brand eins Ausgabe 06/2017 – Schwerpunkt Umsonst

 

Nicolai Goschin

Pitch dich selbst!

Wer kreativ arbeitet, gilt in den Augen vieler Auftraggeber als ehrenamtlicher Helfer. Für den Agenturchef Nicolai Goschin ist jetzt Zahltag.

Protokoll: Harald Willenbrock
Foto: Schmott

„Pay peanuts and you get monkeys.“ 

David Ogilvy (1911 – 1999), Werbelegende

 

• „Ich arbeite gern in einer Branche, die für mich die beste der Welt ist. Genau deshalb bin ich so entsetzt: Wenn ich mir ansehe, in welcher Schräglage man als sogenannter Kreativer heute permanent unterwegs ist, muss ich kotzen. Und zwar so richtig.

Was ist denn los, dass jeder denkt, Kreation wäre ein Süßigkeitenladen, in dem sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann? Naschen, probieren, mitnehmen, Hauptsache, nicht bezahlen? Doch zunächst mal ein paar Schritte zurück zu jenem Novembertag, als ich die Briefing-Mail eines großen deutschen Unternehmens lese, dessen Marken wir jeden Tag im Discounter sehen und das uns als Agentur zum Pitch eingeladen hat. Erst wird mir warm ums Herz – und dann, allmählich, sehr kalt.

Einmal alles. Bitte für nichts

Dort steht, dass man an dem ersten Termin – zu dem natürlich diverse Agenturen eingeladen werden – etwas sehen möchte. Kennen wir. Gefordert wird die Analyse sämtlicher digitaler Kommunikationsmaßnahmen, also Websites, Microsites, Social-Media-Kanäle, Newsletter und vieles mehr. Man wolle aber nicht nur eine Analyse sehen, sondern gleich auch die Optimierungspotenziale ausgearbeitet bekommen. Darüber hinaus sollen relevante technische Trends vorgestellt werden. Und eine Wettbewerbsanalyse wäre auch schön, gern in Bezug auf die gesamte Kommunikation der Mitbewerber.

Also nix da mit ,Pitcht uns mal schnell ‘ne smarte Idee‘. Mit sehr viel gutem Willen kann man das ja irgendwie verstehen: Der Auftraggeber will wissen, was die Agentur draufhat, ob die nur Pixel schubsen können oder auch Strategie. Ich heirate ja auch nicht ohne ein paar Dates vorher und kaufe kein Auto ohne Probefahrt.

Bezahlt wird für den Pitch keinen Cent, mit einem Seufzen könnte man das Ganze unter Akquisekosten verbuchen. Von nix kommt auch nix, könnte man sagen. Wäre da nicht dieser kleine und hässliche Absatz im Briefing. Dort steht ohne Wenn und Aber, dass sämtliche Rechte an den vorgestellten Ideen und Ausführungen (die die Agentur auf eigene Kosten zu erarbeiten hat) dem Auftraggeber übertragen werden. Unentgeltlich. Auch dann, wenn eine andere Agentur den Zuschlag erhält. Na ja, ich lese weiter, vielleicht klingt es nur schlimm. Oh, Moment, es kommt noch schlimmer. Die Rechte an der Arbeit werden nicht nur vollständig übertragen, wir sollen auch noch explizit zustimmen, dass unsere Arbeit von Dritten genutzt, verändert und veröffentlicht werden darf! Was um Gottes willen ist in der Kreativbranche eigentlich schiefgelaufen?

Design? Kann doch jeder

Vielleicht liegt es an den niedrigen Einstiegshürden. Hardware- und Serverkosten werden rasend billiger. Statt teurer Software-Lizenzen bucht man heute ein Creative-Cloud-Modell für 29 Euro im Monat und greift zu fertigen Templates aus dem Netz, statt Lösungen selbst zu gestalten.

Ist ja erst mal nichts Anrüchiges. Führt aber dazu, dass jeder, der in der Schule mal Informatik hatte, sich heute für einen Webdesigner hält. Auch texten, fotografieren und gestalten kann gefühlt jeder irgendwie. Das gilt auf Anbieter- wie auf Kundenseite. Also wird munter herumgestaltet und verschlimmbessert, bis am Ende irgendeine lauwarme Konsenslösung steht. Und beim Kunden das Gefühl bleibt: Hab’ ich doch eigentlich selbst gemacht, so schwer war’s ja nicht, das dürfte nicht viel kosten.

Was für ein Bullshit. Gute Agenturen entwickeln Ideen, Konzepte, Lösungen, von denen andere nur träumen. Und die entstehen nicht zwischen Ausschlafen, Katzenvideo und Chai Latte. Auch wenn das viele glauben. Wie oft habe ich das schon gehört: ,Die Fotos für die Corporate-Website? Machen wir schnell selbst, habe mir für den letzten Urlaub eine Digi-Cam gekauft‘. Wer käme denn in anderen Branchen auf so eine Idee? Ich sage auch nicht zum Klempner: ,Kein Problem, die Heizung repariere ich selbst, ‘ne Rohrzange hab’ ich schließlich auch.‘

Jeder Schreiner würde sich weigern, das vierte Tischbein auf die Oberseite des Tisches zu schrauben, nur weil sein Kunde das verlangt. Aber bei Kreativen gehört das gemeinsame Rumgemurkse zum Alltag. Wie oft haben wir das schon gehört: ,Können Sie uns drei bis fünf Entwürfe liefern? Wir stellen uns dann einfach was zusammen.‘

Ja, könnten wir. Machen wir aber nicht. Kreation und Konzept sind kein Baukasten, wir sind hier nicht im Legoland. Wir liefern genau die eine Lösung ab, die nach bestem Wissen und professioneller Erfahrung die geeignete ist. Falls es der Kunde wünscht, korrigieren wir selbstverständlich gern. Aber den zweit- und drittbesten Entwurf lassen wir genauso zu Hause wie die zig Lösungen, die wir auf dem Weg zur besten ausprobiert und aus gutem Grund verworfen haben.

Üblich ist das nicht. Üblich ist es, ein paar mittelmäßige Alternativen mit in die Abschlusspräsentation zu packen, zum ,Abschuss‘. Entscheidet sich der Kunde dann für die drittbeste Lösung, ist er halt selbst schuld. Mal abgesehen davon, dass er die Irrwege und Fehlversuche am Ende mitbezahlt. Denn irgendwie müssen Agenturen das Honorar, das man ihnen nach Kräften vorenthält und wegverhandelt hat, wieder reinholen.

Dabei ließe sich durch ein vernünftiges Auftraggeber-Agentur-Verhältnis einiges sparen. Es müsste zum Beispiel nur jemand die Eier haben, dem Kunden zu sagen, dass sein zigster Änderungswunsch die Lösung nicht besser macht. Dass die von der Frau des stellvertretenden Marketingleiters vorgeschlagene Variante am Ende sowieso nicht umgesetzt wird, aber erst einmal allseits zu hektischer Betriebsamkeit führt.

Typischerweise werden die Folgen der Inkonsequenz über die Nahrungskette nach unten gereicht. Am Ende schwitzt irgendein Praktikant oder schlecht bezahlter Freelancer übers Wochenende am Agenturschreibtisch, damit am Montagmorgen in der Präsentation alles so aussieht, wie es sich der Kunde am Freitagnachmittag noch überlegt hat.

In der Agentur brennt noch Licht

Auch ich habe eine klassische Studium-Praktikum-Agenturkarriere hinter mir. Meine E-Mail-Adresse lautete „Praktikant6@soundsoagentur.com“, so austauschbar war ich. Ich war Teil des breiten Kreativproletarier-Fundaments, auf dem dieses Agentur-Kalkulationsmodell ruht. Am Anfang klingt die Bezahlung auch ganz gut. Wenn ich als Student nebenbei meine ersten freien Jobs gemacht habe, fühlte ich mich wie ein König. 20 Euro pro Stunde – was brauchte ich mehr?

So dachte ich. So denken viele. Eines Tages aber poppen Themen wie Rentenversicherung, Einkommensteuer, Krankenversicherung und Krankheitstage auf, vielleicht sogar Kinder, Familie und Wohnung. Dann sind 20 Euro plötzlich verdammt wenig. Wer für weniger als 35 Euro pro Stunde arbeitet, lügt sich selbst in die Tasche.

Doch wer einmal zu Dumping-Preisen gestartet ist, kommt da kaum noch raus. Auf Flatrate-Niveau bilden sich aber keine dauerhaften Partnerschaften. Die brauchen Agentur und Kunde jedoch, um effizient miteinander arbeiten zu können.

