spirit is a Bone © Adam Broomberg & Oliver Chanari

 

Ausstellung: 18. Februar bis 23. April 2017
Eröffnung: Freitag, 17. Februar, 19 Uhr

Überwachung total? Videokameras in Banken, Kaufhäusern und an öffentlichen Plätzen, von Algorithmen gesteuerte Werbung und persistente Cookies im Internet, staatliche Vorratsdatenspeicherung und private Cloud-Speicherdienste – im Alltag sind permanente Beobachtung und Data Sharing heute selbstverständlich. Tagtäglich nutzen wir Dienste wie Google Maps, schauen uns Live-Streams an und begeistern uns über Health-Apps und ungeahnte Möglichkeiten der Selbstkontrolle. Wir verfolgen unsere Freunde und wildfremde Menschen auf Facebook, Twitter und Instagram und werden selbst kontinuierlich getrackt. Wir pro tieren von den neuen digitalen Techniken und Angeboten und sind dafür bereit, unser Privatleben immer öffentlicher werden zu lassen. Überwachung und Big Data sind längst zu einem großen gesellschaftlichen Thema geworden.

Überwachung beschränkt sich heute nicht auf visuelle Kontrolle, dennoch muss das fotografische Moment thematisiert werden, um zu verstehen, wie Überwachung funktioniert. Unsere gesamte Existenz wird aktuell in nie dagewesenem Maße fotografiert und visualisiert. Das wirft neue Fragen nach freiwilliger und unfreiwilliger Sichtbarkeit auf, aber auch fotohistorische Fragen nach dem Beobachten und beobachtet werden. In der Ausstellung Watched! Surveillance Art & Photography werden die komplexen Zusammenhänge moderner Überwachung daher mit einem besonderen Augenmerk auf die Fotogra e und visuelle Medien beleuchtet. Von staatlich und behördlich genutzten Technologien bis hin zu alltäglichen Überwachungs- praktiken, die vor allem in den sozialen Medien zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden sind. Die Frage ist: Wie können zeitgenössische Kunst und Medientheorie zu einem besseren Verständnis unserer modernen Überwachungsgesellschaft beitragen?

Die Arbeiten von rund 20 internationalen Künstlern in der Berliner Ausstellung zeigen unterschiedliche Kommentare und Reaktionen auf eben diese Frage. Dabei werden sowohl junge aufstrebende künstlerische Positionen wie zum Beispiel von Julian Röder, Viktoria Binschtok oder Esther Hovers mit international anerkannten Positionen von Hito Steyerl, Trevor Paglen, Jill Magid, Hasan Elahi, Paolo Cirio, Adam Broomberg & Oliver Chanarin, James Bridle oder Ai Wei Wei kombiniert, um ein möglichst großes Spektrum der Herangehensweisen aufzuzeigen. Die Künstler bedienen sich Techniken wie Videoüberwachung, Gesichtserkennung, Google Street View, digitaler Selbstvermessung und virtueller Animation. Sie hinterfragen das Bedürfnis nach Sicherheit, das als Argument für eine zunehmende Überwachung dient und dabei oftmals Aspekte wie diskriminierende Kontrolle oder Kriminalisierung außen vor lässt. Der Betrachter ist eingeladen, darüber nachzudenken, wie wir in einer Gesellschaft mit vielfältigen Überwachungsnetzwerken leben können, ohne zu jenen Ungleichheiten beizutragen, die Überwachung schafft.

Julian Röder: High Performance Camera - MX 15 and Frequency Modulated Continuous Wave Radar, 2013 from Mission and Task 2012-13 © Julian Röder

 

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Hasselblad Foundation, der Valand Academy, der Kunsthal Aarhus und C/O Berlin. Sie wurde kuratiert von Louise Wolthers und Dragana Vujanovic (Hasselblad Foundation), Niclas &Öuml;stlind (Valand Academy) sowie Ann-Christin Bertrand (C/O Berlin). Sie ist Teil eines von der Hasselblad Foundation initiierten Projekts zu Überwachung, Kunst und Fotografie in Europa nach der Jahrhundertwende.

Die begleitende Publikation, erschienen in der Verlagsbuchhandlung Walther König, enthält Kunstwerke von vierzig Künstlern, daneben Aufsätze von zahlreichen Wissenschaftlern und wurde erst im November vom Time Magazine in der Kategorie “Best Photobooks of 2016″ ausgezeichnet. Watched! Surveillance Art & Photography, 2016, 296 Seiten, 38 Euro.