Mein Erweckungserlebnis hatte ich bei der Weihnachtsfeier eines Kunden, zu der man uns als Agentur angefragt hatte. Leider hatten die Organisatoren bei den Vorbereitungen einiges vergessen, also kam unsere Auftraggeberin hektisch auf uns zu und meinte, wir könnten doch schnell mal Indoor-Kamine, Mehrfachsteckdosen und Ähnliches besorgen. Aber bitte subito, schließlich solle die Sause bald steigen. Als ich freundlich anmerkte, dafür seien doch nicht wir als Digitalagentur, sondern vermutlich eher ihre Eventagentur zuständig, starrte sie mich an, als hätte ich ihr gerade von einer Verzehnfachung unseres Honorars erzählt. In diesem Moment wurde mir klar, dass wir ein anderes Selbstverständnis brauchen. Dass wir lernen müssen, Nein zu sagen. Heute würde ich sagen, es war eine der wichtigsten Erkenntnisse meines bisherigen Berufslebens.

Wir haben uns dann von ein paar Kunden und Geschäftsfeldern getrennt. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir wirklich gut können und alles Halbgute sein gelassen. Außerdem haben wir uns ein paar Grundsätze verordnet. Es sind nur ein paar einfache Regeln, aber sie verändern die Zusammenarbeit mit Kunden entscheidend.

Erstens: Unsere Preise verhandeln wir nicht. Die Qualität unserer Leistung ist schließlich auch nicht verhandelbar. Zweitens: An Pitches beteiligen wir uns nur, wenn sie vernünftig honoriert werden. Agenturen, die zu erniedrigenden Bedingungen pitchen, werden erfahrungsgemäß selten zu langjährigen Partnern. Drittens: Wir möchten bei Pitches die Größenordnung des Budgets wissen und erfahren, gegen wen wir antreten. Gegen 19 x-beliebige Konkurrenten anzutreten ist wie Lotto-Spielen, nur frustrierender.

Wir verlieren Aufträge. Zum Glück

Unsere Grundsätze haben uns viele Pitch-Teilnahmen und sicher einige Aufträge gekostet. Glücklicherweise haben mein Partner und ich als alleinige Gesellschafter niemanden im Nacken, der uns Quartals- oder Renditeziele vorschreibt. Obwohl wir die mittlerweile durchaus erreichen könnten.

Denn mit der Zeit meldeten sich zusehends Kunden, die uns wegen unserer Kompetenz haben wollten. Heute sind wir, soweit ich das beurteilen kann, nicht weniger profitabel als Wettbewerber, die einfach jeden Job mitnehmen.

Das Markenunternehmen, das uns die dreisten Pitch-Bedingungen unterjubeln wollte, gehört übrigens nicht zu unseren Kunden. Unsere Absage wurde schulterzuckend akzeptiert.“

 

 

Das ADC Festival 2017

Disrupting Deutschland – Creativity beats Technology?!
Müssen Ingenieure bald auch Kreativkonzepte schreiben? Brauchen Art-Direktoren unbedingt einen IT-Background? Hier mehr über das Motto erfahren.

Millerntor-Stadion – Kampnagel Hamburg – Museum der Arbeit
8. bis 21. Mai 2017

Der Countdown läuft: Am 11. Mai zeichnet der ADC in der Hamburger Event-Location Kampnagel die kreativsten Kampagnen des vergangenen Jahres aus. Bevor auf der feierlichen Award-Gala die begehrten Nägel vergeben werden, dreht sich in der Festivalwoche alles um das diesjährige Motto “Disrupting Deutschland – Creativity beats Technology?!” – oder die Frage, wie disruptiv die Ideen „made in Germany“ eigentlich wirklich sind…

mehr : http://www.horizont.netADC-Festival

 

Städel Museum – Ausstellungsfilm

Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse – Ausstellungsfilm

Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich – mit den Studenten und Studentinnen von Bernd und Hilla Becher verbindet sich eine der radikalsten Veränderungen der Kunst unserer Gegenwart: Ihre Werke sind Ausdruck einer selbstbewussten Emanzipation der Fotografie als künstlerisches Medium. Die Ausstellung “Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ widmet sich nun mit 200 Haupt- und Frühwerken dieser bedeutenden Künstlergeneration.

 

Städel Museum _ Die Becher-Klasse

FOTOGRAFIEN 
WERDEN BILDER
27.4.–13.8.2017

Die Becher-Klasse

Mit den Schülern der ersten Becher-Klasse und mehr noch mit ihren Lehrern, Bernd und Hilla Becher, verbindet sich eine der radikalsten Veränderungen der Kunst unserer Gegenwart. Die Ausstellung versammelt rund 200 teils großformatige Hauptwerke, aber auch Frühwerke dieser bedeutenden Künstlerinnen und Künstler.

Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich

ÜBER DIE AUSSTELLUNG

In einer umfassenden Überblicksausstellung widmet sich das Städel Museum der Becher-Klasse und dem mit ihr verbundenen Paradigmenwechsel im Medium der Fotografie. Anhand von rund 200 Fotografien der international renommierten oder wiederzuentdeckenden Künstler Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich geht die Ausstellung der Frage nach, welchen Einfluss Bernd und Hilla Becher auf ihre Studentinnen und Studenten an der Düsseldorfer Kunstakademie ausübten. Was eint bzw. trennt die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern? Gibt es überhaupt so etwas wie eine Becher-Schule oder haben wir es ‚nur’ mit einer Gruppe sehr erfolgreicher Fotografinnen und Fotografen zu tun, die in einem besonders günstigen historischen Moment am ‚richtigen Ort’ studiert haben? Und welchen Einfluss hatten die Künstlerinnen und Künstler auf unseren gegenwärtigen Bildbegriff?
Die Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ nimmt das Werk des Künstlerpaares als Ausgangspunkt, um die radikale Veränderung im Umgang mit dem Medium der Fotografie, die sich ab den 1980er- und vor allem in den 1990er-Jahren in den Arbeiten der Becher-Schüler manifestiert, aufzuzeigen und ihre kunsthistorische Tragweite bis in unsere Gegenwart zu untersuchen. Zu sehen sind großformatige Hauptwerke sowie zentrale Frühwerke der wohl einflussreichsten deutschen Fotografengeneration.

www.staedelmuseum.de

Don’t Blink – Robert Frank

Don’t Blink – Robert Frank (Trailer OmU) Starttermin 13. April 2017

Der in der Schweiz aufgewachsene und seit den 1950ern in New York arbeitende Fotograf Robert Frank hat mit „The Americans“ eines der herausragenden und einflussreichsten Fotobücher zum Leben in den USA vorgelegt, gemeinsam mit Alan Ginsberg die Beatnik-Bewegung vorangetrieben und einen bis heute nicht veröffentlichten Film über die Rolling Stones gedreht („Cocksucker Blues“), zu dem Mick Jagger meinte: „Es ist ein verdammt guter Film. Aber wenn wir ihn jemandem zeigen, ließe man uns nie wieder ins Land.“
Tatsächlich ist die Biografie des Robert Frank verdammt faszinierend, abwechslungsreich und vielseitig – und so ist es durchaus verständlich, dass sich Regisseurin Laura Israel einfach nicht dazu durchringen kann, auch nur eine Facette davon auszulassen. Das Ergebnis: Ihre Dokumentation „Don’t Blink – Robert Frank“ ist ein extrem temporeicher Rundumschlag, bei dem zwar so ziemlich alles…

Die ganze Kritik lesen www.filmstarts.de

 

PETER LINDBERGH – Kunsthalle München

PETER LINDBERGH
FROM FASHION TO REALITY
13. APRIL – 27. AUGUST 2017

Peter Lindbergh ist einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre. Neben seinen ikonischen Fotografien, mit denen Lindbergh das Supermodel-Phänomen der 1990er-Jahre begründete, präsentiert diese multimediale Schau mit rund 220 Objektenauch Filme sowie exklusives, bisher ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids und Kontakt-Abzüge. Die Ausstellung wird von Thierry-Maxime Loriot kuratiert, der in der Kunsthalle München bereits die Mode von Jean Paul Gaultier in Szene setzte.

Mehr auf Arte: Menschliche Realität statt Retusche

http://info.arte.tv/de/menschliche-realitaet-statt-retusche

Steffen Jahn ▬▬ BMW . 1 SERIES . LIMOUSINE . CHINA

Stuttgart based photographer STEFFEN JAHN shoots
the reveal campaign for BMW 1 series / China.
The overall project consisted of 26 images.
Steffen photographed both cars and backplates in
different locations.
Attached find some examples of the work.

▬▬ CREDITS

creative postproduction — GRIT HACKENBERG
photographer — STEFFEN JAHN
client — BMW China
agency — SERVICEPLAN
executive cd — MARTIN GRUENHOFF

SWISS PHOTO AWARD – 2017

19. Swiss Photo Award – vfg.selection
Die Besten der Schweizer Fotografie ausgezeichnet

 

Der Swiss Photo Award – vfg.selection hat  zum grossen Fest der Besten Schweizer Fotografie in die Photobastei in Zürich geladen. Eine interntionale Jury hat die Besten der Schweizer Fotografie unter 525 Arbeiten mit über 4000  Bildern von 490 Fotografen augelobt. Daraus ist die Shortlist der 36 besten Arbeiten mit den 21 Nominierten für die Kategorienpreise entstanden. Die stolzen Gewinner sind: Andrea Helbling, Zürich (Architektur), Anita Vozza, Magglingen (Editorial), Lorenz Cugini, Zürich (Fashion), Jessica Wolfelsperger, Basel (Fine Art), Jaromir Kreiliger, Castrisch (Free), Roshan Adhihetty, Zürich (Reportage) und Diego Alborghetti, Zürich (Werbung).

Bis zum16. April ist die Photobastei die Hochburg der Schweizer Fotografieszene. Sie lädt ein zum Besuch einer erneut beeindruckenden und umfassenden Ausstellung mit aktueller Fotografie «Made in Switzerland», zu Führungen, zu Networking und Austausch.
Die Ausstellung zeigt die 21 besten Arbeiten sowie die 15 Arbeiten der letzten Juryrunde, der sogenannten Shortlist. Dies erlaubt den Besuchern, die Wahl der Jury nachzuvollziehen. Darauf zielt auch das Vermittlungsprogramm ab, welches mit Führungen und mit Videostelen die Argumentation der Jury näherbringen wird.

Die 7 Kategoriensieger erhalten ein Preisgeld von CHF 5000.-. Die Jury argumentiert wie folgt

ARCHITEKTUR- Andrea Helbling, Zürich
Die Arbeit ” Vertreter der Gattung Haus – Häuser und Konglomerate” ist eine Langzeitstudie über Zürcher Häuser aus den 60er und 70er Jahre. Sie zeigt Bauten, die meistens übersehen, als unbedeutend und hässlich empfunden werden. Und doch: Diese Gebäude prägen auf stille, hartnäckige Weise das Stadtbild und das Alltagsleben. Es gelingt der Fotografin zu zeigen, was Architekturfotografie kann, indem sie unseren Blick auf diese Bauten richtet und sie in unser Bewusstsein bringt. Ein Gewinn!

EDITORIAL - Anita Vozza, Magglingen
In ihrer Arbeit “Stumme Zeugen” nimmt sich Anita Vozza die Freiheit, Gegenstände, die sie in einer verlassenen Scheune bei Biel gefunden hat, zu inszenieren. Damit überlagert sie persönliche Geschichte mit der dokumentarischen Geschichte der Gegenstände.Es gelingt ihr so, eine stille, tiefe Arbeit zu gestalten, die die Zeiten der Vergangenheit und der Gegenwart verschränkt.

FASHION - Lorenz Cugini, Zürich
Mit der Arbeit “Ballet des Tapis” inszeniert Lorenz Cugini nicht Mode, sondern Teppiche – und zwar mit den Mitteln der Modefotografie. Die Teppiche tanzen mit den Menschen und werden zu Skulpturen voller Schönheit, Humor und Sinnlichkeit.

FINE ART - Jessica Wolfelsperger, Basel
“Lonely Planet” ist eine sehr offene Arbeit, die mit dem ganzen fotografischen Duktus sehr experimentell umgeht und von welcher man, so Juror Tobia Bezzola, gerne noch mehr sehen würde.

FREE - Jaromir Kreiliger, Castrisch
Amicezia ist ein Langzeitprojekt des Künstlers. Es fängt in Bildern sowohl die Bergwelt Graubündens, wie das Seeleninterieur des Künstlers ein. Die Arbeit hat beide Juroren von Anfang an wegen ihrer Intimität, Offenheit und Atmosphäre angesprochen.

REPORTAGE - Roshan Adhihetty, Zürich
Mit Anleihen aus der Kunst- und Fotografiegeschichte, so der Romantik wie auch der Farbgestaltung von Postkarten aus den 60er und 70er Jahre, erzählt Roshan Adhihetty eine fotografische Geschichte zum Nacktwandern. Voller Humor, ohne ins Lächerliche zu fallen, zeigt er uns bis ins Detail komponierte Bilder einer Welt, die den meisten fremd ist.

WERBUNG - Diego Alborghetti, Zürich
Ausgesuchte Haushaltsartikel aus dem Küchenbereich werden in einer edlen formalen Umsetzung als Mode-Accessoires – in diesem Fall Handtaschen – präsentiert. Die Produkte werden von Models so getragen, wie Frauen ihre Handtaschen oder “Clutches” halten. Die Wahl der Models, das hochwertige Styling, die Qualität der Lichtgebung und die Beschaffenheit der Haut, die an weisses Porzellan erinnert, wiederspiegeln die Bildsprache aus renommierten, internationalen Hochglanz- und Lifestyle-Magazinen.


Der Swiss Photo Award
Der Swiss Photo Award ist einer der renommiertesten und mit einer Gesamtpreissumme von CHF 35’000.- höchstdotierten Fotopreise der Schweiz. Er zeigt Schweizer Fotografie in ihrer ganzen Schaffensbreite in Werbung, Mode, Editorial, Reportage und Kunst. Seit 19 Jahren kürt er jährlich die besten Arbeiten aufgrund ihres hohen handwerklichen und künstlerischen Niveaus.


Weitere Informationen
Die Jury
Die Jury wechselt jedes Jahr. Sie besteht für jede der sieben Kategorien aus zwei Fachpersonen:

Architektur (5’000 CHF)
Fotopreis Fischer AG Immobilienmanagement

  • Meret Ernst, Hochparterre·
  • Georg Aerni, Fotograf

Editorial (5’000 CHF)
Fotopreis SonntagsZeitung

  • Christiane Nill, Studio mc2·
  • Béatrice Mächler, Fotoagentin und Produzentin

Fashion/Beauty/Lifestyle (5’000 CHF)

  • Christa de Carouge, Modedesignerin
  • Jean-Pierre Blanc, Festival für Mode und Photographie Hyères·
  • Monica Pozzi, Photo Director bei Annabelle und Autorin von A Pozzibility

Fine Art (5’000 CHF)
Fotopreis von Leica Cameras

  • Valérie Fougeirol, freie Kuratorin, Paris·
  • Tobia Bezzola, Direktor Museum Folkwang, Essen

Free (5’000 CHF)
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg

  • Valérie Fougeirol, freie Kuratorin, Paris·
  • Tobia Bezzola, Direktor Museum Folkwang, Essen

Reportage (5’000 CHF)
Fotopreis des Tages-Anzeigers     ·

  • Sascha Renner, Kurator·
  • Melody Gygax, Bildredaktorin, Dozentin, Fotochefin der Basler Zeitung

Werbefotografie (5’000 CHF)
Fotopreis von Samsung

  • Remy Fabrikant, CEO JWT/Fabrikant·
  • Martin Roth, Studio Roth & Maerchy

Shortlist und Nominierte
Der Kategorienpreisträger aus den Nominierten werden an der Eröffnung vom 16. März bekannt gegeben!

ARCHITECTURE
Fotopreis Fischer AG Immobilienmanagement AG (5000 CHF)
Nominierte: Istvan Balogh, Zürich; Beat Bühler, Zürich; Andrea Helbling, Zürich
Shortlist: Roger Frei, Zürich; Hannes Henz, Zürich; Bruno Kuster – Lucia Frey, Horw;
Andreas Tschersich, Berlin

EDITORIAL
Fotopreis der SonntagsZeitung (5000 CHF)
Nominierte: Thomas Kern, Möriken; Simon Tanner, Zürich; Anita Vozza, Magglingen
Shortlist: Aruna Canevascini, Bruzella

FASHION
Nominierte: Dan Cermak, Zürich; Lorenz Cugini, Zürich; Joan Minder, Zürich

FINE ART
Nominierte: Hans Hofmann, Bern; Rahel Krabichler, Köniz; Jessica Wolfelsperger, Basel
Shortlist: Roberto Carbone, Zürich; Corinne Futterlieb, Bern; Florian Luthi, Lausanne;
Graeme Williams, Johannesburg

FREE
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg (5000 CHF)
Nominierte: Kreiliger Jaromir, Castrisch; Mali Lazell, Zürich; Alma Cecilia Suarez, Marly (FR)
Shortlist: Peter Gartmann, Münchenstein; Sava Hlavacek, Zürich

REPORTAGE
Fotopreis der Tages-Anzeiger (5000 CHF)
Nominierte: Roshan Adhihetty, Zürich; Christian Bobst, Zürich; Scott Typaldos, Lausanne
Shortlist: Flurin Bertschinger, Zürich; Christian Lutz, Châtelaine; Beat Mumenthaler,
Steffisburg; Roland Schmid, Basel

WERBUNG
Nominierte: Diego Alborghetti, Zürich Dan Cermak, Zürich; Michael Egloff, Zürich

Weitere Preise & Benefits

  • Erlass der Einschreibegebühr zum ADC-Award
  • Die besten drei Arbeiten in den Kategorien Fashion und Werbung nehmen an der ADC-Jurierung teil – ohne Einschreibegebühr!
  • Veröffentlichung aller eingereichten Arbeiten in der Bild- & Recherchedatenbank www.swissphotocollection.ch

Hasselblad Award Winner 2017

Rineke Dijkstra » 
Hasselblad Award Winner 2017

The Hasselblad Foundation is pleased to announce that Dutch artist Rineke Dijkstra is the recipient of the 2017 Hasselblad Foundation International Award in Photography to the sum of SEK1,000,000 (approx. EUR100,000).