Die Realisierung der Ausstellung in Berlin wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Im Rahmen ihrer häuserübergreifenden Kooperation präsentieren C/O Berlin und das Museum für Fotografie ab Februar 2017 drei inhaltlich aufeinander abgestimmte Ausstellungen zum Thema Überwachung und Fotografie mit aktuellen und historischen künstlerischen Positionen.

Duesseldorf Photo Weekend 2017

Das Duesseldorf Photo Weekend eröffnet traditionell im NRW-Forum Düsseldorf.
Mit der Vernissage am Donnerstag, dem 2. Februar 2017, präsentiert das Forum
gleich drei Ausstellungen: Peter Lindbergh » / Garry Winogrand » : Women on Street,
Thomas Mailaender » The Fun Archiveund Perfect Storm, eine Ausstellung des
Portfolio Reviews.

Zur sechsten Edition des Duesseldorf Photo Weekend, 3. bis 5. Februar 2017, präsentieren mehr als 70 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume ein vielseitiges Programm zum Medium der Fotografie. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht von der klassischen Fotografie bis hin zu aktuellen Tendenzen mit den Neuen Medien. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre ist das Duesseldorf Photo Weekend zu einem beliebten Bestandteil der Kunst- und Kulturszene Düsseldorfs geworden und erfährt auch international große Wertschätzung. Viele der Ausstellungen sind nach dem Eröffnungswochenende noch mehrere Wochen in den Galerien und Instituten zu sehen.

Grand Opening im NRW-Forum Düsseldorf:
Donnerstag, 2. Februar 2017, 19.00 Uhr

Andrea Robbins & Max Becher » Stefan Arand » Laurenz Berges » Ralf Brueck » Jean-Gil Chodziesner-Bonne » Mark Dorf » Sabine Dusend » Jan Paul Evers » Alex Grein » Nicole Hollburg » Rainer Junghanns » Klaus-Michael Köhler » Rene Kersting » Erika Kiffl » Peter Lindbergh » Oliver Look » Markus Luigs » Chema Madoz » Thomas Mailaender » Michael Marton » Katharina Mayer » Will McBride » Klaus Mettig » Duane Michals » Martin Mueller » Angelo Novi » Fabrizio Plessi » Claudia Rogge » Joerg Schanze » Marcus Schwier » Katharina Sieverding » Kathrin Sonntag » Lucia Sotnikova » Fred Stein » Hito Steyerl » Kanjo Také » Takakazu Takeuchi » Garry Winogrand » Lothar Wolleh » Xiao Xiao » 

Öffnungszeiten der Teilnehmer während des Duesseldorf Photo Weekends:
Freitag, 3. Februar, 18.00 – 21.00 Uhr (gemeinsame Eröffnung)
Samstag, 4. Februar, 12.00 – 20.00 Uhr
Sonntag, 5. Februar, 12.00 – 18.00 Uhr


Portfolio Review 2017:
Samstag, 4. Februar, 11.00 – 19.00 Uhr
www.portfolio-review.de
Alle weiteren Teilnehmer und Informationen zum Programm finden Sie
auf der Homepage

Berlin – Willy-Brandt-Haus

Sie fotografierte Man Ray und Andy Warhol, Joseph Beuys und Christo – morgens um fünf Uhr beim Aufbau seines steil empor ragenden documenta-Ballons, Blinky Palermo und Hanne Darboven im Dialog mit ihrem Werk. Henry Moore posierte 1968 neben seiner Skulptur vor Mies van der Rohes neu eröffneter Nationalgalerie in Berlin. Sigmar Polke nahm Anlauf für einen Luftsprung. Gerhard Richter und Angelika Platen fotografierten sich wechselseitig im Atelier des Künstlers.

Angelika Platen
“Künstlern auf der Spur”
Portraits 1968-2008
Ausstellung: 26. Januar bis 5. März 2017
Eröffnung: Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr
Begrüßung Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner: Krist Gruijthuijsen (Direktor KunstWerke Berlin), Michael Schultz (Galerist, Berlin)

Die Fotografin Angelika Platen ist anwesend.