Shany, Palhamin Israeli Airforce Base, October 8, 2002 © Rineke Dijkstra

The award ceremony will take place in Gothenburg, Sweden, on October 9, 2017. A symposium will be held on October 10 in honor of Rineke Dijkstra, followed by the opening of an exhibition of her work at the Hasselblad Center, as well as the launch of the book Rineke Dijkstra – Hasselblad Award 2017.

www.hasselbladfoundation.org

Aufwachen! Zeit für Frühlingsgefühle

Der Frühling liegt schon in der Luft und passend dazu gibt es ein paar bunte neue Fotobücher des Kehrer Verlages , die Sie nach Afrika, Argentinien, Frankreich und Tibet entführen.

NEUERSCHEINUNGEN

 SARAH COOPER & NINA GORFER | I KNOW NOT THESE MY HANDS

SEEK VOLUME 04: ARGENTINA

Dieses Buch handelt von den allgegenwärtigen Spuren, die eine krisenhafte Geschichte im menschlichen Geist hinterlässt. Auf der Grundlage einer ausgedehnten Recherchereise in den Nordwesten Argentiniens untersuchen Cooper & Gorfer Fragen der Identität mithilfe von Interviews und Fototerminen mit Menschen aus unterschiedlichen Schichten der argentinischen Gesellschaft und der Nachbarländer. mehr lesen

Festeinband | 24 x 31,5 cm | 416 Seiten | 85 Farbabb. | Englisch / Spanisch | ISBN 978-3-86828-778-3 | Euro 48,00 |

Erscheinungstermin: 17. März

Ausstellungen | Fotografiska | Stockholm | Schweden | 11. März – 15. Juni 2017
Gallery Christian Larsen | Market Art Fair | Stockholm | Schweden | 24. – 26. März 2017
The Weather Diaries | American Swedish Institute  | Minneapolis | USA | 25. März – 2. Juli  2017
Interruptions | Kvinnohistoriskt museum | Umeå | Schweden | 24. Juni – 30. November 2017

 EVERYDAY AFRICA – 30 PHOTOGRAPHERS RE-PICTURING A CONTINENTNANA KOFI ACQUAH, PETER DICAMPO, AUSTIN MERRILL, TEUN VAN DER HEIJDEN (HRSG.)Das Everyday Africa Projekt kämpft gegen die Klischeebilder von Afrika als Ort voller Armut, Krankheiten und Krieg. Mit den besten Fotos aus dem gefeierten Online-Projekt zeigt dieses Buch Bilder vom Alltagsleben auf dem afrikanischen Kontinent, die seltene Einblicke von ungeahnter Schönheit gewähren; sie lenken unsere Wahrnehmung von sensationslüsternen Extremen auf eine geordnetere, vertraute Wirklichkeit um.

mehr lesen

Leineneinband | 16,5 x 19,2 cm | 448 Seiten | 267 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-731-8 | Euro 38,00

TARA BOGART | A MODERN HAIR STUDY

Im Jahr 2011 sah Tara Bogart in der Pariser Bibliothèque nationale die Fotografie Marie Laurent (1856) von Nadar und war sofort fasziniert. Das von hinten aufgenommene Foto zeigt eine junge Frau, deren Haar mit einem verzierten Kamm hochgesteckt ist. Fünf Monate später begann sie mit der Serie, aus der A Modern Hair Study entstand. mehr lesen

Leineneinband | 16,5 x 23,3 cm | 120 Seiten | 79 Farb- und 7 S / W-Abb | Englisch/Französisch | ISBN 978-3-86828-757-8 |

Euro 35,00
Ausstellung | The Burden of my own Immoderation | Hoffmaster Gallery at Lawrence University | Appleton |

Wisconsin USA | 31. März – 7. Mai 2017

DAVID ZIMMERMAN | ONE VOICE
PORTRAITS FROM THE TIBETAN DIASPORA

Werden Menschen von ihrem Heimatgebiet definiert oder von der Kultur, die sie in ihrem neuen Leben aufbauen? Fotografiert in Flüchtlingssiedlungen und Nomadengebieten Indiens, zeigen die großformatigen Porträts von One Voice einen Querschnitt der tibetischen Exilgesellschaft: Nomaden und Händler, Schriftsteller und Revolutionäre. mehr lesen

Schweizer Broschur mit Titelschild | 24 x 32 cm | 128 Seiten | 50 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-773-8 | Euro 48,00 |

Erscheinungstermin: 15. März

Ausstellungen | AIPAD The Photography Show | New York City | USA | 29. März – 2. April 2017
Sous Les Etoiles Gallery | New York City | USA | Juni – August 2017

 DANIEL ROHNER | DIALOG MIT MI FUDer Schweizer Künstler Daniel Rohner setzt sich seit einigen Jahren fotografierend mit Landschaft und mit der Ästhetik chinesischer Kunst- und Gedankenwelten auseinander. Er steigt in die Rheinschlucht, die sich zwischen Reichenau und Ilanz tief in die Bündner Berglandschaft gegraben hat, er erkundet den Calanda, den Hausberg Churs, und er fotografiert im Laufental bei Basel.
mehr lesenHalbleineneinband | 22 x 30 cm | 120 Seiten | 69 Farbabb. | Deutsch/Englisch | ISBN 978-3-86828-741-7 | Euro 39,90 | Erscheinungstermin: 15. März

Photobastei – Swiss Photo Award

Swiss Photo Award – vfg.selection
17 Mar – 16 Apr 2017
Thu 16 Mar 18:00

Photobastei www.photobastei.ch

Opening & Award Night: Donnerstag, 16. März, 18 Uhr

© Christian Bobst,

Der Swiss Photo Award – vfg.selection lädt erneut zum grossen Fest der besten Schweizer Fotografie. Die Gewinner der Kategorienpreise in der Höhe von je 5000 CHF werden an der Opening Night in der Zürcher Photobastei bekannt gegeben.

Die internationale Jury hat am 29. Januar in Zürich aus einer Shortlist von 36 Arbeiten die 21 Besten und die Kategoriensieger gekürt. Wir freuen uns auf die Vergabe der Titel beste Schweizer Fotografie in den Kategorien Architektur, Editorial, Reportage, Fine Art, Free, Fashion und Werbung.

Vom 10. bis 26. Juni werden auch alle anderen Arbeiten der letzten Juryrunde gezeigt. Dies erlaubt den Besuchern, sich eine eigene Meinung zum Entscheid der Jury zu bilden.

Weitere Informationen: www.swissphotoaward.ch
Die Nominierten:
Architektur
Fotopreis der Fischer AG Immobilienmanagement (5000 CHF)
Die Nominierten: Istvan Balogh, Zürich; Beat Bühler, Zürich; Andrea Helbling, Zürich
Shortlist: Roger Frei, Zürich; Hannes Henz, Zürich; Bruno Kuster – Lucia Frey, Horw; Andreas Tschersich, Berlin
Editorial
Fotopreis der SonntagsZeitung (5000 CHF)
Die Nominierten: Thomas Kern, Möriken; Simon Tanner, Zürich; Anita Vozza, Magglingen
Shortlist: Aruna Canevascini, Bruzella
Fashion
Fashion Fotopreis (5000 CHF)
Die Nominierten: Dan Cermak, Zürich; Lorenz Cugini, Zürich; Joan Minder, Zürich
Fine Art
Fotopreis von Leica Camera AG (5000 CHF)
Die Nominierten: Hans Hofmann, Bern; Rahel Krabichler, Köniz; Jessica Wolfelsperger, Basel
Shortlist: Roberto Carbone, Zürich; Corinne Futterlieb, Bern; Florian Luthi, Lausanne; Graeme Williams, Johannesburg
Free
Fotopreis der vereinigung fotografischer gestalterInnen vfg (5000 CHF)
Die Nominierten: Jaromir Kreiliger, Castrisch; Mali Lazell, Zürich; Alma Cecilia Suarez, Marly (FR)
Shortlist: Peter Gartmann, Münchenstein; Sava Hlavacek, Zürich
Reportage
Fotopreis des Tages-Anzeiger (5000 CHF)
Die Nominierten: Roshan Adhihetty, Zürich; Christian Bobst, Zürich; Scott Typaldos, Lausanne
Shortlist: Flurin Bertschinger, Zürich; Christian Lutz, Châtelaine; Beat Mumenthaler, Steffisburg; Roland Schmid, Basel
Werbung
Fotopreis Werbefotografie (5000 CHF)
Die Nominierten: Diego Alborghetti, Zürich; Dan Cermak, Zürich; Michael Egloff, Zürich

Photobastei
Sihlquai 125
8005 Zürich
www.photobastei.ch
Tue+Wed 12-21, Thu-Sat 12-24, Sun 12-18

EPEA 03 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE

EPEA 03 − EUROPEAN
PHOTO EXHIBITION AWARD
SHIFTING BOUNDARIES
3. MÄRZ − 1. MAI 2017 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE
www.deichtorhallen.de

Vom 3. März bis 1. Mai 2017 zeigt das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die fotografischen Essays von zwölf herausragenden jungen europäischen Fotografinnen und Fotografen zum Thema »Shifting Boundaries«. Die Künstler sind ausgewählte Teilnehmer der dritten Runde des European Photo Exhibition Award (epea), einem Gemeinschaftsprojekt der Körber-Stiftung mit drei weiteren europäischen Stiftungen. Die Fotografen kommen aus neun europäischen Ländern. Aus dem deutschsprachigen Raum nehmen Jakob Ganslmeier aus Bielefeld, Robin Hinsch aus Hamburg sowie die in Wien lebende Fotografin Christina Werner an dem Projekt teil. Das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg und die Körber-Stiftung bieten ein Begleitprogramm zur Ausstellung an.

Marie Hald: The Girls from Malawa, 2015 © Marie Hald

Grenzen erfahren, erkennen und aktiv oder passiv mit ihnen umgehen – das ist ein Phänomen, das nicht nur gegenwärtig die Situation in Europa kennzeichnet. Wie kann man sich der europäischen Geschichte nähern und die ständigen und komplexen Veränderungen in Europa begreifen? Das Thema »Shifting Boundaries« nimmt Bezug auf diese Trennungs- bzw. Teilungslinien und fordert dazu auf, unseren Blick sowohl auf geographische, sozio-kulturelle als auch auf psychologische Schranken zu richten. In ihren Essays thematisieren die Fotografen historische und aktuelle Grenzverschiebungen und urbane Veränderungen und setzen sich mit Wahrnehmungsprozessen und Digitalisierung auseinander.

Margarida Gouveia: The Mirror Game 1 © Margarida Gouveia © Robin Hinsch

Neben Ganslmeier, Hinsch und Werner nehmen folgende Fotografen an epea 03 teil:
Arianna Arcara und Pierfrancesco Celada aus Italien
Marthe Aune Eriksen und Eivind H. Natvig aus Norwegen
Margarida Gouveia aus Portugal
Marie Hald aus Dänemark
Dominic Hawgood aus Großbritannien
Ildikó Péter aus Ungarn
Marie Sommer aus Frankreich

Ausgewählt wurden die Fotografen von Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, dem norwegischen Fotografen Rune Eraker, dem Soziologen und Kurator Sérgio Mah aus Portugal sowie dem künstlerischen Leiter des italienischen Photolux Festivals in Lucca, Enrico Stefanelli. Die vier Kuratoren haben die Fotografen bei der Erarbeitung ihrer fotografischen Kommentare begleitet.

Jakob Ganslmeier: Lovely Planet Poland, 2015 © Jakob Ganslmeier

Die Präsentation im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg ist die dritte Station der europäischen Wanderausstellung, die über Paris und Lucca nach Hamburg führt und in Oslo ihren Abschluss findet.

ÜBER DEN EUROPEAN PHOTO EXHIBITION AWARD (epea)

Der European Photo Exhibition Award ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Körber-Stiftung und der Stiftungen Fondazione Banca del Monte di Lucca (Italien), Fundação Calouste Gulbenkian (Portugal) und Fritt Ord (Norwegen). Ziel von epea ist, die verschiedenen Sichtweisen herausragender junger europäischer Fotografen auf gesellschaftlich relevante Themen zu präsentieren und einen innereuropäischen Dialog anzuregen. Die vergangenen zwei Ausgaben des European Photo Exhibition Award zu den Themen »European Identities« und »The New Social« zogen mehr als 175.000 Besucher in vier Städten an.

Weitere Informationen zum Projekt www.epeaphoto.org

ERÖFFNUNG

Am Donnerstag, 2. März 2017 um 19 Uhr im Haus der Photographie der Deichtorhallen. Es sprechen Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen), Anja Paehlke (Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung) und Ingo Taubhorn (Kurator Haus der Photographie).

Christof Schmidt – RANGE ROVER 3.5 CLASSIC

RANGE ROVER 3.5 CLASSIC Shooting
Die Aufnahmen vom Fahrzeug hat Christof Schmidt vor zwei Wochen im Studio in Zürich fotografiert. Die Hintergründe sind in den Schweizer Bergen entstanden. Die Berglandschaften mit Himmel sind so Original aufgenommen. Die steinigen Untergründe sind perspektivisch passend fotografiert  Das Projekt ist eine freie Arbeit. Konzept, Composing und Postproduction Christof Schmidt

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Shooting – Mercedes-Maybach G650 Landaulet

Behind the scenes. Simon Puschmann
2 Days of shooting the Mercedes-Maybach G650 Landaulet in the Atacama Desert of Chile.

Director: Simon Puschmann, DOP: Ekkehart Pollack, Music Composition: Harvest Digital Agriculture: Torben Brüggemann and Tom Puschmann, Post Production Film and Photography: Harvest Digital Agriculture. Production: Big Fish, Berlin.

The new Mercedes-Maybach G 650 Landaulet – Trailer – Mercedes-Benz original

 

Watched! – C/O BERLIN

Watched! Surveillance, Art & Photography
Überwachung & Fotografie
Eröffnung Freitag: 17. Februar 2017 um 19 Uhr.

Adam Broomberg & Oliver Chanarin » Viktoria Binschtok » James Bridle » Paolo Cirio » Hassan Elahi » Jill Magid » Trevor Paglen » Julian Röder » Ann-Sofi Sidén » Hito Steyerl » Ai Weiwei » & others

C/O Berlin

www.co-berlin.org

Adam Broomberg & Oliver Chanarin: The Painter‘s Wife, 2013, from Spirit is a Bone © Adam Broomberg & Oliver Chanari

 

Ausstellung: 18. Februar bis 23. April 2017
Eröffnung: Freitag, 17. Februar, 19 Uhr

Überwachung total? Videokameras in Banken, Kaufhäusern und an öffentlichen Plätzen, von Algorithmen gesteuerte Werbung und persistente Cookies im Internet, staatliche Vorratsdatenspeicherung und private Cloud-Speicherdienste – im Alltag sind permanente Beobachtung und Data Sharing heute selbstverständlich. Tagtäglich nutzen wir Dienste wie Google Maps, schauen uns Live-Streams an und begeistern uns über Health-Apps und ungeahnte Möglichkeiten der Selbstkontrolle. Wir verfolgen unsere Freunde und wildfremde Menschen auf Facebook, Twitter und Instagram und werden selbst kontinuierlich getrackt. Wir pro tieren von den neuen digitalen Techniken und Angeboten und sind dafür bereit, unser Privatleben immer öffentlicher werden zu lassen. Überwachung und Big Data sind längst zu einem großen gesellschaftlichen Thema geworden.

Überwachung beschränkt sich heute nicht auf visuelle Kontrolle, dennoch muss das fotografische Moment thematisiert werden, um zu verstehen, wie Überwachung funktioniert. Unsere gesamte Existenz wird aktuell in nie dagewesenem Maße fotografiert und visualisiert. Das wirft neue Fragen nach freiwilliger und unfreiwilliger Sichtbarkeit auf, aber auch fotohistorische Fragen nach dem Beobachten und beobachtet werden. In der Ausstellung Watched! Surveillance Art & Photography werden die komplexen Zusammenhänge moderner Überwachung daher mit einem besonderen Augenmerk auf die Fotogra e und visuelle Medien beleuchtet. Von staatlich und behördlich genutzten Technologien bis hin zu alltäglichen Überwachungs- praktiken, die vor allem in den sozialen Medien zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden sind. Die Frage ist: Wie können zeitgenössische Kunst und Medientheorie zu einem besseren Verständnis unserer modernen Überwachungsgesellschaft beitragen?

Die Arbeiten von rund 20 internationalen Künstlern in der Berliner Ausstellung zeigen unterschiedliche Kommentare und Reaktionen auf eben diese Frage. Dabei werden sowohl junge aufstrebende künstlerische Positionen wie zum Beispiel von Julian Röder, Viktoria Binschtok oder Esther Hovers mit international anerkannten Positionen von Hito Steyerl, Trevor Paglen, Jill Magid, Hasan Elahi, Paolo Cirio, Adam Broomberg & Oliver Chanarin, James Bridle oder Ai Wei Wei kombiniert, um ein möglichst großes Spektrum der Herangehensweisen aufzuzeigen. Die Künstler bedienen sich Techniken wie Videoüberwachung, Gesichtserkennung, Google Street View, digitaler Selbstvermessung und virtueller Animation. Sie hinterfragen das Bedürfnis nach Sicherheit, das als Argument für eine zunehmende Überwachung dient und dabei oftmals Aspekte wie diskriminierende Kontrolle oder Kriminalisierung außen vor lässt. Der Betrachter ist eingeladen, darüber nachzudenken, wie wir in einer Gesellschaft mit vielfältigen Überwachungsnetzwerken leben können, ohne zu jenen Ungleichheiten beizutragen, die Überwachung schafft.