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Stresemannstr. 28 10963 Berlin www.fkwbh.de

Andy Warhol, Hamburg, 1972 © Angelika Platen / bpk

Angelika Platen porträtiert seit einem halben Jahrhundert Künstler. Das Abenteuer begann in den sechziger Jahren auf den ersten Kunstmessen und der vierten Kasseler documenta (1968). Mit ihrer Nikkormat-Kamera fotografierte sie auf so gut wie allen wichtigen Ausstellungen, in Ateliers und Galerien und während der damals so beliebten Happenings. Sie nahm im wahrsten Sinne des Wortes “Kontakt auf” mit mehr als 300 zeitgenössischen Künstlern. Ihre Porträts verdichten sich zu einem Panorama der zeitgenössischen Kunstszene und wurden in Zeitungen und Magazinen veröffentlicht.

Angelika Platen und Sigmar Polke, Düsseldorf, 1971 © Angelika Platen / bpk

Ihr zweites fotografisches Abenteuer begann Jahrzehnte später in Berlin. Angelika Platen blickt vergleichend auf die inzwischen älter gewordenen Künstler: Gotthard Graubner, bärtig und mit Hut; Hanne Darboven, von Krankheit gezeichnet. Und sie setzt ihre Reihe “Platen Artists” analog und schwarz-weiß im klassischen Stil fort und nimmt Kontakt auf mit einer neuen Generation von Künstlern im Aufbruch und auf der Höhe ihres Erfolgs: Christian Boltanski, Anton Corbijn, Jeff Koons, Julian Rosefeldt u.v.m.

Nach Veröffentlichung ihrer Fotobücher bei der Edition Stemmle und im Verlag Hatje Cantz folgten Museumsausstellungen im In- und Ausland. Über 2.000 Aufnahmen befinden sich im Archiv der Bildagentur bpk, Preußischer Kulturbesitz. Angelika Platen lebt und arbeitet in Berlin und Cannes. Die Ausstellung wurde kuratiert von Gisela Kayser und Angelika Platen.

Hanne Darboven, Düsseldorf, 1968 © Angelika Platen / bpk

Parallel wird die Ausstellung Angelika Platen. dialog. digital. analog. in der Galerie Michael Schultz, Berlin, gezeigt. Eröffnung am 27.01.2017

DZ BANK Kunstsammlung

 Loredana Nemes, Werner, aus der Serie: Nadelstreifen, 2016

Eröffnung am 26. Januar um 17:00 Uhr im SCHAUFENSTER der DZ BANK Kunstsammlung

 

BEGRÜSSUNG:
Hans-Bernd Wolberg, stv. Vorstandsvorsitzender DZ BANK AG

EINFÜHRUNG:
Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung
Moritz Kaestner, Teilnehmer des Kunstprojektes

ORT:
SCHAUFENSTER,  DZ BANK Kunstsammlung, Platz der Republik, 60265 Frankfurt
Eingang: Cityhaus II

Bitte melden Die sich zur Ausstellungseröffnung an unter:
https://www.events.dzbank.de/schaufenster/online-anmeldung

Loredana Nemes, Künstlerin der DZ BANK Kunstsammlung, hat aus eigener Initiative in 2016 gemeinsam mit 70 Mitarbeitern der DZ BANK ein Kunstprojekt verwirklicht. Die entstandene Serie »Nadelstreifen« wird ab dem 27.01.2017 im SCHAUFENSTER der DZ BANK Kunstsammlung im Eingangsbereich des Cityhaus II am Platz der Republik präsentiert.

Sie zeigt Banker, die ihre Anzugjacke von innen nach außen kehren, so dass der Futterstoff sichtbar wird. So wird das, was normalerweise versteckt ist, an die Oberfläche befördert. Das lässt sich analog auf die abgelichteten Personen beziehen: Durch das Umkehren der Sakkos und der ihnen zumeist instinktiv zugeordneten Attribute werden verborgenen Seiten sichtbar und ins Bild gerückt. Loredana Nemes zeigt dabei ein tiefes Interesse am Menschlichen. Sie befragt die Personen vor der Kamera nach ihrem Sein, ihren Interessen, ihren Erfahrungen, ihren Gefühlen. Und das aus purer Neugier und Anteilnahme an den Personen, denen sie hier begegnet.

Es sind Fragen über das Leben, danach, welche Spuren es beim Einzelnen hinterlassen hat und wie es sich ihm zu erkennen gibt. Fragen, die manchmal nicht leicht zu ertragen sind, weil eben das Leben nicht en passant  zu erledigen ist. Es bedarf großer Konzentration von beiden Seiten und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Auch auf die Gefahr hin, mit Erfahrungen oder Gefühlen konfrontiert zu werden, die einem nicht immer gelegen kommen. Was diese Begegnungen jedoch vermitteln, ist ein Erlebnis von tiefer Lebendigkeit. Von Gegenwärtigkeit. Von Zeit. Von einem Augenblick im Leben, der einen Unterschied zurücklässt.