Julian Röder: High Performance Camera - MX 15 and Frequency Modulated Continuous Wave Radar, 2013 from Mission and Task 2012-13 © Julian Röder

 

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Hasselblad Foundation, der Valand Academy, der Kunsthal Aarhus und C/O Berlin. Sie wurde kuratiert von Louise Wolthers und Dragana Vujanovic (Hasselblad Foundation), Niclas &Öuml;stlind (Valand Academy) sowie Ann-Christin Bertrand (C/O Berlin). Sie ist Teil eines von der Hasselblad Foundation initiierten Projekts zu Überwachung, Kunst und Fotografie in Europa nach der Jahrhundertwende.

Die begleitende Publikation, erschienen in der Verlagsbuchhandlung Walther König, enthält Kunstwerke von vierzig Künstlern, daneben Aufsätze von zahlreichen Wissenschaftlern und wurde erst im November vom Time Magazine in der Kategorie “Best Photobooks of 2016″ ausgezeichnet. Watched! Surveillance Art & Photography, 2016, 296 Seiten, 38 Euro.

Die Realisierung der Ausstellung in Berlin wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. Im Rahmen ihrer häuserübergreifenden Kooperation präsentieren C/O Berlin und das Museum für Fotografie ab Februar 2017 drei inhaltlich aufeinander abgestimmte Ausstellungen zum Thema Überwachung und Fotografie mit aktuellen und historischen künstlerischen Positionen.

“hell” im Schauspiel Dortmund

„WIRKLICH JEDER MENSCH IST FOTOGEN“

Fotografie auf der Bühne: “hell” im Schauspiel Dortmund

Marcel Schaar über die Fotografie bei „hell „und in seinem Leben


Marcel Schaar, Fotograf aus Hamburg. Aufträge u.a. für die Commerzbank, Mercedes und Adidas. Persönlichkeiten wie Johannes Heesters, Andrea Petkovic und die Deutsche Fußballnationalmannschaft ließen sich von ihm ablichten und seine Arbeiten für die Hamburger Philharmoniker und das Konzerthaus Dortmund sorgten für Aufsehen. Seit 2007 beschäftigt er sich im „Polanerd“-Projekt künstlerisch mit der Polaroid-Fotografie. Bei hell / ein Augenblick steht er als vielleicht erster Live-Fotograf der Theatergeschichte auf der Bühne. Seine Werke sind in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und wurden mit einer Vielzahl an Preisen und Auszeichnungen prämiert.


Was ist dein Job bei „hell“?

Das Fotografieren – erstmals auf der Bühne. Anfangs fühlte ich mich dabei verloren, schließlich bin ich kein Schauspieler. Wie verhalte ich mich? Aber mittlerweile habe ich von Kay und den Schauspielern ein bisschen Nachhilfe im Fach „Körperspannung“ bekommen. Die Präsenz eines Regisseurs, der zwischendurch Ansagen macht oder sich bestimmte Motive wünscht, ist für mich produktiv. Kay lässt mich da ja auch machen. Wir erarbeiten den Abend schließlich alle zusammen.

 

Was ist für dich das Spannende an „hell“?

Dass da ein Fotograf auf der Bühne steht und live ein Motiv ablichtet, das dann direkt in den Zuschauerraum projiziert wird. Das gab es vermutlich noch nie. Da ist der tatsächliche Augenblick, der eingefangen wird – einer von zahlreichen pro Abend, die auch für mich stets etwas Unvorhersehbares und Unplanbares haben. Sich diesem Prozess mit einer so angenehmen Entschleunigung und Melancholie zu nähern, finde ich enorm berührend. Ich halte melancholische Phasen für meine Arbeit für enorm produktiv – ich werde von Melancholie nicht gelähmt, sondern kann aus ihr neue Kräfte schöpfen.

Wie kommst du mit der großen Dunkelheit auf der Bühne zurecht?

Direkt nach dem Blitz sehe ich gar nichts, da ist dann absolute Dunkelheit und ich habe Nachbilder auf der Netzhaut. Und ansonsten gewöhnt sich mein Auge ja an die Dunkelheit und ich kann alles schemenhaft erkennen. Diese Schwärze ist ein unheimlicher Reiz, der neu für mich war. Selbst nachts gibt es draußen ja von irgendwoher immer Streulicht. Und welcher Fotograf käme auch auf die Idee, in pechschwarzer Umgebung Fotos zu schießen?

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Frank Lübke – Stern Magazin Kolumne

Seit Januar läuft die neue Stern Magazin Kolumne
“Mein geliebtes Ich”.
Die Kolumne basiert auf einem Fotokonzept, an dem der Fotograf
Frank Lübke seit einigen Jahren arbeitet - “Me, Myself and
I” Project – bisher sind über 40 Personen portraitiert worden.

In der neuen Stern Kolumne begegnen die Menschen
ihrem anderem Ich.

Lars Eidinger

Fotos: Frank Lübke und
Interviews: Alexandros Stefanidis.
Die Kolumne erscheint wöchentlich im Stern Magazin.

Christiane Paul

Mario Adorf

 

ROBOTER FOTOGRAFIEREN DAS NEUE F.A.Z.-MOTIV

Kai Uwe Gundlach  setzt  für Scholz & Friends das neue F.A.Z.-Motiv der Fotoserie „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ mit Robotern des Automatisierungskonzerns KUKA um. Sie bereiteten das Shooting vor und drückten anstelle des Fotografen auf den Auslöser.

HIER DAS MAKING OF:

CREDITS

KUNDE: F.A.Z. FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Agentur: SCHOLZ & FRIENDS BERLIN
Geschäftsführer: Matthias Spaetgens, Stefan Wegner
Kreation: Philipp Weber, Wulf Rechtacek, Felix John
Beratung: Marie Toya Gaillard, Christin Heiduk
PR: Christina Ritzenhoff
Media: Daniel Hirsch

Fotograf Motiv: KUKA Roboter, Kai-Uwe Gundlach
Fotograf Making-of-Bilder: Kai-Uwe Gundlach, Matthias Spaetgens, Wulf Rechtacek
Film: Severin Renke, Kai-Uwe Gundlach
Schnitt: Severin Renke
Sounddesign: Simon Bastian / Zeigermann Audio

Duesseldorf Photo Weekend 2017

Das Duesseldorf Photo Weekend eröffnet traditionell im NRW-Forum Düsseldorf.
Mit der Vernissage am Donnerstag, dem 2. Februar 2017, präsentiert das Forum
gleich drei Ausstellungen: Peter Lindbergh » / Garry Winogrand » : Women on Street,
Thomas Mailaender » The Fun Archiveund Perfect Storm, eine Ausstellung des
Portfolio Reviews.

Zur sechsten Edition des Duesseldorf Photo Weekend, 3. bis 5. Februar 2017, präsentieren mehr als 70 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume ein vielseitiges Programm zum Medium der Fotografie. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht von der klassischen Fotografie bis hin zu aktuellen Tendenzen mit den Neuen Medien. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre ist das Duesseldorf Photo Weekend zu einem beliebten Bestandteil der Kunst- und Kulturszene Düsseldorfs geworden und erfährt auch international große Wertschätzung. Viele der Ausstellungen sind nach dem Eröffnungswochenende noch mehrere Wochen in den Galerien und Instituten zu sehen.

Grand Opening im NRW-Forum Düsseldorf:
Donnerstag, 2. Februar 2017, 19.00 Uhr

Andrea Robbins & Max Becher » Stefan Arand » Laurenz Berges » Ralf Brueck » Jean-Gil Chodziesner-Bonne » Mark Dorf » Sabine Dusend » Jan Paul Evers » Alex Grein » Nicole Hollburg » Rainer Junghanns » Klaus-Michael Köhler » Rene Kersting » Erika Kiffl » Peter Lindbergh » Oliver Look » Markus Luigs » Chema Madoz » Thomas Mailaender » Michael Marton » Katharina Mayer » Will McBride » Klaus Mettig » Duane Michals » Martin Mueller » Angelo Novi » Fabrizio Plessi » Claudia Rogge » Joerg Schanze » Marcus Schwier » Katharina Sieverding » Kathrin Sonntag » Lucia Sotnikova » Fred Stein » Hito Steyerl » Kanjo Také » Takakazu Takeuchi » Garry Winogrand » Lothar Wolleh » Xiao Xiao » 

Öffnungszeiten der Teilnehmer während des Duesseldorf Photo Weekends:
Freitag, 3. Februar, 18.00 – 21.00 Uhr (gemeinsame Eröffnung)
Samstag, 4. Februar, 12.00 – 20.00 Uhr
Sonntag, 5. Februar, 12.00 – 18.00 Uhr


Portfolio Review 2017:
Samstag, 4. Februar, 11.00 – 19.00 Uhr
www.portfolio-review.de
Alle weiteren Teilnehmer und Informationen zum Programm finden Sie
auf der Homepage

Künstler-Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie

Für die  Freunde der Darmstädter Tage der Fotografie, das Festival macht dieses Jahr Pause. Hinter den Kulissen arbeiten sie bereits eifrig an der 10. Ausgabe der Darmstädter Tage der Fotografie in 2018. Eines der Projekte dazu: Die DTDF-Edition 2017 mit 3 exklusiven signierten und nummerierten Fotokunst-Motiven. Wie Sie an die Edition kommen? Ganz einfach! Mit einer Fördermitgliedschaft bei den Darmstädter Tage der Fotografie.
Ab sofort erhältlich: Die Künstler-Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie
3 Künstler – 3 exklusive Werke modernder Fotokunst. Sie erhalten die Edition als signierten und nummerierten Fine-Art Print im Passepartout. Die Auflage je Motiv ist auf 100 Exemplare limitiert. Sichern Sie sich die exklusive DTDF-Fotokunst-Edition. Wie? Ganz einfach. Mit einer Fördermitgliedschaft für die Darmstädter Tage der Fotografie. Mehr dazu am Ende dieses Newsletters. Jetzt erst einmal das Wichtigste über die Künstler und ihre Werke.

Georg Brückmann, o.T. aus der Serie »Das Abbild und sein ideeller Gegenstand«, 2014, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Georg Brückmann »o.T.« aus der Serie »Das Abbild und sein ideeller Gegenstand«, 2014
Georg Brückmann (Leipzig) spielt in dieser Serie mit Wahrnehmungsbrüchen. Objekte erscheinen in unterschiedlichen „Seinszuständen“ im Bild.

Sandra Mann, »091113-7781 Sehnsucht (Wolfgang Peckl, Oberschweinstiege, Frankfurt am Main)«, 2013, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Sandra Mann »091113-7781 Sehnsucht (Wolfgang Peckl, Oberschweinstiege, Frankfurt am Main)«, 2013
Sandra Mann (Frankfurt) befasst sich in ihrem genreübergreifenden Werk mit den Beziehungen der Menschen zueinander, zur Natur oder Genderthematik.

Julia Tervoort, layer, photo work, 2013, Edition 2017 der Darmstädter Tage der Fotografie, Format 24 cm × 30 cm, Auflage 100

Julia Tervoort »layer«, photo work, 2013
Julia Tervoort (Berlin) untersucht in ihren Bildern, wie sich Licht mit Hilfe von Papierflächen zu Linien, Formen und Körpern materialisiert. Sie thematisiert dabei die Fähigkeit von Licht und Schatten, Räume zu erschaffen.
Sichern Sie sich jetzt die exklusive Fotokunst-Edition der DTDF! Mit einer Fördermitgliedschaft ab 120 Euro pro Jahr.
Als Fördermitglied der DTDF erhalten Sie außerdem:
• Freien Eintritt zum Symposium während des Festivals
• 1 Exemplar des Kataloges sowie 1 Dokumentation des Festivals im Festivaljahr
• Persönliche Einladung zum Festival
• Regelmäßige Informationen über die Aktivitäten der Darmstädter Tage der Fotografie
Weitere Informationen zu Fördermitgliedschaft und Edition lesen und Fördermitglied werden.

Berlin – Willy-Brandt-Haus

Sie fotografierte Man Ray und Andy Warhol, Joseph Beuys und Christo – morgens um fünf Uhr beim Aufbau seines steil empor ragenden documenta-Ballons, Blinky Palermo und Hanne Darboven im Dialog mit ihrem Werk. Henry Moore posierte 1968 neben seiner Skulptur vor Mies van der Rohes neu eröffneter Nationalgalerie in Berlin. Sigmar Polke nahm Anlauf für einen Luftsprung. Gerhard Richter und Angelika Platen fotografierten sich wechselseitig im Atelier des Künstlers.

Angelika Platen
“Künstlern auf der Spur”
Portraits 1968-2008
Ausstellung: 26. Januar bis 5. März 2017
Eröffnung: Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr
Begrüßung Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Redner: Krist Gruijthuijsen (Direktor KunstWerke Berlin), Michael Schultz (Galerist, Berlin)

Die Fotografin Angelika Platen ist anwesend.

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Stresemannstr. 28 10963 Berlin www.fkwbh.de

Andy Warhol, Hamburg, 1972 © Angelika Platen / bpk

Angelika Platen porträtiert seit einem halben Jahrhundert Künstler. Das Abenteuer begann in den sechziger Jahren auf den ersten Kunstmessen und der vierten Kasseler documenta (1968). Mit ihrer Nikkormat-Kamera fotografierte sie auf so gut wie allen wichtigen Ausstellungen, in Ateliers und Galerien und während der damals so beliebten Happenings. Sie nahm im wahrsten Sinne des Wortes “Kontakt auf” mit mehr als 300 zeitgenössischen Künstlern. Ihre Porträts verdichten sich zu einem Panorama der zeitgenössischen Kunstszene und wurden in Zeitungen und Magazinen veröffentlicht.

Angelika Platen und Sigmar Polke, Düsseldorf, 1971 © Angelika Platen / bpk

Ihr zweites fotografisches Abenteuer begann Jahrzehnte später in Berlin. Angelika Platen blickt vergleichend auf die inzwischen älter gewordenen Künstler: Gotthard Graubner, bärtig und mit Hut; Hanne Darboven, von Krankheit gezeichnet. Und sie setzt ihre Reihe “Platen Artists” analog und schwarz-weiß im klassischen Stil fort und nimmt Kontakt auf mit einer neuen Generation von Künstlern im Aufbruch und auf der Höhe ihres Erfolgs: Christian Boltanski, Anton Corbijn, Jeff Koons, Julian Rosefeldt u.v.m.

Nach Veröffentlichung ihrer Fotobücher bei der Edition Stemmle und im Verlag Hatje Cantz folgten Museumsausstellungen im In- und Ausland. Über 2.000 Aufnahmen befinden sich im Archiv der Bildagentur bpk, Preußischer Kulturbesitz. Angelika Platen lebt und arbeitet in Berlin und Cannes. Die Ausstellung wurde kuratiert von Gisela Kayser und Angelika Platen.

Hanne Darboven, Düsseldorf, 1968 © Angelika Platen / bpk

Parallel wird die Ausstellung Angelika Platen. dialog. digital. analog. in der Galerie Michael Schultz, Berlin, gezeigt. Eröffnung am 27.01.2017

Florent Porta – Motion & Graphic Designer

Der Designer Florent Porta hat ein kleines Video gemacht, bei dem fast jeder direkt ein bisschen schmunzeln muss:

Wie Porta schon selbst schreibt: Es ist “ein absurder Kurzfilm, der willkürliche Szenen zeigt, die keinen Sinn machen”. Trotzdem hat der Film selbst natürlich einen Sinn. Er führt uns gekonnt vor Augen, wie schnell wir Erwartungen aufbauen – und erinnert uns, dass nicht immer alles so ist, wie wir denken.

 

 

DZ BANK Kunstsammlung

 Loredana Nemes, Werner, aus der Serie: Nadelstreifen, 2016

Eröffnung am 26. Januar um 17:00 Uhr im SCHAUFENSTER der DZ BANK Kunstsammlung

 

BEGRÜSSUNG:
Hans-Bernd Wolberg, stv. Vorstandsvorsitzender DZ BANK AG

EINFÜHRUNG:
Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung
Moritz Kaestner, Teilnehmer des Kunstprojektes

ORT:
SCHAUFENSTER,  DZ BANK Kunstsammlung, Platz der Republik, 60265 Frankfurt
Eingang: Cityhaus II

Bitte melden Die sich zur Ausstellungseröffnung an unter:
https://www.events.dzbank.de/schaufenster/online-anmeldung

Loredana Nemes, Künstlerin der DZ BANK Kunstsammlung, hat aus eigener Initiative in 2016 gemeinsam mit 70 Mitarbeitern der DZ BANK ein Kunstprojekt verwirklicht. Die entstandene Serie »Nadelstreifen« wird ab dem 27.01.2017 im SCHAUFENSTER der DZ BANK Kunstsammlung im Eingangsbereich des Cityhaus II am Platz der Republik präsentiert.

Sie zeigt Banker, die ihre Anzugjacke von innen nach außen kehren, so dass der Futterstoff sichtbar wird. So wird das, was normalerweise versteckt ist, an die Oberfläche befördert. Das lässt sich analog auf die abgelichteten Personen beziehen: Durch das Umkehren der Sakkos und der ihnen zumeist instinktiv zugeordneten Attribute werden verborgenen Seiten sichtbar und ins Bild gerückt. Loredana Nemes zeigt dabei ein tiefes Interesse am Menschlichen. Sie befragt die Personen vor der Kamera nach ihrem Sein, ihren Interessen, ihren Erfahrungen, ihren Gefühlen. Und das aus purer Neugier und Anteilnahme an den Personen, denen sie hier begegnet.

Es sind Fragen über das Leben, danach, welche Spuren es beim Einzelnen hinterlassen hat und wie es sich ihm zu erkennen gibt. Fragen, die manchmal nicht leicht zu ertragen sind, weil eben das Leben nicht en passant  zu erledigen ist. Es bedarf großer Konzentration von beiden Seiten und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Auch auf die Gefahr hin, mit Erfahrungen oder Gefühlen konfrontiert zu werden, die einem nicht immer gelegen kommen. Was diese Begegnungen jedoch vermitteln, ist ein Erlebnis von tiefer Lebendigkeit. Von Gegenwärtigkeit. Von Zeit. Von einem Augenblick im Leben, der einen Unterschied zurücklässt.