Aus der insgesamt 30-teiligen Serie wurden für die DZ BANK Kunstsammlung 27 Arbeiten erworben.

Laufzeit der Ausstellung ist bis Sommer 2017.

An folgenden Terminen finden öffentliche Führungen statt.
Mittwoch, 1. Februar 2017 um 17:30 Uhr
Mittwoch, 1. März 2017 um 17:30 Uhr
Mittwoch, 5. April 2017 um 17:30 Uhr

ROBERT MORAT GALERIE

Henrik Spohler “In Between”
Exhibition: 21 January to 11 March, 2017

Opening: Friday, 20 January, 7 pm

ROBERT MORAT GALERIE LINIENSTR. 107 10115 BERLIN WWW.ROBERTMORAT.DE

Henrik Spohler: "Containerterminal, Hamburg, Deutschland" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohker: "Autoverladung im Hafen von Emden, Deutschland" aus der Serie "In Between"

After “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) and “The Third Day” (2013), Henrik Spohler’s new photographic project “In Between” is the fourth part of a series on modern traffic of data and goods.

Henrik Spohker: "Lagerhalle in Vilarreal Spanien" aus der Serie "In Between"

“In essence”, says Spohler in conversation with author and curator Peter Lindhorst on the occasion of the presentation of the work during the last Triennial of Photography in Hamburg, “it is about the almost absurd omnipresence of goods – as a sign of globalization. If you order a pair of slippers online today, you will find them on your doorstep tomorrow, no matter whether they were made in Taiwan or South Tyrol. Goods, raw material and industrial products are available almost everywhere and at any time. World-wide logistics have become the backbone of business. The project investigates places of transit. Interfaces of logistics such as ports and freight airports or facilities that have formed along trade routes. Areas corresponding only to economic needs, void of any reference to place, continent or country. The photographs show the backside of industrial production and economic activity, seemingly fictional images of nameless places.”

Henrik Spohler, born 1965, studied at Folkwang School in Essen, has been working as a freelance photographer in Hamburg since 1993 and teaches as a professor at the Berlin School of Technology and Economics. Spohler’s work is found in important collections, both public and private. The book to the series “In Between” has been published by Hartmann project.

Henrik Spohker: "Lagerung von leeren Containern, Bilbao, Spanien" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohler
“In Between”

Ausstellung: 21. Januar bis 11. März 2017
Eröffnung: Freitag, 20. Januar, 19 Uhr

Nach “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) und “The Third Day” (2013) versteht sich Henrik Spohlers neues fotografisches Projekt “In Between” als der vierte Teil einer Serie zum modernen Daten- und Warenverkehr.

“Im Grunde”, so Spohler im Gespräch mit dem Autoren und Kurator Peter Lindhorst anlässlich der Präsentation der Arbeit während der letzten Triennale der Fotografie in Hamburg, ”geht es um die fast schon absurde Omnipräsenz von Waren – als ein Zeichen der Globalisierung. Wer heute online ein Paar Pantoffeln bestellt, findet sie bereits morgen vor der eigenen Haustür. Egal, ob sie in Taiwan oder Südtirol hergestellt wurden. Waren, Rohstoffe und Industriegüter sind nahezu überall und zu jeder Zeit verfügbar. Die weltumspannende Logistik ist zum Rückrat von Wirtschaft geworden. Das Projekt untersucht Orte des Transits. Schnittstellen der Logistik wie Häfen und Frachtflughäfen, oder Anlagen und Areale, die sich entlang von Handelswegen gebildet haben. Gebiete, die nur dem wirtschaftlichen Funktionieren entsprechen. Orte, die isoliert betrachtet keinen Hinweis auf Länder oder Kontinente geben. Die Fotografien zeigen die Rückseiten industrieller Produktion und wirtschaftlichen Handelns. Es entstehen fiktional anmutende Motive von namenlosen Orten.”

Henrik Spohler, Jahrgang 1965, studierte an der Folkwang Schule in Essen, arbeitet seit 1994 als freier Fotograf in Hamburg und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Spohlers vielfach ausgezeichnete Arbeiten finden sich in wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen. Das Buch zur Serie “In Between” ist bei Hartmann projects erschienen.

 

Henrik Spohker: "Zufahrt zum Containerterminal, Insel Yangshan, China" aus der Serie "In Between"