Aus der insgesamt 30-teiligen Serie wurden für die DZ BANK Kunstsammlung 27 Arbeiten erworben.

Laufzeit der Ausstellung ist bis Sommer 2017.

An folgenden Terminen finden öffentliche Führungen statt.
Mittwoch, 1. Februar 2017 um 17:30 Uhr
Mittwoch, 1. März 2017 um 17:30 Uhr
Mittwoch, 5. April 2017 um 17:30 Uhr

ADC/Peak _YouTube-Video Peak 2016

Welches YouTube- Video wird das letzte Peak 2016?

Mitmachen lohnt sich! Gemeinsam mit dem Business Punk Magazin sucht der ADC jeden Monat einen YouTube Clip, der euch besonders berührt, zum Nachdenken oder Handeln angeregt hat oder einfach durch die Decke gegangen ist. Videos, die so aus der Masse herausstechen, nennen sich ADC/Peak.Auf der WEBSEITE könnt ihr uns eure Lieblingsvideos vorschlagen und mit etwas Glück gewinnen: Unter allen ADC/Peak Einsendern werde verlost  u.a. eine Stunde “Inside YouTube” – hier erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über YouTube wissen wolltet. Wir laden außerdem einen Einreicher plus Begleitperson zur ADC Awards Show und ADC After Show Party am 11. Mai 2017 auf Kampnagel Hamburg ein. Und zu guter letzt verlosen wir fünf Jahresabos von Business Punk. Wir drücken euch die Daumen!

ROBERT MORAT GALERIE

Henrik Spohler “In Between”
Exhibition: 21 January to 11 March, 2017

Opening: Friday, 20 January, 7 pm

ROBERT MORAT GALERIE LINIENSTR. 107 10115 BERLIN WWW.ROBERTMORAT.DE

Henrik Spohler: "Containerterminal, Hamburg, Deutschland" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohker: "Autoverladung im Hafen von Emden, Deutschland" aus der Serie "In Between"

After “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) and “The Third Day” (2013), Henrik Spohler’s new photographic project “In Between” is the fourth part of a series on modern traffic of data and goods.

Henrik Spohker: "Lagerhalle in Vilarreal Spanien" aus der Serie "In Between"

“In essence”, says Spohler in conversation with author and curator Peter Lindhorst on the occasion of the presentation of the work during the last Triennial of Photography in Hamburg, “it is about the almost absurd omnipresence of goods – as a sign of globalization. If you order a pair of slippers online today, you will find them on your doorstep tomorrow, no matter whether they were made in Taiwan or South Tyrol. Goods, raw material and industrial products are available almost everywhere and at any time. World-wide logistics have become the backbone of business. The project investigates places of transit. Interfaces of logistics such as ports and freight airports or facilities that have formed along trade routes. Areas corresponding only to economic needs, void of any reference to place, continent or country. The photographs show the backside of industrial production and economic activity, seemingly fictional images of nameless places.”

Henrik Spohler, born 1965, studied at Folkwang School in Essen, has been working as a freelance photographer in Hamburg since 1993 and teaches as a professor at the Berlin School of Technology and Economics. Spohler’s work is found in important collections, both public and private. The book to the series “In Between” has been published by Hartmann project.

Henrik Spohker: "Lagerung von leeren Containern, Bilbao, Spanien" aus der Serie "In Between"

 

Henrik Spohler
“In Between”

Ausstellung: 21. Januar bis 11. März 2017
Eröffnung: Freitag, 20. Januar, 19 Uhr

Nach “0/1 Data Flow” (2004), “Global Soul” (2008) und “The Third Day” (2013) versteht sich Henrik Spohlers neues fotografisches Projekt “In Between” als der vierte Teil einer Serie zum modernen Daten- und Warenverkehr.

“Im Grunde”, so Spohler im Gespräch mit dem Autoren und Kurator Peter Lindhorst anlässlich der Präsentation der Arbeit während der letzten Triennale der Fotografie in Hamburg, ”geht es um die fast schon absurde Omnipräsenz von Waren – als ein Zeichen der Globalisierung. Wer heute online ein Paar Pantoffeln bestellt, findet sie bereits morgen vor der eigenen Haustür. Egal, ob sie in Taiwan oder Südtirol hergestellt wurden. Waren, Rohstoffe und Industriegüter sind nahezu überall und zu jeder Zeit verfügbar. Die weltumspannende Logistik ist zum Rückrat von Wirtschaft geworden. Das Projekt untersucht Orte des Transits. Schnittstellen der Logistik wie Häfen und Frachtflughäfen, oder Anlagen und Areale, die sich entlang von Handelswegen gebildet haben. Gebiete, die nur dem wirtschaftlichen Funktionieren entsprechen. Orte, die isoliert betrachtet keinen Hinweis auf Länder oder Kontinente geben. Die Fotografien zeigen die Rückseiten industrieller Produktion und wirtschaftlichen Handelns. Es entstehen fiktional anmutende Motive von namenlosen Orten.”

Henrik Spohler, Jahrgang 1965, studierte an der Folkwang Schule in Essen, arbeitet seit 1994 als freier Fotograf in Hamburg und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Spohlers vielfach ausgezeichnete Arbeiten finden sich in wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen. Das Buch zur Serie “In Between” ist bei Hartmann projects erschienen.

 

Henrik Spohker: "Zufahrt zum Containerterminal, Insel Yangshan, China" aus der Serie "In Between"

 

KEHRER VERLAG HEIDELBERG BERLIN | NEWS Januar 2017

 Start ins Jahr 2017

Wir hoffen, dass Sie gut in das Jahr 2017 sind und zu Ihren Neujahresvorsätzen zählt, mehr Zeit mit Kunst, Fotografie und Bücher zu verbringen! In diesen Tagen schaut die Welt auf die USA und wir machen da keine Ausnahme: wir möchten Ihnen die neuen Fotobücher von Phyllis B. Dooney, Jeffrey Wolin und Peter van Agtmael präsentieren, die sich mit den gesellschaftlichen Problemen des Landes auseinander gesetzt haben.
Auch Carlos Ayesta/Guillaume Bression und Giulio Rimondi widmen sich den dramatischen Konsequenzen großer Veränderungen – die Überbleibsel der nuklearen Katastrophe in Japan und eine Krise, die über die Wirtschaft Italiens hinausgeht.


Phyllis B. Dooney

Gravity Is Stronger Here

Die preisgekrönte Fotografin Phyllis Dooney und die von der Kritik hoch gelobte Schriftstellerin Jardine Libaire stellen in diesem Buch die Browns vor, eine archetypische amerikanische Familie aus Mississippi. mehr lesen
Festeinband | 27 x 23 cm | 200 Seiten | 119 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-732-5 | Euro 49,90

Jeffrey A. Wolin

Pigeon Hill – Then & Now

Von 1987 bis 1991 machte Jeffrey Wolin Hunderte von Porträtfotos, die Bewohner der Sozialsiedlung »Pigeon Hill« in Bloomington, Indiana, zeigen. In den letzten fünf Jahren hat er über 100 Personen fotografiert. mehr lesen
Festeinband | 29 x 24 cm | 96 Seiten | 58 S/W-Abb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-721-9 | Euro 39,90

Ausstellungen | Maison Européene de la Photographie | Lille | Frankreich | Eröffnung 3. März 2017
Galerie Paul Verbeeck VanDyke | Antwerp | Belgien | Frühjahr 2017
Loyola University Museum of Art | Chicago | August – November 2017

Peter van Agtmael

Buzzing at the Sill

»Buzzing at the Sill« ist Peter van Agtmaels Arbeit über seine Heimkehr nach Jahren als Kriegsberichterstatter im Irak und in Afghanistan und über den Versuch, seine Erfahrung und sein Land zu verstehen. mehr lesen
Festeinband | 17 x 22,4 cm | 160 Seiten + 32 Textheft | 72 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-736-3 | Euro 39,90

Carlos Ayesta / Guillaume Bression

Retracing Our Steps. Fukushima Exclusion Zone 2011 – 2016

Seit dem Tsunami und der Atomkatastrophe im März 2011 haben Carlos Ayesta und Guillaume Bression immer wieder das »Niemandsland« rings um das betroffene Kernkraftwerk Fukushima Daiichi bereist.
mehr lesen
Festeinband | 27 x 23 cm | 152 Seiten | 102 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-38-7 | Euro 49,90

Giulio Rimondi

ITALIANA

Sinkendes Wirtschaftswachstum, instabile Politik, allgemeine Entkräftung – Italien scheint hinter seinen Möglichkeiten zurückzubleiben. Das Land ist von einer Krise erfasst, die weit über bloße Wirtschaftsfragen hinausgeht. mehr lesen
Festeinband | 18,1 x 24 cm | 96 Seiten | 55 Farbabb. | Englisch | ISBN 978-3-86828-718-9 | Euro 35,00